Die Mutter der Huren (Offb. 17,5)

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Dass die Katholische Kirche die große Hure Babylon ist, das Weib auf dem Tier, kann keiner bestreiten. Allein schon die Farben Scharlach und Purpur zeigen uns die speziellen Farben der Kirche Roms, mit der sich die Päpste und Kardinäle schmücken:

Offenbarung 17, 4
Und die Frau, die mit Purpur und Scharlach umkleidet war …

Dass der Seher Johannes die römische Kirche im Auge hatte, die damals schon den falschen Weg beschritt, beweist die Sieben-Hügel-Stadt Rom:

Offenbarung 17, 9b
Die sieben Köpfe sind sieben Berge, auf denen die Frau sitzt. Und sie sind sieben Könige …

Luther übersetzte bewusst falsch:

„… sie ist die Mutter der Hurerei,“

statt richtig

Offenbarung 17, 5
… die Mutter der Huren …

Warum diese Fälschung? Luther wusste genau, wenn man die Mutter der Huren übersetzt, dass jedem sofort bewusst ist, dass die Mutter-Hure noch Töchter hgaben muss, und bei der sich stellenden Frage nach den Töchtern, gerade die luther’sche Kirchenabspaltung von Rom als die erstgeborene Tochter der Hure Babylon jedem ins Auge stechen würde.

Besonders skurril in der Katholischen Kirche ist das Verfahren der Seligsprechungen. Der Anwärter muss mindestens zwei Wunder gewirkt haben, jedoch nicht zu Lebzeiten, sondern die Wunder müssen geschehen sein nach seinem Tod (post mortem), wenn z. B. einer während des Verweilens am Grab plötzlich geheilt würde usw. Für das Verfahren der Seligsprechung werden als Reliquien meist Knochen aus einer Hand oder einem Fuß des Toten entnommen. Erst wenn der Verstorbene vom Papst selig gesprochen ist, dürfen die „Gläubigen“ ihn anbeten.

Nun haben blinde Pietisten eine Bekenntnis-Ökumene mit den Katholiken geschlossen, weil sie den Papst wegen seiner Stellung gegen Abtreibung und Verhütung für ein Bollwerk wider den Zeitgeist halten. In Wirklichkeit ist das katholische Abtreibeverbot nicht biblisch, sondern kirchenpolitisch motiviert. Das Ziel der Rom-Kirche war seit eh und je die religiöse Vorherrschaft; wenn sie das heute nicht mehr wie im Mittelalter mit politischer Macht erreichen, so versuchen sie es mit Moralpolitik.

In seiner Ansprache an die Jugend am Weltjugendtag in Köln (2005) sagte der damalige Papst Ratzinger:

„Das Glück, auf das Jugendliche ein Anrecht haben, hat einen Namen, ein Gesicht: Es ist Jesus von Nazareth, verborgen in der Eucharistie.“

Und wieder fielen blinde Pietisten darauf herein. Der damalige Allianzführer Peter Strauch freute sich über dieses angeblich „klare Christuszeugnis“ des Papstes. Von wegen „klares Christuszeugnis“! Wache Christen sehen sofort den Pferdefuß (siehe Unterstreichung). Nicht den biblischen JESUS verkündigt der Papst, sondern den Eucharistie-Christus und Oblaten-Gott aus dem Mithras-Kult, den sie in der Monstranz herumtragen und im Tabernakel auf dem Altar eingesperrt halten.

Quelle: Glaubensnachrichten 09-2005, S.3f.

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