Zwei Fußspuren auf dem Weg

Im Verlauf meiner über 50 Dienstjahre für den HERRN habe ich festgestellt, dass es immer zwei Linien in der Reichsgottesarbeit gibt:

Zum einen die Verwalter der reinen Lehre, die Buchhalter GOTTES sozusagen, wie die Maranatha-Mission (Mink/Bösel), „Die Wegbereiter“ (Ostrowski) u.a. Sie arbeiten völlig unspektakulär und mehr oder weniger korrekt in der Verwaltung und Wiedergabe der reinen Lehre CHRISTI.

Die andere Spur ist der prophetisch/missionarische Dienst derer, die sich mit dem Zeitgeist auseinandersetzen, ihren Finger in wunde Stellen der Gemeinde legen (Jesaja 58,1) und sich damit verhasst machen. Sie riskieren oft Kopf und Kragen und stehen immer mit einem Bein im Gefängnis.

Beide Dienste sollten sich nicht gegeneinander ausspielen und sagen: Ach, der sieht immer nur das Schlechte und wühlt in der Sünde herum! Die Propheten andererseits sollten nicht geringschätzig auf die Buchhalter GOTTES herabschauen und sagen: Ach, die mit ihren trockenen Lehrdarbietungen, immer nur dasselbe!

Bedenke, es sind zwei Fußspuren, die zu einem Leib gehören, Arbeitszweige für die gleiche Sache, die sich gegenseitig ehren und achten sollten.

Glaubensnachrichten Mai 2019, S. 4

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