Stellung der Gemeinde JESU

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Die Gemeinde von Morgen muss die Gemeinde von Gestern

 sein!   (= von Anbeginn)

Die Gemeinde darf sich nicht mit der Zeit wandeln,

sie unterliegt nicht dem “Wandel der Zeit”,

sondern soll durch alle Zeiten unverändert wandeln!

Umstände unterliegen dem Wandel – die Wahrheit und Prinzipien der Gemeinde nicht.

(Quelle: Arbeitsmaterial zum geistlichen Dienst, BUW)

 

Im NT gibt es drei alle anderen überragenden Verheissungen (“ich werde…”)

  • Matthäus 16, 18
  • Johannes 16, 7            
  • Johannes 14, 3

 

Die Stellung unter Christus– dem Haupt (Vers 22-23)

Die Gemeinde ist SEIN LEIB, darum gehört ihr die Fülle Gottes. Weil sie sein Leib ist, soll sie eine herrliche Gemeinde sein (Eph. 5, 27)

 

Die Gemeinde……..

· aus LIEBE erkauft (Eph. 5, 25)

· aus LIEBE von Ihm gereinigt (Eph. 5, 26)

· diese LIEBE will sie herrlich machen (Eph. 5, 27)

· die LIEBE will ihr Nahrung und Pflege geben      (Eph. 5, 29-30)

· Ziel der LIEBE ist: UMGESTALTUNG in SEIN       Bild (2 Kor. 3, 18)

 

Die Stellung der Gemeinde in der Welt

·  Die Gemeinde ist die Herausgerufene aus der Welt (Joh. 17, 16)

· Ihre Stellung in der Welt:

Sie ist eine Fremdlingsschaft in der Welt. Fremde in der Welt, aber nicht weltfremd!

xenos  = eigentlich: “aus dem Ausland”, Ausländer, mit Gastrecht (deshalb = oft “Gast”)

Für die “Fremdlingsschaft” in der Welt gebraucht das NT zwei Begriffe:

paroikos und  xenos

  • Jesus = ein FREMDLING  = xenos (Matth. 25, 38+44)
  • Wir sollen FREMDLINGE als paroikoi sein (1 Petr. 2, 11; 1 Petr. 1, 17) (par-oikos = “neben dem Haus, neben der Familie”)

Wir wohnen in der Welt, doch sie ist nicht unsere Heimat. Unser Bürgertum ist im Himmel (= “Vollbürger  mit den Heiligen…”)

Ihre Stellung zur Welt

Nemo / Pixabay
Nemo / Pixabay

Der paroikos ist “Mitwohnender” (Nebenwohnender), d. h. Ausländer mit Wohn- recht und Wohnsitz an einem Ort, der aber nicht Vollbürger im Staat ist (vgl. Gastarbeiter).

Als solche sind Christen Nachbarn den Menschen, aber nicht ihre Weg- und Hausgenossen. Abgesondert, aber nicht isoliert. Die Femdlingsschaft (paroikia) muß aufrecht erhalten werden!

Darum heißt es in der Bibel:

 

 

 

 

 

Jakobus 4, 4
…die Freundschaft dieser Welt ist Feindschaft wider Gott…

Die Konsequenz ist, daß die Welt fremd ist (= außenstehend) bzgl. des Lebens aus Gott.

Eph. 4, 18 (apallotrioo)

Das bedeutet, daß Christen nicht die Freundschaft der Welt suchen, jedoch MENSCHENFREUNDE sind (Titus 3,4 – philanthropia)

Die Agape (göttliche Liebe) gilt für alle Menschen (Joh. 3, 16)

Die Gemeinde ist eine Kolonie des Himmels in dieser Welt und soll andere für dieses Bürgertum werben (Phil. 3, 20)

Diese Wahrheit teilt Paulus den Philippern mit, die sie recht gut verstanden. Denn in Philippi galt römisches Recht, d. h. sie waren Römer, lebten jedoch den römischen Lebenssil unter “Barbaren”. Philippi wurde im Altertum als “Klein-Rom” bezeichnet. Die Philipper wußten sich als Bürger einer politeia eines starken und mächtigen Reiches. Als solche waren sie zu einem würdigen Verhalten verpflichtet.

Die Glieder der Gemeinde als Bürger der politeia des Himmels unterliegen selbstverständlich anderen Normen als die der Umwelt und sie sollen als Repräsentanten des Himmelreiches erkannt werden.. Ihr Lebensstil soll die Liebe Gottes, die Freude der Erlösung, die Freude, Gott zu dienen sichtbar machen. (2 Thess. 1, 5)

Um das Bild des Bundespräsidenten auf das (inzwischen ausgediente) 2-Mark-Stücke zu prägen, brauchte es einen Druck von 42 to! Übertragen auf den geistlichen Bereich bedeutet das, daß alle Leiden die Christen ertragen müssen, ein vorübergehender Druck für das Bild CHRISTI ist (2. Kor. 4,17.18).

Als abgesonderte, zeugende, werbende, leidende, gehorsame und treue Gemeinde hat sie eine herrliche Berufung. Diese Berufung ist nach oben in Christus (Phil. 3, 14).

 

Literatur:
Arbeitsmaterial zum geistlichen Dienst (BUW)

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