Einmal gerettet – immer gerettet?

Die Vertreter dieser Lehre behaupten, dass ein Wiedergeborener nicht mehr vom Glauben abfallen kann. Diese gefährliche Irrlehre stammt aus dem Darbysmus und wird heute hauptsächlich vertreten von den Brüdergemeinden, Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinden, Freien Baptisten, Bibelbaptisten, Mitternachtsruf, Missionswerk Heukelbach u. a. In der Schweiz macht gerade ein gewisser Herr Nico Verhoef für diese Irrlehre Reklame. Er will jetzt in Stuttgart Fuß fassen und hat dafür einen unserer Straßenprediger gewonnen, der leider dieser Lehre zum Opfer gefallen ist. Sie widerspricht dem gesamten Kontext des Neuen Testaments und besonders den Apostelbriefen, die an Wiedergeborene gerichtet sind, die ständig ermahnt werden, nicht abzufallen (Hebräer 3,13; 1. Korinther 10,6-12). All diese Ermahnungen wären völlig sinnlos und überflüssig wie ein Kropf, wenn ein Wiedergeborener tatsächlich nicht mehr abfallen könnte. Ich zitiere nur zwei Bibelstellen, die diese Irrlehre widerlegen:

Hebräer 3, 12
Seht zu, Brüder, dass nicht etwa in jemandem von euch ein böses Herz des Unglaubens sein wird, im Abfall vom lebenden Gott ‹begriffen›,

Hebräer 6, 3-6
Und dieses werden wir tun, wenn GOTT es nur erlaubt, denn es ist unmöglich, die, die einmal erleuchtet wurden, auch die himmlische Gabe schmeckten und Teilhabende des HEILIGEN GEISTES wurden und das edle Wort GOTTES sowie die Kräfte der bevorstehenden Weltzeit schmeckten, und abfielen, wieder zur Buße zu erneuern, ‹als solche›, die sich selbst den SOHN GOTTES wieder ans Kreuz schlagen und ihn an den Pranger stellen;

Es ist unverkennbar, wer hinter dieser Darbysten-Irrlehre steckt. Es ist der Teufel, de will, dass alle Menschen ruhigen Gewissens und schlafend zur Hölle fahren.

Quelle: Glaubensnachrichten 05-2018, S. 4

Einmal gerettet – immer gerettet?
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5 Replies to “Einmal gerettet – immer gerettet?”

  1. Lieber Norbert
    Ich bin in einer FEG in der Schweiz und kann dem, was du sagst nur beipflichten.
    Alle Bestrebungen, die Pastoren darauf hinzuweisen, waren bislang erfolglos!!
    Trotz eindeutig belegbaren Bibelstellen und im Licht des Gesamtkontexts der Bibel sind diese „Lehrer“ nicht umzustimmen.
    Da bleibt mir am Ende vielleicht nur der Austritt aus der Gemeinde….
    Bitte bete für mich!!
    Sei gesegnet und hab Dank für deine klaren Worte.
    Der Herr Jesus sei mit dir
    Rafael

    1. Lieber Rafael,

      Bruder Norbert Homuth ist nicht über das Internet erreichbar. Wenn es Dir recht ist, werden wir dafür beten, dass der HERR Dir Weisheit schenkt, was Sein Wille ist in dieser schwierigen Situation.

      Shalom
      Roland

  2. Hältst Du es für richtig, die Gemeinschaft zu verlassen, nur weil die Lehre in einem Punkt nicht mit Deiner Überzeugung übereinstimmt? Versteh mich nicht falsch, auch ich glaube nicht an die Unverlierbarkeit des Heils, aber ich persönlich halte es für falsch, wegen solcher Diskrepanz der Gemeinde den Rücken zu kehren.

    Auch ich gehe in eine Gemeinde, die eine gesunde Lehre hat, aber halt auch von vielen Geschwistern besucht wird, die diesen Punkt glauben. Ich habe einmal mit ihnen darüber gesprochen, wir kamen auf keinen gemeinsamen Konsens und pflegen weiterhin eine gute und gesegnete Verbundenheit. Warum denn nicht? Ich denke es ist okay, solange die Basics des Glaubens nicht angerührt werden.

    1. Lieber Markus,

      eine wichtige Frage. Zuerst einmal freut es mich, dass Du auf die osas-Irrlehre nicht reingefallen bist.

      Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man eine Gemeinde/Denomination nicht verlassen muss, sondern dass der HERR das alleine regelt. In unseren war jahrelang ein Teilnehmer, der dann von alleine gegangen ist – obwohl wir dieses Thema fast nie angesprochen haben.

      Für mich gehört dieses Heilsfrage zu den Glaubens-Basics.

      Die osas-Irrlehre ist ein wunderbares Alibi für fleischliche Christen, die sich auf eine billige Gnade berufen, ohne sich demütig auf den Schmalen Weg zu begeben, der uns nun mal auch etwas kostet.

      Wenn man das Wort GOTTES wirklich kennt, dann müsste einem das Gleichnis vom Weinstock doch ins Grübeln kommen lassen. Die Reben hingen alle gemeinsam am Weinstock. Die Reben sind alle wahren Gläubigen und Gott der Weinstock. Trotzdem wurden die fruchtlosen Reben abgehauen und ins Feuer geworfen, obwohl sie zum Leib CHRISTI gehörten.

      Eigentlich ist der Ausdruck „das Heil verlieren“
      irreführend. Es müsste heißen „das Heil verlassen.“ Dann gäbe es nicht so viele Missverständnisse.

      Shalom
      Roland

  3. Die genannten Stellen genügen so glaube ich, noch nicht zum Beleg.

    Es gab vor vielleicht 20-25 Jahren ein (dickes) Traktat, in dem 350 Bibelstellen gegen einmalgerettetimmergerettet aufgeführt waren. Ein Gemeindevorstand hat mir dazu gesagt, er habe das geprüft und es stimme, was gesagt ist, aber er glaube es dennoch nicht(!). Er begründete das mit

    Der neue Mensch kann nicht sündigen.
    Also sind die alten Sünden am Kreuz (wenn der neue Mensch entsteht durch Wiedergeburt) und seine neuen Sünden sind garkeine. Ergo: Er kann garnicht ins Gericht müssen und überhaupt steht er im Buch des Lebens – und da wird er nicht rausgestrichen, weil er ja garnicht sündigen konnte.

    Das finde ich doch toll. Er weiß, was die Schrift sagt, aber er fügt etwas zu diesem Buch hinzu – nämlich seine eigene Lehre (die er übrigens nur durch die o.g. Auslegung belegen kann).

    Biblisch liegen 386 Stellen vor, die davon sprechen, dass Gläubige wieder verloren gehen können und 23 Stellen, die durch Auslegung für „einmal-gerettet-immer-gerettet“ verwendet werden können – sie sprechen das aber garnicht aussagekräftig an.

    Was ist nun richtig? Sind jetzt 386 Stellen „falsch“ oder 23? Der Gemeindevorstand ignorierte einfach die 386.

    Einmalgerettetimmergerettet ist auch noch nicht recht alt, denn es ist erst in der nicht gerade lange zurückliegenden Vergangenheit aufgetaucht. Da fragt man sich, warum hat das Urchristentum da noch nichts davon gewußt . . . ?

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