Die Charismatische Bewegung – eine Erweckungsbewegung des Weltgeistes

Warum sind die Pfingst- und Charismatischen Gemeinden laut Statistik die am schnellsten wachsenden Gemeinden? Weil sie mit ihrer ökumenisch/charismatischen Ausrichtung dem Zeitgeist am meisten ins Konzept passen. Nirgendwo sonst kommt es zu solch einer raffinierten Verbindung von Weltlust und scheinbarer Heiligkeit (Geistestaufe) wie hier zu einem Potenzial frommer Täuschung ohnegleichen.

Sogar die freimaurerischen Päpste Johannes XXIII. und Paul VI. erkannten die Charismatische Bewegung als geeignetes Instrument zur Re-Katholisierung der Christenheit. Und der marxistische Weltkirchenrats-Chef Philipp Potter schrieb:

„Die Charismatische Bewegung ist ein Bindeglied … sie kann dem Weltkirchenrat zur Erreichung des gesteckten Zieles helfen, nämlich … zum Zusammenschluss aller Menschen auf Erden.“
Erneuerung in Kirche und Gesellschaft 07/1980

Man könnte viele Belege dafür bringen, dass ihre Geistestaufe in Wirklichkeit eine Fleischestaufe ist und nichts anderes bewirkt, als diejenigen,die einst durch Bekehrung der vergänglichen Lust der Welt entronnen waren, erneut für die Welt zu begeistern:

2. Petrus 2, 18.19
denn mit inhaltsloser aufgeschwollener ‹Rede› locken sie mit Fleischeslust und Zügellosigkeiten die an, die in der Tat denen entflohen waren, die ihr Leben im Irrtum führten, und sie versprechen ihnen Freiheit, während sie selbst Sklaven der Verderbnis sind, denn von wem jemand überwältigt worden ist, diesem ist er auch versklavt …

Beispiel Pfingstgemeinde Horgen (Schweiz): Unter der Überschrift „Hip-Hop unterm Jesus-Kreuz“ schrieb eine Zeitung:

„Arme in die Luft stemmen, energisch den Kopf schütteln, nein, nein, nein, Schritt, Dreh, Schritt, Yeah. Kiersti Müller-Sandstö ist pausenlos in Bewegung. Sie schreit, sie lacht, sie ächzt. Plötzlich federt sie in die Luft und landet mit einer unwiderstehlichen Grimasse vor dem hölzernen Kreuz … Missionieren ist kein Thema … uns geht es um Gemeinschaft, auch im weitern Sinne.“
Zürichseezeitung vom 04.04.2003

Die Pfingstler haben durch ihre Anbindung an Staat und Ökumene in den letzten 40 Jahren einen so rasanten Verweltlichungsprozess erfahren, dass ihnen gegenüber die katholische Kirche als der reinste Pietismus erscheint. Die Ökumene ist das Bindeglied zum UNO-Weltstaat. Sobald eine Gemeinde zur Ökumene gehört, empfängt sie früher oder später präzise Anweisungen. Die BFP-Pfingstler z. B. bekamen schon 1997 einen Brief aus der Enquete-Kommission des Bundestages, in dem sie angemahnt wurden, ihre Gemeinden transparent zu machen. d.h. sie zu öffnen für den Geist der europäischen Wertegesellschaft. Das bedeutet, dass Kultur, Sport und Kunst in die Gottesdienste integriert werden müssen, wie es die UNO schon vor Jahrzehnten forderte (Beschluss der 20. Tagung der UNESCO-Generalkonferenz). Das ist der Grund, warum das Gemeindehaus immer mehr zum Tollhaus und Heilig-Geist-Vergnügungs-Center wird, in dem Tänzer, Rockmusiker, Pantomime-Kasper und sonstige Kreativ-Blödel herumtoben als habe sich vor dem Altar der Schlund der ganzen Hölle aufgetan.

Für die Fleischgetauften ist die „Welt“ der Mutterboden und die Heimaterde, aus der sie ihre Nährstoffe ziehen. Das ist das Geheimnis ihres Gemeindewachstums. Wahre Christen aber können auf solchen Böden nicht gedeihen, sie sind nicht von dieser Welt. Das wiederum ist das Geheimnis dafür, dass wahres Christentum auf dieser fluchbeladenen Erde immer nur die Kleine Herde bleibt:

Johannes 15, 19-21
Wenn ihr von der Welt wärt, würde die Welt das Ihre lieb haben. Aber weil ihr nicht von der Welt seid, sondern ICH euch aus der Welt erwählte, deswegen hasst euch die Welt. Denkt an das Wort, das ICH euch sagte: Ein leibeigener Knecht ist nicht größer als sein Herr. Verfolgten sie MICH, werden sie auch euch verfolgen. – Hielten sie MEIN Wort, werden sie auch das eure halten. – Aber dieses alles werden sie euch antun MEINES Namens wegen, weil sie Den, Der MICH schickte, nicht wirklich kennen.
Quelle: Glaubensnachrichten Mai 2003, S. 1f.

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