Martin Luther

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Das geleithammelte Kirchen- und Allianzvolk meint, ein Mann wie Luther, dem alle Welt zu Füßen liegt, müsse selbstverständlich auch von GOTT anerkannt sein, doch das Gegenteil ist der Fall. Im Hinblick auf JESU Lehre, dass ein echter Prophet gehasst werden muss von aller Welt, muss es einen ja geradezu verdächtig vorkommen, wenn Luther in gleicher Weise von Protestanten, Katholiken, Sekten, Freimaurern, Humanisten, Kommunisten und Nazis anerkannt ist.

Der geistige Vater der Pogromnacht, Martin Luther, wurde, während des Lutherjahres 1983, auf ein Ehrenpodest erhoben und auf hohem Staatsparkett gaben sich nadelgestreifte Herren die Türklinke in die Hand, um einem Mann, der öffentlich zum Synagogen-Anzünden aufgerufen hatte, ein ehrenhaftes Angedenken zu bereiten.

Sicherlich muss man bei Luther zwischen dem jungen und alten Luther unterscheiden; denn Luther machte in seinem Leben eine klar nachsweisbare Gesinnungsänderung durch, die zeitlich etwa mit seiner Verheiratung im Jahre 1525 zusammenfällt. Der junge Luther schreibt noch 1518:

Ketzer zu verbrennen ist gegen den Willen des Hl. Geistes (WA I, 624).

Doch schon 1531 brachte er ein Gutachten heraus, verfasst von Melanchthon, das die Anzeigepflicht und Bestrafung der Täufer mit dem Schwert fordern (Mennonitisches Lexikon). Ein weiteres Gutachten Luthers aus dem Jahre 1536 befürwortet die Hinrichtung der Täufer. Durch diese Verfügungen kam es zu den grausamsten Verfolgungen der Täufer. Im Jahre 1536 wurden in Jena in Anwesenheit Melanchthons drei Täufer hingerichtet. Und über Prof. Karlstadt, der den Täufern nahestand, schrieb Luther:

„Man sollte für ihn Fürsten finden, die ihn samt seiner Rotte den Kopf über den kalten Klingen hätte springen lassen.“

Täuferjäger spürten die Täufer auf und in manchen Ländern wurde Kopfgeld für die Entdeckung eines Täufers ausgelobt. Nach Luthers Tod wurde die Täuferhetze durch lutherische Theologen fortgesetzt. Am 18.12.1609 hatte der Rat von Bern ein Entgelt von 30 Kronen für die Entdeckung eines Täufers ausgesetzt. 1657 kam eine Schrift lutherischer Theologen heraus, in der die Täufer als „teuflisches Geschmeiß“ bezeichnet wurden.

Die meisten Führer der Täuferbewegung fanden den Märtyrertod noch zu Luthers Zeiten. Georg Wagner wurde in München lebendig verbrannt, ebenso Hans Feierer mit fünf Glaubensgenossen, ihre Frauen wurden ertränkt. Lienhard Kayser wurde vom Henker in Stücke gehauen, Michael Sattler wurde mit glühenden Eisen gefoltert und dann verbrannt, seine Frau ertränkt. Mantz wurde in Zürich ertränkt. Und der Hauptführer der Täufer, Baltasar Hubmaier wurde in Wien verbrannt, seine Frau drei Tage später mit einem Stein an den Füßen beschwert, in die Donau geworfen.

Den gleichen Gesinnungswandel erlebte Luther mit den Juden. Noch 1523 schrieb er betont judenfreundlich

„dass Jesus ein geborener Jude sei,“

doch 20 Jahre später sieht man Luther erfüllt mit glühendem Judenhass und er schreibt das Buch „Von den Juden und ihren Lügen“.

Am 29. April 1946 verhörte der Internationale Gerichtshof in Nürnberg den Herausgeber des Naziblattes „Der Stürmer“, Julius Streicher. Auf die  Frage seines Verteidigers, ob es in Deutschland noch andere antisemitische Presseerzeugnisse gegeben habe, erklärte Streicher:

„Dr. Martin Luther säße heute sicher an meiner Stelle auf der Anklagebank, wenn dieses Buch („Von den Juden und ihren Lügen“, Anm. d. Verf.) in Betracht gezogen würde.“

Wenn man die judenfeindlichen Schriften Luthers liest, kann man wirklich erschrecken. Seine letzte Predigt, gehalten vier Tage vor seinem Tod, strotzt vor Judenhass. Wie er in jungen Jahren gegen „die Papstsau“ zu Felde zog, so spezialisierte er sich ab 1525 ganz auf den Kampf gegen die Juden. Luther hatte sieben Thesen veröffentlicht, die den Anweisungen der Pogromnacht (die an Luthers Geburtstag stattfand) an Grausamkeit in nichts nachstehen. Er hetzte darin die Obrigkeit gegen die Juden auf:

„1. Erstlich, dass man ihre Synagogen oder Schulen mit Feuer anteckte …
2. dass man auch ihre Häuser desgleichen zerstöre … auf dass sie wissen, sie seien nicht die Herren in unserem Lande.
3. dass man ihnen nehme alle ihre Betbüchlein und Talmudisten.
4. dass man ihren Rabbinern verbiete bei Leib und Leben hinfort zu lehren …
5. dass man den Juden das Geleit und die Straßen ganz und gar aufhebe …
6. dass man all ihre Barschaft und Kleinodien an Silber und Gold nehme …
7. dass man den jungen, starken Juden und Jüdinnen in die Hand gebe Flegel, Axt, Spaten und lasse sie ihr Brot verdienen im Schweiß der Nasen.“

Weitere Zitate aus Luthers Schrift „Von den Juden und ihren Lügen“:

„Die Juden sind rechte Bluthunde, kein blutdürstigeres und rachgierigeres Volk hat die Sonne je beschienen.

Wenn du mit einem Juden vom Evangelium reden wolltest, so wäre es eben als wenn du vor einer Sau das Evangelium predigst.

Der Odem stinkt ihnen nach der Heiden Gold und Silber.

Pfui euch hier, pfui euch dort, und wo ihr seid, ihr verdammten Juden!

Wenn du einen Juden siehst, magst du mit gutem Gewissen ein Kreuz vor dich schlagen und frei sicher sprechen: Da geht ein leibhaftiger Teufel!

Darum wisse, dass du nächst den Teufel keinen bitteren, giftigeren Feind hast als einen rechten Juden.

Sie glauben närrischen Lügen und statt in das schöne Angesicht des göttlichen Wortes, gucken sie dem Teufel ins schware, finstere Hinerlügenloch und müssen seinen Stank anbeten.

Sie sind giftige hämische Schlangen, Meuchelmörder oder Teufelskinder.

Mein treuer Rat ist, wie droben gesagt, erstlich: dass man ihre Synagogen mit Feuer verbrenne und, wer kann, Schwefel und Pech hinzuwerfe; wer auch höllisch
Feuer zuwerfen könnte, wäre auch gut.

Darum soll der Juden Maul nicht wert gehalten werden, sondern mit Säudreck soll man auf sie werfen.

Verbrenne ihre Synagogen und gehe mit ihnen nach aller Unbarmherzigkeit um … Will das nicht helfen, so müssen wir sie wie die tollen Hunde hinausjagen.

Wenn mir Gott keinen anderen Messias geben wollte, als wie die Juden begehren, so wollte ich lieber eine Sau als ein Mensch sein.“

Aus Luthers Tischreden stammt folgendes Zitat vom 18.12. 1536:

„Diese Taugenichtse und Ausplünderer sind keiner Gnade und keines Mitleides wert.“

Auf die Frage, ob es erlaubt sei, einem Juden Schläge zu geben, antwortete Luther in einer Tischrede vom Frühjahr 1543:

„Aber ja! Ich wollte einem eine Maulschelle geben! Wenn ich könnte, so würde ich ihn niederstrecken und in meinem Zorn mit dem Schwert durchbohren“

Aus Luthers Schrift „Vom Schemhamphoras“ stammt folgendes Zitat:

„Hierher zum Kuss, der Teufel hat in die Hose gesch … und denBauch abermals geleert, das ist ein rechtes Heiligtum, das die Juden küssen, fressen, saufen und anbeten sollen.“

Die Nazis haben nur getreu an Luthers Aufruf gehalten. Luther ist der geistige Vater des Holocaust. 500 Jahre Luther – 50 Jahre Hitler, ein „denkenswertes“ Jubiläum war das 1983.

„Dr. Martin Luther säße heute sicher an meiner Stelle auf der Anklagebank…,“

sagte Julius Streicher.

Nun, Luther sitzt heute tatsächlich in Nürnberg, doch nicht auf der Anklagebank im Justizpalast, sondern auf dem Ehrenpodest im Germanischen Nationalmuseum.

Nicht nur in Bezug auf die Juden konnten die Nazis sich auf Luther berufen, sondern auch in Sachen Euthanasie. Luther forderte dazu auf, arme „blödsinnige“ Kinder als „Wechselbälge“ oder „Teufelskinder“ einfach zu ertränken, weil er glaubte, dass ein solches Kind nur ein Stück Fleisch sei und die Stelle der Seele der Teufel vertrete (WA, T 5, 5207).

Auch gegen die Bauern  ging Luther skrupellos vor. Ob und wie weit die Fugger bei seiner Gesinnungsänderung den Bauern gegenüber etwas mit Geld nachgeholfen haben, ist nicht bewiesen, aber naheliegend. Fest steht jedenfalls, dass Luther, obwohl er immer für die Bauern eingetreten war, aus unerfindlichen Gründen plötzlich die Position der Fugger und Fürsten einnahm und auf die Bauern losschlug. Durch seine Hetze wurden 100.000 Bauern grausam getötet, erschossen, erschlagen, geblendet und verstümmelt. Luther sagte darüber in einer Tischrede:

„Ich habe im Aufruhr aller Bauern erschlagen, all ihr Blut ist auf meinem Halse. Aber ich schiebe es auf unsren Herrgott, der hat mir befohlen, solches zu reden…“

Über die Glaubenstaufe schrieb noch der junge Luther:

„Taufe hilft niemand, ist auch niemand zu geben, er glaube denn für sich selbst, und ohne eigenen Glauben niemand zu taufen ist. Der Glaube muss vor oder je in der Taufe sein … wo wir nun nicht beweisen können, dass die jungen Kinder selbst glauben, da ist es mein treuer Rat und Urteil, dass man stracks abstehe, je eher desto besser, und taufe nimmermehr kein Kind, damit wir nicht die Hochgelobte Majestät Gottes mit solchen Alfanzen und Gaukelwerk, hinter dem nichts ist, spotten und lästern (aus: Kirchenpostille, Predigt zum 3. Sonntag nach Epiphanias).“

Wie war es möglich, dass ein ganzes Volk auf einen Mann wie Hitler hereinfallen konnte? So fragen heute die jungen Leute selbstsicher und denken dabei wie die Pharisäer:

Matthäus 23, 30
Hätten wir zu unserer Väter Zeit gelebt, so wären wir nicht mit ihnen schuldig geworden….

Und sie merken in ihrer Überheblichkeit gar nicht, dass sie bereits genauso geleithammelt werden. Sie jubeln einenkuttenbefrackten Massenmörder zu: „Heil Luther!“ Die Entnazifizierung hat also nichts genützt. Solange das Volk nicht entlaust ist von den Kuttenläusen der falschen Propheten, sei es von Rom oder Wittenberg oder anderswo, laufen sie den Verführern immer hinterher. Ein Hitler konnte nur so gegen die Juden auftreten, weil das Volk lutherisch genug dazu war.

So sollte manheute lieber fragen: Wie ist es möglich, dass heute ein ganzes Volk, angefangen von den EKD-Mullahs bis hinab zu den Hinterhof-Pfingstler dem Massenmörder Luther zujubeln?

Die Hitleraner sagen zwar als Entschuldigung: „Aber Hitler hat doch die Autobahn gebaut!“. Die Lutheraner sagen: „Aber Luther hat doch die Bibel übersetzt!“ Abgesehen davon, dass das mit Luthers Bibelübersetzerei ein Volksmärchen ist, kann man Mord nicht ungeschehen machen durch Übersetzen von Bibeln. Wäre das möglich, Julius Streicher hätte wahrscheinlich noch im Gefängnis die Bibel ins Chinesische übersetzt.

Während die Politiker jahrzehntelang nach dem „Tausendjährigen Reich“ nach ihrer etwasigen Nazi-Vergangenheit durchröntgt werden, läßt man Luthers blutrünstige Vergangenheit unberührt liegen. Sie ist tabu. Die dumme Volksmasse ist ja in den Händen der illuminierten Meinungsmacher wie Wachs, formbares Menschenmaterial, knetbarer Volksteig. Die Person Luthers wurde zur Euro-Integrationsfigur aufgebaut, seine Bibelübersetzung zum Literaturdenkmal. Seine Anstiftungen zum Mord haben nicht zu interessieren!

„Aber Luther hat doch die Gnade auf den Leuchter gestellt!“, höre ich immer wieder. Das ist sachlich nicht richtig. Zuchtlosigkeit hat er auf den Leuchter gestellt! Mehr nicht. Manche tun gerade so, als hätten die Menschen vor Luther das Evangelium nicht gekannt. Die Gemeinde JESU, der Leib CHRISTI, hat die Gnade GOTTES zu allen Zeiten gekannt, vor und nach Luther. Was Luther wirklich tat, war dies: Er verkündigte die freie Gnade GOTTES der breiten unbußfertigen Volksmasse wie eine billige Schleuderware und machte aus dem Evangelium ein Politikum für Fürsten und Könige. Was dabei herauskommt, wenn man die Gnade wie Vogelfutter verschleudert, sieht man an der Zuchtlosigkeit der lutherischen Christenheit. Sie benutzen die Gnade als Deckmantel für ihre sittliche Verwahrlosung und statt sich die Sünden wehren zu lassen, sagen sie: „Alles ist mir erlaubt“ und „wir sind frei vom Gesetz“. Dass sich diese Bibelstellen allein gegen die mosaischen Satzungen richten und nicht eine allgemeine Gesetzlosigkeit meinen, davon wollen sie nichts wissen.

Deswegen distanzierten sich schon zu Luthers Zeiten die entschiedenen Christen von ihm, z. B. Caspar von Schwenkfeld, den Luther öffentlich von der Kanzel herab „Schweinsfeld“ und „Stinkfeld“ titulierte. Oder der Schweizer Reformator Bullinger, der beim Lesen der lutherischen Schriften meinte, dass man es hier wohl mit einem Sauhirten, nicht aber mit einem Seelenhirten zu tun habe.

W. Pirckheimer schrieb an den Wiener Baumeister Johann Tscherte um 1530:

„Ich bekenne, dass ich anfänglich auch gut lutherisch gewesen bin wie auch unser seliger Albrecht. Denn wir hofften, die römische Büberei, desgleichen der Pfaffen und Mönche Schalkheit sollte gebessert werden; aber so man zusieht, hat sich die Sache also verschlimmert, dass die evangelischen Buben jene Buben fromm erscheinen lassen….“

Warum Luther heute so allgemein anerkannt ist? Weil ihm der Durchbruch zur Aufklärung der Neuzeit und zur Gesetzlosigkeit gelungen ist. Der Mensch der Gesetzlosigkeit, den Paulus schon damals angekündigt hatte, ist in Luther voll zum Durchbruch gekommen und hat das Denken der Christen soweit verseucht, dass sie jedes gewissenhafte Halten der Gebote JESU – was ja gerade der Ausweis der Liebe zu IHM ist (Johannes 14,15) – als gesetzlich verschreien. Ja man kann sagen, je genauer es heute einer nimmt mit der Apostellehre und der Lehre JESU, als desto gesetzlicher gilt er. Dieser lutherische Geist der Gesetzlosigkeit hat seine Wurzeln im Okkultismus, der Luther und Melanchthon verband. Dass Luther der Mensch der Gesetzlosigkeit ist, den Paulus in 2. Thessalonicher 2,3 angekündigt hat, oder wenn nicht der, so doch ein Mensch der Gesetzlosigkeit, wird überaus deutlich, weil Luther in seiner Übersetzung an allen Stellen, wo Gesetzlosigkeit oder gesetzlos steht, einach ein anderes Wort eingesetzt hat, wie z. B. „Unrecht“ oder „Sünde“, obwohl es für diese Worte im Griechischen eigene Worte gibt. Das Wort Gesetzlosigkeit kommt in der Lutherübersetzung kein einziges Mal vor, obwohl es im Grundtext und in wörtlichen Übersetzungen wie z. B. der Elberfelder Bibel sehr oft vorkommt. Zur Verdeutlichung bringe ich einige Beispiele in der richtigen Übersetzung:

Matthäus 7,23: ICH habe euch noch nie erkannt, weichet alle von mir, ihr Gesetzlosen!
Matthäus 23,28: ... aber inwendig seid ihr voller Heuchelei und Gesetzlosigkeit
Matthäus 24,12: Und weil die Gesetzlosigkeit wird überhand nehmen…
Römer 6,19: Gleichwie ihr eure Glieder begeben habt zum Dienst der Unreinigkeit und von einer Gesetzlosigkeit zur anderen …
2. Korinther 6,14: Denn was hat die Gerechtigkeit zu tun mit der Gesetzlosigkeit?
2.Thessalonicher 2,3: Denn ER kommt nicht, es sei denn, dass zuvor komme der Abfall und offenbar werde der Mensch derGesetzlosigkeit, das Kind des Verderbens…
Titus 2,14: auf dass er uns erlöste von aller Gesetzlosigkeit …
Hebräer 10,17: und ihrer Gesetzlosigkeit will ICH nicht mehr gedenken.

Dass Luther als Mann der Gesetzlosigkeit dieses Wort ein Dorn im Auge war, kann man sich vorstellen! Umso besser gefielten Luther natürlich die Worte des Apostels gegen das Gesetz, die sich aber dem Zusammenhang nach nur gegen das Halten des Mosaischen Gesetzes richten.

Paulus meint mit Gesetz die Thora, das jüdische Gesetz der 5 Bücher Moses. Wenn Paulus schreibt, dass wir frei sind vom Gesetz, meint er damit doch um alles in der Welt nicht eine allgemeine Gesetzlosigkeit, gegen die ja gerade er gepredigt hat. Er meint auch nicht – wie in evangelischen Kreisen heute üblich – eine Freiheit von den Geboten JESU oder der Apostel. Paulus meinte einzig und allein: Freiheit vom Gesetz des Moses, den Speisevorschriften, Sabbatsatzungen, Beschneidung usw.

Die evangelischen Christen aber reißen all diese Bibelstellen, die die Freiheit von der Thora betonen, aus ihrem Zusammenhang und dehnen das Freisein vom Gesetz auf eine allgemeine Gesetzlosigkeit aus. Die Gebote des HERRN und die Apostellehre werden zusammen gestrichen bis auf die Liebe, d. h. bis auf das, was der Einzelne subjektiv als Liebe empfindet. Dieser dehnbare Maßstab ist aber nichts anderes als die bekannte Gummi-Moral der Loge, mit der jeder nach seiner eigenen Facon selig werden darf. Nirgendwo wird es deutlicher als an dieser Stelle, dass die Reformationen und die protestantische Christenheit legitime Kinder der Freimaurerei sind.

In der Lehre JESU ist wahre Liebe keine Dogmenfreiheit. Im Gegenteil:

Wer MICH liebt, hält MEINE Gebote!

Also nicht unsre subjektiven Empfindungen bestimmen, was Liebe ist. Allein das Halten der Dogmen JESU ist der absolute Maßstab, an dem sich wahre Liebe messen lassen muss. Sch schreibt Paulus:

1. Korinther 9, 21
Denen, die ohne Gesetz sind, bin ich wie ohne Gesetz geworden – wiewohl ich doch nicht ohne Gesetz bin vor GOTT, sondern bin im Gesetz CHRISTI.

Der lutherische Geist der Gesetzlosigkeit lehrt, von der Lehre JESU und der Apostel abzufallen und missbraucht Bibelstellen wie mir ist alles erlaubt im Sinne von Aleister Crowleys Satansevangelium „Tue was dir gefällt, sei das ganze Gesetz“. Obwohl Paulus dieses Wort meint im Sinne von „Mir ist alles erlaubt, zu essen, auch die unreinen Tiere“ reißen diese gesetzlosen Christen heute alles aus dem Zusammenhang und benutzen diese Stellen zur Rechtfertigung für ihre Verwahrlosung und Vergnügungssucht. „Mir ist alles erlaubt“ sagen sie und leben in der Unmoral. Das nennen sie dann „die Freiheit, zu der uns Christus befreit hat“.

Der lutherische Geist der Gesetzlosigkeit hat seine Wurzeln im Okkultismus. Wir haben schon Aleister Crowley erwähnt und sein „Tue was dir gefällt, sei das ganze Gesetz!“ Crowley war Satanist und Hochgradfreimaurer. Unverkennbar die Ähnlichkeit zu Luther in der Auffassung des Gesetzes.

Und nun noch ein Wort zur Volkslegende, dass Luther als erster die Bibel ins Deutsche übersetzt habe. Die Theologen lassen dem Volk ihren Volksglauben. Sie selbst wissen, dass es nicht so ist. Luthers Bibelübersetzung ist eigentlich keine Übersetzung, sondern eher eine Bibelrevision der bereits vorhandenen deutschen Übersetzungen. Davon gab es damals schon eine ganze Reihe. Die ganze Freikirchenbewegung hatte zu dieser Zeit schon die deutsche Bibel. z. B. die Schwenkfeldianer, die Böhmischen Brüder u.a. Es gab vor Luther schon mindestens 30 gute Bibelübersetzungen, z. B. die Augsburger Bibel, die Wenzel-Bibel u.a. Luther stützte sich bei seiner „Übersetzung“ auf mindestens eine der bereits vorhandenen. Warum aber läßt man das Volk bei diesem Aberglauben? Nun, die Lutherbibel ist eben zum Kulturdenkmal aufgebaut worden. Und wer zerstört schon gerne ein Denkmal?

Quelle: Homuth, Norbert: Dokumente der Unterwanderung, 3. Auflage, Nürnberg 1997, S. 17ff.

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