Gnadenzubrot für alte Prediger

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Alte abgehalferte Gäule bekommen oft das Gnadenbrot auf dem Gnadenhof, wenn sie nicht vorher beim Pferdemetzger gelandet sind. Besser läuft es da für alte Prediger, die in den „wohlverdienten Ruhestand“ treten. Sie lassen sich oft von reichen Kreuzfahrtunternehmern als Zugpferde anheuern. Mancher heillose Fromme bucht dann so eine Kreuzfahrt, in der Hoffnung, endlich einmal hautnah mit prominenten Predigern zusammen zu sein und sich an ihnen gesellschaftlich hochziehen zu können.

Ein echter Prediger, der eine Berufung von GOTT hat, geht weder in Pension noch in Rente. Er arbeitet für GOTT bis er nicht mehr kann. Darin liegt zugleich der Unterschied zwischen Beruf und Berufung. Auch würde er nie eine Kreuzfahrt mitmachen. Ein Kreuzfahrtschiff ist Luxus und Wohlstand in höchster Ausstattung mit Spielbank, Solarium, Theater, Kino usw. Da wird exzessiv dem Fleisch gefrönt, statt es zu kreuzigen.

Welch unrühmliches Ende für ein Predigerleben, wenn so ein alter Esel glaubt, sich noch in seinen alten Tagen ein Gnadenzubrot auf solch schäbige Weise verdienen zu müssen!

Quelle: Glaubensnachrichten 05-2013, S. 3

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