Das Fleischeslust-Evangelium der Evangelikalen

Es erinnert eher an die Sexualmagie des Satanisten Aleister Crowley, als an die Bibel. Anders kann man nicht denken, wenn sie über die „Wiederentdeckung der Lust“ jubeln (BFP-Zeitschrift „Wort und Geist“), und der BFP-Präses für das Nacktauftreten von den eigenen Kindern plädiert oder wenn die Evangelikalen von „Orgasmus, eine wunderbare Erfindung Gottes“ schwärmen (family 01/1992). Das sind keine Einzelfälle, sondern der Trend.

Eine beliebte Masche unter Evangelikalen, auch auf Nacktbilder in ihren Zeitschriften nicht verzichten zu müssen, ist der Rückgriff auf die Kunst. Im Bewusstsein, dass da wohl keiner protestiert (wer will sich schon als Kunstbanause blamieren), bringt man nackte Frauen und Männer von Michelangelo bis Rubens oder Chagall, wobei die Nacktheit des Paradieses immer beliebtes Objekt der Begierde ist. Denn Nacktbilder von Künstlern – so lautet ein ungeschriebenes Gesetz – sind keine Sünde. Sünde sind nur Nacktbilder von Nicht-Künstlern. Da nennt man es Sexbilder. Die Nacktbilder von sog. Künstlern kann man im Museum bestaunen, die Nacktbilder von Nicht-Künstlern im St. Pauli-Magazin.

Man fragt sich als Sachverständiger für Glaubensfragen, ob man solche Leute überhaupt noch als Christen im weitesten Sinne betrachten kann und kommt zu dem Ergebnis: Nein, das hat mit Christentum nichts mehr zu tun, sondern ist eine Art Krypto-Satanismus, in dem alles auf den Kopf gestellt und rückwärts gebetet wird; denn was die treiben, ist eine krasse Retroversion der Apostellehre mit der Aufforderung, das Fleisch zu genießen samt den Lüsten und Begierden. Das Neue Testament aber lehrt uns:

Galater 5, 24
welche CHRISTUS angehören, die haben ihr Fleisch gekreuzigt samt den Lüsten und Begierden.

Quelle: Glaubensnachrichten Juli/August 2002, S. 4 (red. bearbeitet)

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Herzlichen Dank an Praise Poster

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

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    Ahoi zusammen,
    das mit einem Hausverbot aus m. E. niederen Beweggründen – quasi (= faktisch) das Absondern(!) v. negativen jüngsten GerÜchten mir gegenüber seit dem Nikolaustag 2o18 – habe ich, bis dahin hin und wieder u. gern Gast in der „Gemeinde für Menschen“, Asl. (a. H.), Douglasstr. 8, auch erfahren. Weil ich – anfangs sehr(!) – verärgert war, als ich um eine Bitte um Entschdigung f. eine ausserende Beleidigung durch eine BaptistIn (2o16, 16. XI.) bat(!), diese aber immer vehementer u. lange Zeit verweigert wurde !!
    Am o8. III.2o2o bekam ich dann zwar – sogar wir ersucht ! – eine schriftliche(!) Bitte um Entschuldigung – v. der Gemeinde insgesamt(!) – nich‘ v. den einzelnen mind. 8 BeleigerInnen …
    Naja, Besser als nix, dachte ich …
    Das Hausverbot von 2o18, o6. XII. ist mit deren
    Bitte um Entschuldigung jedoch nicht(!) aufgehoben …
    so daß ich weiter vor deren Grundstück D. 8, Asl., mit einer ,,Pappe“ auf- u. abgehe, mit deren Text ich so tue, als sei jennnes Hausverbot aus niedrigSTen Beweggründen schonnn ungültig.
    _Am o9. IX.2o2o hält ein Referent des MW MR. aus der Schweiz einen Vortrag (geplant) …
    Mal sehen, ob jennne „Super“Baptisten u. deren SouffleusInnen bis dahin an geistiger u. bes. geistLichet Weitsicht gewonnen(!) haben … !
    Nun, bleiben Sie alle & auf alle Fälle der Kultur des LEBENs – dem EWIGEn ! – fest verbunden !!!
    ShalOm u-wrachA
    wünscht Ihnen
    Matthias Schönfelder, S.E.L.K., ,,Ossi“
    M = +176 – 5432 73oo
    *>Exam. Altenpfl.< {= Sen'Pfl'Kraft, exam.} –
    vor allem als Volontär bei Sh'Ü'n.**

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