Globalisierung der Religionen

Veröffentlicht am Veröffentlicht in Ökumenismus

Auf der Konferenz des „Weltparlament der Religionen“ 1993 in Chicago wurde beschlossen, eine internationale Behörde ins Leben zu rufen, die die Vereinheitlichung aller Religionen beschleunigen sollte und sich als geistlicher Zweig der Vereinten Nationen konstituiert. Man nennt sie „United Religions Initiative“ (URI). Initiator ist Sigmund Sternberg, der Leiter des Internationalen Rates der Christen und Juden, zusammen mit Robert Muller, dem bekannten New-Age-Vertreter bei den Vereinten Nationen. Mittlerweile sind die URI-Konferenzen auf allen fünf Kontinenten vertreten und haben Mitglieder aus Christen, Juden, Moslems, Buddhisten, Bahai, Hindus, Sikhs und Wicca (Hexen). Die Notwendigkeit der URI unterstrich Robert Muller mit den Worten:

„Die Vereinten Nationen sind das anfangshafte Haupt der Menschheit … Wir brauchen noch eine globale Seele, das heißt, unser Bewusstsein und die Verschmelzung mit dem Universum und dem Fluss der Zeit … Unsere höchsten Interessen schließen die Vergöttlichung des Menschengeschlechtes ein … die großen Religionen zielen schlussendlich alle auf dasselbe ab.“

Es läuft alles auf den antichristlichen Weltstaat hinaus. Analog zur Völkergemeinschaft UNO muss sich eine globale Religion formieren oder um in der Sprache der Bibel zu bleiben: Dem Tier aus dem Meer (Antichrist) folgt das Tier aus der Erde/Erez (falscher Prophet). Der Israelische Oberrabbi Metzger forderte anlässlich eines Treffens mit Sternbergs Intrnationalem Rat der Christen und Juden eine „UNO der Religionen“ mit Sitz in Jerusalem. Das beweist, dass Weltstaat und Weltreligion die christlichen Institutionen Thron und Altar längst abgelöst haben.

Weltreligion heißt nicht, dass es nur noch eine einzige Religion geben wird. Wie auch der Weltstaat eine Weltrepublik aus einer Vielzahl von Ländern sein wird (die Vereinigten Staaten der Erde), so werden alle Religionen gleichberechtigt nebeneinander mit einer gemeinsamen Verfassung sprich einem gemeinsamen Weltethos übereinstimmen. Und das war seit Jahrhunderten das Ziel der Freimaurerei. In den „Alten Pflichten“ der Freimaurer kann man im 1. Hauptstück nachlesen:

„… der Freimaurer ist zu der Religion verpflichtet, in der alle Menschen übereinstimmen.“

Das Ritual im 20. Grad des Schottischen Ritus („Ehrwürdiger Großmeister“) dreht sich um den Bau des vierten, rein geistigen Tempels. Es ist der geistliche Menschheitstempel der Humanität. Die Bauhütten dieses Welttempels sind die Freimaurerlogen. Das ist das Herzstück des Antichristlichen: Tempel und Anti-Tempel. Weil beide, der Tempel GOTTES und der Tempel der Humanität nicht aus Stein, sondern geistliche Bauwerke sind, wird die letzte Schlacht von Harmagedon eine rein geistige Auseinandersetzung sein.

Bildnachweis:
Das verwendete Beitragsbild steht unter folgender Lizenz: „Creative Commons Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz“
Herzlichen Dank an Praise Poster

Quelle: Glaubensnachrichten 02-2005, S. 2f.

Unsere Bewertung
Deine Bewertung
[Total: 0 Average: 0]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Optionally add an image (JPEG only)