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Franziskus und die Jesuiten

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Was die Freimaurer in der Politik, sind die Jesuiten in der Kirche. Der Jesuitengeneral wird deswegen als der „Schwarze Papst“ bezeichnet, weil er als Schattenmann aus dem Hintergrund die Geschicke der katholischen Kirche lenkt und oft mehr Macht hat, als der amtierende Papst. Was aber, wenn der Papst selbst Jesuit ist? Diesen Fall gab es bisher noch nicht, ist aber jetzt eingetreten. Erstmalig in der Kirchengeschichte ist ein Jesuit Papst geworden, ein denkwürdiger Vorgang. Zudem ist er Mitglied im Rotary-Club von Buenos Aires.

Bei aller Machtfülle darf man aber die Rolle der katholischen Kirche und der Jesuiten in der endzeitlichen Apokalypse nicht überbewerten. Die Rom-Kirche ist weder der Antichrist, noch wird sie je die Weltherrschaft erreichen. Weil Luther gegen den Papst als „exsecrabilem antichristum papam“ wetterte und sich in den Schmalkaldischen Artikeln darauf fegelegt hatte, dass der Papst der Antichrist sei1,glauben das die fanatischen Lutheraner bis heute. Die Folge ist, dass man den Antichristen immer dort sucht, wo er gar nicht ist. Du magst einwenden, dass dies nicht so wichtig sei. Doch, es ist sehr wichtig! Bedenke: Wir befinden uns im Kriegszustand mit den Mächten der Finsternis! Wenn man den Feind falsch ortet, kann man sich nicht vor ihm schützen, sondern wird unerwartet aus dem Hinterhalt getroffen. Wenn man im Papst den Antichristen sieht, wird man den wirklichen Antichristen verkennen und ihm zum Opfer fallen.

Ähnlich ist es mit dem Malzeichen des Tieres. Sie starren alle gebannt auf den Chip, der unter die Haut verpflanzt werden soll. Bedenke: Das Malzeichen wird nicht aufgezwungen, sondern die Menschen geben es sich selbst:

Offenbarung 13, 16f.
Und es (das Tier) verführt die auf Erden wohnen … und es macht, dass sie allesamt … sich ein Malzeichen geben.

Wie erreicht das Tier, dass sich alle freiwillig ein Malzeichen geben? Durch Verführung! Das Malzeichen übt eine solch starke Faszination aus, dass sie es alle begierig annehmen.

Zurück zum Antichristen: Die Offenbarung sagt uns darüber hinaus auch sehr klar, wer der Antichrist ist:

Offenbarung 17, 3-5
Und ich sah ein Weib sitzen auf einem scharlachfarbenen Tier … auf ihrer Stirn war geschrieben: Das große Babylon, die Mutter der Huren.

Das Tier aus dem Meer ist der Antichrist (die Völkergemeinschaft), das Weib, das auf dem Tier sitzt, ist die Hure Babylon, d. h. die katholische Kirche und all ihre Tochterkirchen (Ökumene), die von der antichristlichen Völkergemeinschaft getragen werden.

Wer schon Ross und Reiter nicht mehr unterscheiden kann, bei dem kann man micht Sicherheit davon ausgehen, dass er auch CHRISTUS und Antichristus verwechselt.

Für die Hure aber kommt die Zeit, und ist schon jetzt, dass sie vom Rücken des Tieres abgeworfen wird:

Offenbarung 17, 16
sie werden die Hure hassen und werden ihr Fleisch essen

Laut den Weissagungen des Malachias (1094 – 1148) ist der jetzige Papst der letzte Papst vor dem Ende der römischen Kirche2. Ob Malachias ein echter Prophet war oder wieder nur ein Spökenkieker, wird sich bald herausstellen.

Fußnoten:
1 = Zeller, P.: Theologisches Handwörterbuch, Stuttgart 1905, Stichwort: Antichrist
2 = Realencyklopädie für protestantische Theologie und Kirche, Leipzig 1881, Stichwort: Malachias

Quelle: Glaubensnachrichten 06/2013, S. 1f. (leicht gekürzt)

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