Evangelische Allianz – ein brauchbares Werkzeug der Freimaurer

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Immer wieder bestreitet Hartmut Steeb, der Generalsekretär der Evangelischen Allianz, die für ihn äußerst lästige Tatsache, dass die Allianz eine Freimaurergründung ist. Dazu benutzt er fadenscheinige Ausreden wie: Die Gründungsversammlung in London habe damals nur deshalb in einem Logenhaus stattgefunden, weil keine andere Halle zur Verfügung stand. Was würden die Christen wohl denken, wenn die künftigen ProChrist-Veranstaltungen im Großen Saal der Freimaurerloge, Kaiserstr. 37 in Frankfurt stattfinden würden, weil angeblich kein anderer Saal zur Verfügung steht? Herr Steeb soll nicht glauben, dass er die Christen für dumm verkaufen kann.

Nachgewiesen habe ich in meinem Büchlein „Kleine Sektenkunde“ (kostenlos erhältlich), dass nicht nur die Gründungsversammlung in der Freemasons-Hall stattfand, sondern auch die nachfolgenden Sitzungen.

Nachgewiesen habe ich, dass damals sehr wohl andere Hallen zur Verfügung standen.

Nachgewiesen habe ich, dass die Freemasons-Hall nur für Freimaurer-Zwecke benutzt werden durfte. Dass die Evangelische Allianz ihre Versammlungen trotzdem im Logenhaus abhielten, hatte den einzigen Grund darin, dass die Gründer selbst Freimaurer waren; der Hauptinitiator Thomas Chalmers war nachweislich Mitglied der schottischen Freimaurerei.

Natürlich sind die Verhältnisse bezüglich der Freimaurerei in Deutschland anders, als in der übrigen Welt, weil hierzulande seit dem Dritten Reich die Freimaurerei ziemlich dezimiert wurde und heute noch relativ dünn gesät ist. Aber weltweit gesehen, ist die Evangelische Allianz von der Freimaurerei stark durchsetzt.  Ich könnte Hunderte von Evangelikalen aus den USA auflisten, die führend in der Loge sind. In meinem Besitz ist dass „Who IS Who In Freemasonry“ der USA. Hartmut Steeb kann mir also nicht weismachen, dass die Allianz mit Freimaurerei nichts zu tun habe. Trotzdem senden Steeb immer wieder Briefe im Lande herum, in denen er mich als Verleumder hinstellt. So schrieb er am 03.12.2003 an eine Schwester:

„Liebe Frau …, vermutlich führen die Negativnachrichten über die Gründungsgeschichte der Evangelischen Allianz aus jenen dubiosen Quellen, die nun schon seit Jahrzehnten versuchen, der Evangelischen Allianz eine Nähe zur Freimaurerei anzuhängen…“

Und am 14.03.2002 schrieb er an einen Bruder:

„Lieber Bruder …, herzlichen Dank für Ihr Fax. In der Tat ist es schlimm, dass die diffamierenden und polemischen Schriften von Norbert Homuth nicht aufhören. Wenn man bedenkt, dass dieses Pamphlet über zehn Jahre alt ist…“

Ich kann nur immer wieder warnen vor der Allianz und ihrem schlüpfrigen Allianzboden, der für jede Gemeinde zur schrägen Piste in den Abgrund wird. Die Allianzbasis ist das älteste ökumenische Manifest, noch vor dem Weltkirchenrat. Sie ist so weit gefasst, dass sie gewiss auch der Papst und der Dalai Lama unterschreiben könnte. Es ist der Breite Weg zur Hölle.

Quelle: Glaubensnachrichten 04-2003, S. 1

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