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Der Römische Katholizismus

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Begründer: Kaiser Konstantin

Nemo / Pixabay

Die römisch-katholische Kirche mit ihrem Hauptsitz in Rom/Italien besitzt ihren eigenen, mächtigen Stadtstaat, den Vatikan. Die römisch-katholische Kirche trat inoffiziell im Jahre 312 n. Chr. ins Leben, zu der Zeit der sogenannten “wunderbaren Bekehrung” des römischen Kaisers Konstantin, der jedoch weiterhin den Sonnengott anbetete. Obwohl das Christentum erst nach den Edikten durch Theodosius I in den Jahren 380 und 381 n. Chr. zur offiziellen Staatsreligion des römischen Reiches erklärt wurde, hatte Konstantin von 312 n. Chr. bis zu seinem Tod im Jahre 337 n. Chr. bereits an dem Prozess gearbeitet, parallel zueinander heidnische Tempel und christliche Kirchen zu errichten und übergab langsam die Herrschaft seiner heidnischen Priesterschaft an den Bischof von Rom. Doch die Familie Konstantins gab die letzten Überreste seiner Priesterschaft nach der Auflösung des römischen Reiches nicht auf – den Titel, den die Kaiser als Häupter der heidnischen Priesterschaft trugen – Pontifex Maximus – ein Titel, den die Päpste erben sollten. Die Päpste erbten auch Konstantin’s Titel als das selbsternannte zivile Oberhaupt der Kirche – Summus Pontifex (Vikar Christi und Bischof der Bischöfe).Vor der Zeit der “Bekehrung” Konstantins waren die Christen nicht so sehr wegen ihres Glaubens an Christus verfolgt worden, sondern vielmehr weil sie sich weigerten, auch heidnische Gottheiten in ihren Glauben einzuschließen. Mit Konstantin’s Betonung, sein neu gefundenes Christentum den Heiden im Reich schmackhaft zu machen, war die “Christianisierung” dieser heidnischen Gottheiten vereinfacht. Beispielsweise nahmen heidnische Rituale und Götzen schrittweise christliche Bedeutungen an und wurden in die “christliche” Anbetung eingegliedert (z.B. ersetzten “Heilige” den Kult heidnischer Götter sowohl in der Anbetung als auch als Patron über Städte; Mutter-Sohn-Statuen wurden in Maria und Jesus umbenannt etc.) und heidnische Festtage wurden als christliche Feiertage neu eingestuft (z.B. wurden das römische Lupercalia und das Fest der Reinigung der Isis zum Fest der Geburt; die Saturnalia-Feiern wurden durch Weihnachtsfeiern ersetzt; ein antikes Fest der Toten wurde durch Allerseelen ersetzt und christlichen Helden neu gewidmet (heute Halloween) etc.). Eine Überleitung war erfolgt – statt wegen der fehlenden Anbetung heidnischer Götter verfolgt zu werden wurden die Christen, die nicht mit der durch den Kaiser gedeckten jeweiligen Orthodoxie übereinstimmten, nun in dem Namen von Christus verfolgt! Das „christianisierte“ Rom war zum legitimen Nachfolger des heidnischen Rom geworden! Das ist der traurige Ursprung der römisch-katholischen Kirche, die seit ihrer Entstehung Kompromisse mit dem Heidentum geschlossen hat und dadurch zu einem Kult geworden ist, der dem Geschöpf (Maria) mehr dient als dem Schöpfer (Jesus).

Als Rom unter Konstantin vom Heidentum zum Christentum wechselte musste ein Ersatz für die große Mutter des Heidentums gefunden werden. Vor der Zeit Konstantins hatte niemand Maria als eine Art Göttin betrachtet. Da Maria die Mutter von Jesus Christus war, war sie die logischste Person für den Ersatz der heidnischen Muttergottheit. Die Heiden konnten mit ihren Gebeten und ihrer Hingabe an die Muttergöttin weitermachen und sollten sie fortan nur Maria nennen. Die Heiden beteten die Mutter genau so sehr oder gar mehr an als ihren Sohn und das ist genau das, was der römische Katholizismus tut. Wahres Christentum lehrt, dass Jesus Christus angebetet werden soll – nicht seine Mutter. Es bleibt die Tatsache, dass weder Jesus noch einer der Apostel jemals einen Hinweis auf die Anbetung von Maria gab. Die Anbetung der Gottesmutter zusammen mit ihrem Kind begann in vielen Teilen der Welt schon Jahrhunderte bevor Jesus Christus geboren wurde. Im Jahre 431 n. Chr. wurde die Anbetung der Maria auf dem Konzil zu Ephesus zu einer offiziellen Lehre der Kirche.

Seit der Errichtung des römischen Reiches hatten die römischen Kaiser (einschließlich Konstantin) das Amt des Pontifex Maximus (Höchster Priester) inne gehabt und waren von den Heiden als Götter angebetet worden. Kaiser Gratian verweigerte im Jahre 376 n. Chr. den Titel des Pontifex Maximus und von dem Zeitpunkt an wurde er dem Bischof von Rom verliehen. Von jetzt an war der Bischof von Rom der Höchste Priester der Heiden und gleichzeitig das Haupt der christlichen Kirche. Die Strömungen des Heidentums und des Christentums flossen zusammen unter der Führerschaft des Pontifex Maximus, der schließlich „der Papst“ genannt wurde. Die Frage bleibt: Wie kann ein Mann gleichzeitig der Pontifex Maximus und damit das Oberhaupt der heidnischen Mysterien und das Haupt der Gemeinde sein? Obwohl die römisch-katholische Kirche behauptet, dass Petrus der erste Papst war, ist es seltsam, dass wir nie eine derartige Behauptung von Petrus lesen. Die Tatsache, dass Jesus während seines irdischen Dienstes nie das Amt des Papstes einsetzte, zeigt, dass der Papst weder der Bischof der Bischöfe noch der Nachfolger des Apostels Petrus ist.

Ein Punkt, der dem Gedanken eines Papstes sehr abträglich ist, ist die Tatsache, dass einige der Päpste so lasterhaft und verkommen waren, dass selbst die Leute, die sich zu überhaupt keiner Religion bekannten, sich ihrer schämten. Wenn wir die Geschichte des Papsttums betrachten ist leicht zu erkennen, dass längst nicht alle Päpste heilige Männer waren. Beschuldigungen gegen sie enthielten Vorwürfe wie Gotteslästerung, Ämterkauf (das Kaufen und Verkaufen des Papstamtes), Meineid, Mord, Ehebruch, Geschlechtsverkehr mit Jungfrauen und Nonnen, Inzest, Sodomie, Bestialität, Raub, Götzendienst, Magie, Veruntreuung sowie umfassende und unnatürliche Unmoral – und das ist keine abschließende Liste. Historiker, selbst römisch-katholische Historiker, werden die Tatsache bestätigen, dass es sehr viele sündhafte Päpste gegeben hat. Es stellt sich folgende Frage: Wenn Päpste als “Repräsentanten Christi” hier auf Erden betrachtet werden und dabei einen unmoralischen Lebensstil praktizieren, sollten ihre Anweisungen dann trotzdem befolgt werden, obwohl sie in Sünde leben? Nein, es wäre Heuchelei, wenn solche Menschen Regeln aufstellen und Dekrete erlassen – und doch ist das genau das, was die Päpste taten. Jesus hat nie gesagt: „Tut was ich sage, nicht was ich tue“. Im Gegenteil – Jesus Christ hat ein heiliges Leben geführt und wir sollten seinem Beispiel folgen. Hier sind einige Beispiele:

Papst Sergius III erlangte das Papstamt durch Mord. Er lebte öffentlich mit einer Frau zusammen, die ihm etliche
uneheliche Kinder gebar. Seine Herrschaft leitete eine Periode ein, die als „Hurenherrschaft“ bekannt ist.

Papst Johannes XII war ein unmoralischer Mann dessen Palast einem Bordell glich. Bischof Luitprand von
Cremona sagte: „Keine ehrbare Dame sollte sich in der Öffentlichkeit sehen lassen, denn Papst Johannes hat
weder vor jungen, unverheirateten Mädchen noch vor verheirateten Frauen oder Witwen Respekt. Sie werden
ganz sicherlich von ihm geschändet, selbst auf den Gräbern der heiligen Apostel Petrus und Paulus.“

Papst Bonifatius VIII behielt seine Position durch die verschwenderische Verteilung gestohlenen Geldes. Er wird
folgendermaßen zitiert: „Das Leben zu genießen und mit Frauen oder Jungen zu schlafen ist keine schlimmere
Sünde als sich die Hände zu reiben.“

Papst Johannes XXIII soll dreihundert Nonnen verführt und vergewaltigt haben. Er soll eine starke und
unersättliche Libido gehabt haben, denn er hielt sich einen Harem von nicht weniger als zweihundert Mädchen.
Er wurde „der verdorbenste Kriminelle, der jemals auf dem Papstsessel saß“ genannt. Ein Bericht aus dem
Vatikan sagt über ihn: „Seine Hoheit, Papst Johannes, verübte Perversität mit der Frau seines Bruders, Inzest mit
heiligen Nonnen, Verkehr mit Jungfrauen, Ehebruch mit Verheirateten und alle Arten von sexuellen Verbrechen…
vollkommen dem Schlaf und anderen fleischlichen Verlangen hingegeben, im totalen Gegensatz zu dem Leben
und den Lehren von Christus….er wurde öffentlich der leibhaftige Teufel genannt.“

Papst Pius II soll der Vater vieler unehelicher Kinder gewesen sein. Er sprach öffentlich über seine Methoden,
Frauen zu verführen und ermutigte junge Männer, ebenfalls Frauen zu verführen. Er bot sogar an, sie in
Methoden der Selbstbefriedigung anzuleiten.

Papst Sixtus IV finanzierte seine Kriege durch das Verkaufen von Kirchenämtern an den höchsten Bieter. Er
benutzte das Papsttum um sich und seine Familie zu bereichern, denn nicht weniger als acht Kardinäle waren
seine Neffen. Einigen wurde der Kardinalstitel bereits verliehen als sie noch Kinder waren.

Papst Alexander VI gewann die Wahl zum Papst durch Bestechung. Er lebte mit einer Frau zusammen, mit der
er eine Tochter hatte. Mit dieser Tochter betrieb er später Inzest und zeugte fünf Kinder. Er lebte auch in
öffentlichem Inzest mit seinen beiden Schwestern. Er hielt im Vatikan eine Sexorgie ab, bei welcher er ein
Bankett anbot, auf dem fünfzig nackte Mädchen tanzten und die Gäste bedienten – und er setzte sogar einen
Preis für den Mann aus, der es schaffte, am häufigsten Geschlechtsverkehr zu haben.

Martin Luther selbst wurde Zeuge davon, dass Rom mit seinen Päpsten alles andere als eine heilige Stadt war. Er wurde folgendermaßen zitiert:

Niemand kann sich vorstellen, welche Sünden und schändliche Handlungen in Rom verübt werden. Das muss man selbst sehen und hören um es zu glauben.
Es ist gesagt worden:
Wenn es eine Hölle gibt, dann ist Rom über ihr erbaut worden.
Obwohl hier nur einige wenige Beispiele für die Korruption und Verdorbenheit im Leben der Päpste aufgezählt wurden, so untergräbt dieser Beleg doch ernsthaft die Überzeugung von einer „apostolischen Nachfolge“. Der Anspruch, dass die römisch-katholische Kirche die eine „wahre“ Gemeinde ist, deren Papsttum angeblich bis auf Petrus zurückgeht, ist ein falscher Anspruch, da dieser selbst die Wichtigkeit von Heiligkeit betonte. Es ist wichtig zu erkennen, dass heidnische Päpste auf Babylon zurückverfolgt werden können, doch es existierten keine christlichen Päpste bis Konstantin sich im Jahre 312 n. Chr. selbst zum Papst erklärte.Die Päpste waren nicht die einzigen, die Probleme mit sexuellem Fehlverhalten hatten. Der Klerus war genauso schuldig. Als man begann, die Lehre des Zölibats aufzubringen, waren viele Geistliche verheiratete Männer. 315 n. Chr. wurde ein Edikt erlassen, das es einem Priester verbot, noch einmal zu heiraten nachdem seine Frau verstorben war. Im Jahre 386 n. Chr. wurde ein weiteres Edikt erlassen, das es Priestern zwar erlaubte, zu heiraten, ihnen jedoch verbat, Geschlechtsverkehr mit ihren Frauen zu haben. Obwohl dieses Edikt Gültigkeit hatte nahmen viele Geistliche öffentlich eine Frau und zeugten Kinder. Einige Klöster und Nonnenstifte waren in der Geschichte als so verdorben bekannt, dass sie sogar einen schlechteren Ruf hatten als die Bordelle. Die Vergewaltigungen durch Priester wurden so übel, dass auf dem Grund der Klöster sogar keine weiblichen Tiere mehr gestattet waren! Priester wurden genötigt, keusch zu sein. Und wenn sie es nicht schafften, dann sollten sie zumindest vorsichtig sein. Durch diese von Menschen geschaffene Tradition, die dem Menschen aufgebürdet wurde, wurde die ohnehin schon schwere Aufgabe des Beichtens noch schwieriger gemacht. Bei der Beichte mussten Sünden spezifisch und im Detail berichtet werden, so dass der Priester Gericht sprechen und Vergebung der Sünden anbieten konnte. Es ist unschwer zu erkennen, dass das Ergebnis dessen, dass Mädchen und Frauen und sogar Jungen ihre moralischen Schwächen und Verlangen unverheirateten Priestern beichten mussten, nur zu leicht in weit verbreiteten Missbrauch ausarten konnte. Die römisch-katholische Kirche ist kürzlich durch einen Skandal nach dem anderen erschüttert worden, in dem es um sexuellen Missbrauch durch Priester ging.

Die Lehre des Zölibats der Priesterschaft hat seit ihrer Einrichtung mehr Schaden angerichtet als Gutes hervorgebracht. Zu Beginn der Schöpfung erfahren wir, dass Gott nicht wollte, dass Adam alleine war und daher Eva für ihn schuf. Nach der Bibel hat Gott es für Ehemann und Ehefrau vorgesehen, dass sie ein Fleisch werden und aneinander festhalten – und doch sagt die römisch-katholische Kirche etwas anderes. Dort gilt eine andere, von Menschen geschaffene Lehre, die Priester zum Zölibat verdammt, etwas, was Gott nie gewollt hat. Bischöfe (z.B. Pastoren, Priester) sollen nach der Bibel Männer einer Frau sein (1. Timotheus 3:2; Titus 1:6). Der römische Katholizismus fügt der Bibel Dinge hinzu indem er den Geistlichen eine ungerechtfertigte Last auferlegt und ihnen verbietet, zu heiraten (1. Timotheus 4:1-3). Die Bibel nennt das die Lehren von Dämonen! Es ist wichtig zu wissen, dass die Priester des heidnischen Rom auch das Zölibat halten mussten und dass diese Tradition sich bis auf Babylon und Semiramis vor etlichen Tausenden von Jahren zurückverfolgen lässt. Selbst der Gedanke des Beichtens vor einem Priester kam aus Babylon. Aus überlieferten babylonischen Berichten haben Historiker die babylonischen Konzepte von Richtig und Falsch schließen können. Die Priester des heidnischen Rom wurden “Vater” genannt, doch Jesus hat uns aufgetragen, keinen Menschen „Vater“ zu nennen (Matthäus 23:9-12). Aus welcher Quelle kam der römisch-katholische Brauch, einen Priester mit diesem Titel zu belegen, von Jesus oder von den Heiden? Jesus hat zu seinen Jüngern über schmeichelhafte Titel gesprochen und gesagt, sie sollten einander als gleichwertig behandeln. Jesus wollte, dass Gott alle Ehre bekommt, nicht Menschen. Es ist deutlich zu sehen, dass die Mehrheit aller Traditionen der römisch-katholischen Kirche von Menschen gemacht sind und heidnischen Ursprung haben. Eine intelligente und ehrliche Untersuchung wird die heidnischen Wurzeln der römisch-katholischen Kirche deutlich zeigen.

Die Kardinäle des höchsten Klerus im heidnischen Rom und das entsprechende lateinische Wort bedeuten „Türangel“, da sie zentral als die Priester von Janus dienten, der der heidnische Gott der Türen und Türangeln war. Er war als der bekannt, der “öffnet und schließt”  und wir können das unter Beachtung der Worte Jesu in Offenbarung 3:7 -8 besser verstehen. Jesus war der wahre Öffner, Janus war eine Fälschung. Diese heidnischen Priester trugen die Farbe Rot weil sie das Feuer symbolisierte. Sie waren die Hüter des Heiligen und daher als die „Flammen“ bekannt. Durch die gesamte Bibel hindurch wird die Farbe Rot mit Sünde assoziiert (Jesaja 1:18; Hesekiel 23:14-15; Offenbarung 17:4). Wenn man über Kenntnisse  der Geschichte verfügt ist die Verflechtung von babylonischem Heidentum und Christentum leicht zu erkennen und es ist auch zu sehen, wie sie schließlich eins wurden.

Katholiken, die die Bibel lesen, werden bald entdecken, dass viele katholische Lehren und Praktiken von Jesus selbst spezifisch verboten wurden. Anbetung ist vergeblich wenn sie auf den Geboten von Menschen basiert statt auf dem Wort Gottes. Gültige Tradition basiert auf der Bibel und bestätigt sie. Nutzlose Tradition basiert auf den Lehren von Menschen und tut der Bibel Gewalt an. Im römischen Katholizismus wird die Tradition beständig über die Bibel erhoben. Das Ergebnis ist nutzlose Anbetung (egal wie ernsthaft sie ist) und macht das Gebot Gottes wirkungslos – eine sehr ernste Angelegenheit.

Die letzten Päpste haben die ökumenische (weltweite) Betonung in der römisch-katholischen Kirche auf unvorstellbare Höhen getrieben. Jede erkaufte Einheit auf Kosten der Reinheit der Lehre ist satanisch und irreführend. 2. Korinther 6:14-18; Epheser 5:11; 2. Timotheus 3:1-17, 4:1-8. Alle, die in ökumenischer Gemeinschaft jenen die Hände reichen, die ein falsches Evangelium predigen, stehen unter Gottes Fluch. (Galater 1:6-10)

Menschen erkennen nicht, dass gefälschte Religionen – wie gefälschtes Geld – dem Original ähneln müssen um jene zu täuschen, denen es an geistlichem Unterscheidungsvermögen mangelt oder die nicht die Gelegenheit hatten oder sich die Zeit genommen haben, sorgfältig alle Grundsätze der römisch-katholischen Kirche mit der Wahrheit im Wort Gottes zu vergleichen. Nur wenn man die Worte von Menschen mit der Bibel vergleicht wird es offensichtlich, dass der römische Katholizismus eine sorgfältig gestaltete Fälschung und nicht der reine, echte biblische Glaube ist.

Jesus Christus hat klar gelehrt, dass Maria auf gleicher Ebene mit allen anderen Christen steht, die den Willen Gottes tun:

Markus 3, 31-35
Da kamen seine Mutter und seine Brüder; sie blieben aber draußen, schickten zu ihm und ließen ihn rufen. Und das Volk saß um ihn her. Und sie sagten zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder sind draußen und suchen dich. Und er antwortete ihnen und sprach: Wer ist meine Mutter, oder meine Brüder? Und indem er ringsumher die ansah, welche um ihn saßen, spricht er: Siehe da, meine Mutter und meine Brüder! Denn wer den Willen Gottes tut, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter.
Man beachte die Wahrheit hier, basierend auf der Autorität von Jesus Christus:

Lukas 11, 27.28
Denn wer den Willen GOTTES tut, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter … Selig ist der Leib, der dich getragen, und die Brüste, die du gesogen hast! … Ja vielmehr, selig sind, die GOTTES Wort hören und bewahren!
Es gibt in der Bibel keinen Hinweis darauf, dass Christen im Neuen Testament jemals Maria als mehr als eine weitere gute Frau betrachteten. Sie hatte keine Autorität unter den Aposteln. Niemand wurde gelehrt, zu ihr zu beten, ihr zu huldigen, sie zu verehren oder an der unbiblischen Anbetung teilzunehmen, die Katholiken praktizieren, jedoch mit anderen Namen belegen.Zu verleugnen, dass der römische Katholizismus ein Kult ist, würde bedeuten, die Reformation zu verwerfen und über die Millionen von Märtyrer zu spotten, die von der Hand Roms starben. Der „Christus“ des römischen Katholizismus ist genauso falsch wie seine „Maria“. Beachte, dass ein Kult gemäß dem Wort Gottes jede Gruppe von Menschen ist, die irgendetwas oder irgendjemand anderes als Jesus Christus anbeten und irgendetwas glauben, was seinem überlieferten Wort in der Bibel widerspricht. Der römische Katholizismus ist kein wahres Christentum, sondern tatsächlich ein Ableger des Christentums und der größte und älteste „christliche“ Kult in der Welt. Die Zurschaustellung von Verehrung, die prunkvolle Parade eines einfachen Menschen als wäre er ein Gott, die Begünstigung von götzendienerischer Anbetung durch Niederbeugen und Küssen seines Ringes sowie das Beharren darauf, von allen Christen als „Seine Heiligkeit der Papst“ oder „Vater“ angesprochen zu werden sollten jedem Christen bestätigen, dass die römisch-katholische Kirche ein Kult ist.

Die Bibel gebraucht Begriffe wie „Abfall“, „falsche Lehrer“, „falscher Prophet“, „Irrlehre“, „Verführer“, „häretisch“ und „Lehren von Dämonen“ um unreine Lehren zu beschreiben. Die römisch-katholische Kirche erfüllt alle biblischen Kriterien für Abtrünnigkeit, was ein Abwenden von der Wahrheit und eine Ablehnung der Wahrheit ist. Ihr Evangelium ist falsch und daher von Gott verflucht (Galater 1, 8). Sie hat ihre eigenen, von Menschen gemachten Traditionen auf die Ebene der Heiligen Schrift erhoben und betet Gott daher vergeblich an (Matthäus 15, 1-9). Ihre Leiter sind falsche Propheten. Ihre Lehren sind Lehren von Dämonen. Ihr Papsttum ist antichristlich. Was sagt Gott über eine abtrünnige Institution? Sagt er, wir sollten Möglichkeiten finden, diese Institution positiv zu sehen? Sagt er, wir sollten versuchen, Gemeinsamkeiten zu finden durch die wir das Evangelium in Liebe und Verständnis verbreiten und diskutieren können? Nein, Gott sagt:

Offenbarung 18, 4
Gehet aus ihr heraus, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfanget!
Wir wissen, dass die römisch-katholische Kirche zu einem Experten geworden ist, wenn es darum geht, verschiedene Gedanken oder Traditionen zu nehmen und sie in ihr System von Religion zu mischen.Die römisch-katholische Kirche ist immer eine falsche Kirche gewesen und ist es immer noch. Die biblischen Lehren, die sie zu glauben und lehren bekennt, sind pervertiert durch Lehren, die auf Traditionen basieren, die der Bibel, Gottes unfehlbarem Wort, widersprechen. Eine Irrlehre ist nie verführerischer als dann, wenn sie mit einer Maske der Wahrheit daherkommt. Die Leiter der katholischen Kirche haben immer in die Beschreibung der falschen Lehrer gepasst, vor denen uns Gott im Voraus gewarnt und gesagt hat, dass sie in den letzten Tagen die Szene betreten und viele mit ihren falschen Worten verführen würden – so wie es in 2. Petrus 2, 1-3, 18, 19 beschrieben ist.

Es ist wichtig zu verstehen, dass zwei grundlegende falsche Lehren des römischen Katholizismus (selbst unabhängig von seinen vielen anderen Irrlehren) ihn ganz klar als einen falschen Kult klassifizieren und nicht als eine wahre Gemeinde. Diese beiden grundlegenden Irrlehren sind:

1.Der römische Katholizismus lehrt zwar, dass die Bibel das Wort Gottes ist, fügt jedoch die unechten Apokryphen
der Bibel hinzu und erhebt auch die Kirchentradition und die Erwählung von Päpsten und Konzilen (die Worte
von Menschen) auf dieselbe oder eine sogar noch höhere Ebene als das Wort Gottes. Das fällt unter das
Hinzufügen zum Wort Gottes und bringt den römischen Katholizismus daher unter Gottes Fluch. (5. Mose 4:2;
Offenbarung 22:18-19)

2.Der römische Katholizismus lehrt zwar, dass Glauben an Jesus Christus für die Erlösung notwendig ist,
verleugnet aber tatsächlich die Wahrheit des Evangeliums indem er Sakramente, gute Werke und das Fegefeuer
als zusätzliche Voraussetzungen für die Vergebung der Sünden und das ewige Leben hinzufügt. Das fällt unter
das Predigen eines falschen Evangeliums, was die römisch-katholische Kirche unter Gottes Fluch bringt.
(Galater 1:6-10)

Daher ist die römisch-katholische Kirche nach biblischem Standard eine falsche Kirche und ein Kult, der nichts als Gottes Gericht zu erwarten hat und keine wahre Gemeinde, die Gottes Segen beanspruchen kann. Kein Maß an äußerlichen Veränderungen sollte zugelassen werden, um diese Tatsache zu verschleiern. Der römische Katholizismus ist nichts anderes als babylonisches Heidentum, das übertüncht wurde und als christlich erscheinen soll.

Glaube des Kults:

Sie glauben, dass das Fegefeuer ein Ort ist, an dem eine Person von Sünden gereinigt wird – selbst Päpste
gehen angeblich dorthin.

Die Bibel sagt, dass bei dem Tod eines Menschen dessen Heimat feststeht – Himmel
oder Hölle – es gibt nichts dazwischen wie etwa ein Fegefeuer. (Hebräer 9:27) Das Wort „Fegefeuer“ und sein
Konzept sind in der Bibel nicht zu finden.
Sie glauben an die Anbetung von Bildern von Maria, Kruzifixen, Heiligen, Engeln, etc.

Die Bibel spricht sich
gegen so etwas aus. (2. Mose 20, 4.5)
Sie glauben an Wiederholungsgebete zu Maria, den Heiligen und Engeln. Der komplette Rosenkranz umfasst
das 53malige Wiederholen des “Ave Maria”, das 6malige Wiederholen des “Vaterunser”, fünf Mysterien, fünf
Meditationen über die Mysterien, fünf „Ehre sei dem Vater“ und das apostolische Glaubensbekenntnis. Der
Rosenkranz kam erst nach dem Beginn des 13. Jahrhunderts in den allgemeinen Gebrauch und wurde offiziell
erst nach der protestantischen Reformation im 16. Jahrhundert sanktioniert.

Das Konzept des Betens zu Maria,
Heiligen und Engeln ist in der Bibel nicht zu finden. Im Gegenteil: wir werden angewiesen, zu unserem Vater zu
beten. (Matthäus 6:9-13) Im Rosenkranz wird für jedes an Gott gerichtete Gebet fast neun Mal zu Maria gebetet.
Die Bibel spricht sich sehr deutlich dagegen aus, nutzlose Wiederholungen zu beten wie es die Heiden tun.
1.In dem „Gebet des Heiligen Vaters für das marianische Jahr (1987) bittet Papst Johannes Paul II Maria, zu tun,
was nur Gott tun kann – „die ganze Menschheit“ trösten, leiten, stärken und beschützen …“ Sein Gebet endet:
„Bewahre uns, oh Jungfrau Maria, auf unserer Reise des Glaubens und gewinne für uns die Gnade der ewigen
Erlösung.“ („Berean Call“ Ausgabe 4/97).

2.In der Vorbereitung auf ein erwartetes Erdbeben im Dezember 1990 in der Gegend um Saint Louis wandten sich
Gemeindemitglieder der römisch-katholischen Pfarre St. Agatha an die heilige Agatha, die “Patronin des
Schutzes vor der Zerstörung durch Vulkane, Erdbeben, Feuer und alle Art von Gewalt.“ Die Gemeinde berichtete
im “St. Louis Southwest City Journal” vom 21.10.1990, dass eine Novene abgehalten werden würde,
einschließlich des Rosenkranzgebetes, einem Gebet zur heiligen Agatha und einer abschließenden Segnung.
(Bericht aus der Ausgabe November/Dezember 1990).

3.Ein römisch-katholisches Ritual für den Verkauf eines Hauses: Stelle eine Statue des heiligen Josef in eine
Flasche oder ein steinernes Gefäß und vergrabe sie mit dem Kopf voran im Vorgarten. Dadurch wird ein
schneller Verkauf des Hauses garantiert. Nach dem Verkauf muss der Verkäufer den heiligen Josef wieder
ausgraben und ihn an einen ehrwürdigen Platz im neuen Heim stellen und zu ihm beten. (Mutter Angelica,
EWTN Catholic TV, 10/95).

Beachte in den folgenden beiden Gebeten, wie Maria über Jesus hinaus gehoben wird…Ave Maria, voller Gnaden, der Herr ist mit dir. Du bist gesegnet unter den Frauen und gesegnet ist die Frucht
deines Leibes, Jesus. Heilige Maria, Mutter Gottes, bete für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes.
Amen.

Warum wird in dieser Form zu Maria gebetet? Ist sie Gott? Die Bibel weist uns niemals an, zu Maria zu
beten.
“Ave, heilige Königin, Mutter der Barmherzigkeit! Unser Leben, unsere Anmut und unsere Hoffnung! Zu dir rufen
wir, die armen, vertriebenen Kinder Evas. Zu dir heben wir unseren Blick, trauernd und weinend in diesem Tal
der Tränen. Wende doch, du gnädigste Fürsprecherin, deine Augen der Barmherzigkeit uns zu. Und zeige uns
nach diesem unseren Exil die gesegnete Frucht deines Leibes, Jesus. Oh gnädige, oh liebende, oh süße
Jungfrau Maria.”

Der römische Katholizismus sollte in “Marienanbetung” umbenannt werden, weil er das genau
ist. Maria wird auf ein hohes Podest gehoben, gleich mit Gott. Maria war die Mutter von Jesus, weiter nichts, und
sie ist nicht der Fürsprecher, der in der Bibel erwähnt wird. (1. Johannes 2:1)

Sie verbieten es ihren Priestern, zu heiraten, obwohl Gott die Ehe für alle eingerichtet hat, auch für Priester. (1.
Timotheus 3:2)
Einem Priester die Last des Zölibats aufzubürden bedeutet, ihm eine von Menschen gemachte
Last aufzuerlegen, die unnötig und nicht von Gott angeordnet worden ist. Das ist ein klarer Fall des Erhebens
einer menschlichen Tradition über die Bibel. Viele Katholiken glauben, dass Petrus nicht verheiratet war, doch die
Bibel sagt etwas anderes. (Matthäus 8:14-15; Markus 1:30-31; Lukas 4:38-39) Es ist interessant, dass auch die
Priester des heidnischen Rom einen Schwur der Ehelosigkeit ablegen mussten, genau wie die Priester von
Babylon.
Sie glauben, dass eine Möglichkeit der Erlangung der Erlösung von der Strafe der Sünden durch Ablässe
besteht, die mit Geld gekauft oder durch Akte der Buße, der Wohltätigkeit oder andere fromme Mittel erworben
werden können. Die Idee der Ablässe basiert auf guten Werken, die den Vorzug vor Gottes Gnade haben. Da
somit geglaubt wird, dass das Opfer von Christus nicht ausreichend war, um die volle Bezahlung der
Sündenschuld zu gewährleisten, können fromme Handlungen und Spenden an die römisch-katholische Kirche
als teilweise Bezahlung für die Sünden einer Person angesehen werden. Die Angemessenheit eines Ablasses
hängt von der Bewertung ab, die die römisch-katholische Kirche ihm beimisst.

Die Bibel sagt, dass wir durch
Glauben erlöst sind und durch nichts anderes! Sobald du gestorben bist kommt das Gericht! (Epheser 2:8-9,
Hebräer 9:27)
Sie glauben an das Bekennen der Sünden vor einem Priester.

Jesus ist der einzige Vermittler den wir brauchen.
Wir brauchen den Papst, Priester, Maria oder die Heiligen nicht. (Matthäus 6:9, 12; 1. Johannes 1:9, 2:1; 1.
Timotheus 2:5)
Sie glauben, dass es für die Erlösung notwendig ist, am Sakrament der Eucharistie (Kommunion) teilzunehmen.
Sie glauben, dass sie tatsächlich den Leib und das Blut von Christus durch einen Prozess essen und trinken, der
Wandlung genannt wird. Bei dieser Zeremonie betet ein Priester über Hostien und Wein und sie werden
übernatürlich in den Leib Christi verwandelt. Sie reißen hierzu die Bibel (Johannes 6:53-58; Matthäus 26:26-28)
aus dem Zusammenhang, um ihre Sichtweise zu stützen.

Jesus war lebendig als das letzte Abendmahl stattfand
und indem man diese Schriftstelle wörtlich nimmt statt sie symbolisch zu verstehen (seinen Leib und sein Blut
symbolisierend), werden zahlreiche Probleme geschaffen. Jesus bezeichnet sich selbst als eine „Tür“, einen
„Weinstock“ und einen „Fels“ und diese Beschreibungen werden problemlos als symbolisch anerkannt.
(Johannes 10:9, 15:5; 1. Korinther 10:4) Darum wird Jesus jeden Tag von Priestern in aller Welt neu gekreuzigt,
die ihn zur öffentlichen Schande machen. Die Bibel sagt, dass Jesus körperlich einmal geopfert wurde (für unsereSünden starb) und das sollte nie mehr wiederholt werden. (Hebräer 9:1-28, 10:12-18) Er sitzt nun zur Rechten
Gottes und kommt in der Messe nicht als eine Masse von Blut und Fleisch zurück. Es ist wichtig zu beachten,
dass Jesus uns aufgetragen hat, das Brot (das seinen Leib symbolisiert) und den Wein (der sein Blut
symbolisiert) zu nehmen; doch das tat er während er hier auf Erden und lebendig war. Der römische
Katholizismus macht Jesus und seine Jünger zu Kannibalen, da er und seine Jünger seinen Leib aßen, der ja
noch lebendig war. (1. Korinther 11:23-26)
Sie glauben, dass es mündliche Traditionen und Lehren von Jesus gibt, die nicht in der Bibel erwähnt sind.
Außerdem ist die römisch-katholische Religion irgendwie in der Lage gewesen, sein gesprochenes Wort von
irgendwoher zu bekommen, es wird uns nur nicht gesagt, wie und woher.

Das bedeutet, wer auch immer auf
dem Papstsessel in Rom sitzt, wird als autoritativer betrachtet als die Bibel selbst. (Matthäus 15:3,6-7; Mark 7:5-
9,13) Der Ausruf der Reformation war “Sola Scriptura” – das Beharren darauf, dass die Bibel allein die ultimative
Autorität für alle Gläubigen ist. Die Erleuchtung durch den Heiligen Geist ist eine Sicherheit gegen religiöse
Tyrannei.
Sie glauben, dass Maria nie weitere Kinder hatte nachdem sie Jesus geboren hatte und dass sie ewig eine
Jungfrau blieb bis sie starb.

Warum sollen wir glauben, dass Josef und Maria nie miteinander intim waren?
Welches Ehepaar lebt bis zum Tod zusammen ohne jemals die Ehe zu vollziehen? Das sind spekulative Fragen,
doch es ist offensichtlich, dass Maria niemals Jungfrau bleiben konnte wenn sie noch weitere Kinder hatte wie es
uns in der Bibel berichtet wird. (Matthäus 13:55-56; Markus 6:3).

Sie glauben, dass die Gemeinde auf dem Apostel Petrus begründet ist und dass er der erste Papst war.
Die
wahre Gemeinde von Jesus Christus wurde nicht auf Petrus gegründet, sondern auf Petrus’ Bekenntnis der
Gottheit Christi wie es uns in Matthäus 16:16 berichtet wird: „…Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen
Gottes.“ Die Bibel sagt, dass Jesus der Grundstein der Gemeinde ist. (Matthäus 21:42; 1. Korinther 3:11) Petrus
war nicht der erste Papst und es gibt auch keinerlei biblische Rechtfertigung für ein solches Amt. Petrus’ eigenes,
inspiriertes Zeugnis in Bezug auf seine Position und seinen Dienst ist in 1. Petrus 5:1-4 niedergeschrieben. In 2.
Petrus 1:1 identifiziert er sich dann selbst als ein Diener und Apostel von Jesus Christus…. Petrus war ein
Mensch wie du und ich. Als Kornelius versuchte, Petrus anzubeten, erwiderte dieser: „Steh auf! ich bin auch ein
Mensch.“ (Apostelgeschichte 10:25-26). Der Papst muss sich das in Erinnerung rufen wenn Menschen sich vor
ihm niederbeugen und seine Hand küssen als wäre er der Anbetung würdig. Außerdem bestätigt die Geschichte
die Tatsache, dass es in der frühen Gemeinde keine Päpste gab, noch nicht einmal in der römisch-katholischen
Kirche während der ersten Jahrhunderte ihres Bestehens.
Sie glauben, dass der Papst der Heilige Vater ist, ein Titel, der nur Gott gebührt. Der Papst ist ein Mensch, der
Ehre auf sich zieht, die keinem Menschen gebührt. Selbst der Name, mit dem er sich ansprechen lässt, (Heiliger
Vater) ist in hohem Grad anmaßend und gotteslästerlich. (Johannes 17:11)

Sie beten zu Maria und beten sie an – ein päpstliches Dekret aus dem Jahre  1854 (Papst Pius IX) über die
unbefleckte Empfängnis von Maria, das nie zurückgenommen worden ist, besagt: „Lasst alle Kinder der
katholischen Kirche … weiterhin die gesegnetste Jungfrau Maria verehren, anrufen und zu ihr beten, die Mutter
Gottes, empfangen ohne Erbsünde.“

Das Beten zu Maria ist etwas, wovon in der Bibel nirgends die Rede ist und
würde sie mit Gott gleichsetzen. Somit ist sie den Katholiken zu einer Göttin geworden. Maria ist gemäß den
Katholiken die Himmelskönigin. Wenn in der Bibel die Rede von der Himmelskönigin ist, dann wird negativ über
sie gesprochen. (Jeremia 7:17-19) Maria brauchte genau so sehr einen Erlöser wie jeder andere Mensch und hat
das in Lukas 1:47 selbst auch anerkannt.
Sie glauben, dass Maria eine Mit-Erlöserin mit Jesus ist. Im Jahre 1923 sanktionierte Papst Pius XI die
Ankündigung von Papst Benedikt XV (1914-1922), dass Maria mit Christus gelitten hat und mit ihm zusammen
die Menschheit erlöste. Papst Pius XI ernannte Maria offiziell zur „Himmelskönigin“ und „Königin der Welt“.

Die
Bibel bestätigt spezifisch, dass Jesus der einzige Weg ist, in den Himmel zu kommen. Nirgendwo in der Bibel
heißt es, dass Maria eine Mit-Erlöserin ist. (Johannes 14:6) Gott spricht sich sehr deutlich gegen die
“Himmelskönigin”  aus. (Jeremia 7:17-19)
Sie glauben, dass ein Baby durch die Taufe durch Besprengen “wiedergeboren” werden kann. Außerdem
glauben sie, dass die Taufe für die Erlösung notwendig ist.

Das Thema der Kindertaufe wird in der Bibel nicht
erwähnt und sie sagt auch nichts über Babys und Erlösung. Wir werden alle mit Sünde geboren und das allein
disqualifiziert uns vom Eintritt in den Himmel. (Römer 3:23) Der Akt der Taufe in der Bibel garantiert dir keinen
Platz im Himmeloder verschafft dir die Wiedergeburt; vielmehr ist sie ein äußerlicher Gehorsamsakt gegenüber
Gott nachdem man erlöst worden ist.
Sie glauben, dass Jesus in erster Linie den Weg für Erlösung gebahnt hat. Um in diese Erlösung einzutreten
muss man im Gehorsam gegenüber der Autorität des Papsttums leben. Da Jesus’ Versorgung für Erlösung nicht
komplett ist bietet die römisch-katholische Kirche andere Mittel an, um die Erlösung eines Menschen zu sichern.
Die römisch-katholische Kirche sagt, dass nur sie allein diesen essentiellen Segen der vollkommenen Erlösung
garantieren kann.

Das übersteigt die Bibel, in der Gott unsere Erlösung garantiert. (Johannes 10:27-29; Römer
10:9-17) Zur Kirche zu gehen macht dich nicht mehr zu einem Christen wie das Betreten einer Werkstatt dich zu
einem Mechaniker macht.
Sie glauben, dass wir teilweise durch gute Werke errettet werden und dass gute Werke notwendig für die
Erlösung sind.

Die Bibel sagt, dass wir durch Gnade vermittels des Glaubens errettet sind, nicht durch Werke.
Gute Werke kommen als Resultat der Erlösung. (Römer 3:24-28; Epheser 2:8-9)

Sie glauben, dass es unterschiedliche Ebenen von Sünde gibt. Es gibt Todsünden, die dich in die Gefahr
bringen, deine Erlösung zu verlieren und lässliche Sünden, die nicht so ernst sind.
Die Menschheit hat Sünde in
unterschiedliche Schweregrade eingeteilt (z.B. wird jemand, der beim Lügen erwischt wird, nicht so schwer
bestraft wie jemand, der ein Mörder ist). Doch in Gottes Augen ist Sünde gleich Sünde, da gibt es keine
Unterschiede. (Römer 3:23)
Der römische Katholizismus macht die Erlösung zu einem langen, komplizierten Prozess ohne Versicherung des ewigen Lebens und Vergebung aller Sünden. Taufe, Messe, Beichte, Gebete zu Maria und den Heiligen, gute Werke und das Fegefeuer werden alle dem Glauben an Christus hinzugefügt. Im Kontrast dazu lehrt die Bibel die Erlösung durch Glauben an Jesus Christus allein. Biblische Erlösung ist Gottes freies Geschenk an jeden Sünder, der glaubt, dass Christus für seine Sünden gestorben ist und zu seiner Verteidigung wieder auferstanden ist. Biblische Erlösung schenkt sofortige Versicherung des ewigen Lebens. Keine Kirche hat jemals jemanden errettet, aber Christus kann und wird jeden erretten, der zu ihm kommt und sich ihm als seinem Erlöser anvertraut. Mitgliedschaft oder Glauben an eine Kirche sichert für niemanden die Erlösung, doch

vertraue Christus und ihm allein und du wirst für alle Ewigkeit errettet sein!

Bildnachweis:
„0 Constantinus I – Palazzo dei Conservatori (2)“ von unknown – User:Jean-Pol GRANDMONT (2011). Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons – http://commons.wikimedia.org/wiki/File:0_Constantinus_I_-_Palazzo_dei_Conservatori_(2).JPG#mediaviewer/File:0_Constantinus_I_-_Palazzo_dei_Conservatori_(2).JPG
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