Der Marienkult

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Inhalt: Die hervorragende Stellung der Maria in der Kirche des Abfalls Die „unbefleckte Empfängnis“ Mariens Die „immerwährende Jungfräulichkeit“ Mariens Die „Himmelfahrt“ Mariens Der Rosenkranz Heidnische Titel, angewandt auf „Maria“ Die angeblichen „Marienerscheinungen“

Die hervorragende Stellung der Maria in der Kirche des Abfalls

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Die Tatsache, dass in der heidnischen Religion die Mutter genauso (oder mehr noch) angebetet wurde wie ihr Sohn, ist vielleicht der größte Beweis dafür, dass sich Marienverehrung aus der früheren Anbetung der heidnischen Mutter-Gottheit heraus entwickelte! Dies liefert uns eine wichtige Spur, wie wir das Geheimnis der Mysterienreligion Babylons heute lüften können! Das Wort GOTTES lehrt, dass der HERR JESUS – und nur ER – der Weg, die Wahrheit und das Leben ist, dass nur ER Sünden vergeben kann, dass nur ER auf der Erde  ein Leben geführt hat, das nicht von der Sünde befleckt war.

Im römischen Katholizismus wird auch die MUTTER in vielerlei Art und Weise verehrt, was den Einfluss aufzeigt, den das Heidentum in dieser Bewegung hat.

Man kann durch die ganze Welt reisen und wird bemerken, sei es nun in einer großen Kathedrale oder in einer Dorfkapelle, dass die Statue der Maria eine erhöhte Stellung einnimmt. Beim Beten des Rosenkranzes wird das „Ave Maria“ neun mal so oft wiederholt wie das „Vater Unser“. Den Katholiken wird gelehrt, deswegen zu Maria zu beten, weil sie die Anliegen ihrem Sohn Jesus vorbringen könne. Da sie seine Mutter ist, würde er die Bitte um ihretwillen erfüllen. Die Schlussfolgerung ist, dass Maria mehr Mitleid, Verständnis und Barmherzigkeit hat, als ihr Sohn. Dies steht im Widerspruch zu den Aussagen der Schrift. Dennoch ist dieser Gedanke in katholischen Schriften oftmals wiederholt worden.

Ein bekannter   römisch-katholischer   Autor,    Alphonsus   Liguori, schrieb ausführlich, dass Gebete, die an Maria gerichtet sind, viel wirkungsvoller wären, als die an JESUS gerichteten. Liguori wurde übrigens im Jahre 1839 von Papst Gregor XIV „heilig“ gesprochen und von Papst Pius IX zum „Doktor“ der katholischen „Kirche“ erhoben. In einem Teil seiner Schriften beschrieb er eine imaginäre Szene, in der ein sündiger Mensch zwei Leitern vom Himmel herunterhängen sah. Maria war am Ende der einen, Jesus am Ende der anderen. Als der Sünder versuchte, die eine Leiter zu erklimmen, sah er in das ärgerliche Gesicht Christi, und er fiel besiegt herunter. Als er jedoch Marias Leiter hinaufstieg, ging es geschwind aufwärts und er wurde offenherzig von Maria willkommen geheißen, die ihn in den Himmel brachte und ihn vor Christus stellte! Dann war alles gut. Die Geschichte sollte zeigen, wieviel einfacher und wirksamer es sei, durch Maria zu Christus zu kommen.

Der gleiche Autor sagte, dass der Sünder, der es wagt, direkt zu CHRISTUS zu kommen, mit Furcht vor seinem Zorn vor ihn treten soll. Wenn er aber zu der Jungfrau bete, brauche sie ihm (d. i. CHRISTUS) nur „die Brüste, die er gesogen hat zu zeigen“, und sein Zorn sei sofort gestillt! Eine solche Art der Argumentation steht in direktem Gegensatz zu einem biblischen Beispiel. Glückselig der Leib, der dich getragen, sagte eine Frau zu JESUS; Er aber sprach: Gewiss, doch glückselig, die das Wort GOTTES hören und befolgen! (Luk. 11,27.28). Solche Vorstellungen über die Brüste waren andererseits den Anbetern der heidnischen Mutter-Gottheit nicht fremd. Es sind Bilder von ihr gefunden worden, die sie oft mit überproportional großen Brüsten zeigen. Artemis wird, um ihre Fruchtbarkeit zu symbolisieren, mit nicht weniger als einhundert Brüsten dargestellt!

 

Die “unbefleckte Empfängnis” Mariens

Ein weiterer Versuch, Maria zu einer verherrlichten Position im Katholizismus zu erhöhen, ist die Irrlehre von der „unbefleckten Empfängnis“. Die Unbefleckte Empfängnis (lateinisch: IMMACULATA CONCEPTIO) ist ein römisch-katholisches Glaubensdogma, das nicht mit der Jungfrauengeburt verwechselt werden darf. Nach der Lehre von der „unbefleckten Empfängnis“ wurde die „Gottesmutter“ von jedem Makel der unversehrt von ihrer Mutter empfangen und geboren. Damit errettete Gott Maria vom allerersten Augenblick ihres Lebens an vor der Macht der Sünde. Papst Pius IX. verkündete das entsprechende Dogma am 8. Dezember 1854 in seinem apostolischen Schreiben „Ineffabilis Deus“ („Der unbegreifliche Gott“): „Zu Ehren der Heiligen und Ungeteilten Dreifaltigkeit, zu Schmuck und Zierde der jungfräulichen Gottesmutter, zur Erhöhung des katholischen Glaubens und zur Mehrung der christlichen Religion, in der Autorität unseres Herrn Jesus Christus, der seligen Apostel Petrus und Paulus und der Unseren erklären, verkünden und definieren Wir: Die Lehre, dass die seligste Jungfrau Maria im ersten Augenblick ihrer Empfängnis durch ein einzigartiges Gnadenprivileg des allmächtigen Gottes, im Hinblick auf die Verdienste Jesu Christi, des Erretters des Menschengeschlechtes, von jedem Schaden der Erbsünde unversehrt bewahrt wurde, ist von Gott geoffenbart und darum von allen Gläubigen fest und beständig zu glauben. (Quelle: www.wikipedia)

Die Definition des Dogmas von der unbefleckten Empfängnis der Maria lautet:

Es sollte an den Vorrang des Geistlichen vor der Vernunft erinnert werden….kraft der Autorität unseres Herrn Jesus Christus,… und unserer eigenen, erklären, verkünden und definieren Wir, dass die Lehre, welche festhält, dass die seligste Jungfrau Maria im ersten Augenblick ihrer Empfängnis durch die einzigartige Gnade und Bevorzugung des allmächtigen Gottes im Hinblick auf die Verdienste Jesu Christi, des Erlösers des Menschengeschlechtes, von jeglichem Makel der Unschuld unversehrt bewahrt wurde, von Gott geoffenbart und deshalb von allen Gläubigen fest und beständig zu glauben ist.

Sollten daher, was Gott verhüte, sich welche herausnehmen, im Herzen anders zu sinnen, als von Uns definiert wurde, so sollen diese erkennen und fortan wissen, dass sie, durch eigenen Richtspruch verurteilt, Schiffbruch im Glauben erlitten haben und von der Einheit der Kirche abgefallen sind, und dass sie außerdem durch ihre Tat selbst den vom Recht festgelegten Strafen unterliegen, wenn sie es wagen sollten, das, was sie im Herzen sinnen, mündlich, schriftlich oder auf irgendeine äußerliche Weise zum Ausdruck zu bringen.

Es scheint so, dass diese Irrlehre nur eine weitere Bemühung ist, Maria der Göttin des Heidentums ähnlicher zu machen; denn in den alten Mythen wurde von der Göttin ebenfalls geglaubt, dass sie übernatürlich empfangen wurde! Die Geschichten variieren, aber alle erzählen von übernatürlichen Ereignissen in Bezug auf ihren Eintritt in die Welt, da sie wegen ihrer Göttlichkeit den normalen Sterblichen überlegen sei. Es wurde nach und nach immer notwendiger, zu lehren, dass auch Marias Eintritt in diese Welt ein übernatürliches Element beinhalte, so dass die Lehren über die Maria denen der Mutter-Gottheit nicht unterlegen erschienen.

Ist das Dogma, dass Maria ohne die Befleckung der Erbsünde geboren wurde, biblisch? Wir wollen diese Frage mit den eigenen Worten der Katholischen Enzyklopädie beantworten: „Es kann kein direkter oder kategorischer und strenger Beweis des Dogmas aus der Schrift gebracht werden“. Es wird aufgezeigt, dass diese Vorstellungen wohl eher eine allmähliche Entwicklung innerhalb der Kirche waren.

Hier nun sollte erklärt werden, dass es einen grundlegenden, vielleicht den grundlegendsten Unterschied zwischen dem römisch-katholischen Weg des Christentums und der allgemeinen Anschauung der Protestanten gibt. Die römisch-katholische „Kirche“ hat sich, wie sie selbst bestätigt, über eine lange Zeit entwickelt und genährt aus einer Vielzahl von Traditionen und Ansichten, die von Kirchenvätern über Jahrhunderte hinweg überliefert worden sind. Sie stammen aus der Bibel, sind aber auch „christianisierte“ Glaubensvorstellungen aus dem Heidentum. Aus all diesen Quellen sind die Glaubenskonzepte genommen und durcheinander-gemischt worden und haben sich weiterentwickelt, um schließlich auf verschiedenen Konzilien als Dogmen ausgerufen zu werden. Andererseits gab es die Rückkehr zum tatsächlichen Wort GOTTES, welches die protestantische Reformation als eine gesunde Basis der Lehre wiederzubeleben vermochte. Dabei wurde nur wenig oder gar keine Betonung auf Vorstellungen gelegt, die sich in späteren Jahrhunderten entwickelt hatten.

Wenn wir uns nach der Heiligen Schrift richten, stellen wir fest, dass nicht nur jeglicher Beweis für die Idee der jungfräulichen Zeugung der Maria fehlt, sondern dass sogar das Gegenteil bewiesen wird. Während sie ein auserwähltes Gefäß des HERRN war, eine gottesfürchtige und tugendhafte Frau – eine Jungfrau – war sie dennoch genauso ein Mensch wie jedes andere Mitglied der Familie Adams auch.

Römer 3, 23
Denn es ist kein Unterschied, denn alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit GOTTES

Die einzige Ausnahme ist JESUS CHRISTUS selbst. Wie jeder andere auch brauchte Maria einen Retter und sie sprach es auch offen aus:

Lukas 1, 47
… und mein Geist hat frohlockt in GOTT, meinem HEILAND

Wenn Maria einen Retter brauchte, konnte sie nicht selbst ein Retter sein. Wenn sie eines Retters bedurfte, brauchte sie Rettung. Vergebung und Erlösung – wie andere auch. Tatsache ist, dass die Gottheit unseres HERRN nicht abhängig davon ist, ob Seine Mutter irgendeine erhöhte, göttliche Person war. Stattdessen ist Er der wahrhaftige GOTT. Weitere Bibelstellen, die der Irrlehre der „unbefleckten Empfängnis“ Mariens widersprechen:

1.Könige 8, 46; Hiob 15, 14; Sprüche 20,9;Prediger 7, 20; 1.Johannes 1,10
Wenn sie gegen dich sündigen – denn es gibt keinen Menschen, der nicht sündigt – und du über sie erzürnst und sie vor dem Feind dahingibst und ihre Bezwinger sie gefangen wegführen in das Land des Feindes, in ein fernes oder ein nahes, … Was ist der Mensch, dass er rein dastehen könnte, und der von einer Frau Geborene, dass er gerecht wäre? … Wer darf sagen: Ich habe mein Herz rein gehalten, ich bin rein von meiner Sünde? … Denn kein Mensch auf Erden ist so gerecht, dass er nur Gutes täte und niemals sündigte … Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt haben, machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.

Die Bibel sagt explizit, dass alle Menschen Sünder sind. Maria ist bei diesen Aussagen nicht einmal ausgenommen. Auch in keiner katholischen Bibel. Nur weil es keinen Menschen gab (und gibt), der ohne Sünde war, musste der Sohn GOTTES für deine und meine Sünde sterben. Nicht aus einer Laune des Vaters heraus, sondern aus Notwendigkeit. Hätte es auch nur die kleinste Möglichkeit gegeben dieses große Opfer zu umgehen GOTT hätte sie ergriffen. Maria war auch nicht ohne Sünde. Sie wird ein ganz normales Leben geführt haben, aber die Bibel bezeugt ganz klar, auch sie sündigte. Sonst hätte der Engel sie nicht eine Begnadigte genannt. Begnadigt wurde auch damals nur jemand der einen Fehler gemacht hatte, gesündigt hatte. Schuldlose werden freigesprochen und nicht begnadigt. Auch wenn Pius IX aus der Aussage, Maria sei ohne Sünde, von der Zeugung bis zur Himmelfahrt (die es auch nicht gab!) gewesen, ein Dogma macht, bleibt die Aussage eine Lüge und Maria ein sündiger Mensch, der die Vergebung genau so brauchte wie jeder andere Mensch auch. Nun meint man vielleicht als wiedergeborener Christ in der katholischen „Kirche“ braucht man solche unbiblischen Aussagen nicht glauben. Das ist aber nicht so. Wer sich diese Dogmen nicht zu eigen macht unterliegt dem ANATHEMA, dem Kirchenbann. Er ist automatisch, und durch eigene Schuld aller Strafen die das (Kirchen-)Gesetz vorsieht, schuldig. In einem Lexikon (der Artikel wurde vermutlich von einem Katholiken verfasst) kann man folgendes lesen: „Ein eigenes kirchliches Fest, das der Erwählung Marias im Mutterleib gedenkt, lässt sich bereits im 9. Jahrhundert nachweisen. Übrigens verehren auch gläubige Moslems Maria als vorbildlichen Menschen, der bereits im Mutterleib von Gott auserwählt und unter seinen besonderen Schutz genommen worden ist (Koran, Sure 3). Die Immaculata Conceptio war wegen der ungeklärten dogmatischen Situation Gegenstand eines theologischen Streites um das 15 Jahrhundert, der aus der Lehre über die Erbsünde entstand. Ein Problem bereitete die Frage, wie Maria am Erlösungswerk teilnehmen konnte, da sie doch wie alle anderen Menschen unter den Bedingungen der Erbsünde lebte. Um diese Konsequenz auszuschließen, kann man entweder eine göttliche Reinigung (Heiligung) Marias Sanctificatio Mariä von der Erbsünde annehmen, wie dies von den Dominikanern vertreten wurde, oder man muss davon ausgehen, dass Maria ohne Sünde empfangen worden ist, wie dies von den Franziskanern gelehrt wurde. Die theologische Lösung für das Problem wurde vom Sl. Johannes Duns Scotus, ‚doctor subtilis’, ausgearbeitet. Nach seiner Theorie wurde Maria von Empfängnis an von der befreit, aber durch die Verdienste Jesu — nur im voraus. Er beglaubigt sein Doktrin mit dem Spruch von Pseudo-Anselmus: ‚Decuit, potuit, ergo fecit’ (Es ziemte sich, er [Gott] konnte es, daher machte er [es]). Die gültige Lehre, die davon abgeleitet ist, definierte erst die Bulle Ineffabilis Deus des seligen Papst Pius IX. Die römisch-katholische Kirche begeht in der Adventszeit am 8. Dezember ein Fest, das diese Glaubensaussage feiert. Der vollständige Titel des Festes ist: ‚Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria.’ Der deutsche Festkalender spricht auch von ‚Mariä Erwählung’. Das Fest ging aus dem ursprünglichen Fest ‚Mariä Empfängnis’ hervor (als solches noch von der anglikanischen Kirche gefeiert). Die orthodoxe Kirche feiert Mariä Empfängnis am 9. Dezember, hat aber wegen ihres nicht-augustinischen Verständnisse der Erbsünde keine speziellen Lehren darüber. Das besagte Fest der ‚unbefleckten Empfängnis’ (oder auch ‚Maria Empfängnis’) am 8. Dezember bezieht sich also nicht auf die Glaubenswahrheit, dass Jesus jungfräulich empfangen und geboren hat, wenn man auch den inneren Zusammenhang aller und insbesondere der marianischen Dogmen sehen wird können und daher die Jungfräulichkeit Mariens vor, in und nach der Geburt Jesu Christi als in der Konsequenz des Heilsplanes Gottes liegend erkennen wird können. Maria selbst hatte also einen leiblichen Vater (‚heiliger’ Joachim/Jojakim, verheiratet mit der ‚heiligen’ Anna/Hannah). Eine weiterer Konnex (Zusammenhang, Einfg.) dieser Glaubensaussage besteht damit, dass Maria – im Unterschied zu allen anderen Menschen – am Ende ihres Lebens keiner Läuterung mehr bedarf, (da diese ja bereits im Moment ihrer Empfängnis stattfand). Dies wurde 1950 im Dogma von der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel mitausgesagt. Trotzdem darf die menschliche Mitwirkung Mariens mit ihrem freien Willen nicht unterbewertet werden, das Zusammenspiel der Gnade Gottes und der Freiheit des Menschen ist auch und besonders in ihrem alle ein Glaubensgeheimnis für sich.“ (Quelle: www.wikipedia.de). Wenn wir die ebenfalls abstruse katholische Theorie von der sündhaftigen Geburt jedes einzelnen Menschen, die ja in der „logischen“ Erklärung ebenfalls als „Beweis“ angeführt wird einmal als Ausgangspunkt für die Widerlegung der These von dem „unbefleckten emfangen werden“ der Jüdin Maria, Tochter des Joachim und der Anna, nehmen, werden wir sofort sehen, dass die ganze Unbeflecktheitslehre ein großer Humbug ist. Rom geht hier zum Einen von der falschen Grundannahme aus, dass der Mensch an sich bereits als Sünder geboren wird. Da Rom die herrliche Gnade unseres großen Heiland-GOTTES nicht wirklich kennt, geht man davon aus, dass wenn Maria (nach kath. Irrlehre) in Sünden gezeugt wurde, sie folglich aus selbst schon als Sünderin geboren wurde und als Werkzeug für die Geburt des Sohnes GOTTES, JESUS CHRISTUS, untauglich wäre. Würde Rom aber den Plan GOTTES mit den Menschen so übernehmen, wie er in der Bibel steht, wüssten sie, dass Maria, ein sündiger Mensch war wie „du und ich“. Deshalb spricht ihr der Engel ja auch, vor der Empfängnis, die Gnade GOTTES zu. Der Begriff „Gnade“ (grch. CHARIS) bedeutet, dass Güte, Wohlwollen und göttliche Gunst umsonst erwiesen wird an solchen, die es nicht verdienen! Maria hat also das Handeln GOTTES an ihr nicht verdient, weil sie eine Sünderin ist, wie jeder andere Mensch. Die biblische Belegstelle lautet:

Lukas 1, 30
Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria! Denn du hast   G n a d e   bei Gott gefunden.
Die katholische Vorstellung, dass Maria anderen Menschen übergeordnet war, lehrte JESUS nicht. Einmal erwähnte jemand Seine Mutter und Seine Brüder. JESUS fragte:
Matthäus 12, 46-50
Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder? Und Er streckte Seine Hand aus über Seine Jünger und sprach: “Siebe da, meine Mutter und meine Brüder! Denn wer den Willen meines Vaters tun wird, der in den Himmeln ist, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter
Dies nun lässt keinen Zweifel mehr daran aufkommen, dass derjenige, der den Willen GOTTES tut, in diesem Sinne auf der gleichen Ebene wie Maria ist. Jeden Tag rezitieren Katholiken auf der ganzen Welt das „Ave Maria“, den Rosenkranz und den Angelus, die Litaneien der „gesegneten Jungfrau“ und anderes. Multipliziert man die Anzahl dieser Gebete mit der Anzahl der Katholiken, die diese Tag für Tag aufsagen, kommt man nach einer Schätzung auf 46.296 Gebete pro Sekunde, die das Ohr der Maria erreichen sollen! Dies ist offensichtlich nur GOTT alleine möglich. Die Katholiken glauben, dass Maria alle diese Gebete hört; und so haben sie die Maria notwendigerweise auf eine göttliche Ebene erhoben — ob es nun biblisch ist oder nicht! Um die Art zu rechtfertigen, wie Maria erhoben wurde, haben manche die Worte des Erzengels Gabriel und der Elisabeth an Maria zitiert:
Lukas 1, 28.42
Sei gegrüßt, Begnadigte! Der HERR ist mit dir
Aber die Tatsache, dass Maria gesegnet ist unter den Frauen, kann sie nicht zu einer göttlichen Person machen. Denn viele Jahrhunderte zuvor wurde Jael in ähnlicher Weise gesegnet, über die gesagt wurde:
Richter 5,24; Jakobus 5, 11
Gesegnet vor allen Frauen sei Jael, die Frau Hebers, des Keniters, …
Vor Pfingsten versammelte sich Maria mit den anderen Jüngern, um auf den verheißenen HEILIGEN GEIST zu warten. Wir lesen, dass die Apostel
Apostelgeschichte 1, 14
einmütig im Gebet verharrten, mit einigen Frauen und Maria, der Mutter JESU, und mit seinen Brüdern
Diese Illustration (gesehen im „Official Baltimore Katechismus“) ist typisch für katholische Vorstellungen von Maria. Man versucht, ihr eine zentrale Position zu geben.

Aber wie alle Bibelkundigen wissen, beachteten die Jünger Maria nicht besonders während dieses Ereignisses. Sie warteten auf ihren auferstandenen und aufgefahrenen CHRISTUS, dass Er die Gabe des HEILIGEN GEISTES über sie ausgieße. Wir erkennen auch in der Zeichnung, dass der HEILIGE GEIST (in Gestalt einer Taube) über der Maria schwebt! Gemäß der Schrift jedoch war der einzige, auf den der GEIST wie eine Taube herniederkam, JESUS selbst – nicht auf Seine Mutter! Andererseits wurde die heidnische jungfräuliche Göttin mit dem Namen Juno oft mit einer Taube auf ihrem Kopf dargestellt, wie auch Astarte, Cybele und Isis!

 

Die „immerwährende Jungfräulichkeit“ Mariens

Ein weiterer Versuch, Maria zu verherrlichen, ist die römisch-katholische Lehre von der immer-währenden Jungfräulichkeit. Diese Irrlehre besagt, dass Maria ihr ganzes Leben hindurch eine Jungfrau geblieben sei. Wie jedoch die Encyclopedia Britannica erklärt, wurde das Dogma von der immerwährenden Jungfräulichkeit der Maria bis etwa zum dritten Jahrhundert nach der Himmelfahrt CHRISTI nicht gelehrt. Erst beim Konzil von Chalcedon im Jahre 451 erhielt diese mythische Eigenschaft die offizielle Anerkennung von Rom.

Nach der Schrift war die Geburt JESU das Ergebnis einer übernatürlichen Empfängnis (Matth. 1,23), ohne einen menschlichen Vater. Nachdem JESUS jedoch geboren war, gebar Maria andere Kinder, nämlich den natürlichen Nachwuchs ihrer Gemeinschaft mit Josef, ihrem Ehemann. JESUS war Marias erstgeborener Sohn (Matth. 1,25); es heißt nicht, dass Er ihr einziges Kind war. Aus der Tatsache, dass der Mensch JESUS ihr erstgeborenes Kind war, lässt sicherlich darauf schließen, dass sie später ein zweitgeborenes, möglicherweise ein drittgeborenes usw. hatte. Dies scheint offensichtlich der Fall gewesen zu sein, denn es werden die Namen von vier Brüdern erwähnt: Jakobus, Josef, Simon und Judas (Mattäus 13, 55). Auch Schwestern werden erwähnt. Die Leute von Nazareth sagten: Und seine Schwestern, sind sie nicht alle bei uns? (Vers 56). Das Wort Schwestern ist Mehrzahl. So wissen wir, dass JESUS mindestens zwei Schwestern hatte, wahrscheinlich aber mehr, denn dieser Vers spricht von allen Seinen Schwestern. Wenn wir uns nur auf zwei Personen beziehen, würden wir den Begriff “beide”, nicht alle verwenden. Es bedeutet also, dass der Text sich zumindest auf drei Schwestern bezieht. Wenn wir drei Schwestern, vier Brüder, die Halb-Brüder und Halb-Schwestern von JESUS, zusammenzählen, so würde Maria Mutter von acht Kindern gewesen sein.

Die Schrift sagt:

Matthäus 1, 25
… und er (Josef) erkannte sie nicht, bis sie ihren erstgeborenen Sohn geboren hatte; und er nannte seinen Namen JESUS
Josef erkannte sie nicht bis zu der Zeit, dass JESUS geboren war. Danach jedoch kamen Maria und Josef als Eheleute zusammen, und es wurden ihnen Kinder geboren. Die Vorstellung, dass Josef Maria ihr ganzes Leben als eine Jungfrau bewahrt hat, ist eindeutig unbiblisch.

Die „Himmelfahrt“ Mariens

Während der Zeit des Abfalls lehrten einige, um Maria noch mehr mit der Mutter-Gottheit zu identifizieren, dass ihr Körper niemals die Verwesung gesehen habe, da sie leiblich in den Himmel aufgefahren sei. Deshalb sei sie heute die „Himmelskönigin“. Aber erst in diesem Jahrhundert wurde die „Himmelfahrt Marias“ offiziell als eine Lehre der römisch-katholischen „Kirche“ proklamiert. Pius XII. erklärte im Jahre 1951, dass Marias Leib keine Verwesung sah, sondern in den Himmel aufgenommen wurde:

Nachdem wir nun immer wieder inständig zu Gott gefleht und den Geist der Wahrheit angerufen haben, verkünden, erklären und definieren wir zur Verherrlichung des allmächtigen Gottes, dessen ganz besonderes Wohlwollen über der Jungfrau Maria gewaltet hat, zur Ehre seines Sohnes, des unsterblichen Königs der Ewigkeit, des Siegers über Sünde und Tod, zur Mehrung der Herrlichkeit der erhabenen Gottesmutter, zur Freude und zum Jubel der ganzen Kirche, in der Kraft der Vollmacht unseres Herrn Jesus Christus, der heiligen Apostel Petrus und Paulus und unserer eigenen Vollmacht: es ist eine von Gott geoffenbarte Glaubenswahrheit, dass die unbefleckte, immer jungfräuliche Gottesmutter Maria nach Vollendung ihres irdischen Lebenslaufes mit Leib und Seele zur himmlischen Herrlichkeit aufgenommen ist.

Ein Lexikon berichtet über die „Himmelfahrt Mariens“:

In der orthodoxen und katholischen Kirche ist seit dem 6. Jahrhundert der Glaube an die leibliche Aufnahme von Maria in den Himmel bezeugt. Auch wenn volkstümlich im Deutschen der Ausdruck Mariä Himmelfahrt gebräuchlich ist, wird die Aufnahme Mariens in den Himmel theologisch von der Formulierung und vom Tatbestand her klar unterschieden von Christi Himmelfahrt. In vielen Sprachen werden auch zwei verschiedene Wörter benutzt, z.B. im lateinischen: Ascensio Christi, aber Assumptio Mariae. Das Fest wird manchmal auch Dormition oder Mariä Entschlafung genannt; in der Orthodoxen Kirche, die die Himmelfahrt nicht dogmatisiert hat, wird dieser Ausdruck bevorzugt. Am 1. November 1950 wurde die leibliche Aufnahme von Maria in den Himmel von Papst Pius XII. in der Apostolischen Konstitution ‚Munificentissimus Deus’ für die Katholische Kirche zum Dogma erhoben. Es lautet:

‚Wir verkünden, erklären und definieren es als ein von Gott geoffenbartes Dogma, dass die Unbefleckte, allzeit jungfräuliche Gottesmutter Maria nach Ablauf ihres irdischen Lebens mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen wurde.’ Das Dogma schweigt sich bewusst darüber aus, ob Maria lebendigen Leibes oder nach ihrem irdischen Tod in den Himmel aufgenommen wurde, da hierüber in der Kirche keine Einigkeit besteht. Traditioneller ist aber die letztere Vorstellung.

Das Fest Mariä Himmelfahrt ist am 15. August und ist das bedeutendste Marienhochfest. In der Orthodoxen Kirche findet vorher das zweiwöchige Marienfasten statt, in dem nach Möglichkeit auf Fleisch, Milchprodukte und Fisch verzichtet werden soll.

Im Saarland ist Mariä Himmelfahrt ein gesetzlicher Feiertag, in Bayern nur in Gemeinden mit überwiegend katholischer Bevölkerung. (Quelle: www.wikipedia.de).

Die Worte St. Bernards fassen die Position der römisch-katholischen „Kirche“ zusammen:

Am dritten Tage nach Marias Tod fanden die Apostel, als sie sich um ihr Grab herum versammelten, dieses leer. Der heilige Körper wurde in das himmlische Paradies aufgenommen … das Grab hatte über die Unbefleckte keine Macht … Doch nicht genug damit, dass Maria in den Himmel aufgenommen wurde. Sie sollte dort kein normaler Bürger sein  … Ihr Rang war sogar außerhalb der Reichweite der Höchsten der Erzengel. Maria sollte von dem ewigen Vater als Himmelskönigin gekrönt werden: Sie sollte einen Thron zur Rechten ihres Sohnes haben … Nun betet sie für uns Tag für Tag. Stunde für Stunde, erringt sie Gnadenerweise für uns, bewahrt uns vor Gefahr, schirmt uns ab vor Versuchung und schüttet Segnungen über uns aus.

Alle    diese   Vorstellungen über   Maria   sind  mit   dem Glauben verbunden, dass sie leiblich in den Himmel aufgefahren ist. Aber die Bibel sagt kein Wort über die Himmelfahrt der Maria – im Gegenteil:

Johannes 3, 13
Und niemand ist hinaufgestiegen in den Himmel als nur, der aus dem Himmel herabgestiegen ist, der Sohn des Menschen,
nämlich JESUS CHRISTUS selbst. ER ist derjenige, der zur Rechten GOTTES sitzt. Der Mensch JESUS CHRISTUS ist derjenige, der unser Mittler ist. ER ist derjenige, der Segnungen über uns ausschüttet – nicht Seine Mutter! Hier ist noch ein weiterer biblischer Beweis, dass dieses Ereignis, das hier verkündigt wird, niemals stattgefunden hat:
1. Korinther 15, 40-53
Und es gibt himmlische Leiber und irdische Leiber. Aber anders ist der Glanz der himmlischen, anders der der irdischen; ein anderer der Glanz der Sonne und ein anderer der Glanz des Mondes und ein anderer der Glanz der Sterne; denn es unterscheidet sich Stern von Stern an Glanz. So ist auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät in Vergänglichkeit, es wird auferweckt in Unvergänglichkeit. Es wird gesät in Unehre, es wird auferweckt in Herrlichkeit; es wird gesät in Schwachheit, es wird auferweckt in Kraft; es wird gesät ein natürlicher Leib, es wird auferweckt ein geistlicher Leib. Wenn es einen natürlichen Leib gibt, so gibt es auch einen geistlichen. So steht auch geschrieben: „Der erste Mensch, Adam, wurde zu einer lebendigen Seele“, der letzte Adam zu einem lebendig machenden Geist. Aber das Geistliche ist nicht zuerst, sondern das Natürliche, danach das Geistliche. Der erste Mensch ist von der Erde, irdisch; der zweite Mensch vom Himmel. Wie der Irdische, so sind auch die Irdischen; und wie der Himmlische, so sind auch die Himmlischen. Und wie wir das Bild des Irdischen getragen haben, so werden wir auch das Bild des Himmlischen tragen. Dies aber sage ich, Brüder, dass Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht erben können, auch die Vergänglichkeit nicht die Unvergänglichkeit erbt. Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, in einem Nu, in einem Augenblick, bei der letzten Posaune; denn posaunen wird es, und die Toten werden auferweckt werden, unvergänglich sein, und wir werden verwandelt werden. Denn dieses Vergängliche muss Unvergänglichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen.
  Die Bibel lehrt explizit, dass kein Mensch mit seinem sterblichen Körper in die Herrlichkeit kommen kann!

Der Rosenkranz

Eng verbunden mit der Idee, Gebete an Maria zu richten, ist der „Rosenkranz“. Er besteht aus einer Kette mit fünfzehn Gruppen kleiner Perlen, wobei jede Gruppe durch eine große Perle von der nächsten Gruppe abgegrenzt ist. Die Enden dieser Kette sind durch eine Medaille mit dem Bildnis der Maria verbunden. Daran hängt eine kurze Kette, an deren Ende ein Kruzifix angebracht ist. Die Perlen des Rosenkranzes sind dafür da, Gebete zu zählen; Gebete, die immer wiederholt werden. Obwohl der Gebrauch dieses Gegenstandes in der römisch- katholischen “Kirche” weit verbreitet ist, ist er eindeutig nicht christlichen Ursprungs. Er ist in vielen Religionen und Kulturen bekannt.

Die „Katholische Enzyklopädie“ berichtet:

In beinahe allen Nationen finden wir eine Art von Gebets-Zählern oder Rosenkranz-Perlen.“ Weiter wird eine Anzahl von Beispielen angeführt, einschließlich einer Skulptur aus dem alten Niniveh, die von Layard erwähnt wird: zwei Frauen mit Flügeln, die vor einem heiligen Baum beten, und die beide einen Rosenkranz in Händen halten. Schon seit Jahrhunderten wird unter den Muslimen eine Perlenschnur, die aus 33, 66 oder 99 Perlen besteht, gebraucht, um die Namen Allahs zu zählen. Marco Polo (13. Jahrhundert) war überrascht, als er den König von Malabar erblickte mit einem Rosenkranz von kostbaren Steinen, mit dem er seine Gebete zählte. St. Francis Xavier und seine Begleiter waren gleicherweise erstaunt, dass Rosenkränze den Buddhisten in Japan überall vertraut waren. Etwa um 800 v. Chr. wurde von den Phöniziern ein Kreis von Perlen, der einem Rosenkranz ähnelte, benutzt, um Astarte, die Mutter-Gottheit, anzubeten. Diesen Rosenkranz kann man auf manchen frühen phönizischen Münzen sehen. Die Brahmanen gebrauchen seit langer Zeit Rosenkränze mit mehreren zehn oder hundert Perlen. Die Anbeter von Vishnu geben ihren Kindern Rosenkränze mit 108 Perlen. Ein ähnlicher Rosenkranz wird von Millionen von Buddhisten in Indien und im Tibet benutzt. Die Anbeter von Schiwa verwenden einen Rosenkranz, mit dessen Hilfe der Beter, wenn möglich, die 1008 Namen seines Gottes wiederholt.

Auch in Kleinasien waren Perlen bekannt, um die Gebete zu zählen. Die Halskette, die an der Statue der Artemis zu sehen ist, hat nach Hislop diesen Zweck. Er weist auch darauf hin, dass bestimmte Halsketten, die von Frauen in Rom getragen wurden, dafür da sind, Gebete zu zählen oder sich ihrer zu erinnern. Sie wurden Monile genannt, „Erinnerungsbringer“ bedeutet.

Das am meisten wiederholte und wichtigste Gebet des Rosenkranzes ist das „Ave Maria“, das folgendermaßen lautet:

Gegrüßest seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir; du bist gebenedeit unter den Frauen und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus. Heilige Maria, Mutter Gottes, bete für uns Sünder, jetzt und in der Stunde des Todes. Amen.“ Die „Katholische Enzyklopädie“ schreibt folgendes: „Vor dem Jahre 1050 gab es keine oder nur geringe Spuren des Ave Maria als eine akzeptierte Anbetungsformel.

Der vollständige Rosenkranz beinhaltet die Wiederholung des Ave Maria 53 mal, des „Vater-Unser“ 6 mal, dazu kommen 5 Mysterien, 5 Meditationen über die Mysterien, 5 „Ehre sei“ und das Apostolische Glaubensbekenntnis.

Ist es nicht bemerkenswert, dass das Gebet zu Maria, das Ave Maria, beinahe NEUN mal so oft wie das Vater-Unser gebetet wird? Ist ein Gebet, das von Menschen entworfen und an Maria gerichtet ist, neunmal so wichtig oder wirkungsvoll wie das Gebet, das uns JESUS gelehrt hat, und das an GOTT den Vater gerichtet ist?

Die Anbeter der Göttin Artemis wiederholten einen religiösen Satz immer wieder:

Apostelgeschichte 19, 34
… und sie schrien etwa zwei Stunden lang: Groß ist die Artemis der Epheser
JESUS betrachtete Wiederholungsgebete als heidnische Praktiken.
Matthäus 6, 7-13
Wenn ihr aber betet, sollt ihr nicht plappern wie die Nationen, denn sie meinen, daß sie um ihres vielen Redens willen erhört werden. Seid ihnen nun nicht gleich, denn euer Vater weiß, was ihr benötigt, ehe ihr Ihn bittet

In diesem Abschnitt legt JESUS Seinen Nachfolgern deutlich nahe, das ständige Wiederholen von kleinen Gebeten zu unterlassen. Es ist wichtig, auch nicht zu übersehen, dass JESUS gleich, nachdem ER diese Warnung gegeben hat, im nächsten Vers sagt: Betet ihr nun so: Unser Vater, der du bist in den Himmeln . . ., und damit den Jüngern das Gebet gab, das wir als das „Vater-Unser“ bezeichnen. JESUS gab dieses Gebet als Gegensatz zu der heidnischen Art des Gebetes. Dennoch werden die Katholiken gelehrt, dieses Gebet immer und immer wieder zu beten. Wenn schon dieses Gebet nicht immerfort wiederholt werden sollte, wieviel weniger das vom „kleinen Mann“ verrichtete Gebet zur Maria! Die Gefahr scheint uns groß zu sein, dass dieses Auswendiglernen von Gebeten, um sie dann fortwährend zu wiederholen, während man die Rosenkranz-Perlen zählt, mehr zu einem „Gedächtnistest“ als zu einem spontanen Ausdruck des Gebetes aus dem Herzen wird.

 

Heidnische Titel, angewandt auf „Maria“

Ein weiteres Anzeichen dafür, dass sich die Marienanbetung aus der ursprünglichen Anbetung der Mutter-Gottheit heraus entwickelte, sind die Titel, die ihr zugeschrieben werden. Maria wird oft „die Madonna“ genannt. Nach Hislop ist dieser Ausdruck die Übersetzung einer der Titel, unter dem die babylonische Göttin bekannt war. In göttlicher Form wurde Nimrod als Baal bezeichnet. Der Titel seiner Frau, der weiblichen Gottheit, würde Baalti sein. Im Deutschen bedeutet dieses Wort „meine Dame“, im Lateinischen „Mea Domina“, und im Italienischen wurde es korrumpiert zu der gut bekannten ‚Madonna’!”

Unter den Phöniziern war die Mutter-Gottheit bekannt als „Die Dame vom Meer“; und selbst dieser Titel wird auf Maria angewandt, obwohl es keine Verbindung zwischen Maria und dem Meer gibt!

Die Schrift sagt klar, dass es einen Mittler zwischen GOTT und den Menschen gibt, den Menschen CHRISTUS JESUS (1. Tim.2,5). Dennoch lehrt der römische Katholizismus, dass Maria ebenfalls eine „Mittlerin“ ist. Die Gebete zu ihr sind ein wichtiger Teil des katholischen „Gottesdienstes“. Es gibt keine biblische Grundlage dafür; dennoch war dieses Konzept den Glaubensanschauungen, die mit der Mutter-Gottheit in Verbindung standen, nicht fremd. Einer ihrer Namen, den sie trug, war „Mylitta“, das ist „die Mediatrix“ oder Mittlerin.

Maria wird oft „die Himmelskönigin“ genannt. Aber Maria, die Mutter JESU, ist nicht die Himmelskönigin. „Die Himmelskönigin“ war der Titel für die Mutter-Gottheit, die schon Jahrhunderte vor der Geburt Marias angebetet wurde. Gehen wir zurück in die Tage Jeremias, dann sehen wir, dass die Menschen „die Himmelskönigin“ verehrten und Riten praktizierten, die ihr galten:

Jeremia 7, 18-20
Die Kinder lesen Holz auf, und die Väter zünden das Feuer an, und die Frauen kneten den Teig, um für die Königin des Himmels Kuchen zu bereiten …

Einer der Namen, unter denen Isis bekannt war, ist „die Mutter Gottes“. Später wurde dieser gleiche Titel von den Theologen Alexandriens auf Maria übertragen. Natürlich war Maria die Mutter JESU, aber nur im Sinne Seiner menschlichen Natur, seines Menschseins. Die eigentliche Bedeutung der „Mutter Gottes“ geht darüber hinaus. Der Begriff schreibt der MUTTER eine verherrlichte Stellung zu, und die römischen Katholiken wurden gelehrt, ungefähr in gleicher Art und Weise von Maria zu denken!

So hatte, als die Tage des Abfalls kamen, das Bild der Mutter-Gottheit mit dem Kind in ihren Armen, einen festen Platz in der heidnischen Gedankenwelt. Nach einem Schreiber „wurde das alte Porträt der Isis mit dem Kind Horus letztlich nicht nur in die Volksmeinung aufgenommen, sondern fand, als das Bild der Jungfrau mit ihrem Kind, formelle bischöfliche Zustimmung“. Darstellungen der Isis mit ihrem Kind waren in einem Blumenrahmen eingeschlossen. Auch dieser Brauch wurde auf Maria angewandt, wie diejenigen, die die mittelalterliche Kunst kennen, wohl wissen.

Astarte, die phönizische Göttin der Fruchtbarkeit, wurde mit dem Halbmond assoziiert, wie man auf einer alten Medaille erkennen kann.

Die ägyptische Göttin der Fruchtbarkeit, Isis, wurde stehend auf einem Halbmond dargestellt, mit Sternen rings um ihr Haupt. In römisch-katholischen „Kirchen“ in ganz Europa kann man genau diese Darstellung der Maria sehen! Die Illustration unten, wie sie im katholischen Katechismus zu finden ist, zeigt Maria mit zwölf Sternen, die ihren Kopf umrahmen und mit dem Halbmond unter ihren Füßen!

Auf vielerlei Art und Weise versuchten die Führenden der Abfall-Bewegung, Maria an die Göttin des Heidentums anzugleichen und sie auf eine göttliche Ebene zu heben. So wie selbst die Heiden Statuen der Göttin hatten, wurden auch Standbilder von “Maria” gemacht. Es ist gesagt worden, dass in manchen Fällen genau die gleichen Statuen, die als Isis (mit ihrem Kind) angebetet worden waren, in Maria mit dem Christus-Kind umbenannt worden sind. „Als das Christentum triumphierte“, sagte ein Autor, „wurden diese Bilder und Statuen als die Madonna mit dem Kind angesehen, ohne dass dabei ein Bruch in der Kontinuität entstanden wäre. Tatsache ist, dass heute kein Archäologe sagen kann, ob einige dieser Objekte nun diese oder jene Mutter-Göttinnen darstellen sollen.“

Viele dieser umbenannten Figuren wurden gekrönt und mit Juwelen geschmückt – in genau der gleichen Weise wie die Bilder der hinduistischen und ägyptischen Jungfrauen. Maria aber, die Mutter JESU, war nicht reich (Luk. 2,24; 3. Mose 12,8). Woher kamen dann die Juwelen und Kronen, die an diesen Statuen zu sehen sind, die angeblich Maria darstellen?

Durch Kompromisse, einige sehr offensichtliche, andere mehr versteckte, wurde die Anbetung der antiken Mutter, die nun den Namen der Maria anstatt der früheren Namen hatte, in die „Kirche des Abfalls“ hineingemischt und dort weitergeführt. Eines der besten Beispiele für die Übernahme von heidnischen Riten ins Christentum ist die Art, wie die bekennende Kirche die Weiterführung der Anbetung der „großen Mutter“ erlaubte – nur in einer leicht abgeänderten Form und unter einem neuen Namen! Es waren viele Heiden, die sich zum Christentum hingezogen fühlten, aber ihre Bewunderung für die Mutter-Gottheit war so groß.

Ephesus war die Stadt, in der Artemis schon von primitiven Zeiten her als Göttin der Jungfräulichkeit und Mutterschaft angebetet wurde! Sie sollte die generativen Kräfte der Natur repräsentieren und wurde so mit vielen Brüsten dargestellt. Eine Krone wie ein Turm geformt, ein Symbol für den Turm von Babel, schmückte ihren Kopf.

Ziehen sich Glaubensansichten eines Volkes über Jahrhunderte hindurch, werden sie nicht einfach aufgegeben. So folgerten die Leiter der Gemeinde in Ephesus, als der Abfall eintrat, dass eine größere Anzahl von Gemeindeglieder gewonnen werden könnte, wenn es den Menschen erlaubt sei, ihre Vorstellungen über eine Mutter-Gottheit aufrechtzuerhalten, und es gelänge, diesen Kult in das Christentum mit hinein zu nehmen und den Namen Maria einzuführen. Das war jedoch nicht GOTTES Methode. Als Paulus damals nach Ephesus kam, wurden keine Kompromisse mit dem Heidentum geschlossen. Die Gläubigen waren wahrhaftig bekehrt, und sie zerstörten ihre Bilder der Göttin (Apg. 19,24-27).

Wie tragisch, dass die Gemeinde von Ephesus in späteren Jahrhunderten Kompromisse einging und eine Form der Anbetung der Mutter-Gottheit annahm. Das Konzil von Ephesus machte schließlich eine offizielle Lehre daraus! Der heidnische Einfluss in dieser Entscheidung ist offensichtlich.

 

Die angeblichen “Marienerscheinungen”

Dies ist ein kleiner Auszug aus dem Buch: “Maria” von Elvira Maria Slade. Erschienen im Verlag für reformatorische Erneuerung, Wuppertal (ISBN 3-87857-318-9).

Matthäus 7, 15-16
Hütet euch vor den falschen Propheten,die in Schafskleidern zu euch kommen; inwendig sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen: Sammelt man denn Trauben von Dornen oder Feigen von Disteln?
  Auftritt der PriMadonna

Bei den Marienerscheinungen muss davon ausgegangen werden, dass sich an den jeweiligen Erscheinungsorten nicht stets das gleiche Phantom zeigt. Diktion und Darstellungsart sind bei den diversen „Marien“ recht unterschiedlich, wenn sie auch die gleichen Interessen vertreten und ein gemeinsames Ziel haben. Sie zeigen jedoch hinsichtlich ihrer intellektuellen Fähigkeiten erhebliche individuelle Unterschiede, die eine Spanne von dümmlich-dreist, über lieblich-frömmelnd bis aggressiv-überheblich abdecken, und vergessen manchmal, wie sie an ein und demselben Ort das Medium angeredet haben. Abgesehen davon weist auch schon die Praxis der kirchlichen Verehrung darauf hin, dass es sich nicht um die gleiche „Maria“ handelt, wenn von Wallfahrten zu „unserer Lieben Frau von Lourdes, Unserer Lieben Frau von Fatima, Unserer Liebe Süße Frau von Rehkum“, usw. gesprochen wird, da daraus ersichtlich ist, dass in dieser Lieben Frau nicht Maria als historischer Mensch, also nicht die tatsächliche Mutter Jesu, sondern ein Trugbild, das an eben diesem Ort erschienen ist, verehrt wird. Im übrigen präsentieren sich die Marien in den verschiedenen Ländern in derart unterschiedlichen Rollen: als Aztekin, Araberin, Inderin … dass schon aus dem Grunde nicht von Maria, der Jüdin, als Erscheinende gesprochen werden kann.

Eine Begründung für den Hang der Marien zur Abwechslung in Form der Behauptung, „Es erscheint nicht der ‘historische Mensch Maria’, sondern die himmlische Wesenheit Maria, die sich daher … den jeweiligen Seherinnen und Sehern anpassen…“, ist als nicht-christlich abzulehnen, denn was wäre eine „Auferstehung des Leibes“ wert, wenn dieser Leib nicht die Individualität der Auferstandenen widerspiegelt, sondern nur eine Verkleidung darstellt? Der Grund für diese variablen körperlichen Merkmale der Marien liegt wohl eher darin, dass sie eben nicht die Identität der echten biblischen Maria besitzen, sie also auch nicht konkret darstellen können, sich aber auf die Vorlieben der jeweiligen Medien einstellen und einen Körper zeigen, der von diesen Medien am ehesten als vertrauenswürdig akzeptiert wird.

Ebenso theatralisch wie ihr häufiger Rollenwechsel und wie ihre schon erwähnten Dauertränen ist häufig Marias Verhalten und kennzeichnet sie damit als eine echte, verwöhnte PriMadonna:  „Als Unsere Liebe Frau von Guadalupe redet sie in Mexiko einen Erwachsenen an: ‚mein liebstes kleinstes Söhnchen…’” (H/N 124 ff)

Eine italienische Maria in Görz fordert, dass für sie ein Haus erbaut und sie um Gnade angefleht werde. (H/N 129) In Monte Berico, ebenfalls Italien, will sie eine Seuche erst beenden, wenn man ihr zu Ehren eine Kirche erbaut. (H/N 109) „Sie lähmt im deutschen Ort Wemding einen Kaplan, der sich erst dann wieder bewegen kann, als er ihr eine Kapelle verspricht.“ (H/N 167)

Im Wallfahrtsort Kötschach, Österreich, veranlasst die Maria einen 17-jährigen jungen Mann, ihr „Gnadenbild 12 Stunden lang in seiner Wohnung kniend zu verehren“, (H/N 171) und ihre Wutanfälle lassen es an der Souveränität einer Fürstin, die sie doch zu sein vorgibt, deutlich fehlen: „Sie stampfte sogar mit Ihrem Fuss auf den Fussboden“ (H/N. 325); auch als vielgepriesene Frau aller Völker in Amsterdam verhält sie sich wenig hoheitsvoll: „Und nun ist es, wie wenn die Frau mit der Faust auf einen Tisch schlage…“ (K 67) und ihre Sprachspiele in dieser Rolle sind nicht unbedingt geistreich zu nennen: „Ihr sucht und sucht in Para-dies und Pari-das…“ (K. 94)

In Schio, Italien, lässt sie einen Weihwasserkessel aus der Hand ihres Verehrers zu Boden fallen , wobei sie behauptet: „Ich bin es, die dich segnen muss“, (H/N 520) lässt sich aber in Rom durch ein Altarbild als Madonna der Ausgeglichenheit verehren! (H/N 430)

Da Jesus als erwachsener Mensch gestorben ist, erscheint es mehr als eigenartig, ja geradezu abartig, wenn in der Literatur bei der Beschreibung, dass Maria stets handle, als sei sie lebendig, auch mit aufgeführt ist, „stillt das Jesuskind“ (H/N 35). Wenn sie mit Kind abgebildet ist, kann dies als Darstellung einer historischen Wirklichkeit gewertet werden, aber wenn eine angeblich Maria darstellende Erscheinung sich selbst, das Kind stillend, zeigt, dann kann dazu nur gesagt werden: Weil das Kind einwandfrei nicht Jesus sein kann – denn dieser ist ohne Zweifel mittlerweile erwachsen – kann die Mutter ebenfalls nicht mit Maria identisch sein; diese würde ohnehin sich nicht so würdelos benehmen und einen längst vergangenen, lediglich biologisch notwendigen Vorgang in der Lebensgeschichte eines nunmehr Erwachsenen zu konservieren und zu wiederholen trachten. Schließlich ist noch kein „Papst“ – obwohl er ja als Stellvertreter Jesu fungieren will – abgebildet worden, während seine Mutter ihn stillt. Weshalb also wird ständig unser Herr denunziert? Der Grund kann nur darin liegen, dass seine Mutter umso attraktiver und erhabener dargestellt werden soll!

Die Ansinnen der Maria an ihre Medien sind ebenso eigenartig wie ihr Verhalten, welches folgendermaßen begründet wird: „Wenn z. B. Maria bei manchen Erscheinungen die Seherin auffordert, die Erde zu küssen oder gar etwas von dem dort wachsenden Gras zu essen, so mag dies für unsere Auffassung befremdend sein, aber im Lichte der Askese ist eine solche Forderung wohl begründet, da die Seherin hierdurch ihre Demut und ihren Gehorsam bekundet.“ (RE 14) Von JESUS ist in der Heiligen Schrift nicht berichtet, dass er irgendeinen Menschen auf eine derartig perverse Art zur Demut angeleitet hätte, wie es seine angebliche Mutter nun bei ihren Erscheinungen praktiziert: In Mettenbach, Deutschland, weist sie ihre Nachfolger an: „Kniet euch in Schmutz und geht im Schmutz, dann bekommt ihr Gnaden“ (H/N 230)  oder gibt, an Bernadette in Lourdes gerichtet, den Befehl, „sich jetzt gleich auf den Knien den Abhang hinaufzubewegen und dabei den Boden zu küssen: ,Küsse die Erde zur Busse für die Sünder’“. (H/N 213)

Im italienischen Montichiari-Fontanelle erscheint Maria als „geheimnisvolle Rose“ und fordert: „Mache mit der Zunge vier Kreuze auf diese vier Ziegelsteine“ (H/N 333) sowie „Zum Zeichen der Busse und der Reinigung küsse die oberste Stufe“. (H/N 337)

Maria befiehlt im österreichischen Eisenberg a. d. Raab dem Medium, nicht mehr helle Kleidung zu tragen, (H/N. 391) verlangt von einem kleinen italienischen Mädchen: „… du sollst nicht mit Knaben spielen wie alle anderen. Ich will dich zu Hause wissen…“ (H/N 358) und besteht im spanischen Garabandäl auf den Verzicht von Kaugummi seitens ihres Mediums. (H/N. 414)

Sie stellt Ansprüche wie „Du gehörst mir“, an einen 14-jährigen Italiener gerichtet, (H/N. 192) sagt diktatorisch zu einem 12-jährigen Knaben in Melleray, Irland: „Ich will auch dich“ (H/N. 508) oder zu einem Florentiner am Tag seiner Priesterweihe: „Du bist mein Diener, als solchen habe ich dich erwählt; und eines Tages werde ich mich in dir verherrlichen.“ (H/N. 100)

Sie befiehlt einem Medium in Ohlau, Polen, sich beim 5. Gesetz des Rosenkranzgebetes kreuzförmig auf den Boden zu legen und zu beten. (H/N 490)

Wenn die Menschen nicht schnell genug vor ihr auf die Knie gehen, zwingt sie sie dazu: Bei einer Marienerscheinung in Beauraing, Belgien, „stürzten die Kinder, gleichzeitig, wie von einem heftigen Stoss getroffen mit einem Ruck auf die Knie“ (H/N 291).  Ein französisches Medium „fühlte sich von einer fremden Macht auf die Knie geworfen und wurde zum fügsamen Werkzeug Marias …“ (H/N 306).  Ähnliches verspürt ein Landwirt als er Maria sieht „… auf meinen Schultern etwas wie eine schwere Last und fiel instinktiv auf die Knie und ließ die Hacke fallen.“ (H/N 423)

Übereinstimmend mit diesem eigenartigen Verhalten sind auch die Drohungen gegen nicht Mariengläubige, die es ablehnen, sie zu verehren, eigenartig formuliert, denn hauptsächlich die gegen die angebliche Maria gerichteten Beleidigungen werden als Vergehen gewertet: „Unser Herr, mein göttlicher Sohn Jesus, ist es müde, weiter die schweren Beleidigungen zu ertragen, die die Menschen gegen die heilige Reinheit begehen. Er wollte bereits eine ganze Sintflut von Strafgerichten schicken … Aber ich habe Fürsprache eingelegt, dass er doch noch Barmherzigkeit walten lasse. Aber ich fordere Gebet und Busse als Sühne für diese Sünden!“ (H/N 332)

In einer Vision sieht das Medium, wie vor „das schöne, lebendige Herz der himmlischen Mutter Maria“ eine Tafel mit einem schwarz und blutrotverfleckten Herzen gestellt wird, so dass das Unbefleckte Herz kaum mehr zu sehen ist. Dazu erklärt die Marienerscheinung, dies symbolisiere eine falsche Lehre über sie selbst und ihr heiliges Herz. Obwohl ihr ihre Lehre vom „Herrn“ gegeben worden sei, würde sie von den Menschen zertreten werden. Die blutrote Farbe würde die Strafe dafür symbolisieren: „… im Blute werden sie enden, und die schwarzen Tage werden kommen …Viele möchten noch lange leben, aber sie werden in einem Augenblicke im höllischen Abgrund verschwinden.“ (H/N 324)

Nicht nur Maria, sondern auch ihr Pseudo-Jesus bedrohen die Maria Widerstand leistenden Menschen. (H/N 330, 391, 394, 492, 510 u. a.) Sie bezeichnen alle, die ihnen nicht glauben, als unter Satans Einfluss stehend und künden ihnen Strafen an. (H/N 391).

Wie können die unglückseligen Opfer dieser Erscheinungen wissen, dass sie selbst einem verlogenen Trugbild hörig sind, wenn die „Kirche“ nicht dagegen einschreitet, sondern sogar Priester die Marienverehrung unterstützen? In den Botschaften der Jesus- und Marien-Phantome werden kritische Menschen mit „stur“ und „verbohrt“ bezeichnet und ihre Zurückhaltung bei dem Kult als Glaubenslosigkeit und Oberflächlichkeit beschrieben. Es wird die „Dominanz des Intellekts vor dem Glauben und der kindlichen Hingabe als Missbrauch der Verantwortung, als Fehler und Versagen gebrandmarkt!“ (H/N 394) Mit der Ablehnung, die Intelligenz einzusetzen, wird die von GOTT den Menschen gegebene Fähigkeit, sachlich wahr von falsch zu unterscheiden zurückgewiesen und verdrängt, dass Satan nicht nur als brüllender Löwe, sondern auch als „sanftes Lamm“ auftritt. Die Dämonen sind wandlungsfähig und die Hölle unterstützt gern und willig ein jegliches Christentum samt christlichen Grundwerten, solange nicht JESUS CHRISTUS, sondern Maria von den Gläubigen verehrt wird. Auch Satan wird von seinen Boten: Gott, Fürst, Vater, Herr genannt – dies sind Titel, die für auf den allmächtigen GOTT gerichtete Anreden gehalten werden können. Und da Satan nicht umsonst als der Affe GOTTES bezeichnet wird, gibt es auch eine höllische Dreieinigkeit, so dass die Bezeichnung „der Dreieinige“ durchaus nichts mit dem christlichen Konzept des Dreieinigen Gottes gemeinsam haben muss. Auf Emotionen allein zu vertrauen, ohne den gottgegebenen Intellekt zu nutzen, bedeutet stets, ebenso in die Irre zu gehen, wie dies bei einem nur auf kaltem, emotionslosem Intellekt basierenden Handeln der Fall sein wird. Und „kirchliche Hingabe“ ist in jedem Falle Sünde, wenn die Kirche eine antichristliche, weil nicht auf dem Fundament der gesamten Heiligen Schrift beruhende Lehre verbreitet.

Als eine der Schlüsselszenen im marianischen Melodrama kann folgende gelten, die im Jahre 1879 in Cnoc Mhuire, Westirland, an einem regnerischen Abend, vor 15 Erwachsenen und Kindern, stattfindet: „Vor einem leuchtenden Hintergrund schwebte Maria, bekleidet mit einem weißen Gewand und einem weißen Mantel, der lose herunterhing. Auf ihrem Haupte trug sie eine reichverzierte goldene Krone mit kostbaren Edelsteinen. Ihre beiden Hände hielt sie erhoben, wie der Priester bei der hl. Messe. Ihr Blick war zum Himmel gerichtet. Sie war barfuss. Zu ihrer rechten Seite stand der hl. Josef, auch in weißem Kleid. Sein Haupt- und Barthaar war etwas gräulich. Das Haupt hielt er ehrfurchtsvoll zur allerseligsten Jungfrau hin leicht geneigt. Seine Hände waren wie zum Gebet gefaltet. Zur linken Seite Mariens stand eine ehrwürdige Bischofsgestalt, in weißem Bischofs-Ornat, auf dem Haupte eine Mitra, in der Linken ein geöffnetes Buch, die rechte Hand erhoben, als ob er dem Volke predige. Die Anwesenden waren der Ansicht, es sei der hl. Evangelist Johannes. Tatsächlich befand sich in der Kirche von Lecanvey eine ähnliche Statue des Johannes-Apostel, allerdings ohne Mitra. Und nun das Wunderbarste bei dieser Erscheinung: Zur linken Seite (vom Zuschauer rechts) der drei himmlischen Gestalten erschien in hellem Licht ein einfacher, schlichter Altar, auf dem ein Lämmchen stand und hinter dem Lämmchen ein großes Kreuz. Das Lämmchen schaute hin zu Maria und den Anwesenden. Rund um den Altar waren Lichtstrahlen, goldleuchtende Sterne und schwebende Seraphim. Die Zuschauer wunderten sich, dass sie nur die Flügel dieser Engel sahen; sie kannten nicht die Vision des Isaias, bei der auch sechsflügelige Seraphim erscheinen, die sich aber mit ihren Flügeln Antlitz und Leib verhüllen.“ (RE 43 f)

Nicht nur in der mit emotionsgeladener Ehrfurcht durchdrungenen Berichterstattung liegt die Bedeutung dieser Vision – Marienerscheinungen zeichnen sich grundsätzlich durch allzu große Gefühlsbetontheit verbunden mit einer unangebracht unterwürfigen Haltung der Menschen aus – sondern dass diese von mehreren Menschen über einen längeren Zeitraum wahrgenommenen Gestalten keine Botschaft von sich geben, ist bemerkenswert. Hier liegt also die zu verkündende Botschaft allein in der dargestellten Szene, die so entschlüsselt werden könnte: Maria bildet den Mittelpunkt des Geschehens. Alles andere – Personen ebenso wie Ereignisse – dienen nur dazu, ihre Bedeutung zu unterstreichen. Jeder blickt auf sie; sie ist also der allen anderen übergeordnete Machtfaktor. Das zeigt auch die Gestaltung des Altares: einfach, schlicht – aber mit Lämmchen und Kreuz. Auch das Lämmchen schaut zu Maria, als ob es seine Befehle von ihr erhielte. Statt des sonst üblichen Kleinkindes, ist Maria hier mit einem Lämmchen als Statisten versehen, das wohl das Lamm Gottes repräsentieren soll. Allerdings ist es in der Gegenwart von Maria zur Hilflosigkeit verdammt. Maria – das Zentrum der Welt, des Himmels und der Erde – um das sich alles dreht, zu dem alles zustrebt; und Jesus lediglich als Symbol noch vorhanden, als Lämmchen, aber machtlos und wie zur Dekoration auf den Altar platziert. Und genau das verkünden alle Marienerscheinungen ausnahmslos, entweder in Worten oder Bildern – in vielen Variationen, manchmal ganz offen, teilweise auch verschleiert: Stets ist Maria die Hauptperson, während unser Herr Jesus ihr in vielfältiger Form zu Diensten ist oder völlig aus dem Bild gehalten wird.

Obwohl diese Marien überall auf der Welt auftreten, gibt es doch einige, denen eine besondere Kulisse für ihr Erscheinen zugestanden wird und die deshalb Weltrang erhalten haben. Sie werden im folgenden etwas ausführlicher dargestellt.

Römer 1, 25
… sie, die GOTTES Wahrheit verwandelt haben in Lüge und haben geehrt und gedient dem Geschöpf statt dem Schöpfer, der da gelobt ist in Ewigkeit. Amen.

Kulissen La Salette 1846 – Die Mutter der Christenheit

Es ist eine romantische Kulisse, die sich die Maria für diesen Auftritt ausgesucht hat, der die öffentlichen Erscheinungen – so kann wohl gesagt werden – einleitet, denn hier wendet sie sich mit ihrer Botschaft erstmals an ihr Volk. An einem Berghang, etwas außerhalb des französischen Dorfes La Salette gelegen, im ausgehenden Spätsommer, und als Publikum erwarten sie zwei Kinder, die ihre Herden hüten. Sie erscheint in einer sich auflösenden Lichtkugel, auf einem Stein sitzend – und weinend!

Sie ruft die erschrockenen Kinder freundlich heran, um ihnen „etwas Grosses kundzutun“. (RE 24)

Das Kostüm der Hauptdarstellerin ist es wert, ausführlich beschrieben zu werden:

o Maria trägt eine französische Tracht, „… aber von überirdischer Leuchtkraft und Schönheit … ein Strahlendiadem, das das Haupt umgibt, von einem breiten Kranz leuchtender, feuriger Rosen umgeben, über ihre Schultern hängt eine schwere Kette, daran, auf ihrer Brust ein Kreuz. Der Gekreuzigte darauf ist blutüberströmt, er leidet und windet sich wie im Todeskampf.“ (HIN 203)

Auch die La-Salette-Präsentation trägt mehr aggressiv-überspitze Horror-Elemente in sich, als dass sie eine würdevolle Erinnerung an Leiden und Tod unseres Erlösers darstellen könnte, insbesondere, wenn der Kontrast zur Marienerscheinung berücksichtigt wird, was allerdings in der Absicht der Erscheinungen liegt, denn Maria soll hoch erhoben, Jesus aber als ohnmächtig mitleidsvoll herabgesetzt werden. Die Erscheinung weint die ganze Zeit, während sie mit den Kindern spricht. Als sie bemerkt, dass ihr Französisch nicht von den Kindern verstanden wird, wechselte Maria ins mundartliche Patois über. In La Salette wird der Anspruch der Erscheinung, wie Gott bzw. eine Göttin zu sein, unübersehbar: Vorerst nur andeutungsweise gibt sie sich als die Erlöserin aus, die für ihr Volk gelitten hat; in überheblichem Anspruch lautet ihre Botschaft: „Wenn mein Volk sich nicht unterwerfen will, so bin ich gezwungen den Arm meines Sohnes gehen zu lassen. Er lastet so schwer, ihn nicht mehr länger zurückzuhalten vermag. Solange ich um euch bitte. Will ich, dass mein Sohn euch nicht verlasse, so muss ich ohne Unterlass bitten für euch, und ihr macht euch nichts daraus. Ihr könntet bitten und tun soviel ihr wollt, nie werdet ihr mir die Mühe vergelten können, die ich um euretwegen auf mich genommen habe.“ (RE 25 / K 26) Sie zeigt sich dadurch in einer unerträglich übertriebenen Weise als über-mächtige Frau, die ihren Sohn stützen muss und deutet damit an, nicht „Jesus“, sondern diese „Maria“ habe für die Menschen gelitten!

Eine andere Dokumentation gibt einen Teil dieser Botschaft etwas ausführlicher wieder und zwar mit dem an obige Worte anschließenden Zusatz:

„Ich habe euch sechs Tage zum Arbeiten gegeben und habe mir den siebten vorbehalten, und man will ihn mir nicht gewähren; das ist es, was den Arm meines Sohnes so schwer macht.“ (GFS 161).

Danach maßt sich dieses Phantom auch noch an, selbst die Wocheneinteilung mit dem Sonntag zu ihrer Verehrung eingeführt zu haben. Anschließend fügt sie noch – gemäß einer weiteren Dokumentation – die für die schlichten Bauernkinder verständliche Drohung hinzu: „Jene, die einen Wagen lenken, wissen nicht, wie sie fluchen sollen, ohne den Namen meines Sohnes in den Mund zu nehmen. Das sind die beiden Dinge, die den Arm meines Sohnes immer schwerer machen. Wenn die Ernte verdirbt, geschieht es nur um euretwegen. Ich habe es euch letztes Jahr mit den Kartoffeln zu verstehen gegeben, ihr habt euch nichts daraus gemacht; ja, ganz im Gegenteil; wenn ihr verfaulte fandet, habt ihr geflucht und dabei den Namen meines Sohnes hervorgestoßen. Sie werden weiter faulen, und an Weihnachten werden keine mehr da sein.“ (HIN 200)

Ihr Ärger, beziehungsweise der ihres Sohnes, richtet sich also auf die beiden Geschehnisse:  Weil die Menschen nicht den Sonntag für die Maria heiligen, wie sie geboten habe, weil die Arbeiter fluchen und dabei den Namen Jesu aussprechen, ist ihr Sohn so zornig, dass er von Maria nicht mehr zurückgehalten werden kann. Und Maria droht für diesen Fall an, dass es Weihnachten keine Kartoffeln geben würde, weil diese verfaulen. Unter Tränen klagt die Erscheinung weiter über die Menschen, droht furchtbare Strafen an und ruft zu Busse und Umkehr auf.

Die von der Erscheinung hiermit skizzierte „himmlische Szene“ stellt demnach konkret einen leicht erregbaren Jesus dar, der sich vor Wut nicht mehr zügeln lassen will, eine stärkere Maria, die ihn am Arm zurückzieht, aber weinend auf die Erde kommt, um sich darüber zu beklagen. Ihre Stärke drückt sie damit aus, dass sie ihren Sohn, als gequältes Wesen für die Ewigkeit konserviert, ständig um den Hals trägt. Wer sich dies einmal so richtig vergegenwärtigt, musst ein Gefühl dafür erhalten, wie sehr sowohl Maria als auch Jesus durch diese sich ihrer Namen bedienenden Erscheinungen verhöhnt und verleumdet werden und aus welch entsetzlichem Ort diese Geister stammen.

Schon aus diesem kurzen Bericht wird deutlich, warum sich die Erscheinungen vorzugsweise an Kinder oder einfaches Dienstpersonal richten, die keine Möglichkeit haben, sich anhand der Heiligen Schrift über ihren Glauben korrekt zu informieren. Ein bibelkundiger Mensch, dem die Erscheinung obigen mitleiderregenden Unsinn erzählt, hätte sie umgehend dorthin zurückgeschickt, woher sie gekommen ist: nämlich das Reich des Widersachers. Denn diese Botschaft entbehrt jeglicher christlicher Grundlage und ist lediglich ein Vorspiel für die zukünftigen Forderungen der Phantome, als Fürsprecherin, Mittlerin, Miterlöserin verehrt zu werden. Dies wird jedoch dahingehend interpretiert, dass Maria vorzugsweise sich den „Kleinen und Demütigen“ offenbart, wie die Heilige Schrift über GOTT berichtet, dessen Wort seitens der Phantome jedoch nur als Bestätigung ihrer Botschaften selektive Anwendung findet. Selbstverständlich erhalten die Kinder auch ihre Geheimnisse, sowie die Aufforderung: „Nun denn, meine Kinder, teilt dies meinem ganzen Volke mit.“ (RE 26) Ein paar Jahre später, nach Anerkennung der Echtheit durch die Kirche, wird eine Basilika gebaut und eine Ordensgemeinschaft mit der Bezeichnung „unsere Liebe Frau von La Salette“ gegründet, deren Priester den Wallfahrtsort betreuen. Das Gnadenbild, eine Darstellung der Erscheinung, wird 1879 feierlich gekrönt und befindet sich über dem Hochaltar. Zwar wird die Erscheinung von La Salette von der 1852 gegründeten Erzbruderschaft von La Salette als „Versöhnerin der Sünder“ verehrt, denn die Kirche hat den Titel „unsere Liebe Frau Versöhnerin der Sünder“ gutgeheißen, eine andere, in der Literatur erwähnte Bezeichnung ist jedoch möglicherweise sogar zutreffender für ihre Eigendarstellung in diesem Ort denn über diese Erscheinung wird gesagt: „Die Mutter der Christenheit weinte bittere Tränen, weil sie die große Not ihrer Kinder sah, aber nur wenige sich zu ihrem Sohne führen ließen. Hilflos, wie eine verlassene Mutter saß sie auf einem Stein und weinte bittere Tränen. Sie weinte, wie einst ihr Sohn um Jerusalem weinte. Wer aber kam, die gütige, treubesorgte Mutter zu trösten?“ (K 28) Eine diese Erscheinung am besten charakterisierende Bezeichnung stammt jedoch aus dem 2gläubigen Volk“; von diesem wird sie „weinende Mutter“ genannt! (RE 28)

Dem „Papst“ liegen die Botschaften schriftlich vor. Mit einem Dekret der Heiligen Kongregation des Offiziums vom 21. Dezember 1915 wird aber jede Verbreitung der „Geheimnisse“ verboten und das Zuwiderhandeln mit schwerer Strafe belegt. 1901 beklagt sich eine Marienerscheinung darüber, dass diese Botschaft, trotz ihrer vielen Tränen, nicht überall auf Glauben gestoßen ist. (H/N 223) Auf die Frage nach dem Inhalt der Botschaften, erwidert Pius IX.: „Sie wollen die Geheimnisse von La Salette wissen? Nun, das sind sie: Wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle zugrunde gehen!“ (GFS 164) Ein Abriss der Geheimnisse liegt jedoch Ausschnittsweise vor; es handelt sich darum, dass die Sünden der Priester beklagt werden und Maria sagt: „es gibt niemand mehr, der würdig wäre, das makellose Opferlamm dem Ewigen zugunsten der Welt aufzuopfern“ (H/N 200) – eine Aussage, die im Lichte der schon in der Heiligen Schrift berichteten und abgeschlossenen Ereignisse des Erlösungswerkes Jesu eine ungeheuerliche Falschaussage seitens der Erscheinung darstellt, denn erneute ‚Aufopferungen’ sind unsinnig, weil sich JESUS ein für alle Mal vor ca. 2000 Jahren geopfert hat. Es folgen Drohungen, wie „Gott wird in beispielloser Weise zuschlagen …“, jene Menschen aber, die sich ihr „hingegeben und von ihrem Geiste gelebt haben“ würden von ihr beschützt werden; der „Papst“ wird gelobt; das Phantom verspricht: „… Ich werde mit ihm sein …“ (H/N 201) Sie warnt ihn sogar vor Wundertätern. In ihrer Botschaft skizziert Maria unter anderem die Geschehnisse bis zum zweiten Kommen des Herrn, aber in einer zur biblischen Berichterstattung umgekehrten Reihenfolge der Ereignisse; das heißt:   zuerst kommt „ihr Sohn“, genannt Jesus Christus, und richtet ein „Friedensreich“ auf, denn er werde seinen Engeln befehlen, seine Feinde dem Tod zu überantworten – die auch in der Offenbarung angeführten Kriege, Erdbeben etc. werden ebenfalls erwähnt; dann nach 25 Jahren ist das Friedensreich zu Ende, denn es kommt ein neuer großer „Antichrist“, der ein Heer aus vielen Völkern aufrichtet, um gegen diesen „Jesus Christus“ zu kämpfen. Die Jahreszeiten würden sich verändern und Rom würde zum Sitz des Antichristen. (GFS 162)

Sie richtet einen Appell an „meine Kinder, meine wahren Frommen; … jene, die in meinem Geist leben. … Kämpft, Kinder des Lichts, ihr, die kleine Zahl, die ihr sehend seid; denn die Zeit der Zeiten, das Ende der Enden ist da.“ (GFS 162) Auf der Grundlage der Bibel interpretiert liest sich die oben aufgeführte marianische Voraussagte wie folgt: es kommt der Antichrist als Sohn Marias, d.h. als falscher Jesus Christus, wie es in der Bibel steht: Und es wurde ihm gegeben, Krieg zu führen mit den Heiligen und sie zu besiegen, und es wurde ihm Macht gegeben über jeden Stamm und jedes Volk, jede Zunge und jedes Land … (KB: Offb. 13,7ff), nach 25 Jahren kommt unser HERR JESUS CHRISTUS, von dem Phantom als „Antichrist“ bezeichnet, wie uns die Heilige Schrift sagt: und alsdann wird der Frevler offenbart werden, welchen der HERR JESUS umbringen wird mit dem Hauch Seines Mundes und wird ihm ein Ende machen durch Seine Erscheinung, wenn Er kommt. (LB: 2. Thess. 2,8).

Eine ebensolche Falschaussage wie die erwähnte marianischen Zukunftsvision ist folgende Prophezeiung der La Salette-Erscheinung: „Nun ist die Zeit da! Der Abgrund öffnet sich. Siehe da den König der Könige der Finsternisse! Siehe da das Tier mit seinen Untergebenen, das sich ,Erlöser der Welt’ nennt. Stolz wird es sich in die Lüfte erheben, um zum Himmel aufzusteigen. Er wird durch den Hauch des heiligen Erzengels Michael erstickt …“ (H/N 203).  Da einer der Titel Jesu König der Könige lautet, verkehrt sie ihn und lässt ihn als zum Widersacher zugehörig erscheinen; weil JESUS der rechtmäßige ERLÖSER der Welt ist, belegt sie in ihrer Rede das Tier mit diesem Titel. Diese Diktion ist nicht die Art der echten Maria, sondern die eines arroganten Geistes, der von seiner eigenen Bedeutung völlig überzogen ist. Im übrigen mischt die Erscheinung Elemente der Offenbarung mit eigenen Veränderungen durcheinander und nennt jene Menschen fromm, „.. die mir demütig ergeben sind, damit ich sie zu meinem göttlichen Sohn führe…“ (GFS 162) Die echte Maria würde dagegen fordern, dass die Menschen GOTT allein ebenso demütig ergeben sein sollen wie sie selbst und darauf hinweisen, dass nicht sie, sondern JESUS der Weg, die Wahrheit und das Leben ist, und dass niemand zum VATER komme, außer durch IHN.

Die Prophetin dieses La-Salette-Phantoms wird stigmatisiert, das heißt, sie erhält das Siegel der MitERLÖSERin Maria, womit die Erscheinungen dokumentieren wollen, dass JESU Leiden kein einmaliges Erlösungswerk sei, sondern von jedem beliebigen Menschen nachvollzogen werden kann.

Die Botschaft der La-Salette-Maria als Zeichen des Himmels zu werten: „Maria, die Fürsprecherin der Sünder im Himmel, will das Gewissen der Menschen wachrütteln, damit ,die Schöpfung von der Verderbnis der Sünde und des Todes frei wird’“ (GFS 164) stellt eine Vergewaltigung des Wortes GOTTES dar. Diese „Marienbotschaft“ mag eine zwar authentische übernatürliche, aber gewiss nicht von GOTT gesandte Botschaft sein, um die Menschen durch eine bibelfremde Vorausschau der kommenden Ereignisse in die Irre zu führen.

Fazit: Es sieht so aus, als wenn die katholische „Kirche“ völlig vergessen hat, dass  der lebendige GOTT die ganze und ungeteilte Verehrung der Menschen möchte. Er will sie nicht mit jemand anders teilen – sei es Engel oder Mensch.

2.Mose 20, 5; 5. Mose 32, 21
Du sollst dich vor ihnen nicht niederwerfen und ihnen nicht dienen. Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern, an der dritten und vierten Generation von denen, die mich hassen, … Sie haben Mich zur Eifersucht gereizt durch einen Nicht-Gott, haben Mich gekränkt durch ihre Nichtigkeiten; so will auch Ich sie zur Eifersucht reizen durch ein Nicht-Volk, durch eine törichte Nation will Ich sie kränken.
Welche Bedeutung hat die Marien- bzw. Heiligenverehrung für dich persönlich?
Galater 1, 8.9
Aber wenn auch wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als Evangelium verkündigte außer dem, was wir euch als Evangelium verkündigt haben: er sei verflucht! Wie wir zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wiederum: Wenn jemand euch etwas als Evangelium verkündigt außer dem, was ihr empfangen habt: er sei verflucht!
Wenn Du erkannt hast, dass die Marienverehrung Götzendienst ist, fragst Du dich sicherlich, was Du jetzt tun sollst: Bekenne JESUS, nicht einem Pfarrer, Deine Schuld und dann darfst du wissen, dass Er treu und gerecht ist und sie Dir vergibt.

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