Abrechnung mit einer Hure und deren Tochter

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Die Katholische Kirche ist die in Offenbarung 17,9 beschriebene Hure Babylon, die auf den 7 Hügeln Roms sitzt. Laut Offenbarung ist sie

Offenbarung 17, 5
die Mutter der Huren
,

was heißen will, dass sie noch Töchter hat. Für Luther war diese Einsicht höchst unangenehm, darum fälschte er die Stelle und übersetzte statt „Mutter der Huren“ „Mutter der Hurerei“, weil er sich sonst persönlich hätte betroffen fühlen müssen. Schließlich war seine lutherische Kirche die legitime Erstgeburt der Hure Babylon.

Die Mutterhure (Katholische Kirche) steht aber in manchen Lehrfragen der Apostellehre noch näher als ihre missratene Tochter (Evangelische Kirche) mit ihrer Gesetzlosigkeit. Auf dem Konzil zu Trient (1545 – 1563) verwarf die Katholische Kirche völlig zu Recht die Lehre Luthers vom unfreien Willen (De servo arbitrio), und dass der Mensch allein durch Glauben ohne eigenes Mitwirken selig werde. Die gesamte Lehre des Neuen Testaments fordert unser Mitwirken und setzt den freien Willen voraus. Der HERR Selbst – und das ist letztlich maßgebend, nicht was Luther phantasiert – appelliert an den freien Willen der Menschen wenn Er sagte:

Lukas 13,34; Johannes 5,40;
wie oft wollte ICH euch versammeln wie eine Henne versammelt ihre Küken unter ihre Flügel, aber ihr habt nicht gewolltaber ihr wollt nicht zu MIR kommen, dass ihr ewiges Leben hättet.

Unser Mitwirken zum Seelenheil wird im Neuen Testament unablässig gefordert:

Apg. 2,38; Matthäus 7,13; Philipper 2,12; Markus 12,30
Tut Bußegehet ein durch die enge Pforte!schaffet euer Seelenheil mit Furcht und Zittern! liebe GOTT und den Nächsten von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüte und mit allen deinen Kräften!

Wo tatsächlich jedwedes Mitwirken des Menschen ausgeschlossen ist, das war das heilsgeschichtliche Zentral-Geschehen auf Golgatha vor 2000 Jahren. Da hatte GOTT in Seiner Liebe einen Weg gebahnt, auf dem alle Menschen guten Willens der ewigen Verdammnis entfliehen können. Das war GOTTES alleinige Entscheidung aus Gnaden und Barmherzigkeit ohne jedes menschliche Hinzutun.

Was nützt aber der gebahnte Heilsweg zum Himmel, wenn er nicht begangen wird? Nichts! Was nützt der Rettungsring, wenn er nicht ergriffen wird? Nichts!

Luthers Denkfehler war: Der Glaube an den Rettungsring allein (sola fide) genügt schon, um nicht zu ertrinken; ergreifen darf man ihn nicht, weil das schon wieder „eigene Werke“ wären.

1. Timotheus 6,12
Ergreife das ewige Leben, wozu du berufen ist…

fordert dagegen der Apostel Paulus.

Das ist Apostellehre, und dem steht die Katholische Kirche – das muss man ihr lassen – auf alle Fälle noch näher, als das Luthertum. Das ist auch der Grund, warum sie gegenüber der protestantischen Kirche sich weitaus mehr Gottesfurcht bewahrt hat. Luther wollte alles Mitwirken zum Seelenheil als „Werkgerechtigkeit“ ausmerzen. Damit führte er das Volk in die sittliche Verwahrlosung; denn wo gelehrt wird, dass der Mensch keinen freien Willen habe und sich bekehren nur eigenes Mitwirken und Werksgerechtigkeit sei, erlischt der Widerstand gegen die Sünde im Gewissen und der Teufel hat gewonnen.

Luther musste am Ende seines Lebens mit Schrecken erkennen, was er mit seiner Gnadenphilosophie angerichtet hatte. Wahrscheinlich war das auch der Grund, warum er mehr und mehr dem Alkohol verfallen war.

Am Portal oder im Schaukasten evangelischer Kirchen müsste, ähnlich den Warnungen auf Zigarettenpackungen, angebracht sein: „Betreten dieser Kirche kann tödlich sein!“

Die Kirche Roms aber muss sich bei jedem Lutherjubiläum daran erinnern lassen, dass sie selbst es war, die damals im 16. Jahrhundert das Monsterbaby zur Welt gebracht hatte, dessen Vater der Teufel ist, und für das sie als die legitime Mutter noch heute die volle Verantwortung trägt. Jedes Lutherjubiläum ist immer zugleich Muttertag für die Hure Babylon!

Quelle: Glaubensnachrichten 06-2017, S.1f.

2 Gedanken zu „Abrechnung mit einer Hure und deren Tochter

    1. Lieber Hans, ich bin zwar nicht Norbert, möchte aber für ihn antworten. Selbstverständlich kannst Du seine Aufsätze in Deiner Homepage veröffentlichen. Ich möchte Dich jedoch bitten, eines zu berücksichtigen. Norbert schreibt in den Glaubensnachrichten:

      „Nachdruck, auch in elektronischen Medien, nur mit Quellenangabe erlaubt!“

      Wenn Du die Quelle und den Autor nennst, ist alles in Ordnung.

      Shalom

      Roland

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