C. S. Lewis – wer er war und was er schrieb

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C. S. Lewis (Statue, Belfast)Der Name “C. S. Lewis” bringt gewöhnlich eine Reihe von lobenden Worten mit sich, mit denen er allgemein beschrieben wird – “Brillant, großartiger Christ, scharfer Verstand, großer Apologet, größter Laien-Champion im 20. Jahrhundert.” Seine Verkaufszahlen belaufen sich selbst heute noch auf über zwei Millionen Dollar jährlich; davon entfällt die Hälfte auf den Verkauf seiner berühmten Fantasy-Serie “Die Chroniken von Narnia”.Wer ist dieser Mann und welches waren seine Überzeugungen, dass er als ein so monumentaler Christ gelobt wird? C.S. Lewis (1898-1963) war ein Universitätsprofessor und Autor und strahlte viele Jahre lang sein eigenes Radioprogramm aus. Er war ein Atheist, der sich zum Theismus bekehrte und später das Christentum bekannte. Sein bekanntestes Werk, für das er sehr bejubelt worden ist, heißt Christentum schlechthin (englisches Original:Mere Christianity). Der Autor beschreibt den Anspruch des Buches im Grunde als ein Bemühen, die Fundamente aufzustellen, die die Basis des Christentums bilden, wobei alle Lehren und Meinungen ausgeklammert werden, die nicht fest im Christentum (oder zumindest seiner Definition von Christentum) integriert sind, daher der Titel. Der Ausschluss all solcher Lehren erlaubt das Einbeziehen aller Glaubensüberzeugungen.

Dieses Buch hat von der liberalen christlichen Presse viel Lob als ein großartiges apologetisches Werk bekommen, doch wir sollten in Erinnerung behalten, dass nicht alle Apologeten Christen sind. Ein Apologet listet Argumente auf, die seine Sicht dessen befürworten, was das Christentum ausmacht. In diesem Bemühen mag Lewis wohl unvergleichlich sein hinsichtlich der Kombination beeindruckender Logik, scharfsinniger Beispiele und überzeugender Anschauungsobjekte zur Unterstreichung seiner Aussagen. Niemand trifft den Nagel so genau und passend auf den Kopf wenn es um christliche Moral und Grundsätze, christliches Wachstum und die Erklärung schwer verständlicher theologischer Konzepte geht. Christentum schlechthin kann einen Leser fast ehrfürchtig zurücklassen wenn er Kapitel um Kapitel so brillante Exegese und scharfsinnige Einsichten in Probleme und Lösungen im christlichen Leben präsentiert bekommt. Das Buch identifiziert sich so erfahren mit Versuchungen und Gedankenprozessen, dass selbst der ernsthafteste Christ nicht anders kann als eine innige Verbindung mit den ausgedrückten Gedanken zu empfinden.

Doch im Gegensatz zu dem Christen, der den Beweis für Wahrheit im Wort Gottes sucht, beweist er alles anhand seiner eigenen, logischen Argumente und Beispiele. Wie einige andere Apologeten behandelt er das Christentum als ein Glaubenssystem im Gegensatz zu anderen Glaubenssystemen wie Atheismus oder Buddhismus. Doch Gottes Wort definiert das Christentum nie als ein Glaubenssystem. Für den Christen beschreibt es eine Beziehung, die jeden Augenblick seines Lebens und jede seiner Entscheidungen beherrscht – eine Beziehung, die nur durch Glauben existiert, weil Logik einen Menschen einfach nicht so weit bringen kann.Im Gegensatz zu dem, was die meisten Menschen glauben, sind Leute, die mit Atheisten über die Existenz Gottes debattieren, besonders wenn dies öffentlich geschieht, nicht unbedingt alle echte Gläubige, egal was sie behaupten. Viele debattieren einfach nur gerne und lieben die Show. Diese Debatte ist ja auch nicht schwer zu gewinnen, denn es gibt einen Gott und die Beweise sind überall um uns herum greifbar. Die Existenz Gottes durch Logik zu beweisen ist für den Christen bedeutungslos. Für einen Gläubigen ist Gott nicht „etwas“, das existiert, sondern eine Person. Wir glauben nicht an seine Existenz – wir kennen ihn, und zwar nicht durch Logik, sondern durch Glauben. Wir brauchen keine zweifelnden Debatten und die Bibel lehrt uns sowieso, solche zu meiden. Wir sollten jenen nicht allzu eifrig folgen, die sich darin engagieren, selbst wenn sie es erfolgreich tun.

Christentum schlechthin ist im Grunde eine Abhandlung über richtiges und gesundes Verhalten des Einzelnen, wie es durch christliche Vorschriften vorgegeben ist. Christentum schlechthin weist fortwährend darauf hin, dass unsere Gedankenprozesse über unser Verhalten entweder gut oder schlecht werden und dass eine Person mit guten Gedankenprozessen in den Himmel kommt während eine Person mit schlechten Gedankenprozessen in der Hölle landet. Das ist erstaunlich logisch und akkurat und einsichtig. Doch christliches Verhalten ist nicht das, worum es im Christentum geht. Absolutes Vertrauen in und eine persönliche Beziehung mit Jesus Christus sind das, worum es geht.

Christentum schlechthin fokussiert sich darauf, wer oder was ein Christ ist. Dieser Gedanke basiert auf der Voraussetzung, was ein Christ nach C. S. Lewis ist. Seine Argumente basieren auch noch auf einer anderen falschen Annahme, nämlich dass jeder Mensch jedweden Glaubens, der bereit ist, ein Christ genannt zu werden, ein Christ ist. Das ist die wahre Basis seines Christentums, unter dem jeder in einen Pferch zusammen getrieben werden soll. In Kapitel 4 von What Christians Believe, der zweite Band von Christentum schlechthin, zeigt er uns, welcher Pferch das ist, denn er schließt selbst solche Gemeinden wie die Church of England ein, in der er Mitglied war, und die römisch- katholische Kirche, die beide die Bibel als letztgültige Autorität über geistliche Wahrheit leugnen. Jede Lehre, die mit dieser Lehre der Einheit in Konflikt kommt, weist er als unwichtige menschliche Theorie ab. Doch wir müssen uns daran erinnern, dass seine Theorien auf Dogmen beruhen, die nicht mit der Bibel übereinstimmen, besonders seine Theorien darüber, wie man ein Christ wird. Kapitel 5 von What Christians Believe besagt:

Es gibt drei Dinge, die uns das christliche Leben aufschließen: Taufe, Glauben und diese geheimnisvolle Handlung, die von verschiedenen Christen mit unterschiedlichen Namen belegt wird – Heilige Kommunion, die Messe, das Abendmahl.

Beachte wieder seine persönliche Sicht des Christentums, die primär auf den Dogmen der römisch-katholischen Kirche beruhten – Taufe und Wandlung. Matthäus warnte uns vor solchen Lehrmeinungen als er schrieb: 

Matthäus 16, 12
Da sahen sie ein, dass er nicht gesagt hatte, sie sollten sich hüten vor dem Sauerteig des Brotes, sondern vor der Lehre der Pharisäer und Sadduzäer.

Später, in Kapitel 10 von Beyond Personality, der dritte Band vonChristentum schlechthin, trägt Lewis den Gedanken des “alle unter einem Dach” sogar noch weiter , denn er schreibt:

Es gibt Leute, die die volle christliche Lehre über Christus nicht akzeptieren, jedoch so stark von ihm angezogen werden, dass sie in einem viel tieferen Sinne ihm gehören als sie es selbst verstehen. Es gibt Menschen in anderen Religionen, die von Gottes geheimem Einfluss geführt werden, sich auf die Teile ihrer Religion zu konzentrieren, die mit dem Christentum im Einklang sind und somit zu Christus gehören ohne es zu wissen. Ein Buddhist guten Willens mag beispielsweise geführt werden, sich mehr und mehr auf die buddhistische Lehre über Gnade zu konzentrieren und die buddhistische Lehre über andere Punkt in den Hintergrund zu schieben (obwohl er immer noch sagen mag, dass er sie glaubt).

Die Bibel beinhaltet kein Konzept, wonach man zu Jesus gehören kann ohne ihn zu kennen oder von ihm zu wissen. Das ist eine reine Erfindung von Lewis.

Lewis scheint der moderne Vorreiter der aktuellen Welle christlicher Philosophen und Psychologen zu sein, die Christus erwähnen, aber christliches Verhalten mehr in den Vordergrund stellen. Der Effekt solcher Lehren ist, dass Menschen unter einem Glaubenssystem christlicher Verhaltensmuster vereint werden. Es soll sie in größere Gruppen oder Gemeinden ziehen, die solche Verhaltensmuster bekräftigen, im Namen von Christus natürlich. (Wie würden sonst diejenigen, die Christus kennen wollen, es akzeptieren?) Solche Beeinflussungen betonen auch die Wichtigkeit, christliche Verhaltensmuster durch Aktivismus, Gesetzgebung und andere Mittel zu verbreiten und legen den Gedanken vor, dass „wir darin alle einig sind und alle gleich sind.“ Doch wir sind nicht alle gleich. Einige von uns glauben, dass die Menschen Jesus brauchen und nicht irgendeinen Zusammenhalt. Oft wird der Gedanke des Glaubens an Christus proklamiert. Er verliert aber einfach den Fokus hinter Problemen mit Äußerlichkeiten und dem Ruf zur Einheit, denn in Zahlen liegt auch Kraft. Aber Gottes Kraft liegt nicht in Zahlen.

Ein Nebenprodukt solcher Bewegungen ist, dass sie sich zu großen, kontrollierbaren, religiösen Gruppen zusammenschließen. Je größer sie sind und je weniger es davon gibt desto kontrollierbarer sind sie. Somit sehen wir den Zweck hinter den Versuchen heutiger Leiter, massive, Glaubensgemeinschaften überspannende, “christliche” Organisationen zu bilden und Freundschaften und Allianzen mit jenen zu bilden, die Christen in die römisch- katholische Kirche zu mischen versuchen.

Lewis war offenbar ein früher Initiator dessen, was sich heute breitflächiger offenbart. Sein Christentum schlechthinversucht, diesem Prozess Glaubwürdigkeit zu verleihen indem er darauf besteht, dass das Christentum in seiner Basis und reinsten Form einfach nur eine Zusammenstellung von das Verhalten bestimmenden Denkmustern ist, die Lehre ausschließen. Sein Argument für das Christentum als ein durch bestimmte Verhaltensmuster geprägtes Glaubenssystem kann man an der Tatsache erkennen, dass Christentum schlechthin ursprünglich als drei Bücher veröffentlicht wurde: The Case for Christianity, Christian Behavior und Beyond Personality. In dem Einzelband lautet der erste Buchtitel Richtig und Falsch als Schlüssel zur Bedeutung des Universums.

Lewis’ Behauptung, dass Lehren unerheblich sind, ist ein uralter Trick, der angewandt wird um Menschen unter einem “guten und christlichen” Satz von Verhaltensregeln zu vereinen. Dasselbe Ziel verfolgen jene, die alle „christlichen“ Glaubensströmungen kombinieren wollen, in einem Bestreben, soziologische Übel zu bekämpfen. Der nächste Schritt, den wir bereits stattfinden sehen, besteht darin, sie als eine einzige große Religion oder Gruppe zu vereinen, die viel besser kontrollierbar ist als viele individuelle, verschiedene Gruppen.

In diesem Land haben die Verhaltensforscher ihre Bemühungen gebündelt, jeden, der die Bezeichnung “christlich” verwendet, in eine große Masse einzubinden indem sie populäre Bewegungen gebildet haben, die Liebe, Einheit und Brüderlichkeit betonen. Sie heben auch die „verzweifelte Bedürftigkeit“ der Welt nach einer solchen Einheit hervor und erheben dies über die Wahrheit der Bibel. Das verzweifelte Bedürfnis in dieser Welt hat immer nach Jesus verlangt – nicht nach der Mitgliedschaft in einer weltweiten Bruderschaft. Diese Ideen mögen ältere Christen, die ein festes Fundament haben, nicht so sehr verwirren, wenn sie gedrängt werden, “alle Glaubensrichtungen in Liebe anzunehmen”. Es könnte sie allerdings zu dem Denken inspirieren, es sei irgendwie gottesfürchtig, nicht für die Wahrheit aufzustehen, nicht „für Aufruhr zu sorgen“ und eine gewisse Art von Frieden zu wahren. Doch das ist ein Frieden, der sie teuer zu stehen kommt. Wenn ihre Kinder unter diesem Banner der „Wir sind alle gleich“ Philosophie aufwachsen, wird es ihnen nahezu unmöglich sein, echte Erlösung und ihre Notwendigkeit zu erkennen, weil sie bereits „christliche Verhaltensmuster“ als Glauben angenommen haben.

Die Verhaltenspsychologie ist machtvoll, besonders wenn sie mit dem Begriff “Christentum” verflochten wird. Lewis hat es zu seiner Zeit bewiesen und andere verwenden dasselbe Konzept in unserer Generation – mit gewaltigem Erfolg. Heute werden uns oft Begebenheiten erzählt, wo jemand ein außerordentliches Verhalten an den Tag gelegt hat und solche Geschichten werden fortwährend benutzt um die Emotionen der Zuhörer aufzuputschen. Sobald das gelungen ist, wird der Fokus des Zuhörers gefesselt. Der schlussendliche Effekt ist jedoch nicht, dass der Zuhörer seine eigene Sündhaftigkeit besser wahrnimmt, sondern dass er sich indirekt mit in die Geschichte hinein versetzt und so damit identifiziert, dass er schließlich einen Stolz empfindet, denselben Namen (Christ) zu tragen wie der noble Charakter in der Geschichte. Er ist stolz, dazuzugehören und ebenfalls ein Nachfolger dessen zu sein, der auf begeisternde und wundervolle Weise jemanden befreit hat. Wie dem auch sei – Lewis scheint der erste Verhaltensforscher in diesem Jahrhundert gewesen zu sein, der sich als ein „großer christlicher Denker“ breite Pfade in christliche Kreise gebahnt hat und Christentum schlechthin ist das (trojanische) Pferd, auf dem er ritt.

Lewis zitiert viele auf das Verhalten bezogene Wahrheiten, doch sie sind nicht das Gleiche wie die Erlösung. Sie kommen einfach natürlichen Gesetzen im Bereich des Verhaltens gleich. Beispielsweise verwendet er den Gedanken, dass durch Übung Gewohnheiten entstehen wenn er die Kämpfe im christlichen Leben beschreibt, das Richtige zu tun. Der Gedanke, dass die Überwindung zum Tun von Dingen, die wir lieber nicht tun würden, uns dabei helfen wird, diese Dinge schließlich gerne zu tun, ist kein Phänomen, das sich ausschließlich auf Christen beschränkt. Es wirkt genauso für den Nichtchristen. Übung kann uns nicht zu einem Christen machen.

Es gibt zwei Möglichkeiten, Menschen von einem Irrtum zu überzeugen. Die erste besteht darin, komplizierte und irreführende Logik zu benutzen. Die zweite besteht darin, offene, tiefgründige und brillante Logik zu verwenden, die die Menschen leicht verstehen und der sie bereitwillig zustimmen, jedoch für ihr Fundament fehlerhafte, ungeprüfte Wahrheitsvermutungen zugrunde zu legen. Die zweite Methode ist generell die erfolgreichere, denn wenn Menschen einmal mit logischen, gesunden Argumenten konfrontiert werden, werden sie selten die Dinge zurückverfolgen um die Basis zu überprüfen, auf die sie gegründet sind. In diesem Artikel schauen wir uns mehrere falsche Prämissen an, die in Christentum schlechthin zu finden sind. Lewis ist nicht der Erste, der diese Technik benutzt hat, aber er hat sie sicherlich geschickt genutzt um das eigentliche Fundament des Christentums in das einer Verhaltenslehre umzuwandeln.

Sehr beunruhigend ist auch, dass C. S. Lewis nach seiner eigenen Aussage nicht nur vertraut mit dem Okkulten war, sondern sogar sagte, er habe sich in das Denken des Teufels hineinversetzen müssen um sein Buch Dienstanweisung für einen Unterteufel zu schreiben, in dem er die Denkweise und Strategie des Teufels beschreibt. Obwohl solche Praktiken von jemandem verwendet werden könnten, der Gottes Existenz durch Logik zu beweisen sucht, entsprechen sie doch nicht der Art von Aktivität und Studium, die jemand betreiben würde, der Jesus kennt. Große christliche Denker haben keinen Anteil an okkulten Phänomenen.

Es gibt heute noch andere Autoren, die behaupten, Christen zu sein, jedoch ein tiefgehendes und gründliches Wissen über das Okkulte und all seine Funktionsweisen zum Ausdruck bringen. Wie kann das sein? Man kann nicht zwei Herren dienen und man kann auch nicht sowohl Jesus als auch den Teufel auf intime Weise kennen.

Hier haben wir also einen Mann, der für die Existenz Gottes argumentiert, in das Okkulte involviert ist und okkulte Bücher für Kinder schreibt. Sollte uns das überraschen?

Jakobus 2, 19
Du glaubst, dass ein einziger GOTT ist? Du tust wohl daran! Auch die Dämonen glauben es und zittern.

Seine aufschlussreichen Ausführungen über das christliche Leben lassen einen Christen ausrufen wollen: “Er ist einer von uns!” Und doch gibt er selbst zu, dass er das nicht ist. In Kapitel 11 von Beyond Personality werden wahrhaft wiedergeborene Christen beschrieben und dort sagt er: “Und ich vermute stark (aber woher sollte ich es wissen?) dass sie einander sofort und unfehlbar erkennen, ungeachtet jeder Schranke von Farbe, Geschlecht, Klasse, Alter und sogar Glaubensbekenntnis.” Dieses Zitat besagt deutlich: “Ich vermute, dass es so ist, aber da ich nicht einer von ihnen bin, kann ich es nicht wissen.” Hatte ich nicht bereits gesagt, dass nicht alle Apologeten Christen sind?

Dieses Zitat in Kapitel 11 folgt gleich nach einem anderen, in dem es heißt:

Jeder weiß über die Evolution Bescheid (obwohl einige gebildete Menschen natürlich nicht daran glauben): jedem ist erzählt worden, dass der Mensch sich aus niederen Lebensformen entwickelt hat.

Man beachte die Großschreibung des Wortes “Evolution” in diesem Zitat (wird im Englischen normalerweise klein geschrieben und ist daher in der Tat außergewöhnlich, Anm. d. Ü.), fast als würde es sich um irgendein theologisches Wesen handeln.

Lewis erwähnt in Christentum schlechthin noch eine Reihe anderer Gedanken, die nicht mit der Bibel übereinstimmen. In Kapitel 2 von Right and Wrong as a Clue to the Meaning of the Universe finden wir die Aussage:

Doch sicherlich besteht der Grund dafür, dass wir keine Hexen hinrichten, darin, dass wir nicht glauben, dass es solche Dinge gibt. Wenn wir es glauben würden…dann wären wir uns alle einig, dass wenn irgendjemand die Todesstrafe verdient hat, dann sind es diese schmutzigen Verräter.

Doch Gott glaubt an Hexen, denn sein Wort verrät uns das. Wir sollten die veröffentlichten Meinungen von Lewis über das Okkulte in Erinnerung behalten wenn wir uns seine Bücher für Kinder ansehen und die Auswirkungen, die sie auf diese Kinder haben können.

In Kapitel 9 von Beyond Personality finden wir das Fegefeuer, diese alte katholische Ausnahmeklausel, wo der Mensch nach dem Tod seine Sündenschuld abarbeitet. Der Autor schreibt so, als würde Jesus sagen:

Welches Leiden auch immer es dich in deinem irdischen Leben kosten mag, welche unvorstellbare Reinigung es dich nach dem Tod kosten mag, was auch immer es mich kostet, ich werde nie ruhen oder dich zur Ruhe kommen lassen bis du buchstäblich vollkommen bist…

In Wirklichkeit klingt Lewis aber mehr wie sein Zeitgenosse Bischof Sheen als wie ein bibelgläubiger Christ.

In Kapitel 1 von Beyond Personality steht:

Jeder liest und jeder hört Dinge, die diskutiert werden. Folglich gilt: auch wenn du keiner Theologie zuhörst heißt das nicht, dass du keine Gedanken über Gott hast. Es wird jedoch bedeuten, dass du eine Reihe falscher Vorstellungen hast — schlechte, verworrene, überholte Vorstellungen.

Nirgendwo in dem Buch wird erwähnt, dass man Gedanken über Gott dadurch bekommt, dass man sein Wort liest oder um Weisheit betet. Die einzigen vorgeschlagenen Quellen für eine solche Erkenntnis sind theologische Expertenkommissionen.

Warum sollte man Christentum schlechthin überhaupt lesen? Ein Christ mit Beurteilungsvermögen wird in der Lage sein, es auszusieben und den ganzen Irrtum heraus zu filtern, doch wenn wir wissen wollen, worum es im echten Christentum geht – warum dann nicht zum Ursprung des Christentums gehen und lesen, was Gott dazu zu sagen hat? Oh, wie dumm der Mensch ist, fortwährend nur die Definition irgendeines anderen Menschen über Gott zu suchen.

Lasst uns nicht vergessen, dass dieser Mann, der sehr hart daran gearbeitet hat, uns das Gefühl zu vermitteln, dass er einer von uns ist, eine Reihe von Büchern geschrieben hat, die unsere Kinder sehr wahrscheinlich lesen werden, wenn er uns überzeugt hat.

Lasst uns einige dieser Bücher für Kinder ansehen. Die berühmteste Kinderbuchserie sind die Chroniken von Narnia. Wenn auch Erwachsene oft beim Lesen Beurteilungsvermögen walten lassen, so trifft das auf Kinder selten zu. Somit können fiktionale Kinderbücher ein sehr gefährliches Produkt sein. Wenn giftige Philosophien in einem Buch enthalten sind, werden sie gewöhnlich immer in eine begeisternde Story eingeflochten. Das Kind ist verzaubert von der Geschichte und schluckt die Philosophien ohne überhaupt zu wissen, dass sie da sind. Wenn du versuchst, gute und gottesfürchtige Kinder aufzuziehen und untypische Resultate siehst, dann prüfe, was deine Kinder lesen. Dort wirst du gewöhnlich das Problem finden.

Die Chroniken von Narnia sind eine Sammlung von sieben Fantasiegeschichten. Auf dem Einband heißt es:

Hier ist dein Reisepass zu einem höchst außergewöhnlichen Ausflug in magische Länder und verzauberte Abenteuer. Wenn du noch nie in Narnia gewesen bist, kannst du zum ersten Mal durch eines der aufgeführten Bücher dort eintreten…

Der König von Narnia ist der erste Teil dieser “christlichen” Serie okkulter Bücher für Kinder. Der englische Titel The Lion, The Witch and the Wardrobe (deutsch: Der Löwe, die Hexe und der Kleiderschrank) selbst sollte einen Christen mit Beurteilungsvermögen schon stutzig machen. Wie kann ein christliches Buch so einen okkulten Titel haben?

Die Handlung dreht sich um vier Kinder, die durch einen magischen Kleiderschrank in das okkulte Land Narnia eintreten. Narnia ist bevölkert von sprechenden Tieren, die den gleichen Status haben wie Menschen. Das Land Narnia wird von der weißen Hexe regiert, die dafür sorgt, dass in dem Land ständig Winter ist. In dem Land leben brutale Kerle, Werwölfe und alle möglichen bösen Kreaturen, die auf der Seite der Hexe stehen. Die Hexe hat mächtige magische Kräfte und kann all ihre Feinde in Stein verwandeln. Die böse Hexe verführt eines der Kinder dazu, auf ihre Seite herüber zu kommen und die anderen Kinder müssen es retten.

Aslan, ein großer Löwe und der Sohn des großen Herrschers des Nordens ist der Einzige, der die Dinge in Narnia in Ordnung bringen kann. Er verhandelt mit der Hexe über die Erlösung eines der Kinder. Er muss sterben um das Kind zu retten. Doch er bleibt nicht tot, sondern erlebt eine Auferstehung und rettet den Tag. Aslan antwortet auf die Frage, was das denn alles bedeutet, mit “Es bedeutet, obwohl die Hexe mit der tiefen Magie vertraut war, gibt es eine noch tiefere Magie, die sie nicht kannte.” Schließlich wird die weiße Hexe vernichtet und der Frühling kehrt nach Narnia zurück.

Offensichtlich gibt es hier eine Erlösungsbotschaft in alldem, aber ist es die Botschaft von Jesus Christus? Offensichtlich nicht. Es ist die Erlösungsbotschaft eines okkulten New Age Löwen, der nicht mehr Macht hat als ein Mensch, aber genug Macht um in den Augen junger Leser unserem Erlöser Konkurrenz zu machen.

Statt durch die ganze Serie zu waten werden wir einen Sprung zum letzten Teil der Reihe machen. Das Buch trägt den Titel Der letzte Kampf. Dies ist die Geschichte darüber, wie das Böse nach Narnia kam und wie Aslan sein Volk in ein herrliches, neues Paradies führte. Es ist die Geschichte der Konfrontation zwischen Tash (Satan) und Aslan (Jesus).

Das Buch beginnt mit einer seiner exzellenten Lektionen darüber, wie man einen anderen zum eigenen Vorteil manipuliert und ausnutzt. Das geschieht durch eine Unterhaltung zwischen einem Affen (Shift) und einem Esel (Puzzle), der nicht so schlau ist wie der Affe. Der Affe benutzt bei einigen Gelegenheiten fehlerhafte Logik und Parallelismen um den Esel davon zu überzeugen, dass es das Beste wäre, ihm (dem Affen) einfach zu vertrauen und dadurch natürlich seine Launen und Wünsche zu befriedigen (Zum Besten des Esels natürlich). Das ist genau dieselbe Technik, die ältere Geschwister am Tag nach dem Lesen der Geschichte gegenüber ihren jüngeren Brüdern und Schwestern anwenden und sich einfach wundern werden, wie sie es geschafft haben, so etwas herauszufinden. Durch das gesamte Buch hindurch benutzt der Affe diese Manipulationstechniken um den Esel dazu zu veranlassen, alles zu tun was er (der Affe) will. (Es soll mir keiner erzählen, dass seine Kinder nicht begierig darauf sind, das an irgendjemandem auszuprobieren!)

Die Geschichte findet ihren Höhepunkt in einer letzten Kraftprobe zwischen Tash und Aslan. Natürlich triumphiert Aslan über das Böse, die Welt von Narnia kommt zu einem Ende und Aslan nimmt viele mit ins Paradies (Himmel).

Der beunruhigende Teil all dessen ist, wer da ins Paradies (Himmel) gehen darf. Am Ende des Buches sagt ein Diener von Tash (Satan), der es ins Paradies geschafft hat:

Ich habe meine Furcht überwunden und den Herrlichen in Frage gestellt und gesagt: Herr, ist es denn wahr, was der Affe sagt, dass du und Tash Eins seid? Der Löwe knurrte so sehr dass die Erde bebet (aber sein Zorn war nicht gegen mich gerichtet) und sagte: Es ist falsch. Nicht weil er und ich nicht Eins sind, sondern weil wir Gegensätze sind. Ich nehme die Dienste an, die du für ihn getan hast, denn er und ich sind so unterschiedlich, dass kein widerwärtiger Dienst mir erwiesen werden kann und kein guter Dienst ihm erwiesen werden kann. Daher – wenn irgendein Mensch bei Tash schwört und seinen Schwur um des Schwures willen hält, dann hat er in Wirklichkeit unwissentlich bei mir geschworen und es bin ich, der ihn belohnt. Und wenn irgendein Mensch eine Grausamkeit in meinem Namen tut, dann kann er zwar den Namen Aslan nennen, aber es ist Tash, dem er dient und von Tash wird seine Tat angenommen. Verstehst du, Kind? Ich sagte: Herr, du weißt, wie sehr ich verstehe. Doch ich sagte auch (weil die Wahrheit mich zwang): Ja, ich habe all meine Tage Tash gesucht. Geliebter, sagte der Herrliche, wenn dein eigentliches Verlangen nicht nach mir gewesen wäre, hättest du nicht so lange und so ernsthaft gesucht. Denn alle finden, was sie in Wahrheit suchen.

In dem Buch sterben die Kinder tatsächlich und treten in den Himmel ein. Wie wir aus der zitierten Passage entnehmen können, gilt das natürlich auch für alle Arten von Geschöpfen, sowohl gute als auch böse. Einige Leute preisen das Buch als eine Allegorie auf das Evangelium, doch bei näherer Betrachtung hat es ganz und gar nicht die Absicht, jemanden zu Christus zu führen. Es ist einfach nur eine sehr irreführende, okkulte Fantasiegeschichte im Stil des New Age, die voll gestopft ist mit Tieren mit übernatürlichen Kräften und der bösen Philosophie:

Egal wie übel wir sind, wir haben alle diesen Funken an Gutem in uns, weshalb Gott uns ganz sicher in den Himmel aufnimmt.

Neben all dem so offenkundig Bösen in dem Buch – Hexen, Magie, Zaubersprüche, Dämonen und mehr – gibt es etliche ernste Probleme, die bei unseren Kindern Schaden anrichten können und anrichten werden.

Ein Kind, das dieses Buch liest, tritt – wie ja auch damit geworben wird – “in eine andere Welt” ein – eine Welt der Fantasie. Lewis war wie Disney ein New Age Anhänger. Er baute ganze surrealistische Welten, in die unsere Kinder entfliehen können – fliehen aus der Realität und aus dem wirklichen Leben. Diese Welten enthalten ausnahmslos Kreaturen jeglicher Art, die unseren Kindern liebenswert erscheinen und heldenhafte Taten vollbringen, wobei sie oft größere Macht zeigen als unser Erlöser es tat als er auf Erden wandelte. Wen werden unsere Kinder am bereitwilligsten als den identifizieren, der Ehrfurcht gebietende Macht hat – Lewis’ Charaktere, Disneys Charaktere, irgendeinen durch das Weltall reisenden Helden oder den allmächtigen Jesus? Ist es ein Wunder, dass wir es schwer haben, unsere Kinder davon zu überzeugen, sich selbst und alles an jemanden zu geben, der so weit unten in der Hierarchie ihrer Erfahrungen rangiert? Warum sollten wir den Sinn unserer Kinder mit bedeutungslosen Fantasien vernebeln, die bestenfalls nur in Zweifeln und Verwirrung hinsichtlich der wirklichen geistlichen Dinge enden und schlimmstenfalls die Schleusen ihres Denkens für die ständig zunehmenden Wellen fesselnder Fantasien öffnen, die sie in die Welt Satans und des Okkulten einführen sollen?

Diese Chroniken würden eine ziemlich irreführende Allegorie abgeben. Wie gesagt: im ersten Buch verhandelt Aslan mit Satan. Doch unser Gott hat nie mit seiner entarteten Kreatur verhandeln müssen. Jesus hat nicht mit Satan verhandelt bevor er ans Kreuz ging um für die Menschheit zu sterben. Diese Tat war bereits vor Grundlegung der Welt vorherbestimmt!

Diese Geschichten wären eine fehlerhafte Allegorie weil sie eine Erlösung aus Werken unterstellen statt einer Erlösung aus Glauben. Schlimmer noch: wir haben gesehen, dass Kinder gelehrt werden, dass man sogar durch böse Werke gerettet werden kann, wenn sie nur mit ganzem Herzen getan wurden. Ganz sicher kann man nicht Satan dienen und es als Dienst für Christus werten und dann auf Unwissenheit  plädieren und in den Himmel eintreten. Die Bibel sagt:

Apostelgeschichte 4, 12
Und es ist in keinem anderen das Heil; denn es ist auch kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in welchem wir sollen gerettet werden!

Schließlich wäre es besser, nie die Behauptung einer Allegorie aufzustellen. Die Behauptung als solche schon dient nur dazu, das Werk als Gotteslästerung zu verdammen. Die Bibel sagt dazu: 

Römer 1, 21-25
Denn obschon sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott gepriesen und ihm nicht gedankt, sondern sind in ihren Gedanken in eitlen Wahn verfallen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert. Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit dem Bild vom vergänglichen Menschen, von Vögeln und vierfüßigen und kriechenden Tieren. Darum hat sie auch Gott dahingegeben in die Gelüste ihrer Herzen, zur Unreinheit, dass sie ihre eigenen Leiber untereinander entehren, sie, welche die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und dem Geschöpf mehr Ehre und Dienst erwiesen als dem Schöpfer, der da gelobt ist in Ewigkeit. Amen!

Wie man sieht erwartet Gott, dass der Mensch ihn, den göttlichen Schöpfer des gesamten Universums, nie in Form irgendeines Tieres darstellt, das auf allen Vieren läuft, ob es nun Aslan heißt oder wie auch immer. Er gebietet uns auch, ihn nie auf solch eine vergleichende, jämmerliche Art zu sehen. Was richtet das in einem beeindruckbaren Gemüt an? Im Propheten Jesaja heißt es:

Jesaja 5, 20
Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse nennen; die Finsternis für Licht und Licht für Finsternis erklären; die Bitteres süß und Süßes bitter nennen!

Wir müssen vorsichtig sein wenn wir das Wort “Allegorie” benutzen weil Gott uns für das zur Rechenschaft ziehen wird, was wir christlich nennen.

Wir können diese Bücher für junge Menschen niemals empfehlen. Einige Leute beharren darauf, dass es sich doch einfach nur um Unterhaltungslektüre handle, aber Unterhaltung um welchen Preis? Sollen wir den Sinn unserer Kinder C. S. Lewis preisgeben weil er ein paar fesselnde Aussagen für das Christentum als ein irdisches Wertesystem macht? Sein Christentum ist eines des Verhaltens. Es ist eines, in dem die Bibel nicht die letztgültige Autorität ist. Es ist eines, das Buße nicht erwähnt. Es ist eines, in dem das Blut Christi nicht gebraucht wird. Es ist eines, das Menschen aller Glaubensrichtungen annimmt, ob sie nun Christus kennen oder nicht, solange sie nur akzeptable Werke vorzuweisen haben. Es ist eines, das die Realität okkulter Einflüsse wie Hexen leugnet. Ist das die Art von Mentor, den wir für unsere Kinder wollen?

 

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Wir denken, dass einige Leser an dem folgenden Zeugnis interessiert sein könnten. Es enthält ein paar Gedanken darüber, wovon wir immer schon gedacht haben, dass es die Hauptursachen für Alpträume, unerklärliche Ängste und geistliche Verwirrung bei Kindern sind:
“Zunächst einmal ein „Dankeschön“. Wir sind dankbar für all die Schriftstellen in jedem Artikel. Die aufgegriffenen Themen sind herausfordernd und Gottes Wort ist nichts entgegenzusetzen. Wir haben die Lektionen in unsere Familienandachten einbezogen. Und die Kinder genießen es tatsächlich und wollen an unseren Problembereichen arbeiten. Es ist befreiend, genau zu wissen, was Gott von uns erwartet.

Sie haben erwähnt, eine Buchbesprechung zu C.S. Lewis zu schreiben. Hierzu würde ich gerne eine Erfahrung beisteuern, die wir gemacht haben.

Vor einigen Jahren, als wir eine bestimmte Gemeinde besuchten, ließen wir unsere Kinder für eine kurze Zeit dort den Kindergottesdienst besuchen. Wir machten den Fehler, uns nicht vorher darüber zu informieren, was dort gelehrt wurde.

Unsere Tochter war damals sieben Jahre alt und fing plötzlich an, nachts Alpträume zu haben. Eines nachts war es so schlimm, dass sie hysterisch schrie als sie uns die Treppe heraufkommen hörte und förmlich gegen uns kämpfte als wir versuchten, sie aufzuwecken und zu trösten. Ich habe noch nie ein derart in Angst und Schrecken versetztes Kind gesehen.

Nachdem wir sie beruhigt und für sie gebetet hatten, erzählte sie uns ihren Alptraum: Eine Hexe versuchte, sie hinunter in einen schwarzen Abgrund zu stoßen und sie zeigte auf dem Boden in ihrem Zimmer, wo der Abgrund gewesen war. Durch weitere Fragen fanden wir heraus, dass sie im Kindergottesdienst den Film „Die Chroniken von Narnia“ geschaut hatte. Wir brachten all dies vor unseren himmlischen Vater, der alle Macht über die Finsternis hat, und unsere Tochter hatte keine Träume dieser Art mehr bis zum nächsten Sommer, als Freunde kamen um das Wochenende bei uns zu verbringen.

Ihr Traum war nicht so Furcht erregend wie zuvor, doch er hatte denselben dämonischen Einschlag. Wir stellten fest, dass die Tochter unserer Besucher kurz vor ihrem Besuch bei uns „Die Chroniken von Narnia“ angeschaut hatte.

Wenn wir die Bibel studieren, sehen wir Jesus von Dämonen besessene Menschen heilen oder befreien und von ihren Sünden zu lösen, doch ich sehe nirgendwo, dass er okkulte Symbole benutzte um das Evangelium zu vermitteln. In 1. Korinther 1:21 heißt es: “Denn weil die Welt durch ihre Weisheit Gott in seiner Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott, durch die Torheit der Predigt diejenigen zu retten, welche glauben.”

Warum müssen wir auf die Wege der Welt zurückgreifen wenn Gott uns doch genau sagt, wie er es getan haben möchte?

Ich las einmal ein Zitat von C. S. Lewis, in dem er sagte, er sei vernarrt in das Okkulte. In Epheser 5:12 erhalten wir dazu die Antwort: …denn was heimlich von ihnen geschieht, ist schändlich auch nur zu sagen.

Leider ist mein Brief etwas ausschweifend geworden, aber ich hoffe, er hilft jemandem weiter. Arbeiten Sie weiter im Herrn. Wir beten für Sie.”

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Wir wissen, dass einige nun spötteln werden, diese Fantasiegeschichten würden doch niemandem weh tun oder schaden. Wir überlassen die Entscheidung darüber Ihnen als Eltern. 
 
 

ADDENDUM


Hier noch einige zusätzliche Anmerkungen zum obigen Artikel:

Ich will einmal mit der größten “christlichen” Lüge über die Chroniken von Narnia beginnen. Über die Jahre sind wir oft gefragt worden, wie wir über C. S. Lewis schreiben und dabei nicht wissen können, dass “Gelehrte” gesagt haben, die Chroniken von Narnia seien eine christliche Allegorie. Nun, wir wissen sehr wohl, dass „Gelehrte“ derartiges gesagt haben. Doch C. S. Lewis selbst hat geleugnet, dass es so ist. Unsere Frage an derartige „Gelehrte“ lautet: “Warum verbreiten Sie diesen Irrtum?“ Wir merken, dass dieser Gedanke allgemein aus ökumenischen Quellen hervorkommt und vermuten daher, dass man dort davon ausgeht, es könne ihrer Zielsetzung helfen, Christen zurück unter die Papstherrschaft zu bringen. Die folgenden Zitate fassen das Empfinden von C. S. Lewis über den allegorischen Status der Chroniken von Narnia zusammen.

Lewis war Mitglied einer literarischen Gruppe namens „The Inklings“. Das folgende Zitat stammt aus dem Werk “The Inklings Handbook”, einem historischen und biografischen Werk einiger Männer, die von dieser literarischen Gruppe begeistert waren: “CSL [Lewis] jedoch argumentierte entschieden, dass die Chroniken von Narnia nicht als eine Allegorie angesehen werden sollten wie „Die Pilgerreise“ von John Bunyan, obwohl er die beabsichtigten Parallelen zwischen den Hauptthemen christlicher Lehre und den Chroniken anerkannte, nicht zuletzt in dem eindeutig übernatürlichen Christussymbol: Aslan, der Löwe.”

Aus demselben Buch: “Die ersten Hinweise auf Narnia kommen sehr früh in CSLs Leben, lange bevor er ein Christ wurde; gewöhnlich wird angenommen, dass er die gesamte Serie mit einer starken evangelistischen Motivation als eine ausführliche Allegorie auf den christlichen Glauben schrieb, doch das ist eine Annahme, die CSL immer abstritt und die von den Fakten nicht gestützt wird.”

Wem sollen wir also glauben? Gelehrten, die ihre unhaltbaren Positionen rechtfertigen wollen oder dem Autor selbst? Nebenbei bemerkt: es gibt einen sehr guten Grund für Lewis’ Dementi. Deshalb spricht ja auch unsere ursprüngliche Buchbesprechung dieses Argument auf der Grundlage des in Frage stehenden Inhalts an. Wir haben bereits die Passage über den Diener von Tash (Satan) untersucht, der ins Paradies kam und seine Erklärung gelesen. Die Idee dahinter war, dass Gott, weil er ja die Werke seiner Feinde zu seinem eigenen Vorteil wendet, diese Feinde auch wärmstens in den Himmel aufnehmen wird. Es ist ziemlich leicht, dies als weder biblisch noch christlich bloßzustellen – und zwar für jeden, der jemals ein wenig Zeit in der Bibel verbracht hat.

Lewis wusste, dass das Werk weit von gesunder Theologie entfernt war und er wusste auch, dass die Menschen damals nicht so bereitwillig derart surreale Vorstellungen als „christlich“ annahmen. Er wusste, dass es noch viel zu früh war um seine Wunder wirkenden Tiere, seine New Age Story, als tatsächliche Lehre der Art zu präsentieren, mit der wir heute überschüttet werden. Aslan und Tash sind offensichtlich New Age Manifestationen, selbst ohne in irgendeinen Kontext von Religion gestellt zu werden. Aslan ist kein Christus, was die Autoren des Werkes “The Inklings Handbook” nur allzu eifrig bestätigen würden. Er ist das Bild eines Hermaphroditen – eine nicht greifbare Kopie – die Herz und Verstand fesseln soll. Er soll die Herzen fesseln, von denen Gott sagt, dass sie einzig und allein von ihm gefesselt sein sollen.

Das Buch “Dienstanweisung für einen Unterteufel” wurde von Lewis geschrieben und wird als ein lehrreiches Buch zu dem Thema idealisiert, wie der Teufel denkt und im Leben von Menschen arbeitet. Es ist in Form einer Reihe von Briefen gehalten, die ein Dämon, Onkel Screwtape, an seinen Neffen Wormwood schreibt. Wormwood hat den Auftrag, sich um einen Menschen zu kümmern, der kürzlich ein Christ geworden ist. Die Briefe enthalten Screwtapes Anweisungen dazu, wie man den Menschen zurück in das Lager des Teufels und unter dessen Herrschaft locken kann. Obwohl es als lehrreiches Werk für Christen angeboten wird, scheint es vielmehr ein Anleitungsbuch für die dem New Age hingegebenen ökumenischen Ränge dieser Generation zu sein.

Man beachte nur folgenden Rat von Screwtape an seinen Neffen:

Ich habe große Hoffnung, dass wir in absehbarer Zeit lernen können, wie man ihre Wissenschaft [die der Menschen] in solch einem Ausmaß emotionalisieren und mythologisieren kann, dass das, was im Grunde eine Glaubensüberzeugung in uns [Dämonen] ist (wenn auch nicht unter dem Namen), sich einschleichen wird während das menschliche Gemüt für einen Glauben an den Feind [Christus] verschlossen bleibt. Die ‘Lebenskraft’, die Anbetung von Sex und einige Aspekte der Psychoanalyse mögen sich hier als nützlich erweisen. Wenn wir einmal unser perfektes Werk ausführen können – der materialistische Magier, der Mensch, nicht nur gebraucht, sondern buchstäblich anbetet was er vage mit ‘Kräfte’ umschreibt während er jedoch die Existenz von ‘Geistern’ leugnet – dann ist das Ende des Kampfes in Sicht.

Lewis sagt hier, dass die Strategie, um Christen unter die Herrschaft des Teufels zu bringen, darin besteht, sie enthusiastisch über irgendwelche ‘Kräfte’ zu machen, wobei sie diese ‘Kräfte’ nicht als dämonische Geister oder Gedanken erkennen.

Ist das nicht genau das, was nun durch die Filmversionen der Werke von Lewis und Tolkien geschieht? Und wurde es nicht auch durch ihre Bücher erreicht? Wird diese Strategie nicht weiter durch „Gelehrte“ getarnt, die mithelfen, die Wahrheit über diesen geistlichen Angriff zu verbergen indem sie ihn „christliche Allegorie“ nennen? Und sind nicht Lewis’ eigene Werke genau in diesem Sinne und auf diese Art eingesetzt worden? Haben nicht die Werke von Lewis und Tolkien einfach den Weg gebahnt für die weit verbreitete Akzeptanz vor allen Dingen von Harry Potter? Ist es nicht sogar noch lächerlicher, dass einige “Gelehrte” uns über die Dämonisierung und Zauberei im Zusammenhang mit Harry Potter warnen und uns dann darüber informieren, dass die Dämonisierung und Zauberei von Lewis und Tolkien zu einem integralen Bestandteil unseres christlichen Glaubens gemacht werden kann? Man beachte, wie die Idee der ‘Kräfte’ und Hermaphroditen aus den Werken der Inklings entsprungen ist und sich zu einer wahren Kultur von imaginärem Unsinn wie Krieg der Sterne etc. entwickelt hat.

Ist dieses Geschäft mit den Allegorien wirklich ein guter Rat? Es kommt aus den richtigen Quellen und Bewegungen. Diese Leute sind für das Leben und gegen Abtreibung. Sie sind Konservative. Sie sind in den Bewegungen zu finden, die eine “christliche Regierung” wollen. Doch hier ist das, was Screwtape sagt:

 

Sobald du die Welt zu einem Ziel und den Glauben zu einem Mittel gemacht hast, hast du deinen Mann fast gewonnen und es macht kaum einen Unterschied, welche Art von weltlichem Ziel er verfolgt. Solange ihm nur Versammlungen, Pamphlete, Politik, Bewegungen und Feldzüge mehr bedeuten als Gebete und Sakramente und Barmherzigkeit, gehört er uns – und je “religiöser” (in diesem Sinne) er ist, desto sicherer gehört er uns. Ich könnte dir hier unten einen ziemlichen Käfig voll solcher Leute zeigen.

Und weiter:

Andererseits wollen wir, und wir wollen es sehr, dass Menschen das Christentum wie ein Mittel behandeln, bevorzugt natürlich wie ein Mittel zu ihrem eigenen Fortschritt, aber wenn das nicht klappen sollte, wie ein Mittel zu irgendetwas – notfalls selbst zu sozialer Gerechtigkeit. Man muss einen Menschen zuerst dazu bringen, soziale Gerechtigkeit als eine Sache zu betrachten, die der Feind [Gott] verlangt und ihn dann bis zu dem Punkt weiter befördern, an dem er das Christentum schätzt und ehrt weil es soziale Gerechtigkeit hervorbringen mag.

Das ist sehr interessant. Es liest sich wie ein Drehbuch um Menschen als Verlorene in die Ewigkeit zu schicken. Man halte sie nur beschäftigt durch irgendwelche Bewegungen, die eine oder andere gute Sache und „Gelehrte“. Dann wecke man ihr Interesse an Abenteuern und Okkultismus, die sich als „Kräfte“ maskieren. Und schließlich, quasi als Sahnehäubchen auf dem Kuchen, füge man ein wenig mentale Rechtfertigung hinzu. Man interessiere sie für soziale Gerechtigkeit und eine „christliche“ Regierung genauso sehr oder noch mehr als sie am wahren Christentum (welches die vorher genannten beiden Dinge überhaupt nicht beinhaltet, nicht einmal nach Lewis) interessiert sind und involviere sie in diese Dinge. Schließlich ist es so leicht, die Sünde, nicht täglich, sogar stündlich, für Gott zu leben, zu ignorieren, wenn wir uns konstant irgendeine andere gute Sache bewusst machen können, die wir tun.

Können wir nicht spekulieren, dass dieses Drehbuch mit nachteiligen Auswirkungen auf unsere Gesellschaft religiös befolgt wurde? Sind wir nicht von der sich in den Händen Ungläubiger befindenden Verlagsindustrie mit Fantasiegeschichten nach Art von Lewis und Tolkien geradezu überschwemmt worden? Hat Hollywood nicht viele von ihnen in das noch stärker fesselnde Medium des Films umgesetzt? Folgten dem nicht unzählige Versionen von Kreaturen nach der Art der Filme wie Krieg der Sterne, Terminator und ähnliche? Und sind nicht soziale Themen und eine “christliche Regierung” zu den wesentlichsten Zielen der heutigen Kirchen und christlichen Kreise geworden? Selbst die führenden Politiker der Nation werden zu Christen erklärt. All diese Dinge mögen bewirken, dass wir uns ziemlich gerecht hinsichtlich unseres „Standpunktes“ fühlen, doch unsere Nation befindet sich weiterhin auf einer Abwärtsspirale. Könnte es sein, dass Screwtapes Schöpfer einen Plan niedergeschrieben hat um uns davon zu überzeugen, unser Bestreben nach persönlicher Heiligkeit durch ein Bestreben nach nationaler Gerechtigkeit zu ersetzen?

Doch vielleicht sollten wir bewerten, was wir uns anschauen und lesen wenn wir über unsere Gerechtigkeit nachdenken. In einem Psalm heißt es:

Psalm 101, 3
Ich will nichts Schlechtes vor meine Augen stellen; Übertretung zu üben hasse ich, es soll mir nicht anhaften.

Liebt Hollywood den Herrn Jesus Christus oder wendet man sich dort von ihm ab? Sollten wir uns die Werke anschauen und diese Bilder in unserem Kopf haften lassen? Was ist mit den Hexen, Dämonen und Fantasiegeschöpfen in den Büchern? Sollten diese Bilder uns anhaften? Wenn C. S. Lewis meint, dass diese Dinge nicht gut für uns sind, warum hat er sie dann für unsere Kinder geschrieben? Könnte es sein, dass die Leute, die ihn verstehen, wohl wissen, dass er uns in den Wegen der Korruption unterweist? Sind die Kinder der Welt auch in dieser Angelegenheit weiser als die Kinder des Lichts?

Es ist wirklich rätselhaft, dass irgendein wahrer Christ meinen kann, Lewis sei ein Christ gewesen. Es scheint so zu sein, dass die meisten lediglich die Rat gebende Rhetorik gehört haben. Nur wenige haben sich wohl die Zeit genommen, die Werke zu lesen, die seine persönlichen Ansichten enthüllen oder biographische Werke, in denen seine Gewohnheiten angeführt sind. Lewis betrachtete nicht die gesamte Bibel als das unfehlbare Wort Gottes (Reflections on the Psalms). Er glaubte nicht, dass der Glaube an Jesus Christus alles ist, was zur Errettung notwendig ist (Dienstanweisung für einen Unterteufel). Er glaubte, dass man seinen Glauben in einem Augenblick durch das Begehen einer Todsünde verlieren kann (Dienstanweisung für einen Unterteufel). Er glaubte an das Fegefeuer als einen Ort (weder Himmel noch Hölle) vorübergehender Bestrafung (Dienstanweisung für einen Unterteufel). Er glaubte, dass die kirchlichen Sakramente Teil der Erlösung sind (Christentum schlechthin; Dienstanweisung an einen Unterteufel). Er glaubte, dass Ungläubige zu Christus gehören können ohne es zu wissen (Christentum schlechthin). Er hatte ein aktives Interesse am Okkulten (The Inklings Handbook). Und ungeachtet seines Rufes und seiner “großen, erhabenen Worte” war sein Ausblick auf den Tod nicht der eines Christen. Wie viele (die meisten?) religiöse Menschen hatte Lewis eine grundlegende Angst vor dem Tod. Seine Furcht davor war in der Mitte seines Lebens fast pathologisch und zwanghaft. Die körperliche Auslöschung war ein fortwährender Alptraum für ihn und wie auch immer seine theologischen Überzeugungen und Hoffnungen aussahen, so war er doch vor dem Tod seiner Ehefrau nicht in der Lage, sich mit dem Übergang auszusöhnen, den der Tod unvermeidlich zur Folge hat.

Die Vorstellung von Lewis als einem “großartigen christlichen Denker” ist vielen so lange und so gründlich vermittelt worden, dass er zu einem sehr realen “Engel des Lichts” geworden ist. Es war Hitler, der einmal gesagt hat:

Wenn man eine Lüge nur oft genug und lange genug erzählt, werden die Leute sie glauben. 

Da wir nun also wissen, dass Die Chroniken von Narnia keine christliche Allegorie sind, was sind sie dann? Das Konzept, dass auch die Feinde Gottes in den Himmel kommen können, ist theologisch nicht gesund und in keinem Fall christlich. Es ist theosophisch. Theologie ist das Studium der Verbindung mit Gott. Theosophie ist das Studium der Verbindung zu Gottes Gegenpol oder Erzfeind. Die Chroniken sind voll von theosophischen Überzeugungen. Der Gedanke, dass Gottes Feinde in den Himmel gehen, ist ein eindeutig theosophisches Theorem. Und das macht auch Sinn. Wer dem Teufel dient und ihn anbetet erwartet nicht, deshalb die Ewigkeit im Höllenfeuer zu verbringen.

Der größte Teil der Theosophie wird der Welt heute als ihr Gegenteil verkauft – Theologie. Der Grund ist offensichtlich. Die meisten Menschen würden sie nicht für bare Münze nehmen, doch verkleidet als Religion, Kirche, Glauben etc. ist sie leicht akzeptierbar für diejenigen, die weniger Sorge dafür tragen, Beurteilungsvermögen walten zu lassen. Die amerikanische Theosophische Gesellschaft versammelte sich im Jahr 1901 um zu erörtern, wie das Ziel zu planen und umzusetzen sei, die Theosophie innerhalb der ganzen Nation und der Welt zu propagieren. Die bei dieser Begegnung gezogene Schlussfolgerung besagte, dass eine derartige Ausbreitung ausschließlich durch die Kirchen und Gemeinden möglich sei – dass theosophische Werte als christlich oder religiös verkleidet werden müssen um weitläufig akzeptiert zu werden. Was wird uns also durch diese Gelehrten beigebracht, die uns sagen, dass diese ganze Theosophie in Wirklichkeit christlich ist?

Und was ist mit Lewis? Sind wir immer noch nicht bereit, seine Verbindung mit dem Okkulten zu glauben? Warum nicht? Es ist eine öffentliche Tatsache. Der folgende Auszug stammt aus einem Brief an ein religiöses Magazin.

“Hut ab vor Roberta Green für ihre geschickte Zusammenfassung über die Probleme mit Harry Potter. C. S. Lewis selbst hat die Gefahren erlebt, die “Grenze zu überschreiten” in den Bereich der Besessenheit vom Okkulten. InSurprised by Joy schreibt er, dass ihm teilweise durch eine Oberin an der Schule, die sich im Okkulten betätigte, “zum ersten Mal schlagartig der Gedanke kam, dass überall um uns herum echte Wunder sind, dass die sichtbare Welt einfach nur ein Vorhang sein könnte, der gewaltige Dinge verbirgt, die meiner einfachen Theologie unbekannt waren. Und das setzte in mir etwas in Gang, mit dem ich seither immer wieder eine Menge Probleme gehabt habe – das Verlangen nach dem Übernatürlichen, einfach als eine Leidenschaft für das Okkulte. Nicht jeder hat diese Krankheit; doch wer sie hat, wird wissen, was ich meine. Es ist eine spirituelle Begierde und genau wie die körperliche Begierde besitzt sie die fatale Macht, während der Dauer ihrer Anwesenheit alles andere in der Welt als uninteressant erscheinen zu lassen.”

Einige Kinder werden Harry Potter lesen und nie Probleme mit einer derartigen Begierde bekommen; doch für andere wird es die Tür für eine bösartige Besessenheit öffnen. Nachdem ich den ersten Band von Harry Potter gelesen hatte, habe ich entschieden, dass unsere Kinder keinen Bedarf danach haben, dass diese Tür geöffnet wird, nicht einmal einen Spalt breit.

Wie ist es mit etwas noch Offensichtlicherem? In Dienstanweisung für einen Unterteufel  nimmt Lewis seinen Leser zugegebenermaßen mit auf eine Reise in die Denkweise des Teufels. Dies ist ein Studienbereich, der in der Bibel strikt verboten wird. Das ist ein Studium, das keinem christlichen Hirn im Dienst Gottes, selbst einem so “großen” wie dem von C. S. Lewis, zu machen gestattet ist. Und nun sage man mir: ist das eine theologische oder theosophische Reise? Wird Gott solch eine Reise gutheißen solange uns nur „Gelehrte“ sagen, dass sie einem „großen christlichen Denker“ entsprungen ist?

Sollte es irgendeinen Zweifel hinsichtlich der Theosophie von Lewis oder seiner Aktivität im Okkultismus geben? Bedenke die Gesellschaft, mit der er sich umgab. Er war ein berühmtes Mitglied der Gruppe „The Inklings“. Dies war eine literarische Gruppe, die sich in Gastwirtschaften traf um Gedanken auszutauschen und darüber zu diskutieren, auf welche Weise ihr Werk die Gesellschaft beeinflussen sollte. Viele hatten theosophische Verbindungen, zu denen niemand Geringerer als Aleister Crowley gehörte, Mitglied der Geheimgesellschaft „Order of the Golden Dawn“, der sich selbst „Das große Tier“ und „der böseste Mann, der lebt“ nannte. Charles Williams wurde ebenfalls zutiefst involviert in Zauberei und Theosophie weil er von deren Macht beeindruckt war. Autor um Autor in der Gruppe war fasziniert vom vorchristlichen Heidentum und sie bezeichnen die Ideen, die sie im vorchristlichen Heidentum finden, als die Quelle vieler ihrer Gedanken, die in ihren Werken zum Ausdruck kommen. Ist das nicht ein wenig seltsam für christliche Autoren? Es gab Unmengen an vorchristlichem Theismus, aus dem man hätte lernen können. Es gibt ausreichend gute Gedanken und Ideen im Alten Testament und ich habe erlebt, dass viele von ihnen als Quellen für sehr gute Lektüre verwendet wurden. Natürlich ist nichts davon so hypnotisch (oder so verwirrend) gewesen wie die Werke der Inklings, insbesondere die von Lewis und Tolkien.

Denke einmal für einen Augenblick darüber nach. In Christentum schlechthin sagt Lewis uns, Christen würden einander erkennen, doch er spricht über sie als eine Personengruppe, zu der er selbst nicht gehört, zu der er sich selbst nicht zählt. Er veröffentlichte auch eine ansehnliche Menge an Fantasiegeschichten voller okkulter Andeutungen, abgerundet durch eine bedeutende theosophische Lehre. Wenn man weiß, dass er selbst leugnete, dass seine Fantasiegeschichte eine christliche Allegorie war und einem klar wird, dass auch Theosophen einander an ihren Überzeugungen und Werken erkennen können – sollen wir dann vermuten, dass Lewis den Leuten, die mit diesen Dingen vertraut sind, vermitteln wollte, wer er war? Ist es überdies ein Wunder, das wir so viele Berichte über kleine Kinder erhalten, die fortwährend Alpträume haben und über dämonische Erfahrungen berichten nachdem sie eines von Lewis’ „allegorischen“ Werken gesehen haben? Lewis’ Werk ist mit „weißer Magie“ im Gegensatz zu der „schwarzen Magie“ von Harry Potter bezeichnet worden. Gibt es irgendeine Art von weißer Magie für Gott? Was sagt sein Wort über jede Art von Magie? Weisen Lewis’ Magier, Dämonen, Ungeheuer, Monster, Flüche, Götter, Feen und Illusionen Menschen wirklich auf Gott hin? Die Bibel sagt: Ich will nichts Schlechtes vor meine Augen stellen. Was tun wir wenn wir solche Dinge lesen und anschauen? Und was noch schlimmer ist – was tun wir unseren Kindern damit an?

Wie wir gesagt haben, sind C. S. Lewis und J. R. Tolkien nur der erste Schritt in Richtung Harry Potter und darüber hinaus. Und wie lange sollen wir all die surrealen Videospiele tolerieren, die unsere Kinder verderben? Diese Spiele zerstören buchstäblich die richtige Denkfähigkeit in unseren jungen Leuten. Das ist eine Tatsache und nicht die verlorene Idee einer christlichen Stimme, die in der Wüste ruft. Es gibt faktische Beweise dafür, die von ungläubigen Regierungen und ungläubigen medizinischen Instituten durchgeführt worden sind, bestätigt von nicht-christlichen Psychiatern und Psychologen landesweit. Recherchiere. Finde heraus, was solche Spiele unseren Kindern antun. Sie sind sogar für Erwachsene extrem schädlich. Beachte auch, wie viele Parallelen es zwischen diesen Spielen und den Büchern und Filmen gibt, die bei Lewis, Tolkien und anderen wie ihnen ihren Ursprung haben.

Nebenbei bemerkt war J. R. Tolkien ein Zeitgenosse von Lewis und erhielt ein beträchtliches Maß an Beratung und Betreuung durch ihn. Tolkiens Werke sind denen von Lewis so ähnlich, dass, wären sie alle unter demselben Namen veröffentlicht worden, nur wenige den Unterschied hätten ausmachen können. Sie sind angefüllt mit demselben Okkultismus, derselben schwarzen Magie und denselben theosophischen Ansichten. Auch bei ihnen verfolgte der Autor nie die Absicht einer Allegorie. Tolkien war ein Katholik, daher kannte er keine Erlösung durch Glauben an Christus. Da ich selbst ein Katholik gewesen bin, kann ich sowohl durch meine eigene Erfahrung als auch anhand der letzten päpstlichen Enzyklika bezeugen, dass die katholische Kirche keine andere Erlösung lehrt als die Erlösung durch sie selbst. Soviel zu Gelehrten und ihren Allegorien.

In Prediger 1 heißt es:

Prediger 1, 9
Was ist gewesen? Das, was sein wird! Und was hat man gemacht? Das, was man machen wird! Und es gibt nichts Neues unter der Sonne.” Das Spiel der Theosophen ist keine Neuerfindung. Es gibt es schon so lange wie den Menschen selbst. Und die Ermahnung von Jesus in Lukas 16:8 gilt genauso für heute wie für den Tag, an dem er sie aussprach: “Denn die Kinder dieser Welt sind ihrem Geschlecht gegenüber klüger als die Kinder des Lichts.

Eine letzte Frage: Wenn in den Tagen von Jesus die Kinder des Lichts die Juden waren und viele Juden nicht in den Himmel gingen, wie viele heutige Gemeinden sind dann auf dem Weg in die Hölle weil sie Irrlehren angenommen haben? Wie viele werden ungeduldig von Screwtape erwartet? Wie viele sitzen an dem Platz, an den die theosophischen Gelehrten gegangen sind um sie zu lehren – die Gemeinde? „Die Gemeinde“ ist auch der Ort, an dem die Pharisäer „Gottes Volk“ lehrten – die Leute, die sagten: Herr, Herr und denen Jesus erwiderte: Ich habe euch nie gekannt. Die Pharisäer waren Gelehrte. Macht Bildung Wahrheit aus? Sind wir nicht verantwortlich dafür, zu beurteilen, was wir gelehrt werden? Bringen Gelehrte uns das bei, was richtig ist – oder das, was populär ist? Werden wir gelehrt, dass die, welche reinen Herzens sind, Gott sehen werden oder wird uns als christlicher Parallelismus verpackter Müll angeboten? Der Pfad parallel zum schmalen Weg führt in die Zerstörung. Nimm’ mich nicht ungeprüft beim Wort. Wie viel Zeit hast du allein mit Gottes Wort verbracht und es dem Heiligen Geist gestattet, dich den Unterschied zu lehren? Die Ewigkeit steht auf dem Spiel. Er kennt die, die reinen Herzens sind.

Für nähere Informationen und Textbelege

Bildnachweis:
„Statue of C.S. Lewis, Belfast“. Lizenziert unter CC BY 2.0 über Wikimedia Commons – http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Statue_of_C.S._Lewis,_Belfast.jpg#mediaviewer/File:Statue_of_C.S._Lewis,_Belfast.jpg

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