Das Siegel des festen Grundes

[stextbox id=“alert“ caption=“2. Timotheus 2, 19″ shadow=“true“ ccolor=“ffff00″ bgcolor=“ffffff“ cbgcolor=“9A007B“ bgcolorto=“ffffcc“ cbgcolorto=“6C0057″]Gleichwohl gilt: Der feste Grund GOTTES steht und hat dieses Siegel: „Der HERR kannte die, die Sein sind“, und: „Jeder, der den Namen CHRISTI nennt, nehme Abstand von Ungerechtigkeit.“[/stextbox]

Wer behauptet, die rechte Lehre zu haben, muss das mit einem Siegel nachweisen können, und zwar mit dem Siegel des festen Gundes, das zwei Seiten hat: Auf der einen Seite die Rechte, auf der anderen Seite die Pflichten, d. h. auf der einen Seite steht die Zusage GOTTES:

[stextbox id=“alert“ caption=“2. Timotheus 2, 19″ shadow=“true“ ccolor=“ffff00″ bgcolor=“ffffff“ cbgcolor=“9A007B“ bgcolorto=“ffffcc“ cbgcolorto=“6C0057″]Der HERR kannte die, die Sein sind,[/stextbox]

auf der anderen Seite die Forderung GOTTES:

[stextbox id=“alert“ caption=“2. Timotheus 2, 19″ shadow=“true“ ccolor=“ffff00″ bgcolor=“ffffff“ cbgcolor=“9A007B“ bgcolorto=“ffffcc“ cbgcolorto=“6C0057″]… nehme Abstand von Ungerechtigkeit.[/stextbox]

Nur wer dieses Gütesiegel des festen Grundes vorweisen kann, steht richtig und hat auch die rechte Lehre. Die meisten Evangelikalen jedoch haben dieses Siegel nicht, ihr Siegel ist eine plumpe Fälschung, die man daran erkennt, dass es nur eine Seite hat, d. h. sie predigen einseitig nur das Positive und Angenehme. Die Kehrseite der Botschaft „… nehme Abstand von Ungerechtigkeit„, d. h. Absage an die Sünde und Verzicht auf die vergängliche Lust der Welt, wird in der heutigen Verkündigung oftmals restlos unterschlagen, weil bei so einer Predigt die Menschen wegbleiben und nicht mehr spenden.

Das Verführerische an der ganzen Sache ist, dass sie zwar nur die eine Seite predigen, die predigen sie so richtig, christuszentriert und ohne irgendwelche Sonderlehren, dass die Zuhörer überhaupt nicht auf den Gedanken kommen, dass hier etwas nicht in Ordnung sein könnte. Gehe einmal in eine Freikirche und Du wirst diesen Tatbestand bestätigt finden. Was dort gepredigt wird,ist alles gut und richtig, und wie schön sie predigen! Aber es ist eben nur die eine Hälfte. Eine Irrlehre erkennt man nicht nur an dem, was gepredigt wird, sondern gerade auch an dem, was nicht gepredigt wird, d.h. was bewusst unterschlagen wird. Dass sie die andere Seite der Botschaft unterschlagen, ist deswegen so verderblich, weil dieselbe heilsnotwendig ist: Es fehlt eine Hälfte zum Heil.

Deswegen sind diese Art Prediger gefährlicher als Sekten mit offensichtlichen Irrlehren wie die Zeugen Jehovas oder Mormonen. Bei ihnen weiß man, woran man ist. Ein Feind mit offenem Visier ist nicht so gefährlich, wie das heimtückische Partisanentum der evangelikalen Schönredner, die unter den Tarnfarben „Gnadau“ und „Evangelische Allianz“ mehr Menschen ins Verderben führen, als Atheisten oder Kommunisten.

Quelle: Glaubensnachrichten Dezember 2010, S. 3

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Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Sven

    Hallo also ist es am besten, man führt sein Glauben allein zu Hause mit der Bibel aus?
    Bin neu im Glauben…
    Also keine Christlichen Feste mehr feiern? Was ist mit dem Sabbat halten also Sonntags nicht arbeiten und Gott allein dienen? Was ist mit Christi Himmelfahrt und Pfingsten alles nur von Menschen erfunden??? Habe viele Fragen… Gibt es eine gute Lektüre Empfehlungen zur Richtigen wahren Nachfolge Jesus Christus?

    1. Roland

      Es ist wichtig, dass du dich mit (wiedergeborenen) Christen triffst. GOTT hat uns nicht als geistliche Einsiedler berufen, sondern zur Gemeinschaft mit Geschwistern. Die sog. „christlichen Feste“ stammen alle aus dem Heidentum. Für Christen sind solche Feste nicht relevant. Eine Sabbat- bzw. Sonntagheiligung gibt es für Christen nicht generell. Wenn jemand der Meinung ist, dass er einen Tag in der Woche „hält“, kann er das gerne machen. Aber er darf es nicht für alle Christen als verbindlich erklären. Ich persönliche „halte“ keinen bestimmten Tag. Für mich sind alle Tage gleich.

      Buchempfehlung: Die Bibel in einer guten Übersetzung (z. B. Schlachter 2000, Jantzen-Nt, Elberfelder Übersetzung)

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