Die Freimaurerei und Papst Franziskus

Franziskus war schon als Kardinal Mitglied im Rotary-Club von Buenos Aires. Daher neigte er auch als Papst von Anfang an zur Freimaurerei. Noch im Dekret des Heiligen Offiziums vom 20.12.1950 war einem katholischen Geistlichen streng verboten, Mitglied bei den Rotariern oder Lions zu sein, wegen deren Nähe zur Freimaurerei. Erst im Jahr 1975 hat die Deutsche Bischofskonferenz ihren Geistlichen erlaubt, Mitglied in diesen freimaurerischen Clubs zu sein (Quelle: ein an mich gerichtetes Schreiben der Apostolischen Nuntiatur in Bonn vom 17.01.1985). Papst Johannes Paul II (Wojtyla) war dann sogar Ehrenmitglied von Rotary-International (Quelle: „Der Spiegel“ 21/1983).

In seiner Botschaft Urbi et Orbi am 25. Dezember 2018 hatte Franziskus seinen Wunsch nach „Brüderlichkeit“ geäußert. Wortwörtlich sagte das Kirchenoberhaupt:

„Brüderlichkeit zwischen Menschen verschiedener Religionen … unsere Verschiedenheit schadet uns nicht, sie bedeutet keine Gefahr, sie ist vielmehr ein Reichtum“.
Urbi et Orbi am 25.12.2018

Diese Papstworte führten zu einer Reaktion der Freimaurerei. Die Großloge von Spanien, der spanische Großorient, veröffentlichte daraufhin folgendes Rundschreiben:

„Alle Freimaurer der Welt schließen sich diesem Aufruf von Papst Franziskus für eine Brüderlichkeit zwischen den Menschen verschiedener Religionen an“
Katholisches.info, abgerufen am 09.01.2019

Diese „Brüderlichkeit“ kennen wir schon aus der Französischen Revolution „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“. Dass diese „Brüderlichkeit“ dieses Papstes nur wieder die übliche Logenbrüderlichkeit ist, geht allein daraus hervor, dass er mit den Konservativen und Traditionalisten seiner eigenen Kirche jede Brüderlichkeit verweigert, ja etliche ihres Amtes enthoben hat, weil sie ihm zu konservativ sind.

Quelle: Glaubensnachrichten März 2019, S. 3f.

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