Der getarnte Weltgeist im Pfingstlertum

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Zuerst muss gesagt werden: Das Grundanliegen der Pfinst- und Charismatischen Bewegung ist völlig berechtigt:  Die Sehnsucht nach dem Wirken des HEILIGEN GEISTES. Nur kann der HEILIGE GEIST bei ihnen nicht enfalten, weil sie die Tür zur Welt nicht hinter sich zugeschlagen haben:

Johannes 14, 17
… den GEIST, den die Welt nicht empfangen kann …

Es ist nicht der HEILIGE GEIST, sondern ein superfromm getarnter Weltgeist, der bei ihnen regiert. Der HEILIGE GEIST ist gekennzeichnet durch das Prädikat „heilig“. Wo der HEILIGE GEIST am Wirken ist, kann es nicht unheilig zugehen.  Wir sehen schon im alten Volk Israel, als die Herrlichkeit GOTTES noch gegenwärtig war, konnte sich nichts Gebanntes in ihrer Mitte halten. Als Achan gestohlen hatte, wurde solange gegen den Dieb ermittelt, bis das unbestechliche Gerichtslos seinen Namen getroffen hatte. Es wurde nichts Unheiliges geduldet, sondern ausgeschieden:

Josua 7, 1- 26
… ICH werde hinfort nicht mehr mit euch sein, wenn ihr nicht das Gebannte aus eurer Mitte tilgt …

Die meisten Prediger der Charismatischen Bewegung sind nicht mit dem HEILIGEN GEIST getauft, sondern mit Fleisch, sie schwimmen im eigenen Saft wie die Bulette in der Fleischbrühe und strahlen voll Weltseligkeit.

Ein Beispiel unter vielen: „Die Taube“, Pfingstgemeinde in Heidelberg (gemäß einer Videoaufzeichnung). Der Taube-Prediger, der übrigens ständig zum HEILIGEN GEIST betet:

“ …wenn wir beten, sollen wir uns wohlfühlen, nicht diese Stressgebete, nicht angespannt beten, auch Gott ist entspannt. Lerne dich wohlzufühlen, wie am Strand liegen und sich massieren lassen …“

Was sagt aber der Wellness-Prediger der „Taube“ zum HERRN JESUS, Der nicht am Strand lag, sondern im Garten Gethesemane so angespannt betete, dass aus Seinen Poren der Schweiß wie Blutstropfen kam? Stressgebet? Die Botschaft des Taube-„Pastors“ ist ein Wohlfühl-Evangelium mit Anklängen an Gruppendynamik und Positivem Denken. Er sagt, er könne nur beten, wenn er sich wohlfühle, am besten alles schön klimatisiert; darum predigt er oft in kurzen Hosen und barfuß. Zu keinem Vorstellungsgespräch würde er es wagen, in diesem lächerlichen Aufzug zu erscheinen, vor seiner Gemeinde aber glaubt er, so respektlos herumhampeln zu können. Vielleicht tritt er demnächst in Badehose oder Pyjama auf. Wenn ich mir vorstelle, dass der Pfarrer von St. Lorenz in Nürnberg am Sonntag barfuß und in kurzen Hosen am Altar stünde! Da würde man sofort den Notarzt rufen. Solche Verrücktheiten sind nur in Pfingstgemeinden möglich. Der Pfingstlergeist ist eben nicht der Pfingstgeist der Bibel! Der echte Pfingstgeist bewirkt Bußbewegung (Apostelgeschichte 2,38), der Pfingstlergeist macht viel Lärm um nichts.

Ebenso sitzt die Mitarbeiterin des Wellness-Predigers auf dem Podium. Sitzt sie in der Unterwäsche da? Sieht fast so aus; jedenfalls in kurzen Höschen; und auch sonst gibt es viel Nacktheit bei den anwesenden Frauen. Wo der HEILIGE GEIST ist, ist Keuschheit. Keuschheit ist eine Frucht des HEILIGEN GEISTES. Man sieht es oft schon an der Kleidung. Die Bibel fordert uns auf:

1. Johannes 4, 1
Prüfet die Geister, ob sie aus GOTT sind!

Und woran erkennt man, ob ein Geist aus GOTT ist oder nicht? Der HERR Selbst gibt uns die Antwort:

Matthäus 7, 20
An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen!

Quelle: Glaubensnachrichten 11-2016, S. 2f.

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