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18. Juli 2019

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Liebe Carin!

Würdest Du meine Beiträge lesen ohne persönliche Ansprache am Beginn, könntest Du vielleicht erkennen, dass sie allgemeiner Natur sind. Das heißt, es handelt sich bei DEINEM Problem um eines, das die Regel und nicht die Ausnahme ist.

Die ganze HEILIGE SCHRIFT gibt uns Anweisung – um es kurz auszudrücken – die uns lehrt, uns NICHT als Ausnahmefälle zu betrachten. Wir müssen unser eigenes Urteil über uns aufgeben und es ganz GOTT überlassen. Er sagt uns in der SCHRIFT ganz genau, wie ER uns sieht. Das heißt, wir müssen seiner Perspektive, das heißt, IHM folgen OHNE Abstriche. Denn, was unter dem Strich die Selbstaufgabe erfordert: Ein Sünder zu sein. Basta, Schluss.

Wir neigen (allgemein) dazu, uns als etwas Besonderes anzusehen. Also sagen wir: Ja, wenn die die Umstände kennen würde, ja dann, könnte „die“ uns niemals einen solchen Rat geben! (Ich bin auch nicht davor gefeit, aber eines Besseren belehrbar gewesen. Wenn etwas zutraf, hat es mich immer am meisten getroffen. Wie heißt es so schön: „Your best friend is not your mirror...“)

ICH sage aber (für DICH insofern, so Du Dich in die Allgemeinheit eingemeinden kannst):

Ich habe nichts von dem, was ich „rate“ erfunden. Ich halte mich an die Bibel. Und da steht nun mal: wir sind aufgefordert durch die Schrift, unser Kreuz zu tragen. Diesbezüglich, so kann ich versichern, bin ich kein Schreibtischtäter. Ich schreibe dies und anderes in meinem Leben, um Menschen ganz eindringlich zu sagen: Das Kreuz tragen! DARUNTER geht’s nicht. - Ganz abgesehen davon, dass GOTT die Bürde dann, wenn wir tun, was ER von uns verlangt, etwa lieben zu lernen, ganz ohne unser Zutun erleichtert, so es IHM gefällt.

Das verlangt Selbstverleugnung. Also wiederum: Keine Ausnahmegenehmigung, wie schwer es auch sein mag. Denn, dass es uns aufgebürdet wird, ist kein Zufall. Alles, was wir gewinnen können, kommt von dieser Überwindung.

(Ich frage mich sogar, ehe ich diesen Beitrag schreibe, ob „mein Kreuz tragen“ bedeuten würde, den Mund zu halten. Da es mir aber leichter fallen würde, den Mund zu halten, als mich allgemeiner Kritik auszusetzen, da ich sehr viel anderes zu tun habe, es also nicht meine Zeit totschlägt, schreibe ich also.)

Seelsorgerin und Missionarin zu sein ist für mich kein Beruf. Es ist meine Persönlichkeit. Ich kann also nicht mich beruflich ODER privat äußern. Ich äußere mich einfach mit allem, was ich bin. Seelenmassage würde ich es nicht nennen, nur weil es grundsätzlich liebevoll ist. Die kann man in der Esoterik finden. Ich bin also kein Mensch, der Seelen massiert, keiner mit Helfersyndrom. Ich bin niemand, der gefällige Methoden verkauft. GOTTES WORT, davon bin ich überzeugt, ist WAHR und ersetzt jede METHODE.

Was das angeht, ob es in „so ein“ Forum passt, sage ich Dir, dass DU Deine Sache so vorgetragen hast, als passte sie in das Forum. Ich war sogar überrascht, weil ICH nicht damit gerechnet hatte, solche Belange hier wiederzufinden. Aber, da ich gewohnt bin, mich überall einzubringen, tue ich es auch hier. Meine Antwort war dem entsprechend. Ich ging also auf Dich so ein, weil was Halbes nie etwas Ganzes wird.

Allerdings tat ich es so, um Dein Problem von der persönlichen Ebene weg – hin zur allgemeinen und damit zu mehr Übersicht zu bewegen. Um zu erkennen: Ups, ICH bin mit all dem, was in der BIBEL steht, auch gemeint. Ich bin kein Sonderfall.

Und – so sage ich ganz allgemein, ich denke auch, dass es hineinpasst. Ich meldete mich hier an, weil ich mich freute, dass alles, was auf „das bessere Verständnis der Schrift“ hinausläuft willkommen ist. Auch und vor allem etwas, das auch zum Anwenden des WORTES im alltäglichen Leben einlädt. Denn da heraus, dass das WORT immer nur da gelten soll, wo es uns persönlich in den Kram passt, resultieren unsere Probleme.

Wenn wir denn so weit gekommen sind durch die Wiedergeburt, dass uns das WORT GOTTES etwas bedeutet, sollten wir nicht zimperlich sein, wenn es tatsächlich UNS meint.

Aus Liebe zum Heiland,

Sunya

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