Das Bäumchen der Wahrheit

Ein Sumpf wird nicht klarer,indem man in ihm stochert.Nur die reine, die unverfälschte Wahrheit vermag ihn trocken zu legen. Es war einst gepflanzt worden von jemandem, einem Gärtner, der hatte sich, auch später, durch gar nichts anderes je einen Namen gemacht. Er diente nicht seinem eigenen Namen, sondern dem Namen des EINEN. Der Gärtner war eines Tages an diese Stelle gekommen, die ihn so arg hatte leiden lassen. Kein Wunder: Myriaden von Insekten umschwirrten ihn nicht nur, sie bissen Hier geht es weiter [...]

Hallo, hier spricht JESUS

Manchmal fällt mir ein Name ein von jemandem, der mir mal wichtig war, den ich aus den Augen verlor und, so ich die Telefonnummer noch habe, rufe ich ihn an. Solange ich alte Zeiten aufwärme, an dieses oder jenes gemeinsam Erlebte erinnere, geht alles gut. Das ginge mir genauso, wenn eine „alte“ Freundin mich unverhofft anriefe. Aber wehe.... Wehe, es stellt sich heraus, sie will mir bloß einen Staubsauger verkaufen oder das Abo einer Zeitschrift andrehen. Das bremst meine Stimmung Hier geht es weiter [...]

Auf Heller und Pfennig

Der Diener Igor machte sich schwerwiegende Gedanken darüber, was sein Herr ihm wohl einst hinterlassen würde, während er die Mahagoniholz-Möbel des herrschaftlichen Wohnsitzes mit dem trockenen Staubtuch bearbeitete und mit einem weiteren Tuch polierte. Um den massiven, mit Einlegearbeit versehenen Esstisch standen die dunkelrot samt bezogenen Stühle mit ihren hohen Rückenlehnen, zehn an jeder Tischseite, je einer an den Stirnseiten. Hier geht es weiter [...]

Retten – aber wohin?

Solange wir IHN nicht aus ganzem Herzen lieben, scheint es GOTT zu sein, der es uns nicht gut gehen lässt. Gar meinen wir dann: GOTT liebt mich nicht. Lieben wir IHN aber aus ganzem Herzen, können wir zugleich uns und den Nächsten lieben. Dann können wir sagen: Früher ging es mir schlecht und schlechter, weil ich zuerst (vergeblich) versucht habe, mich zu lieben. Da blieben aber GOTT und ich selbst und der Nächste ungeliebt. Heute geht es mir gut, weil ich Gottes Hier geht es weiter [...]

Vom falschen Glauben

Unsere Zeit verführt uns zu glauben, dass wir alles selbst machen müssen Der weitaus überwiegende Teil von dem was wir glauben ist übernommen und unbewusst. Nur wenn wir uns mit einigen dieser unbewussten Teile bekannt machen, haben wir die Möglichkeit, etwas anderes zu erleben. Um etwas bewusst zu machen, könnten wir die Dinge einmal umbenennen. Somit entdecken wir „Aufhänger“ unseres Denkens, an denen – wie Trauben – Fehleinstellungen über gleich mehrere Lebensbereiche befestigt Hier geht es weiter [...]

Wenn einer eine Reise tut

Schon wenn man eine Reise plant, sollte man es gründlich tun. Was aber, wenn in dem -, sich bunt schillernd anpreisenden -, Reiseführer etwas falsch angegeben, etwas verwechselt und verdreht wurde? Dann beharrt etwa der Tourist in Rom dem einheimischen Reiseleiter gegenüber darauf, den Schiefen Turm besichtigen zu wollen. Und wenn dieser sagt, es gäbe zwar vieles, das schief läuft in Rom, der Schiefe Turm stünde aber in Pisa, was antwortet der Tourist ihm dann? Er ist ärgerlich und Hier geht es weiter [...]

Komm zu JESUS

Einst wird man vergeblich nach Gottes Wort verlangen Alle echten Lebensfragen sind Glaubensfragen Wovon Jesus Christus den Menschen, der an ihn glaubt, befreit Sofort, wenn ich diese Worte verlauten lasse, klingeln mir, weil der Name des Höchsten, JESUS CHRISTUS, darin vorkommt, die Ohren von Gegenargumenten. Das gängigste davon lautet: „Ich befreie mich selbst. JESUS CHRISTUS, GOTT, den HEILIGEN GEIST, brauche ich nicht.“ Oder: „Wovon befreien? – Ich lebe doch sehr Hier geht es weiter [...]