Babylon – Ursprung aller Kulte und Religionen

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Im Propheten Jeremia finden wir den Befehl:

Jeremia 51, 6.9
Fliehet aus Babel hinaus und rettet ein jeder sein Leben, werdet nicht vertilgt wegen seiner Ungerechtigkeit! ….. Wir haben Babel heilen wollen, doch es ist nicht genesen. Verlasset es, und lasst uns ein jeder in sein Land gehen…..

Ben_Kerckx / Pixabay

In der Offenbarung des Johannes wird uns die Endauseinandersetzung zwischen JESUS und Satan dargestellt. Ein Teil der Macht, die gegen JESUS CHRISTUS streiten wird, wird im 17. und 18. Kapitel als eine Frau, als Geheimnis, als Babylon die Große, die Mutter der Hurerei und der Gräuel der Erde beschrieben. Auch finden wir hier, wie bei Jeremia den Befehl:

Offenbarung 18, 4
Gehet aus ihr hinaus, Mein Volk, auf dass ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet…..

Was steht nun hinter dem vergangenen bzw. hinter dem zukünftigen Babel?

In 1. Mose 10 finden wir unter den Nachkommen des Noah seinen Urenkel Nimrod, dessen Vater Kusch hieß. Nimrod wird als gewalttätiger Jäger vor dem HERRN geschildert. Als Folge seiner Auflehnung gegen GOTT finden wir ihn auf Abbildungen als Jäger von Tieren und Menschen; der Anfang seines Reiches war Babel. Zu seiner Zeit erfolgte auch der Turmbau zu Babel, mit dem Ziel, sich einen Namen machen zu wollen, damit sie nicht zerstreut würden (1. Mose 11,1-9).

Dieses Streben nach Einheit war Rebellion gegen GOTTES:

1. Mose 9, 1
Seid fruchtbar und mehret euch, und füllet die Erde…..

Die Sprachverwirrung war die strafende Antwort GOTTES. Aus der Überlieferung und aus Abbildungen wissen wir, dass der Turm in erster Linie astronomischen und später auch astrologischen Zwecken diente. Der Sternenkult und die Himmelsanbetung (Sonne, Mond etc.), das Horoskop und die Sternkreiszeichen wurden durch die Priesterastrologen Babylons begründet (factum 10/1983, S. 4)

Die babylonische Religion, deren Begründer Nimrod und seine Frau Semiramis waren, gründet sich auf eine Geheimlehre, die sich als antichristliches System in vielen späteren Kulturen und Religionen wiederfindet (Lüscher, A.: Babylon Weihnachten, Ostern, 4. Aufl., Langenthal (Pflugverlag) 1980, S. 4 und 14; ab gekürzt im folgenden mit BOW).

Semiramis und Nimrod in den verschiedenen Kulturen und ihre Namen

Der Name Semiramis als Frau des Nimrods findet sich in der weltlichen Literatur. Sie wurde mit ihrem Mann „vergöttert“ und von den Babyloniern angebetet, verehrt. Später wurden beide bekannt unter Baal (Sonnengott) und Astarte, die im Alten Testament als religiöse Hauptfeinde des jüdischen Volkes bezeichnet werden (vgl. Jeremia 7,18 u.a. „Himmelskönigin“).

Nach dem Fall Babylons wurde das religiöse System nach Ägypten und von dort über die ganze Welt ausgebreitet und fand starken Anklang in der röm. Kirche. Daher finden wir Nimrod und Semiramis unter verschiedenen Namen in verschiedenen Kulturen wieder. In Ägypten bezeichnete man Nimrod als Osiris, Semiramis als Isis, in Griechenland als Bacchus und Irene, in Indien unter Iswara und Isi, in Rom unter Jupiter und Cybele usw. In Rom wurde daraus später „Jesus“ und „Maria“ im „christlichen“ Mantel. Es wird nicht die volle biblische Wahrheit gelehrt, sondern Götzendienst getrieben in den Kirchen, das sind Götzentempel in mit ihren Baals Priestern. Darum darf das Volk auch nicht in der Heiligen Schrift lesen (Hislop, A.: The Two Babylons, 2nd American Ed., Neptune New Jersey (Loizeaux Brothers) 1959; abgekürzt im folgenden mit TB).

Die Mutter-Kind-Darstellungen

In den Jahren nach dem Tode Nimrods wurde seiner Frau Semiramis ein Sohn geboren, in dem sie den wiedergeborenen Nimrod sah. Semiramis wurde nach ihrenm Tode „vergöttert“, bekam alber alle ihre Macht durch ihren „wiedergeborenen“ Mann. Die Babylonier kannten daher eine Gottheit-Mutter mit ihrenm Sohn, beide verehrte man, wobei in Bildern und auf Statuen das Kind immer in den Armen seiner Mutter dargestellt wurde. Diese Symbolik breitete sich über die ganze Erde aus. Wir finden die Mutter-Kind-Darstellungen in Indien, in Ägypten, in Asien allgemein und in Rom und Griechenland. In Tibet, China und Japan fand man solche Abbildungen, noch bevor christliche Missionare dort erschienen (TB S. 19 / BWO, S. 8 / Woodrow, R.: Babylon Mystery Religion, 1981 Ed. (Woodrow Evangelistic Association; im folgenden abgekürzt mit BMR).

Die „Mutter-Gottes“

In allen oben erwähnten Kulturen finden wir eine weibliche Gottheit, die als „Mutter-Gottes“ verehrt wird. Andere Titel lauten:

  • Große Frau
  • Herrin des Himmels
  • Himmelsgöttin
  • Königin des Himmels (Himmelskönigin)

Alle diese Bezeichnungen gehen zurück auf Semiramis. Der Prophet Jeremia erwähnt die Himmelskönigin in Kapitel 44,17-19, weil ihr die Juden opferten.

In Ägypten nannte man die babylonische Himmelskönigin „Athor“, in Griechenland „hestia“ und bei den Römern hieß sie „Vasta“. Die Gottesmutter „Diana von Ephesus“ stellte ebenfalls Semiramis von Babylon dar. In Apostelgeschichte 19,24-35 wird erwähnt, dass ihr Bild vom Himmel gefallen sei. An die Stelle der Fruchtbarkeitsgöttin Diana trat beim Konzil zu Ephesus (431 n. Chr.) Maria, die „Mutter-Gottes“ der römisch-katholischen Kirche. Sie soll ja auch in Ephesus leiblich in den Himmel gefahren sein (TBS, S. 74; BOW, S. 10f.; BMR, S. 13).

Pontifex Maximus (Oberpriester)

Der Titel des Pontifex Maximus geht zurück auf die babylonischen Oberpriester. Nach der Sprachenverwirrung finden sich ihre Spuren in Pergamon wieder. Der König und Priester Attalus von Pergamon vermachte im Jahre 133 v. Chr. Rom die Führung über die babylonische Priesterschaft. Das Volk der Etrusker wanderte später nach Italien und brachte aus Pergamon die babylonische Religion mit. Sie stellten einen Pontifex als Haupt der Priesterschaft auf, dessen Titel mit der Zeit uf die wltlichen Herrscher Roms überging (z. B. Cäsar). Im Jahre  376 n. Chr. legte der Kaiser Gratian diesen Titel aus christlichen Gründen nieder. Daraufhin übernahm ihn der Bischof von Rom (TB, S. 206; BOW, S. 17; BMR, S. 80; Encyclopedia Britannica „Pontifex“, S. 212).

Der Obelisk

Ein Obelisk (auch jeder „Turm“ einer religiösen Stätte weist darauf hin) ist ein sich nach oben hin verjüngender Steinpfeiler aus einem Stück mit pyramidenförmiger Spitze. Sein Ursprung liegt in der babylonisch-assyrischen Kunst; oft findet man auch Obelisken in Ägypten. In seiner Bedeutung assoziiert er den Sonnengott Baal (Nimrod). er ist ein phallisches Symbol und repräsentiert Leben durch Sex. Diodorus spricht von einem 130-Fuß hohen Obelisken, der von der Königin Semiramis in Babylon errichtet wurde.

Die Bibel gibt an einigen Stellen im Alten Testament leichte Hinweise über Obelisken (z. b. Daniel 3,1-7; 2. Könige 18,4), wobei Jeremia über das Gericht in Ägypten sagt:

Jeremia 43, 13
Und er (Nebukadnezar) wird die Obelisken von Beth-Semes, welche im Lande Ägypten sind, zerstören….

Obelisken finden sich heute in Washington, Paris, London und auch in Rom im Vatikan (BMR, S. 39).

Der Obelisk symbolisiert auch die Macht im Geld (Geldmacht). Das Wort GOTTES spricht in dieser Sache sehr deutlich:

Matthäus 6, 24
Ihr Könnt nicht GOTT dienen und dem Mammon…..

Das Kreuz 

Das Symbol des Kreuzes findet man in vielen anderen Kulturen wieder. Viele Formen des Kreuzes stammen von barbarischen Ostvölkern. Auch unter den Kelten, den Druiden, im alten Mexiko und im Zusammenhang mit dem Gott Bacchus findet man Kreuzabbildungen. Was wir heute das christliche Kreuz nennen, war ursprünglich kein christliches Symbol, sondern das mystische Tau der Chaldäer und Ägypter. Dieses Kreuz war der Buchstabe „T“ in der sinaitischen Schrift, der Anfangsbuchstabe für den Gott Tammuz aus Babylon. Er galt zur damaligen zeit als der Messias, der vor dem ewigen Tod schützen könnte. Durch das Tragen des Kreuzes auf der Brust war man gerettet vor Tod, Teufel, Sünde und Hölle. Wer das Kreuz trägt, ist dem Aberglaube aufgesessen. Die Geschichte kennt noch das Antoniuskreuz, das griechische Kreuz, das lateinische Kreuz, das päpstliche Kreuz, das Hakenkreuz u. a. Wo der Glaube zur Haustür hinaus geht, da kommt der Aberglaube zum Fenster herein (TB, S. 197; BMR, S. 47).

Der goldene Becher (Abendmahlkelche)

Sowohl in Jeremia 51, als auch in der Offenbarung 17, wird Babylon mit einem goldenen Becher in Verbindung gebracht, der die ganze Erde berauschte bzw. voll von Gräuel und Unreinigkeit ihrer Hurerei ist.

Die babylonischen Mysterien wurden unter dem Symbol eines goldenen (glänzenden) Bechers dargestellt. In vielen Bildern wird Semiramis als große Lehrmeisterin mit dem Becher in der Hand dargestellt. wer in die Mysterien eingeführt werden wollte, musste von diesem Becher trinken (z. B. Erstkommunion).

Bedeutsam ist die Tatsache, dass Papst Leo XII im Jahre 1825 ein Medaillon prägen ließ, das auf der einen Seite sein Bild und auf der anderen Seite eine sitzende Frau zeigt. Sie symbolisiert die römische Kirche und hält in der rechten Hand einen Becher. Rund um das Medaillon finden sich die Worte: „Die ganze Welt ist ihr Sitz“ (TB, S. 6;BOW, S. 5).

Die Mitra (Fisch-Symbol)

Die babylonischen Priester rugen eine Kopfbedeckung, die hinten zwei Streifen aufwies (siehe Bild). sie stellt ein offenes Fischmaul mit angehängtem Fischschwanz dar, wobei der Ursprung in Dagon, dem Fischgott der Philister und Babylonier zu finden ist. Mit der Zeit fiel das Schuppenkleid weg. Auf einigen heidnischen, maltesischen Münzen finden wir die Mitra in der Darstellung des Gottes Osiris. Auch die chinesischen Herrscher aller Zeiten trugen die Mitra.

Seit dem 10. Jahrhundert finden wir sie auch ind er katholischen und orthodoxen Kirche. Freitags Fisch essen heßt auf Anordnung dem Fischgott Dragon ein Opfer darzubringen (TB. S- 215; BMR, S. 84; diverse Lexika unter „Mitra“).

Der Heiligenschein (Nimbus)

Den Heiligenschein finden wir ebenfalls zum erstenmal in Babylon. Die Künstler und Bildhauer des alten Babylons benutzten den Nimbus für alles, was sie sich als Gott oder Göttin wünschten.

Später wurde der Heiligenschein für Lichtgottheiten allgemein verwendet. Auch in der hellenistischen und buddhistischen Kunst ist er zu finden. Die Römer stellten circe, die heidnische Sonnengöttin, mit einem Heiligenschein dar; in der Kaiserzeit verwendete man ihn zur Verherrlichung der Herrscher. Erst viel später drang er als heidnisch-babylonisches Symbol in die christliche Kunst ein. Wenn man „Christus“ mit einem Heiligenschein darstellt, will man ihn nur als Gott unter vielen Göttern einreihen. Das ist Götzendienst! Der Nimbus bedeutet soviel wie: „Wir wollen nicht, dass dieser über uns herrsche! (TB, S. 87f.; BMR, S. 37; diverse Lexika unter „Heiligenschein“).

Diverse andere Punkte mit dem Ursprung in Babylon

Die Taube

Semiramis soll nach Überlieferung nach ihrem Tode in eine Taube verwandelt worden sein, die später in Babylon angebetet wurde. Diese Taube wurde gewöhnlich mit einem Olivenzweig im Schnabel dargestellt: der Zweig symbolisierte dabei den „vergöttlichten“ Sohn Nimrod [vgl. die sog. „Friedenstaube“] (TB, S. 79; BOW, S. 79).

Das Priesterwesen

Die Priester waren in Babylon die einzigen Verwahrer und Verwalter der religiösen Erkenntnis. Nur sie allein besaßen die wahre Tradition, durch welche Schriften und Symbole gedeutet werden konnten. Durch die Beichte wurde das Volk schon damals an die Priester gebunden. In allen organisierten Gemeinden und Kirchen gibt es Babylon-Priester, darum sagt der HERR JESUS CHRISTUS: Aber ihr sollt euch nicht nennen lassen, Meister, Vater, Lehrer, Hochwürden usw. (Matthäus 23,8-11) (TB, S. 219; BOW, S. 5; BMR, S. 120).

Der Rosenkranz

Er ist keine Erfindung der römischen Kirche. Fast alle heidnischen Nationen vor CHRISTUS besaßen ihn. Auch in Ephesus wurde er gebraucht, wie man an den Bildern Dianas erkennen kann. (TB, S. 188; BOW, S. 15; BMR, S. 27).

Die Reliquienanbetung

Sie waren ein Teil der Zeremonien, die im babylonischen System an den tragischen Tod des Nimrod erinnern sollten. Nimrods Leichnam wurde in 40 Stücke zerteilt und in verschiedene Gegenden gebracht, wo sie den Nachfolgern Nimrods als Kraftquelle dienten. Später wurden sie begraben und dienten den Ägyptern zur Verehrung und Anbetung (TB, S. 176; BMR, S. 60; BOW, S. 17).

Das Fegefeuer, dass Osterei, der Weihnachtsbaum und noch viele andere Dinge haben ihren Ursprung im alten Babylon und finden sich heute noch in unserer Gesellschaft, insbesondere in einer unserer beiden Staatskirchen (und den Freikirchen) wieder. Auf diese Weise geben wir uns leidenschaftlich dem Götzdendienst hin.

A. Lüscher schließt in seinenm Buch „Babylon Ostern Weihnachten“:

Was wir mit kurzen Worten beschrieben haben, ist nur ein kleiner Teil der Greuel und der Hurerei im Babylon der Großen. Diese Greuel werden sich gegen das Ende dieses Zeitalters hin immer mehr ausbreiten (siehe Maria Himmelfahrt und Maria Geburtstag usw.). Denn Babylon, die Große, ist nicht etwa eine Erscheinung der Vergangenheit, sondern auch der Gegenwart und Zukunft.

Paulus fordert von uns in 2. Korinther 6,14ff. die Trennung von Ungläubigen, Gesetzlosigkeit, Finsternis Balial (Götzendienst) und Götzenbilder, weil wir der Tempel des lebendigen GOTTES sind:

2. Korinther 6, 17
Darum gehet aus ihrer Mitte aus und sondert euch ab, spricht der HERR, und rühret Unreines nicht an, und ich werde euch aufnehnen!

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