Gemeindearbeit, wie GOTT sie will

Gideon schickte die meisten Soldaten nach Hause. In der Heiligen Schrift steht geschrieben:

Richter 7, 2
JaHWeH aber sprach zu Gideon: Das Volk, das bei dir ist, ist zu zahlreich, als dass ICH Midian in seine Hand geben könnte. Israel könnte sich sonst gegen MICH rühmen und sagen: Meine [eigene] Hand hat mich gerettet!

Übrig blieben 300 Mann. Mit diesen 300 Männern besiegte er den Feind. Weniger ist mehr! Das gilt auch für die Gemeindearbeit. GOTTES Wort sagt:

1. Korinther 5,13b; Apostelgeschichte 2,47
Und entfernt ihr den Bösen aus eurer ‹Mitte›! …

Und täglich fügte der HERR zur Gemeinde hinzu die, die gerettet wurden.

„gerettet wurden“ = eigtl.: die Gerettetwerdenden; d. h.: während sie gerettet wurden, war GOTT der Handelnde, und im Akt der Rettung tat ER sie zur Gemeinde hinzu.

Das heißt: Das Hinzutun zur Gemeinde macht der HERR, das Hinaustun müssen wir selbst tun. Heute machen sie es umgekehrt. Sie sagen:

„durch unsere Gemeindewachstumsbewegung, Willow Creek, Pro Christ und Christival haben wir hinzugetan zur Gemeinde über tausend neue Gemeindemitglieder. Das Hinaustun ist die Aufgabe des Heiligen Geistes.“

Also wieder einmal das krasse Gegenteil. Die Umkehrung der Lehre ist ein Zeichen, dass Satan im Spiel ist. Im Satanismus wird alles rückwärts gebetet und gelesen und das Kreuz Christi auf den Kopf gestellt. Um die Welt für GOTT zu gewinnen ist eine Gemeindewachstumsbewegung nur hinderlich:

Richter 7, 2b
Das Volk, das bei dir ist, ist zu zahlreich …

Es genügt eigentlich schon einziger Mann, der GOTT völlig hingegeben lebt. Der HERR hat es uns vorgemacht. ER siegte einsam am Kreuze hängend. Es war ein Ein-Mann-Krieg gegen die Vollzahl der höllischen Heere. Zudem war dieser eine Mann an Händen und Füßen festgenagelt, zu völliger Passivität verurteilt. Und dennoch siegte ER. Hier Schwert des HERRN und Gideon! Wir lernen daraus, dass nicht unsere Bewegungsfreiheit, Aktivität und Vitalität entscheidend ist, sondern unsere völlige Hingabe an GOTT.

GOTT arbeitet mit einzelnen Wenigen, mit der kleinen Herde. Wollen wir für GOTTES Reich gebräuchlich sein, müssen wir vielmehr zusehen, dass die Herde nicht zu groß wird,sondern rein bleibt. Das Geheimnis des Sieges liegt nicht in der Menge, sondern in der Reinheit. Wir brauchen keine Gemeindewachstumsbewegungen mit Showmastern und flotten Predigern, die mit der Hand in der Hosentasche predigen, sondern Gemeindereinigungsbewegungen mit Propheten, Asketen und Bußpredigern, die unbestechlich un in heiliger Rücksichtslosigkeit den Willen GOTTES verkündigen, auch wenn alle davonlaufen.

Quelle: Glaubensnachrichten Mai 2003, S. 3f.

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