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Wo sind Gottes übernatürliche Kraftwirkungen in unseren biblischen Gemeinden?

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Zitat von Roland am 16. August 2019, 15:18 Uhr

 

Manchmal übersehen die Geschwister, dass die Wunder JESU messianische Zeichen gewesen sind und denken, sie müssten die gleichen Wunder tun, weil ja im Wort GOTTES steht, dass wir noch größere Zeichen tun würden. Sie vergessen jedoch einen wichtigen Punkt: Die messianischen Zeichen kann nur der MESSIAS tun. Wenn sie diese Zeichen vollbringen könnten, hätten sie sich als Messias ausgewiesen. Aber wir wissen, dass nur der HERR JESUS der MESSIAS ist und sonst niemand! Deshalb geht es auch immer schief, wenn jemand die Wunder/Zeichen JESU tun will!

Die messianischen Wunder stehen auf einem ganz anderen Blatt. Sozusagen, wenn ich Roland richtig verstanden habe, außerhalb unserer Reichweite. Sie machen uns überdeutlich, (das heißt, sie verdeutlichen mehr noch, als „gewöhnliche“ Wunder es tun) dass es tatsächlich etwas gibt, das nicht vom Menschen ausgeht, nie von ihm ausging und nie von ihm ausgehen wird. Sie weisen sozusagen – wie ich in einem anderen Beitrag meinte, ganz explizit „auf GOTT hin“.

Sie bewirken auch, dass wir uns sozusagen eben NICHT mit GOTT verwechseln. Sie erhöhen den Respekt vor GOTT.

 

Shalom,

Sunya

Zitat von Karin am 16. August 2019, 13:53 Uhr

Hallo zusammen!

Ich denke mal, daß man bei "Wunder" viel zu hoch denkt, und deshalb auch sagt, man erlebe keine Wunder.

Ist es nicht ein Wunder, jeden morgen aufstehen zu können? Ohne Schmerzen? Ohne Behinderung? Ist es nicht ein Wunder, daß ich mir aussuchen kann, Brot oder Brötchen oder gar Kuchen? Eine gute Tasse Bohnenkaffee? Daß die Sonne nicht so heiß brennt im Moment? Das es regnet? Wir haben für Regen für unseren Garten gebetet wie auch die letzen zwei Jahre, weil unser Vorrat von 2500 l aufgebraucht war. Und Gott schenkte Regen! Ich für meinen Teil (allerdings sind wir ohne Gemeinde) kann bestimmt, ohne zu übertreiben, 100x am Tag danken für die Wunder, die Gott in meinem Alltag geschehen läßt. Warum erwarten wir immer ein spektakuläres übernatürliches Wunder????LG Karin

Da hast Du natürlich recht. Grundsätzlich sollten wir nichts als selbstverständlich nehmen und für alles dankbar sein!

Man muss nur aufpassen, dass die „kleinen Bequemlichkeiten“, die man sich so leisten darf, nicht als ausschließliche Beweise für GOTTES Wohlwollen herhalten müssen. Denn: Was ist dann, wenn diese Bequemlichkeiten mal ausfallen? Fällt damit GOTTES WUNDER flach? (Mit einem Schmunzeln gesagt).

Für mich war es nicht unbedingt ein WUNDER, täglich mein Croissant zum Frühstück zu haben. Dieses aber wurde natürlich mit großer Dankbarkeit genossen, die man sowieso GOTT gegenüber hat, wenn man einsieht, dass es NICHTS gibt, schon gar nicht das eigene Leben, das man nicht GOTT zu verdanken hätte. Das heißt: Wie Du sicher auch meinst, das Wunder fängt mit der Existenz der Schöpfung an und hört ganz gewiss nicht bei der täglichen Semmel auf.

Meine Dankbarkeit änderte sich auch nicht, als GOTT mir bewies, dass ich auch ohne mein tägliches Croissant sein kann. Ich sehe auch die morgendliche Süßkartoffel und die Pfeilwurzel als ein von GOTT gesandtes WUNDER, an.

Fazit: Das Leben ist als solches als ein Wunder zu begreifen. Ein Wunder, das aber nicht von äußeren Umständen -, also auch ständigen "Gnadenbeweisen" abhängt.

 

Wenn wir sehen, wie viele Menschen aus der Sucht nach Wundertätigkeit sich in Spiritismus verstricken, erkennen wir auch, wie sensibel das Thema ist. Das kindlich- magische Denken, das alle Wirkungen sich selbst zuschreibt und sogar GOTT als ein, ihm gefügiges Werkzeug munter mit eingemeindet, ist dieses Lasters Anfang. Dieses "ICH" habe gebetet und dann ist es geschehen.

Spiritismus macht „WUNDER“ eben auch (nur) an materiell erfahrbarer Wirkung fest. Daher muss man zwischen Wunder und WUNDER und auch der Liebe GOTTES differenzieren. Wie es hier mittels unterschiedlichen Erklärungsweisen (Nico und Roland) plus excellenten Bibelkenntnissen versucht wird. Das ist das Um und Auf!

Man kann Geistliches nur geistlich beurteilen. Die Bibel, wenn ich das richtig sehe, kann sich vollkommen aus sich selbst heraus erklären. Da wir Menschen sind, bauen wir uns Verständnisbrücken, um diese letztlich überflüssig zu machen.

 

Hinzugefügt:

Mir sprang der Tagesspruch des Forums dazu in´s Auge:

Geistlich lässt sich viel leichter meine Ausgangsposition erklären, die sich nicht so sehr am sinnlich Materiellen festmacht:

Uns, die nicht auf das Sichtbare starren, sondern nach dem Unsichtbaren Ausschau halten. Denn alles, was wir jetzt sehen, vergeht nach kurzer Zeit. Das Unsichtbare aber hat ewig Bestand.

 

 

SHALOM,

Sunya

 

Es gab einmal eine Studie, die mich ziemlich bewegt hat. Ich stand damals am Anfang meines Weges mit dem HERRn. Ich will jetzt diese Studie nicht aufführen, sondern nur das Ergebnis. Bis heute bin ich allein dafür schon dankbar, daß der HERR mich nicht diesen Situationen aussetzt.

The World and we

..................Wie dankbar sind wir?

Falls Du heute morgen gesünder anstatt kränker aufgewacht bist, bist Du glücklicher als 1 Million Menschen, welche die nächste Woche nicht erleben werden.

Falls Du nie einen Krieg erlebt hast, nie die Einsamkeit einer Gefangenschaft, die Schmerzen des Gequältssein oder Hunger gespürt hast, bist Du glückleicher als 500 Millionen Menschen der Welt, die das gerade erleben.

Falls Du in eine Kirche gehen kannst ohne die Angst, daß Dir damit gedroht wird, daß man Dich verhaftet oder umbringt, bist Du glücklicher als 3 Milliarden Menschen der Welt, die das nicht können.

Falls sich in Deinem Kühlschrank Essen befindet, Du angezogen bist, ein Dach über dem Kopf hast und ein Bett zum Schlafen, bist Du reicher als 75% der Weltbevölkerung.

Falls Du ein Konto bei einer Bank hast, etwas Geld im Portemonnaie oder Kleingeld in einer kleinen Schachtel, gehörst Du zu den 8% der wohlhabenden Menschen der Welt. LG Karin

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