Ekklesiologie

Das Mahl des HERRN

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Lukas 22, 7-20
Es kam aber der Tag der ungesäuerten Brote, an welchem das Passah geschlachtet werden musste. Und er sandte Petrus und Johannes und sprach: Gehet hin und bereitet uns das Passah, auf dass wir es essen. Sie aber sprachen zu ihm: Wo willst du, dass wir es bereiten? Er aber sprach zu ihnen: Siehe, wenn ihr in die Stadt kommet, wird euch ein Mensch begegnen, der einen Krug Wasser trägt; folget ihm in das Haus, wo er hineingeht. Und ihr sollt zu dem Herrn des Hauses sagen: Der Lehrer sagt dir: Wo ist das Gastzimmer, wo ich mit meinen Jüngern das Passah essen mag? Und jener wird euch einen großen, mit Polstern belegten Obersaal zeigen; daselbst bereitet. Als sie aber hingingen, fanden sie es, wie er ihnen gesagt hatte; und sie bereiteten das Passah. Und als die Stunde gekommen war, legte er sich zu Tische, und die [zwölf] Apostel mit ihm. Und er sprach zu ihnen: Mit Sehnsucht habe ich mich gesehnt, dieses Passah mit euch zu essen, ehe ich leide. Denn ich sage euch, dass ich hinfort nicht mehr davon essen werde, bis es erfüllt sein wird im Reiche Gottes. Und er nahm einen Kelch, dankte und sprach: Nehmet diesen und teilet ihn unter euch. Denn ich sage euch, dass ich nicht von dem Gewächs des Weinstocks trinken werde, bis das Reich Gottes komme. Und er nahm Brot, dankte, brach und gab es ihnen und sprach: Dies ist mein Leib, der für euch gegeben wird; dieses tut zu meinem Gedächtnis! Desgleichen auch den Kelch nach dem Mahle und sagte: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blute, das für euch vergossen wird.

In dem obigen Textabschnitt stehen Dinge, die manchmal die Christen verwirren. Es wird davon berichtet, dass JESUS   e i n e n   Kelch nahm und dass er diesen Kelch unter die Jünger teilen ließ; dann wird davon berichtet, dass ER   d e n   Kelch nahm und den Segensspruch sprach und diesen Kelch weitergab mit den Worten:

Lukas 22, 20b
…. Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blute, das für euch vergossen wird.

Das was uns verwirrt ist eigentlich eine ganz genaue, präzise Wiedergabe der Feier, die unser HERR gefeiert hat. Was das Mahl des HERRN betrifft und sein Verhältnis zum Passahmahl, hat es unter den Theologen eine lange Zeit geistliche Klimmzüge gegeben, um diese „Ungereimtheiten“ in Einklang zu bringen.

Zunächst einmal heißt es hier, dass das Passahmahl einen Tag   v o r   dem eigentlichen Passahmahl gefeiert wurde. Denn als JESUS gekreuzigt war, hieß es:

Johannes 19, 31
Die Juden nun baten den Pilatus, damit die Leiber nicht am Sabbath am Kreuze blieben, weil es Rüsttag war (denn der Tag jenes Sabbaths war groß), daß ihre Beine gebrochen und sie abgenommen werden möchten.

Am Passahfest hätte niemand gekreuzigt werden dürfen, denn mitten im Passah musste jede Art von Arbeit eingestellt werden und mit dem Passah musste auch jedes Gericht schweigen – dann durfte nicht mehr Verfluchtes, Verbanntes usw. anzutreffen sein. Da haben sich die Bibelleser und Theologen Gedanken gemacht, wie es denn kommt, dass JESUS einen Tag   v o r    dem Passahfest das Passah gefeiert hat und dabei den Tisch des HERRN einführte.

Heute können wir das sicherlich besser verstehen als früher. Die Theologen hatten es früher so zu erklären versucht, dass es angeblich zwei Kalenderzählungen gab oder es gab ein sadduzäisches und ein pharisäisches Passah, die jeweils ein anderes Datum hatten. Das kann nicht stimmen, das hatten auch die Leute damals schon gemerkt, denn es hätten die Sadduzäer nie erlaubt, dass an ihrem Passah der HERR JESUS gekreuzigt würde. Sie hätten damit ihre eigene Vorstellung vom Passah ad absurdum geführt und sie waren es ja, die den Hohen Rat bildeten und das Todesurteil forderten. Die anderen  hatten diese Forderung nur unterstützt, denn der Hohepriester war ein Sadduzäer.

Exkurs: Der chronologische Ablauf des Herrenmahls nach den biblischen Berichten

Das Passah (oder Pessach) beginnt am 15. Nissan (Vollmond im März/April) und dauert in Israel sieben, in der Diaspora (Galut) acht Tage. Der Grund für den Unterschied ist, dass man früher, als ein weltweit einheitlicher Kalender schwierig war, sicher gehen wollte, dass alle Juden zur gleichen und zur rechten Zeit Pessach feiern. Pessach gehört mit Schawuot (dem Wochenfest) und Sukkot (dem Laubhüttenfest) zu den Wallfahrtsfesten, den Festen, die zur Zeit der beiden Tempel mit einer Pilgerfahrt nach Jerusalem und Opfern im Tempel begangen wurden.

Am Donnerstag feiert JESUS mit Seinen Jüngern das Herrenmahl. (Johannesevangelium). Schon die Abendstunde spricht dafür, dass es sich um ein Passahmahl handelt. Aber nicht nur Johannes, auch die Synoptiker erwähnen nirgends ausdrücklich ein Passahlamm, weder bei den Zurüstungen noch bei der Feier selbst, auch da nicht, wo sich ein Hinweis auf das Lamm des Passahtischs geradezu aufdrängt. Warum nicht? Nach Johannes, Paulus und der altrabbinischen Tradition ging das Tempelritual mit der Schlachtung der Passahlämmer erst am Freitag vor sich, zurzeit, als JESUS gekreuzigt wurde.

Die Schlachtung der Lämmer vollzog sich am 14. Nisan, und zwar zwischen der neunten und der elften Stunde. Danach erst feierte der Hochklerus und das amtliche Jerusalem sein Passahmahl. JESUS hat Sein Passahmahl demnach vierundzwanzig Stunden vor dem offiziellen Passahmahl der Tempelgemeinde gefeiert.

Der chronologische Aspekt ist eindeutig. Dem Passah hatte GOTT die Bedeutung eines Familienmahls gegeben, es sollte die Feier der Hausgemeinschaft sein. Wenn die Hausgemeinschaft für ein Lamm nicht zahlreich genug war, sollte sie um die Familie des nächsten Nachbarn erweitert werden. Das Lamm war aber nie zu klein für ein Haus, es war immer ausreichend. Erst der König Josia von Juda löste diesen familiären Charakter des Passahs auf, indem er den gesamten Gottesdienst und alle Feiern auf Jerusalem konzentrierte und Jerusalem zum Wallfahrtsort machte. Das Passah konnte danach nur noch in Jerusalem gefeiert werden, und nur das im Tempel von den Priestern geschlachtete Lamm galt als Passahlamm. Das war auch sechshundert Jahre später noch so, als der Herr JESUS Sich und seinen Jüngern das Passah bereiten ließ.

Johannes hat sein Evangelium um das Jahr 80 n. Chr. geschrieben, und zwar in Ephesus. Etwa fünfundvierzig Jahre nach dem Geschehen in Jerusalem lebte er schon seit Jahrzehnten im griechisch-römischen Kulturkreis, in dem die „Uhren“ anders gingen als dort. Griechen und Römer rechneten die vierundzwanzig Stunden des Tages von Mitternacht bis Mitternacht; und dieser Chronologie hat Johannes sich angepasst. Wenn wir in ein Land reisen, in dem wir unsere Uhren umstellen müssen, um synchron zu sein, machen wir es genauso. Für Johannes war deshalb die sechste Stunde, Johannes 19,14, zu der der HERR JESUS vor Pilatus stand, sechs Uhr morgens. Für die Synoptiker war nach jüdischer Zeitrechnung die sechste Stunde (Lukas 23, 44) jedoch zwölf Uhr mittags. Und das letzte Passah, das der Herr JESUS mit Seinen Jüngern gefeiert hat, fand am Abend des Donnerstag statt, deshalb spricht Johannes von einem Abendmahl. Für ihn beginnt der Rüsttag zum Passah um Mitternacht, für die Synoptiker jedoch, nach jüdischer Zeitrechnung, schon am Donnerstagabend um sechs Uhr (Sonnenuntergang). Deshalb sprechen sie, völlig zu Recht, von einem Passahmahl. Im Übrigen war das Passah ein von GOTT verbindlich verordnetes Gedächtnismahl, es gehörte aber nicht zum Gesetz.

Heute wissen wir etwas besser darüber Bescheid durch die Berichte von Qumran. Hier werden historische Begebenheiten berichtet, über die wir bis dahin nichts wussten. In Israel gab es damals ein Passah, das man heute in der Theologie „das Ketzerpassah“ nennt. Eigentlich haben die Juden es damals nicht so genannt, sondern es als das „verfluchte Passah“ bezeichnet. Das war das Passah, das derjenige feiern musste, der zum Tode verurteilt wurde und somit verflucht war. Und deshalb fällt es dem Bibelleser auf, dass JESUS beim Passah kein ungesäuertes Brot genommen hat. ER nahm nicht das ungesäuerte, sondern das gesäuerte Brot. Im Grundtext stehen hier zwei verschiedene Worte. Für das „ungesäuerte” ist das gr. AZYMON (z. B. Lk. 22,7; 1. Kor. 5,8) und für das „gesäuerte” steht gr. ARTOS (Lk. 22,19). JESUS nahm nicht das AZYMON (einige Gemeinden lassen sich aus Israel das Orginal-Matzen zuschicken und meinen, dass sie ein möglichst biblisches Passah feiern), sondern der HERR nahm das ARTOS, das ganz gewöhnliche, gesäuerte tägliche Brot. Mit diesem Brot feierte ER dieses Passah.

Exkurs: Was verstehen die Juden unter „Gesäuertes“?

Gesäuertes (= CHAMEZ)  ist:

jede der fünf Getreidearten Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Spelt, die für mindestens 18 Minuten mit Wasser in Kontakt kam. Von solchem Korn oder Mehl wird angenommen, dass der Säuerungsprozess begonnen hat

  • jede Speise oder jedes Getränk, das aus einer dieser Getreidesorten hergestellt ist oder sie, wenn auch in winzigsten Mengen, enthält. Die einzige Ausnahme sind Matzen, die vorschriftsgemäß hergestellt wurden
  • Geschirr und Geräte, die, wenn auch winzigste, Spuren von Chamez absorbiert haben. Solch Geschirr und Geräte darf an Pessach nur benutzt werden, wenn sie vor Pessach gekaschert wurden
  • Öfen und Herde, die das ganze Jahr über gebraucht werden, dürfen an Pessach nur benutzt werden, wenn sie vorher gründlich gereinigt und dann gekaschert wurden
  • Reis, Mais, Erdnüsse und Hülsenfrüchte sind nicht Chamez; dennoch haben fromme aschkenasische Juden den Brauch, sie an Pessach wie Chamez zu behandeln, um Verwechslungen mit echtem Chamez zu vermeiden

Kein Chamez sind:

  • Fleisch, Geflügel, Fisch
  • alle Früchte
  • alles Gemüse (Ausnahme: Reis, Mais, Erdnüsse und Hülsenfrüchte bei aschkenasischen Juden)
  • alle Gewürze
  • Milchprodukte
  • aus Chamez hergestellte Produkte, die weder für Menschen noch für Tiere eßbar sind

Aus Chamez darf man während Pessach keinen Nutzen ziehen, deshalb darf man in dieser Zeit auch nicht sein Vieh oder seine Haustiere mit Chamez füttern. „Wenn es unmöglich ist, das Futter der Tiere so zu ändern, dass es kein Chamez enthält, sollte man das Tier einem Nichtjuden verkaufen und es dem Käufer auch übergeben. Man darf aber dem Nichtjuden zu verstehen geben, dass man es nach Jomtow eventuell zurückkaufen würde, sogar zu einem höheren Preis.“ (Donin)

2. Mose 12,19 verbietet Chamez während der sieben Pessachtage 15. – 21. Nissan.

Was hat es damit auf sich? Aus dem damaligen historischen Umfeld, verkündet uns das Wort GOTTES folgende Botschaft:

Lukas 22, 15
Mit Sehnsucht habe ich mich gesehnt,   d i e s e s   Passah mit euch zu essen, ehe Ich leide

ER hatte kein Passahlamm – der HERR feierte dieses Passah anders. Es war das sog. „Verfluchten-” oder wie wir es heute nennen, das „Ketzerpassah”. Wenn nämlich jemand zum Tode verurteilt wurde und damit verflucht wurde, dann durfte er nur noch das sog. „Verfluchtenpassah“ feiern. Er musste es   e i n e n   Tag vor dem eigentlichen Passah feiern, damit dokumentiert wurde, dass diese Person ausgeschlossen ist aus der Segensgemeinschaft des Volkes GOTTES. Diese Person ist ein Verfluchter. Eine zweite Besonderheit des Verfluchtenpassah ist, dass er dieses mit gesäuertem Brot feiern musste. Denn es heißt im Alten Testament:

2. Mose 12, 19
…..denn jeder, der Gesäuertes isset, selbige Seele soll aus der Gemeinde Israel ausgerottet werden, er sei Fremdling oder Eingeborener des Landes

Dieses Verfluchten-Passah hat JESUS freiwillig auf Sich genommen. ER war noch nicht verurteilt, sondern erst nach diesem Passah, nach dem Mahl des HERRN ging ER nach Gethesemane und dort wurde ER von den Häschern gegriffen. Erst während dieser Nacht wurde das Todesurteil über Ihn gesprochen.

Exkurs: Auszug aus den jüdischen Ketzergesetzen

Die jüdischen Ketzergesetze (Paragraph 123) verbieten dem Apostaten, vom Passahlamm zu essen. Niemand kann einen solchen Juden jedoch daran hindern, sich ein häusliches Festmahl herzurichten. Und das Ketzergesetz erlaubt ihm ausdrücklich, (gesäuertes) Brot und Bitterkräuter zu essen. Aber er kann bei diesem Privatmahl kein Passahlamm verzehren, denn er darf es nicht zur Schlachtung in den Tempel bringen. Wenn man das weiß, dann begreift man, warum JESUS zu Seinen Jüngern kein Wort sagt vom Aussuchen des Passahlamms, vom Gang zum Tempel und dem dort allein zulässigen Schlachten des Lammes, kein Wort von all diesen hochrituellen Vorarbeiten, die in der jüdischen Passahpraxis und Passahliteratur eine gewaltige Rolle spielen. JESUS spricht lediglich von den häuslichen Mahlvorbereitungen, die von der Tempelschlachtung unabhängig waren, sobald man auf ein Passahlamm verzichtete. Nun erklärt sich aber auch, warum die Evangelien allesamt ausdrücklich von den Mazzen und Bitterkräutern sprechen und das Passahlamm „ausdrücklich verschweigen“ (dum tacent clamant): Denn jene sind dem Ketzer erlaubt, dieses aber ist ihm verboten.

Im Übrigen ist ein Passahmahl ohne Lamm nichts Unerhörtes. Alle Juden in Galiläa und der weiten Welt, die nicht nach Jerusalem pilgern konnten, mussten ihr Passah ohne Tempelritual und ohne Lamm feiern.

Aber hier wird etwas anderes deutlich – vor allem, wenn wir an die Worte des HERRN denken, die ER im 10. Kapitel des Johannesevangeliums sagt:

Johannes 10, 18
Niemand nimmt es von mir [Sein Leben]sondern ich lasse es von mir selbst. Ich habe Gewalt, es zu lassen, und habe Gewalt, es wiederzunehmen. Dieses Gebot habe ich von meinem Vater empfangen.

Bevor ER verurteilt wurde, hat ER den Fluch selber auf sich genommen. ER hat Sich selber zum Verfluchten, zum Verdammten gemacht und das lesen wir im Galaterbrief:

Galater 3, 13
… hat uns losgekauft von dem Fluche des Gesetzes, indem er ein Fluch für uns geworden ist (denn es steht geschrieben: „Verflucht ist jeder, der am Holze hängt!

ER galt als ein Verfluchter. Er hat sich selbst, bevor Ihn Menschen verurteilten, unter das Urteil gestellt. Er hat sich, bevor Ihn Menschen verdammten, Sich selber unter die Verdammnis gestellt. Bevor Ihn Menschen verfluchten, hat Er sich selbst zum Verfluchten gemacht, um Verdammte, Verfluchte, Verlorene, Verurteilte und Schuldige zu erlösen. Er nahm die Schuld auf Sich. Er hat unsere Sünden und die Strafen für unsere Sünden freiwillig auf Sich genommen. Welch eine Botschaft! Freiwillig nahm Er Schmach und Schande auf Sich. Freiwillig ging Er draußen vor das Lager und feierte als ein Abgesonderter das Mahl. Als jemand, der sich nicht mehr in der Volksgemeinschaft geborgen fühlt, sondern  als Fremdling und Ausgestoßener, der hinausging draußen vor das Lager. Er nahm die Schmach, die Schande und den Volksausstoß freiwillig auf Sich.

Jesaja 53, 4.5
Fürwahr, er hat unsere Leiden getragen, und unsere Schmerzen hat er auf sich geladen……doch um unserer Übertretungen willen war er verwundet, um unserer Missetaten willen zerschlagen. Die Strafe zu unserem Frieden lag auf ihm, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden

Es wird wirklich deutlich, wenn der HERR JESUS sagt:

Lukas 22, 15
Mit Sehnsucht habe ich mich gesehnt,   d i e s e s   Passah mit euch zu essen, …

Es ging dem HERRN nicht darum, das „normale“ Passah zu halten; hier steht bewusst der Ausdruck dieses im Grundtext. Den HERRN hat nicht verlangt, Passah zu halten, sondern   d i e s e s   Passah. Um dieses Passah geht es.

Zu dem Ketzer-Passah gab es, wie bereits erwähnt, kein Lamm. Es gab nur das gewöhnliche Brot, die Bitterkräuter und fünf Kelche. Es war das Passah der zum Tode Verurteilten und wir wissen aus der Geschichte, dass die Verurteilten lieber ohne Passah starben, als dieses Passah zu halten. Aber  JESUS…

Hebräer 12, 2
der (die) Schande nicht achtend, für die vor ihm liegende Freude das Kreuz erduldete…

steht im Hebräer-Brief. Das ist der gewaltige Unterschied!

Exkurs: Der Ablauf eines Passahmahles

Nach den beendigten Gottesdiensten im Tempel bzw. in den Synagogen beginnt die Feier im Familienkreis. Die Tür bleibt in den Passahnächten einen Spalt geöffnet, und der Ehrenplatz am Tisch mit dem schönsten Gedeck bleibt leer. Die Familie wartet auf Elia, der in einer Passahnacht kommen wird, um allen Streit beizulegen und das Eintreffen des Messias anzusagen.

Der Hausvater, der diese Abendmahlszeit leitet – man nennt ihn den Sedergebenden – trägt einen weißen Kittel. Er hat priesterliche Funktion, wobei das weiße Gewand die Gerechtigkeit vor Gott symbolisieren soll. Er selbst kann von seinem Platz aus alle Gaben, die bildhaft eine biblische Aussage beinhalten, erreichen. Sie sind so angeordnet, dass alles, was der Sedergebende am ersten gebraucht, ihm am nächsten liegt. Die Gesamtordnung nennt man die Seder-Schüssel.

Alle die Dinge erinnern mit verschiedenen Akzenten an die Geschehnisse des Auszuges aus Ägypten. Moror ist das Bitterkraut und will auf die bitteren Lebensbedingungen in Ägypten hinweisen. Cheroses, ein Mus aus Äpfeln, Nüssen, Zimt und Wein, symbolisiert den Lehmbrei Ägyptens.

Das gebratene Ei ist Trauerspeise, ein in der Schale befindliches, mögliches, jetzt aber getötetes Tier. Seroa ist der Schenkel des Passahlammes.

Diese Sederschüssel steht vor dem Hausvater. Vor jedem Teilnehmer des Mahles stehen weitere Speisen und vor allem je ein Becher Wein, der während der Mahlzeit viermal leer zu trinken ist. Der Wein ist rot. Der Becher gilt dann als geleert, wenn mindestens die Hälfte getrunken ist. Beim Trinken neigen sich alle auf die linke Seite, um damit auszusagen: „Wir sind freie Menschen“.

Der Ablauf des Passahmahles ist am besten zu verstehen, wenn man sich an den vier einschneidenden Stellen orientiert, an denen der Weinbecher getrunken werden muss.

1. Das Trinken des ersten Bechers (Kaddesch = Heiligung)

Der erste Becher wird getrunken nach dem Heiligungsgebet und dem Lobpreis (Beracha) GOTTES für das Geschenk der Passahtage. Danach bereitet der Sedergebende den ersten Bissen. Er nimmt Petersilie, taucht sie in Essig, segnet sie und gibt sie jedem, der am Mahl teilnimmt. Dann bricht er die in der Mitte liegende Mazze Levi durch und legt die größere Hälfte, die später zum Aphikomen benutzt wird, zur Seite. Nun wird das Ei und das Seroa von der Schüssel genommen. Die Schüssel wird dann von sämtlichen Teilnehmern des Mahles in die Höhe gehoben, und zwar mit folgenden Worten: „Seht, welch armseliges Brot unsere Väter im Lande Ägypten genossen haben. Wen es hungert, der komme und esse, wer es bedarf, der komme und halte Pessach, dieses Jahr hier, nächstes Jahr im Lande Israel. Dieses Jahr dienstbar, künftiges frei. Nach diesem bekannten Sehnsuchtsruf: Nächstes Jahr in Israel, wird der zweite Becher gefüllt.

2. Der zweite Becher

Jetzt kommt es zur Frage der Jugend: „Was zeichnet diese Nacht besonders aus von anderen Nächten.“ Nun erzählt der Hausvater, in seiner Funktion als Lehrer und Wahrer der Tradition, die Geschichte Gottes mit dem Volk beim Auszug aus Ägypten. Dieser Bericht über das Handeln Gottes ist angereichert mit verschiedenen Deutungen der Rabbinen. Einen breiten Raum nehmen die zehn Plagen ein, die Gott über die Ägypter sandte. Die hier aufkommenden triumphierenden Rachegedanken werden mit einer symbolischen Trauerhandlung ins rechte Lot gerückt. Jeder Teilnehmer taucht seinen Finger in den Wein, die Gabe der Fülle und des Segens. Während die Plagen im Chor aufgesagt werden, werden einige Tropfen Wein verspritzt. Manche sagen dazu die Worte: „Wir können uns nicht freuen über die Plagen, die GOTT erweisen musste, deshalb entziehen wir unserer Festfreude einige Weintropfen. Nach einem Danklied über die Errettung wird der zweite Becher getrunken. Nun wird die Mazze Cohen (= Priester) und die Mazze Israel gebrochen (= Jachaz) und verteilt. Die Passah-Liturgie schreibt nach dem zweiten Becher Wein das Waschen der Hände vor (Rechazah). Der Herr JESUS weicht hier davon ab, indem er nicht nur Seine Hände, sondern auch die Füße der Jünger wäscht (Johannes 13, 5). Daran schließt sich ein ausführliches Sättigungsmahl an. Jeder isst jetzt in fröhlicher Runde von allen Speisen, soviel er mag. Dieses Sättigungsmahl wird abgeschlossen mit dem Einschenken des dritten Bechers.

 3. Der dritte Becher (Barech = Tischsegen)

Das Einschenken des dritten Bechers ist ein Abschluss des gemeinsamen Familienessens. Im heutigen Passahfest der Juden wird an dieser Stelle als Abschluss des Familienmahles vom Hausvater die zurückbehaltene Mazze Levi gebrochen und verteilt (= das sogenannte „Aphikomen“).  Man singt dabei den Psalm: Wenn GOTT uns nach Zion heimführt, werden wir sein wie im Traum. Der dritte Becher wird getrunken nach einem ausführlichen heilsgeschichtlichen Rückblick, der einmündet in die Bitte um die Sendung des Elia und den Anbruch des messianischen Reiches. Man öffnet die Tür ins Freie, dem Propheten Elia, Gottes ewigem Sendboten, für den ein voller Becher Wein bereit auf dem Tische steht, und den Menschen, denen die folgenden Worte gelten, und ruft diese Worte aus:

Schütte deine Glut aus über die Stämme, die dich nicht kennen wollen, über die Sippen, die deinen Namen nicht rufen! Denn sie verzehren Jakob, verzehren ihn, sie verheeren ihn, seine Trift verstarren sie! Schütte deine Glut über sie aus! Dein brennender Grimm treffe sie! Verfolge mit Wut und vertilge sie, dass sie nicht mehr zu finden sind unter GOTTES Himmel!

 4. Der vierte Becher (Hallel und 15. Nirza)

Und wenn  die Tür ins Freie geschlossen ist, werden zum vierten Mal alle Becher gefüllt, und das Hallel, der große Preisgesang, den man vor der festlichen Mahlzeit begonnen, wird nun in immer steigenden, immer liedhafteren Melodien vollendet.

Angesichts des vollen vierten Bechers werden die Psalmen 115 – 118 und 136 gebetet. Die Gebete enden mit dem großen Ruf:

Dein ist Tag und Nacht! Du, o Herr, regierst allein! Du, o Herr, wirst ewig sein! Das kommende Jahr in Jerusalem!

Der Becher wird zum vierten Mal getrunken. Danach wurde z. Zt. JESU die letzte zurückbehaltene Mazze, die halbe Mazze Levi, das Aphikomen, gebrochen und an alle Teilnehmer des Mahles verteilt. Jeder, der die Tischgemeinschaft teilt, muss davon essen.

5. Der fünfte Becher (= Becher des Messias)

Der fünfte Becher stand am Ehrenplatz des Messias. Er durfte nur vom Messias selbst getrunken bzw. ausgeteilt werden.

Nachdem Er dieses Passah eröffnete, nahm Er   e i n e n   Kelch. Wie wir bereits gesehen haben, gab es bei der Passah-Feier fünf Kelche. Vier Kelche, die man mit Segenssprüchen unter sich teilte und einen fünften Kelch, der in der Mitte stand. Dieser Kelch hieß in der alten Zeit „Der Kelch des Messias“. Jetzt neuerdings bei den Juden hat er einen neuen Namen. Er heißt jetzt der „Kelch des Elias“. Man will vom Messias nicht mehr reden, weil man meinte, daß durch den HERRN JESUS dieser Begriff diskreditiert worden ist. Und deshalb bezeichnet man jetzt den Kelch als den „Kelch des Elias“. Dieser Kelch durfte nur, nach ihrer Vorstellung, der Messias nehmen, sonst niemand anderes. Und wer diesen Kelch nahm, vielleicht auch nur versehentlich, hatte ein todeswürdiges Verbrechen begangen. Das war ihre Vorstellung.

Und jetzt sehen wir eines: JESUS nahm zunächst   e i n e n   Kelch (Lukas 22,17), d. h. Er nahm irgendeinen der vier Kelche und den gab Er Seinen Jüngern und jetzt kam ein gewaltiges Wort. Er sagte:

Lukas 22, 17
Nehmet diesen und teilet ihn unter euch.

Das Wort ist deswegen gewaltig, weil in der Regel an dem Ketzer-Passah sich selbst die engsten Familienangehörigen weigerten, daran teilzunehmen. Denn sobald sie an diesem Kelch und an diesem Passah teilnahmen, stellten sie sich mit unter die Schmach und Schande und stellten sich selbst außerhalb der Volksgemeinschaft. Sie mussten erst durch Bußriten und diverse Lossprechungen freigesprochen werden, dass sie wieder in der Volksgemeinschaft aufgenommen werden konnten. Sie stellten sich außerhalb der Gemeinschaft und gingen nach draußen. Sie waren Ausgestoßene, wenn sie den Kelch nahmen.

Und ich denke, dass wir es heute verstanden haben, was JESUS auch von uns will. Wenn Er einen Kelch unter uns teilt bei diesem Passah, dann sagt Er: „Sei doch bereit, mit mir die Schmach zu tragen!“  Wir lesen davon im Hebräerbrief:

Hebräer 13, 13
Deshalb lasst uns zu ihm hinausgehen, außerhalb des Lagers, Seine Schmach tragend

Ich habe diese Worte in ihrer ganzen Wucht einmal wie Keulenschläge erlebt: Lasst uns hinausgehen zu   I h m ,   draußen vor dem Lager!

Im religiösen Lager (auch in vielen christlichen e. V.’s; KdöR’s usw.) finden wir Ihn nicht. Das Wort „Lager“ steht hier für das Volk Israel und zwar als religiöse Größe. Es steht hier für das Volk Israel als eine institutionelle Kirche bzw. Gemeinde. Und hier heißt es: „Hinaus, hinaus, nur draußen vor dem Lager – dort können wir Ihn finden“. Draußen vor dem Lager ist der HERR. Er ruft die Menschen heraus und deswegen sprechen wir auch von ECCLESIA (= „Herausgerufene”), wenn wir die Gemeinde bezeichnen. Die Herausgerufenen, die sich absondern, die hinausgehen und nur ein einziges Ziel kennen: Mit Ihm zu gehen, wohin Er geht; dem Lamm zu folgen, wohin Es geht, durch Schmach und Schande.

JESUS hat die Schmach auf Sich genommen und hat nunmehr Seine Jünger aufgefordert, dies ebenfalls zu tun. Er hatte es ihnen allerdings freiwillig überlassen, ob sie es annehmen wollte. Er hatte Seine Jünger nicht gezwungen, den Kelch zu trinken. Er sagte: Teilt ihn unter euch. Wer es nicht möchte, kann es ablehnen. Aber wer den Kelch nimmt, weiß was es bedeutet. Er stellt sich auf die Stufe eines Ketzers bzw. eines Gotteslästerers in den Augen der Menschen draußen. Er stellt Sich auf die Stufe eines Verfluchten und Gemiedenen und wir wissen, dass JESUS diesen Kelch genommen  und weitergegeben hat. Und er nahm   e i n e n    Kelch, dankte und sprach: Nehmet diesen und teilet ihn unter euch. Ich habe den Eindruck, dass der HERR JESUS immer wieder vor uns steht mit diesem Kelch und sagt: „Teilt ihn unter euch!”. Sind wir bereit die Schmach zu tragen? Sind wir bereit als verachtete Sektierer zu gelten? Sind wir bereit?

Die Kirchengeschichte zeigt, dass die Gemeinde JESU immer dann ihre Vollmacht und Sendung eingebüßt hat, wenn es ihr darum ging, Ehre und Anerkennung bei den anderen zu haben – innerhalb des Lagers zu sein, auch dazu zu gehören. Und manchmal möchte man vielleicht den trennenden Zaun wie ein Maulwurf von unten durchwühlen, um bloß auch rein zu kommen – um auch respektabel zu werden.

Wer die Schmach CHRISTI nicht trägt, der trägt auch einmal die Krone nicht!

Das ist die Botschaft, die uns der HERR mit diesem Textabschnitt mitteilen möchte. Wir sehen kein Lamm bei diesem Passah. Das Lamm durfte nur in Jerusalem geschlachtet werden, außerhalb Jerusalems musste das Passah immer ohne Lamm gefeiert werden. Aber hier in Jerusalem, das war ja die größte Sehnsucht eines jeden Juden, einmal mit Lamm Passah feiern zu können. Deshalb kamen und pilgerten sie nach Jerusalem und suchten dort einen Raum zu finden, um das Passah feiern zu können. Aber hier war kein Lamm vorhanden. Warum nicht? Es war der Abend, an dem der HERR JESUS das Verfluchten-Passah hielt, an dem die Lämmer ausgesondert wurden und zwar um am nächsten Tag geschlachtet zu werden. An dem Tag, der darauf folgte, durfte es nicht mehr geschehen. Es musste an diesem Abend sein, dass man die mit dem Kreuz gezeichneten Lämmer nahm, sie in das Haus brachte bevor die Sonne untergegangen ist, damit am nächsten Tag das Passah-Opfer vollzogen werken konnte.

Es war kein Lamm dabei und ich kann mir vorstellen, wie schmerzlich es die Jünger empfunden haben. „Nun feiern wir einmal in Jerusalem das Passah ohne Lamm, dieses Verfluchten-Passah.“ Sie sind sicherlich sehr traurig gewesen und JESUS sagt mitten in diese Traurigkeit hinein: Gerade dieses Passah, dieses Passah zu essen hat es mich herzlich verlangt. Ist das nicht merkwürdig? Den Jüngern ist es nach Heulen zumute, dass sie solch ein Passah feiern müssen. Und der HERR sagt: Gerade   d i e s e s   Passah…... Und warum sagte er das? Hier war Er: das Lamm GOTTES, mitten unter ihnen. Und Er hatte ihnen später deutlich gemacht: Auch ihr esst Fleisch eines Lammes, das ist mein Fleisch; auch ihr nehmt teil am Blut eines Lammes, das ist mein Blut für euch gegeben. Jetzt ist ein anderes Passah-Lamm in eure Mitte getreten. Der Heilige wurde zum Fluch für uns und erlöste uns, die wir unter dem Fluch waren von dem Fluch. Welch eine großartige Sache!

Der HERR JESUS gab ihnen das gesäuerte Brot (ARTOS) und sprach: Dieses ist mein Leib, der für euch gegen wird. Ihr seid nicht ohne ein Passahlamm. CHRISTUS ist unser Passah-Lamm, das lesen wir im 1. Korinther-Brief:

1. Korinther 5, 7
…Denn auch unser Passah, CHRISTUS, ist geschlachtet

Unser Passah-Lamm hat gelitten. Er hat uns erlöst. Er nahm dabei   d i e s e s   Brot. Das gesäuerte Brot war das tägliche Brot. Es ist als wenn der HERR JESUS uns zurufen will: Meine Erlösung braucht ihr täglich. Das ist keine Feiertags-Angelegenheit, der man sich einmal im Jahr erinnert (und feiert hoffentlich dabei kein Ostara (Ostern)-Fest). Er will uns damit zeigen, dass Er unser tägliches Brot ist; das Brot von dem wir leben. Seine Erlösung ist die Kraft für jeden Tag und nicht nur für einen Feiertag im Jahr.

Ist es nicht wunderbar, solch eine Erlösung zu haben? Und dann kommt etwas Gewaltiges. Es heißt:

Lukas 22, 20a
Desgleichen (nahm ER) auch   d e n   Kelch nach dem Mahl…

ER nahm   d e n   Kelch, nicht irgendeinen. Wir haben gesehen, dass nur ein Kelch der Kelch genannt wurde – der Kelch des Messias. Und in diesem Moment, als der diesen Kelch nahm, gab Er Sich als Messias offen zu erkennen. In diesem Augenblick hatte Judas die moralische Berechtigung Ihn zu verraten. Mit dem Griff nach diesem Kelch unterschrieb Er Sein Todesurteil. Er nahm   d e n   Kelch und sagt damit, dass Er der Messias ist. Der Messias ist da, auf den die Jünger gewartet haben. Der HERR nimmt den Kelch des Messias und sagt:

Lukas 22, 20b
Dieser Kelch ist der neue Bund in Meinem Blut, das für euch vergossen wird.

Der alte Bund bestand darin, dass das Blut an die Pfosten des Hauses gestrichen wurde. Der Neue Bund besteht darin, daß das Blut des Lammes inwendig in uns kommt und das heißt, unsere inneren Pfosten bestreicht. Und die Scheidung zu dem Verderber aufrichtet inwendig im Herzen. Und auch die Scheidung von der Welt aufrichtet (von Ägypten) inwendig im Herzen. Das hat Konsequenzen, erst dann nehmen wir   d e n   Kelch.

Dieses Passah-Lamm befreit aus einer viel schwereren Sklaverei als der ägyptischen. Wir haben auch ein Passah-Lamm, nämlich JESUS CHRISTUS, Der für uns gestorben ist. Lasset uns Passah halten, nicht im alten Sauerteig der Bosheit. Hier geht es jetzt um einen geistlichen Sauerteig. Lassen wir den HERRN unseren alten Sauerteig entfernen und uns ein neues Leben schenken lassen in dem Süßteig der Lauterkeit und der Wahrheit. Der neue Bund rettet alle Unreinen, alle Menschen, die unter dem Fluch stehen. In  steht geschrieben:

Galater 3, 13
CHRISTUS hat uns losgekauft von dem Fluche des Gesetzes, indem er ein Fluch für uns geworden ist (denn es steht geschrieben: „Verflucht ist jeder, der am Holze hängt!

Hier stoppen die meisten, aber das Wort GOTTES geht weiter:

Galater 3, 14
…auf dass der Segen Abrahams in CHRISTO JESU zu den Nationen käme, auf dass wir die Verheißung des Geistes empfingen durch den Glauben.

An dieser Stelle zeigt sich der Wechsel: Er nahm den Fluch auf Sich, auf dass der Segen auf uns kommen kann. Welch eine veränderte Situation: Ein ausgetauschtes Leben – vorher verflucht und jetzt gesegnet. Worin besteht der Segen? Der HEILIGE GEIST kommt auf uns und erfüllt uns.

Dieses Blut JESU macht uns zu Blutsverwandten des HERRN. Wir sind Brüder und Schwestern, die wir von einem Brot essen und von einem Kelch trinken. Wir waren vorher Gäste und Fremdlinge und durch das Blut JESU sind wir jetzt Vollbürger und GOTTES Hausgenossen. Welch ein Wechsel!

Und nun kommt der letzte Punkt. Wir lesen in 1. Kor. 11:

1. Korinther 11, 26
Denn so oft ihr dieses Brot esset und den Kelch trinket, verkündiget ihr den Tod des HERRN, bis er kommt.

Unsere Aufgabe ist es, den Tod des HERRN zu verkündigen, bis Er kommt. Es gibt heute so viele Themen, die von den Gemeinden verkündigt werden; die Bibel sagt jedoch, bis dass Er kommt ist ein Thema nicht überholt: der Tod des HERRN. Dass Er für uns und unsere Sünden starb. Die äußeren, weltlichen Probleme mögen sich ändern. Die Quelle aller Probleme ist gleich: die Sünde. Und hier muss die Lösung eintreten. Der Bach muss nicht gereinigt werden, sondern die Quelle muss rein werden.

Der Tod des HERRN ist ein nie überholtes Thema. Vieles, was heute verkündigt wird, sind oft kurzlebige geistliche Eintagsfliegen. Der Tod unseres HERRN ist eine Botschaft bis in die Ewigkeit.

Offenbarung 5, 12
…Würdig ist das Lamm, das geschlachtet worden ist, zu empfangen die Macht und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Herrlichkeit und Segnung.

Zum Schluss noch eine wichtige Frage: Bist Du glücklich, dass JESUS deinen Fluch auf Sich genommen hat? Er nahm freiwillig Deine Sünden auf Sich. Niemand hat das Leben von Ihm genommen, Er gab das Leben. JESUS will Dich von jedem Fluch befreien: Vom Fluch des Götzendienstes, der Dämonie, des Alkohols, der Sünde. Nichts Verfluchtes und Verbanntes wird dort einmal eingehen, wenn GOTT zum großen Passah ruft.

Die zweite Frage: Bist Du bereit, mit Ihm, die Schmach zu tragen? Bist du bereit,   d i e s e s   Passah mit Ihm zu halten? Bist du bereit, Schmach und Schande zu tragen und den Weg zu gehen nach Seinem Worte – koste es, was es wolle? Bist du auch bereit, vielleicht ausgestoßen zu werden, aus der eigenen Familie?

Hast du begriffen, was es für dich bedeutet: Nimm es, das ist mein Leib!

Tägliches Brot, Brot von dem ich lebe.
Quell, an dem ich ruh.
Ziel, das ich erstrebe,
alles HERR bist Du!
(Verfasser: Adolf Krummacher [1824 – 1884], 1857 – Quelle: „Stern, auf den ich schaue“, EG Nr. 407)

Welch eine Hoffnung und welch ein Ziel. Am Ende der Reise steht das Hochzeitsmahl des Lammes. Selig und heilig, wer zum Mahl des Lammes berufen ist.

In der Zwischenzeit steht der Auftrag:

Verkündigt den Tod des HERRN, bis Er kommt. Sprich von Seinem Kreuz und von Seinem Blut. Sprich von der Tatsache: Wo die Sünde mächtig geworden ist, ist die Gnade noch mächtiger. Sprich von der Tatsache, dass es keine hoffnungslosen Fälle gibt. Er hat uns erlöst von dem Fluch! Erzähle den Menschen, dass es für jeden einen Ausweg gibt; einen Ausweg aus dem Stadium des Verfluchten in das Stadium des Gesegneten.

Welch Glück ist’s, erlöst zu sein!

6 Gedanken zu „Das Mahl des HERRN

  1. Hallo ihrLieben,

    ist es richtig dass ich nur mit Geschwistern Abendmahl feiern kann die ein bußfertiges Herz haben … Also wenn einer in Unreinheit lebt oder Murrt oder lästert etc kann ich kein Abendmahl mit ihm machen wenn er oder sie nicht bereit ist Busse zu tun .

    Danke für Rückantwort.

    liebe Grüße Ursula

  2. Liebe Ursula,

    herzlichen Dank für Deinen Kommentar.

    Wir dürfen nur mit Geschwistern das Herrenmahl feiern, d. h. mit wiedergeborenen Christen.

    Wenn jemand ein unbußfertiges Herz hat, in Unreinheit lebt oder murrt ist das schlimm, aber es gibt uns nicht das Recht, denjenigen vom Herrenmahl auszuschließen. Allerdings sollten die Ältesten mit dieser Person sprechen und darauf hinweisen, dass solche Dinge in Korinth schwerwiegende Konsequenzen nach sich zogen (Krankheit, Tod). Möglicherweise entscheidet sich dann die Person, dass sie sich nicht am Herrenmahl beteiligt. Die optimale Lösung wäre natürlich, dass diese Person Raum zur Buße findet.

    Auf weitere Kommentare von Dir freue ich mich…..

    Shalom
    Roland

  3. Lieber Roland,

    danke für deine Antwort auf das Abendmahl.

    habe mich die letzte Zeit damit etwas mehr beschäftigt und schreibe Dir folgende Bibelstelle : 1. Korinther 5.9. -12

    Dort sagt uns Paulus dass wir überhaupt nicht essen und trinken sollen mit Unzüchtigen …

    Ausserdem steht in 1. Korinther 10.16 dass wir Gemeinschaft mit dem Leib und dem Blut des Christus haben ….

    Sind nicht die die Schlachtopfer essen in Gemeinschaft mit dem Altar ? …. Ich will aber nicht dass Ihr Gemeinschaft habt mit den Dämonen …

    1. Korinther 11.27 Wer also unwürdig davon isst wird schuldig sein am Leib des HERRN … Lieber Roland bitte prüfe alles und schreibe bitte zurück. Das Thema Abendmahl ist sehr wichtig … Etliche sind schon krank geworden und einige sogar gestorben, weil sie das Mahl unwürdig eingenommen haben. Ich selbst bin seit 14 Jahren wiedergeboren und war vorher katholisch. Ich durfte dank der Gnade Gottes Busse tun über das Abendmahl oder Eucharestiefeier in der kath. Kirche und auch in der Freikirche, nachdem ich mit Ungläubigen etc. das Mahl gehalten habe. Danach habe ich Offenbarung und Erkenntnis vom HERRN bekommen … Durch Busse….

     

    Es ist ein sehr komplexes und interessantes Thema …

    bitte forsche hierüber und es würde mich freuen von Dir wieder zu hören.

     

    Shalom Ursula

    1. Liebe Ursula,

      besten Dank für Deine Antwort. Hier sind einige Gedanken von mir zu den von Dir genannten Bibelstellen:

      1. Korinther 5,9-12: Die Wendung „essen und trinken“ beziehe ich nicht auf das Herrenmahl, sondern auf „normale“ Mahlzeiten. Von diesen Mahlzeiten sind solche „Brüder“ auszuschließen. Aber die Weisung, „mit einem solchen nicht einmal zu essen“, wird m. E. umfassender und grundsätzlicher gemeint sein. Ein Mann, der den Brudernamen trägt und dabei in offenkundigen Sünden lebt, darf nicht in der Gemeinde geduldet werden. Vor allem deshalb nicht, weil schon „ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert“ und mit der Duldung solcher Brüder der Ernst der Sünde in der ganzen Gemeinde verharmlost würde. Aber auch solche Brüder selbst müssen durch die Aufkündigung aller Gemeinschaft auf die Schwere ihrer Sünde hingewiesen werden. So hat es Paulus wenigstens den Thessalonichern (2. Thessalonicher 3, 14.15) gesagt.

      1. Korinther 10,16: Wenn man den Textzusammenhang berücksichtigt, geht es hier um Götzenopfer (wie Du ja auch geschrieben hast). Paulus will m. E. den Korinthern deutlich machen, dass kein Kultus einfach leer und gegenstandslos ist; jeder Kultus bringt uns in reale Gemeinschaft mit dem, dem der Kultus gilt. So stellt Paulus nun mit dem Schriftwort 5. Mose 32, 17 im Blick auf allen heidnischen Kultus fest:

      Aber was sie opfern, opfern sie Dämonen und nicht GOTT.

      Darum ist jede Art der Teilnahme am heidnischen Tempelkult gefährlich, nicht nur um des schwachen Bruders willen, den man verleitet, sondern auch für die „Starken“, die sich kein Gewissen daraus machen. Denn auch der heidnische Kult bringt in eine reale Gemeinschaft hinein, genauso wie das Herrenmahl; nur dass es bei ihm die Gemeinschaft mit den Dämonen ist:

      Ich will aber nicht, dass ihr Genossen der Dämonen werdet.

      Hier gibt es gerade vom Herrenmahl her gesehen nur ein klares Entweder-Oder.

      1. Korinther 11, 27: Die uns vertraute Formulierung aus der Luther-Übersetzung („Wer aber unwürdig isset und trinket“) zwang fast zu dem Verständnis „wer als ein Unwürdiger isst und trinkt“. Wieviele Menschen haben sich dadurch mit der Frage bitter gequält, ob sie nicht solche „Unwürdigen“ seien und sich mit ihrer Teilnahme am Abendmahl an Leib und Blut des HERRN versündigen. Sie haben dadurch die Angst vor dem Herrenmahl ins Herz bekommen, so dass sie so selten wie möglich oder gar nicht mehr der Einladung des HERRN JESUS folgten. Der Grundtext aber sagt eindeutig:

      Wer in unwürdiger Art

      isset und trinket. So passt es auch in den Zusammenhang des Abschnittes. Nicht das wirft Paulus den Korinthern vor, dass sie als unwürdige Leute zum Herrenmahl kommen, sondern dass sie es durch die unwürdige Weise ihrer Feier zerstören. Wenn am Tisch des HERRN Spaltungen die Gemeinde zerreißen, wenn dort der eine hungert und der andere betrunken ist, dann ist das eine „unwürdige Art“. Sie ist dann aber nicht ein Schönheitsfehler, sondern hat eine schreckliche Wirkung, die die Korinther sich vor Augen halten müssen. Sie werden dadurch

      schuldig am Leibe und am Blute des HERRN

      Wer sich beim Mahl des HERRN so verhält, wie manche Korinther es taten, der verachtet damit nicht nur die Gemeinde GOTTES, sondern verachtet den HERRN Selbst. Wir stehen hier meiner Meinung nach in der Nähe von Hebräer 10, 28-31:

      Hat jemand das Gesetz Moses verworfen, stirbt er ohne Barmherzigkeit auf zwei oder drei Zeugen hin. Wie viel schlimmere Strafe, meint ihr, wird der verdienen, der den SOHN GOTTES mit Füßen getreten und das Blut des Bundes, durch das Er geheiligt wurde, für gemein erachtet und den GEIST der Gnade geschmäht hat? Denn wir kennen Den, Der gesagt hat: „Mein ist die Rache, ICH will vergelten“; und wiederum: „Der HERR wird Sein Volk richten.“ Es ist furchtbar, in die Hände des lebendigen GOTTES zu fallen!

      Ich bin der Auffassung, dass wir mit Unzüchtigen usw. keine Gemeinschaft haben dürfen und deshalb müssen solche Leute (sofern sie in der Sünde verharren) unter Gemeindezucht gestellt werden (das bedeutet, dass sie die Gemeinde verlassen müssen). Wenn sie nicht mehr in der Gemeinde sind, können sie natürlich nicht mehr am Herrenmahl teilnehmen.

      Alle Gemeindeglieder jedoch sind für sich selbst verantwortlich, wie sie an dem Herrenmahl teilnehmen. M. E. dürfen sie nicht von anderen Gemeindegliedern vom Herrenmahl ausgeschlossen werden.

      Soweit einige Gedanken von mir, die nicht „in Stein gemeißelt sind“. Ich freue mich auf daher auf Deine Antwort und einen weiteren Austausch mit Dir.

      Shalom
      Roland

  4. Lieber Roland,
    Meine weitere Stellungnahme zu dem Thema Abendmahl oder Herrenmahl folgt jetzt erst :

    Vielen Dank für deine ausführliche Antwort.

    Du schreibst u.a. dass jeder für sich selbst verantwortlich ist.
    Das stimmt nicht so, weil im 1.Korinther 5.12 wir die richten sollen die drinnen sind … Also die Brüder und Schwestern , die Heiligen im Herrn.

    Ein Beispiel von mir persönlich ….

    Vor ca 3 Wochen geschah folgendes : ich habe mit 2 anderen Schwestern Abendmahl gefeiert ( wobei ich mit der einen Schwester schon seit längerer Zeit Abendmahl feiere und ich Ihren Lebenswandel kenne und Sie kennt den Meinen, also d. h. wir tun jederzeit Busse wenn uns der hl. Geist überführt ) siehe Matthäus 2.8 Seht zu und bringt rechtschaffene Frucht der Busse … Die andere Schwester hat zwar Busse getan , war aber noch okkult belastet und war nicht in der Lehre Christi d. H. Sie kannte sich im Wort Gottes nicht richtig aus.

    Die Jünger waren ca. 3 Jahre zusammen mit Jesus und waren eines Sinnes und eines Geistes ( außer Judas der nicht am Abendmahl teilgenommen hat) s. 1.Korinther 1.10
    Siehe auch Lukas 22.7 Es kam nun der Tag der ungesäuerten Brote … Siehe 1. Korinther 5. 7 -8 …. Schafft den alten Sauerteig raus …

    Was war uns passiert : wir haben zu dritt das Mahl des Herrn gefeiert und eingenommen( obwohl es meiner langjährigen Schwester Patrizia und mir etwas mulmig war)
    Dann geschah folgendes : Ich wurde mehr odér weniger etwas depressiv und bekam Entzündungen … Aber das schlimmste war dass ich einen dicken Streit mit meinem Ehemann bekam und ich ihn ununterbrochen anklagte .. Danach konnte ich mit dem Weinen gar nicht mehr auf-
    hören und bekam danach ca. 8 Stunden Migräneanfälle wo ich nur noch zum Herrn geschrien habe … Meine Augen waren so dick dass ich gar nicht mehr gucken konnte …. Am nächsten Morgen rief dann meine Schwester Patrizia an und sagte mir sie hätte Busse über das Abendmahl gemacht – eben weil die andere Person /Frau noch ziemlich stark belastet war. Das war für mich der Grund der ganzen Anfechtungen und Krankheiten. Gott hatte mich da gezüchtigt und geschlagen. Ich konnte es bis dahin nicht verstehen was da die letzten Tage mit mir passiert war. Nachdem ich schnell Busse über das unwürdige Abendmahl getan habe wurde ich sofort wieder frei und fröhlich… Das war eine starke Lektion für mich… Weil das Wort wahr ist und Jesus heilig ist …
    Siehe Offenbarung 3.19 und 20
    Siehe auch 1. Korinther 11.32 sowie Johannes 14.23
    Liter Roland denke und Sinne hierüber nach …

    Ich denke wir haben alle einmal / öfters am Tisch des Herrn unwürdig gegessen und getrunken und sind schuldig geworden. Vor Gott ist das ein Gräuel und wir essen und trinken uns dadurch zum Gericht.
    Entweder wir essen uns zum Segen oder zum Fluch.

    Liebe Grüße auch von meiner Schwester Patrizia von Ursula

    PS. Danket und preiset den Herrn .. Diese Artikel von Dir lesen wir sehr gerne … Besonders auch die Artikel über die Ökumene …
    Sei ganz herzlich gegrüßt auch besonders von Patrizia

    1. Liebe Ursula,

      herzlichen Dank für Deine ausführliche Rückmeldung und für Dein Zeugnis. Hier einige Gedanken von mir:

      1. Korinther 5,12

      Die Bibel bezeugt, dass sich einer „Bruder nennen läßt“ und dabei „ein Unzüchtiger ist oder ein Habgieriger oder ein Götzendiener oder ein Schmähsüchtiger oder ein Trinker oder ein Räuber„.

      In allen diesen Fällen fordert Paulus den Abbruch der Beziehungen, bis dahin „mit einem solchen nicht einmal zusammen zu essen„. Die Tischgemeinschaft ist auch für uns ein Ausdruck der Zusammengehörigkeit. Auch wir verstehen noch die Redewendung „das Tischtuch zwischen uns entzweischneiden“, also die Tischgemeinschaft aufheben. Im Altertum und im Orient wurde dies noch tiefer empfunden. Es ist im Vorwurf der Pharisäer gegen den HERRN JESUS eine Steigerung: „Dieser nimmt die Sünder an und isst sogar mit ihnen.“ Aber die Weisung, „mit einem solchen nicht einmal zu essen„, wird umfassender und grundsätzlicher gemeint sein. Ein Mann, der den Brudernamen trägt und dabei in offenkundigen Sünden lebt, darf nicht in der Gemeinde geduldet werden. Vor allem deshalb nicht, weil schon „ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert“ und mit der Duldung solcher Brüder der Ernst der Sünde in der ganzen Gemeinde verharmlost würde. Aber auch solche Geschwister selbst müssen durch die Aufkündigung aller Gemeinschaft auf die Schwere ihrer Sünde hingewiesen werden (2. Thessalonicher 3, 14.15).

      Deshalb heißt es in der Schrift: „Entfernt den Bösen aus eurer Mitte.“ (5. Mose 17,7; 24,7). Auch wenn die Gemeinde JESU nicht mehr unter dem Sinai-Gesetz, sondern unter der Gnade steht (Römer 6), ist dennoch der Böse und das Böse „aus ihrer Mitte zu entfernen“ (= Gemeindezucht). Es handelt sich dabei aber um „Böse“, die das Böse nicht lassen, sondern die Zugehörigkeit zu der Gemeinde JESU mit dem Verharren in offenbaren Sünden verbinden wollen.

      Das bedeutet für mich, dass es nicht um einen Ausschluss von Gemeindegliedern vom Herrenmahl geht, sondern darum, dass solche Leute von der Gemeinde ausgeschlossen werden.

      1. Korinther 1, 10

      Wie kommst Du darauf, dass 1. Korinther 1,10 bezeugt, dass Judas nicht am Herrenmahl teilgenommen hat? Es heißt doch in der Schrift:

      „JESUS antwortet: „Der ist es, dem ich den Bissen, nachdem ich ihn eingetaucht habe, darreichen werde.“ Und Er taucht den Bissen ein und gibt ihn Judas, [dem Sohn] des Simon, dem Iskariot. Und nach dem Bissen fuhr dann der Satan in diesen hinein. JESUS sagt also zu ihm: „Was du tust, tue rasch.“ Keiner von denen, die [zu Tisch] lagen, merkte aber, für welchen Zweck Er ihm dieses sagte. Einige nämlich meinten, weil Judas den Geldbehälter hatte, dass JESUS zu ihm sage: „Kaufe, was wir für das Fest benötigen“ oder dass er den Armen etwas geben solle. Der nahm also den Bissen und ging sogleich hinaus. Es war Nacht.“
      (Johannes 13, 18 – 30)

      Herzliche Grüße auch an Patrizia.

      Maranatha

      Roland

       

       

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