Das Frauenbild der frühen Kirchenlehrer

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Die Weiber sind hauptsächlich dazu bestimmt, die Geilheit der Männer zu befriedigen.

Johannes Chrysostomos (349-407), Kirchenlehrer, heiliggesprochen


Das Weib ist ein minderwertiges Wesen, das von Gott nicht nach seinem Ebenbilde geschaffen wurde. Es entspricht der natürlichen Ordnung, dass die Frauen den Männern dienen.

Augustin wörtlich:

Wenn nun gefragt, wozu dieses Gehilf [die Frau] nötig war, zeigt sich wahrscheinlich nichts andres als die Hervorbringung von Kindern, so wie die Erde das Hilfsmittel für den Samen ist, damit aus beiden die Pflanze wachse.

Kirchenvater Augustinus (354-430), Über den Wortlaut der Genesis VI, 3, 5; „heilig“ gesprochen; Augustinus gilt als einer der bedeutendsten Kirchenlehrer.


… dass es notwendig war, dass die Frau wurde, wie die Schrift sagt, als Hilfe des Mannes; freilich nicht als Hilfe irgendeines anderen Werkes, wie einige sagten, weil ja zu jedem anderen Werk der Mann durch einen anderen Mann entsprechendere Unterstützung fände als durch eine Frau; sondern als Hilfe zur Fortpflanzung.

Thomas von Aquin, Kirchenlehrer (1225-1275), Summa Theologica I/92/1, „heilig“ gesprochen


Der wesentliche Wert der Frau liegt in ihrer Gebärfähigkeit und in ihrem hauswirtschaftlichen Nutzen.

Thomas von Aquin, Kirchenlehrer (1225-1275), „heilig“ gesprochen


Die Frau muss das Haupt verhüllen, weil sie nicht das Ebenbild Gottes ist.

Ambrosius, Kirchenlehrer (339-397), „heilig“ gesprochen


Ein männlicher Fötus wird nach 40 Tagen, ein weiblicher nach 80 Tagen ein Mensch. Mädchen entstehen durch schadhaften Samen oder feuchte Winde.

Thomas von Aquin, Kirchenlehrer und Patron der katholischen Hochschulen, „heilig“ gesprochen


Wenn du eine Frau siehst, denke, es sei der Teufel! Sie ist eine Art Hölle!

Papst Pius II. (1405-1464)


Die Frau ist ein Missgriff der Natur … mit ihrem Feuchtigkeits-Überschuss und ihrer Untertemperatur körperlich und geistig minderwertiger … eine Art verstümmelter, verfehlter, misslungener Mann … die volle Verwirklichung der menschlichen Art ist nur der Mann.

Wörtlich schreibt der „heilige“ Thomas:

Hinsichtlich der Einzelnatur ist das Weib etwas Mangelhaftes und eine Zufallserscheinung; denn die im männlichen Samen sich vorfindende Kraft zielt darauf ab, ein ihr vollkommen Ähnliches hervorzubringen. Die Zeugung des Weibes aber geschieht auf Grund einer Schwäche der wirkenden Kraft wegen schlechter Verfassung des Stoffes…. „Femina es mas occasionatus“ (= „Die Frau ist ein verfehlter Mann“).

Thomas von Aquin, Kirchenlehrer (1225-1274), Summa Theologica I/92/1, „heilig“ gesprochen


Gemäß diesem Unterordnungsverhältnis ist das Weib dem Manne von Natur aus unterworfen. Denn im Manne überwiegt von Natur aus die Unterscheidungskraft des Verstandes.

Thomas von Aquin, Kirchenlehrer (1225-1274), Summa Theologica I/92/2, „heilig“ gesprochen


Die Frau ist von Natur aus mit weniger Tugend und Würde ausgestattet als der Mann. Denn immer ist das ehrenwerter, was handelt, als das, was erleidet, wie Augustinus sagt.

Thomas von Aquin, Kirchenlehrer (1225-1274), Summa Theologica I/92/1, „heilig“ gesprochen


Der Frau steht nur Trauerkleidung zu. Sobald sie dem Kindesalter entwachsen ist, soll sie ‚ihr so Gefahren bringendes Antlitz‘ verhüllen, bei Gefahr des Verlustes der ewigen Seligkeit.

Wörtlich:

… damit sie umso vollständiger das, was sie von Eva an sich gezogen hat, ich nenne die Entehrung des ersten Sündenfalls und die Erbitterung über den Untergang des Menschengeschlechts, durch jede Art von Genugtuung sühne.

Kirchenvater Tertullian, zit. nach Matthias Schwarzkopf, Christliche Identität und Moral, Studien zur Erwachsenenpädagogik Tertullians, Jena 2002, S. 99


Wo sich ein Priester aufhält, darf kein Weib eintreten.

Synode von Paris, 846


Nahe der Kirche dürfen keine Frauen wohnen.

Synode von Coyaca, 1050


Priester, die Frauen beherbergen, die Verdacht erregen, sollen bestraft werden. Die Frauen aber soll der Bischof in die Sklaverei verkaufen.

2. Synode von Toledo, 589


Bei der Frau muss schon das Bewusstsein vom eigenen Wesen Scham hervorrufen.

Clemens Alexandrinus, vor 215


Die Frauen dürfen im eigenem Namen Briefe weder schreiben noch empfangen.

Römisch-katholische Synode von Elvira, 4. Jahrhundert


Das ganze (weibliche) Geschlecht ist schwach und leichtsinnig. Sie finden das Heil nur durch die Kinder.

Johannes Chrysostomos (349-407), großer Kirchenlehrer, „heilig“ gesprochen


Frauen dürfen in der Kirche nicht singen.

Der „heilige“ Bonifatius, Benediktinermissionar und „Apostel der Deutschen“ (675-754)


 

 

Nemo / Pixabay

 

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