Biblische Erlösung

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Römer 1, 20
Denn sein unsichtbares [Wesen]… wird von Erschaffung der Welt an in dem Gemachten wahrgenommen und geschaut, damit sie ohne Entschuldigung seien;

Der erste Hauptsatz der Thermodynamik besagt, dass Energie, der Stoff aus dem das Universum gemacht ist, weder geschaffen noch zerstört werden kann. Daraus folgen zwei Dinge:

(1) die Gesamtenergie im Universum bleibt konstant.

(2) Energie muss aus sich selbst heraus existieren und ewig sein. Genau das ist es, was die Bibel über Gott sagt. Beeilt sich nun die Wissenschaft zu sagen, Energie sei Gott?“

sipa / Pixabay
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Der zweite Hauptsatz der Thermodynamik stellt fest, dass zwar die Gesamtenergie konstant bleibt, die nutzbare Energie und die Ordnung kontinuierlich abnehmen und die Entropie (Unordnung) wächst. Die Vernunft sagt uns, dass alle Feuer irgendwann ausbrennen werden. Weder unsere Sonne noch die anderen Sterne werden ewig strahlen können. Es muss demnach eine Zeit gegeben haben, als weder die Sterne noch die Energie, aus der sie bestehen, existierte. Eindeutig hat das Universum einen Anfang, denn die Bibel erklärt: Im Anfang… (1 Mose 1:1).

Der Konflikt zwischen diesen beiden Hauptsätzen stellt ein ernsthaftes Problem für die Wissenschaft dar. Energie kann nicht für immer existent sein, wie der erste Hauptsatz impliziert., denn sonst hätte sie schon vor langer Zeit gemäß dem zweiten Hauptsatz den Zustand maximaler Entropie erreichen müssen, was aber nicht der Fall ist. Der Gegensatz kann nur auf eine Weise aufgelöst werden; da Energie durch kein bekanntes Mittel, das der Wissenschaft bekannt ist, geschaffen werden konnte, aber nicht ewig existiert, so muss sie durch Gott geschaffen worden sein.

Materie, Leben und Intelligenz können nicht spontan aus dem Nichts entstehen. Daher wurde alles, was jetzt existiert, entweder durch eine aus sich selbst heraus existierende, ewige Energie geschaffen oder durch eine aus sich selbst heraus existierende ewige Person. Das erste ist gemäß dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik unmöglich, weil Energie und alles, was sie produziert, dem Verfall bestimmt ist. Obwohl Energie eine physikalische Größe ist, gibt es eine beweisbare nicht-physische Dimension in der menschlichen Existenz. Auch kann die „unpersönliche“ Energie keine persönlichen Wesen wie den Menschen hervorbringen.

Wir sind zur Schlussfolgerung gezwungen, dass irgend Einer immer existierte, eine unendliche Person ohne Anfang oder Ende, die in der Lage ist, aus Nichts das gesamte Universum und alle Kreaturen darin, einschließlich des Menschen, zu schaffen. Unser begrenzter Verstand kann nicht begreifen, dass Gott ewig existiert. Aber wir wissen, Er muss ewig existieren oder nichts würde existieren. Und Er muss außerhalb der Zeit aus einer Reihe von Gründen heraus existieren, einschließlich dem der menschlichen Wahlfreiheit trotz Seines Vorauswissens, was wir in der Vergangenheit bewiesen haben.

Die Wissenschaft sagt, das Universum habe mit einem „Big Bang“ begonnen. Aber was war die Quelle dieser Energie? Sie konnte nicht ewig existiert haben, denn (nach dem zweiten Hauptsatz) würde sie ihre maximale Entropie erreicht haben bevor der „Big Bang“ stattfand. Offensichtlich entstand die Energie, aus der das Universum gemacht ist, gleichzeitig mit dem Universum vor einer endlichen Zahl von Jahren. Sie konnte durch keinen natürlichen Prozess aus dem Nichts entstehen, somit muss ihr Ursprung übernatürlich sein. Zutreffend sagt die Bibel,

1 Mose 1, 3.6.9.11.14.20.24,.26; Hebr. 11, 13a
Und Gott sprach: Es werde …..dass die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind …  .so daß das Sichtbare nicht aus Erscheinendem geworden ist.

Dass Gott das Universum aus nichts schuf, ist auch klar: Die Wissenschaft hat Jahrtausende gebraucht, um auf den gleichen Kenntnisstand wie die Bibel zu kommen.

Erschuf Gott das Universum in Form eines plötzlichen Ausbruchs von Energie? Wir wissen es nicht. Wir wissen aber, daß ein „Big Bang“ niemals die digital organisierte Datenbank hervorbringen konnte, die in der einzelnen Zelle enthalten ist (von der Größe des Punktes am Ende dieses Satzes), mit der jedes menschliche Leben beginnt. Dieser immens große Speicher mit selbst-replizierender Information (mit Enzymen, die auf Kopierfehler prüfen und sie korrigieren) leitet den Aufbau, die Arbeitsweise und die Differenzierung von zig-Billionen Zellen, die so unterschiedlich sind wie die von Herz und Haar. Dies ist ein unglaubliches Meisterstück, das die Wissenschaft nicht einmal in den Grundzügen enträtseln kann.

Die schriftlichen Anweisungen sind kodiert, so daß nur das richtige Protein (von denen es Zehntausende gibt), sie entschlüsseln kann. Darwin kannte keine DNS oder die Struktur und Arbeitsweise der Zelle. Der heutige Kenntnisstand darüber hätte seine Evolutionstheorie auf den Müllhaufen der Absurditäten verbannt, wohin sie von Anfang an gehörte. Wenn die einfachste Zelle in ihre chemischen Bestandteile zerlegt wäre, wären die Chancen, daß sie sich wieder richtig zusammensetzen würden wie 1 zu einer 1 mit 100.000.000 Nullen (1:10100.000.000), der menschliche Körper hat nur etwa Billionen von Zellen (1012).

Mit einer Retina, die in Bruchteilen einer Sekunde komplexe Gleichungen löst, für die ein Supercomputer 100 Jahre bräuchte, senden 100 Millionen lichtempfindliche Zellen des menschlichen Auges Information durch eine Million Leitungen des Sehnervs zum Gehirn. Wir können keine optischen Instrumente herstellen, die dem menschlichen Auge auch nur nahe kämen. Ein kürzlich entdeckter Seestern (starfish?) hat mehr als 1000 Augen. Jedes dieser Augen ist zumindest zehnmal besser als alles, was die Wissenschaft jemals gebaut hat. Sollen sich alle parallel und unabhängig durch Zufall entwickelt haben? Bitte!

Das menschliche Gehirn mit seinen 100 Milliarden Nerven Zellen, die durch ca. 390.000 Kilometer Nervenfasern und 100 Billionen Verbindungen verknüpft sind, einer Speicherkapazität Tausendmal so groß wie das eines Cray-2 Supercomputers und mehr als eine Trilliarde (1021) Rechenoperationen pro Sekunde ist noch viel bemerkenswerter als das Auge, dessen optische Impulse es in dreidimensionale Bilder umsetzen kann, worauf es zahlreiche Körperteile anweist, sofort zu reagieren. Und all das wurde durch einen „Big Bang“ plus Zufall verursacht sowie sehr viel Zeit („Ewigkeit“) und das Überleben der Geeignetsten (survival of the fittest)? Aber bis Auge und Gehirn voll funktionierten, konnten sie nicht beim Überleben helfen. Somit produzierte diese „Evolution,“ die angeblich nötig war, um dieses unglaubliche System der Optik und Intelligenz zu herzustellen, Millionen von Zwischenzuständen in der richtigen Abfolge durch reinen Zufall ohne jeden Vorteil durch „Überleben der Geeignetsten!“ Doch trotz aller Beweise für das Gegenteil wird Evolution durch die Medien als Tatsache hingestellt und obligatorisch in unseren Schulen gelehrt!

Statt eines spontanen „Big Bangs“ vorher nicht vorhandener Energie, die sich plötzlich selbst schuf, stellt uns die Bibel den Schöpfer vor, einen persönlichen Gott, der immer existierte und in der Lage war, das Universum aus nichts zu erschaffen, indem er das Wort sprach. Wissenschaft und Vernunft fordern geradezu den Gott, den die Bibel vorstellt.

Im Gegensatz zu den jämmerlichen Göttern der Weltreligionen, die ihre Anhänger in Dunkelheit, Aberglaube und Furcht halten, beschreibt die Bibel Gott genauso, wie Er sein muß: aus sich selbst heraus existierend „Ich bin, der ich bin.“ – 2 Mose 3:14), ewig („Eine Zuflucht ist der Gott der Urzeit“ – 5 Mose 33:27 [die KJV Version wörtlich übersetzt: Der ewige Gott ist deine Zuflucht]; „von Ewigkeit zu Ewigkeit bist du, Gott“ – Ps 90:2); und ein persönliches Wesen mit Willen („Denn dies ist Gottes Wille“ – 1 Thes 4:3, 5:18; „durch Gottes Willen“ – Eph 1:1; Kol 1:1; 2 Tim 1:1 und viele andere Stellen), das denkt („Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken,“ – Jes 55:8), das persönliche Gefühle hat („ein Gott, der täglich [den Bösen]zürnt.“ Ps 7,12; „Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat“ – 1 Joh 4:18; „Deshalb zürnte ich diesem Geschlecht“ – Heb 3:10, etc.) und spricht („so spricht der Herr“ kommt 144 mal und „das Wort des Herrn“ 258 mal vor.)

Mit Ausnahme von Gottes einzigartigen Eigenschaften (Selbstexistenz, Allwissenheit, Allgegenwart, Perfektion, Sündlosigkeit usw.) spiegelt der Mensch, obgleich nicht perfekt, die im vorangegangenen Abschnitt aufgelisteten Eigenschaften Gottes wider.

1 Mose 1, 27
Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild…,

aber nicht physisch.

Johannes 4, 24
GOTT ist Geist.

Somit muß der Mensch gleichermaßen ein Geist (geistliches Wesen) sein, das in einem physischen Körper wohnt. Es gibt keine anderen Erklärungen für die intellektuellen Fähigkeiten des Menschen (abstrakte Ideen zu formen und sie in Worte auszudrücken, usw.), da Intelligenz, Gedanken, Wille und Gefühle nicht physisch, sondern geistig sind. Diese leicht beweisbare Tatsache (die wir in der Fragen & Antworten Sektion aufgreifen werden) hat ernste Konsequenzen zur Folge, aus denen physischer Tod keinen Ausweg bietet:

Lukas 16, 22.23
Und wie es den Menschen gesetzt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht“ (Heb 9:27); „Es starb aber auch der Reiche und wurde begraben. Und als er im Hades seine Augen aufschlug und in Qualen war…

Wir habe früher bewiesen, daß der Mensch eine nichtphysische Seele und Geist ist, der in einem physischen Körper lebt

1. Thessalonicher 5, 23
…vollständig möge euer Geist und Seele und Leib untadelig bewahrt werden…

Da Körper physisch sind, unterliegen sie dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik, s.o., sie beginnen von Geburt an zu sterben, ihr Zustand verschlechtert sich und irgendwann werden sie zu Staub:

1. Mose 3, 19
…Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren!

Aber der geistige Teil des Menschen, der denkt und seine Wahl trifft – des Menschen Seele und Geist, unsichtbar für physische Augen – unterliegt nicht der Entropie und muß ewig existieren. Paulus erklärte,

2. Korinther 4, 18
…denn das Sichtbare ist zeitlich, das Unsichtbare aber ewig.

Die Tatsache, daß Tod die menschliche Existenz nicht beendet, führt zu furchtbaren ewigen Konsequenzen. Gott ist vollkommen heilig und muß durch seine ihm eigene Natur die Sünde bestrafen, indem er den Sünder aus seiner Gegenwart verbannt.

Sünde wird definiert als „nicht die Herrlichkeit Gottes“ erlangen (Röm 3:23). Als Adam und Eva sündigten, da erkannten sie sofort, “ daß sie nackt waren…“ (1 Mose 3:7a). Es ging nicht darum, daß sie realisierten, daß sie niemals Kleidung getragen hatten, sondern daß sie ihrer geistlichen Herrlichkeit beraubt waren, die sie seit ihrer Erschaffung in Gottes Bild gekleidet hatte.

Ihr Sinn für Nacktheit war ein neues und furchterregendes Bewußtsein von Gottes Heiligkeit in Gegensatz zu ihnen selbst als sündige Rebellen:

Hebräer 4, 13; 1. Mose 3,7b.8
… sondern alles bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, mit dem wir es zu tun haben … (Adam und Eva) hefteten Feigenblätter zusammen und machten sich Schürze … (Unfähig, ihre geistliche Nacktheit zu verbergen), „versteckten sich der Mensch und seine Frau vor dem Angesicht Gottes, des HERRN, mitten zwischen den Bäumen des Gartens

Gott hatte ihnen das leichteste Gebot, was möglich war, gegeben: von einem – nur einem der Tausende von Bäumen in dem Garten, in den Er sie liebend plaziert hatte, nicht zu essen. Der Geist Gottes hatte sich von ihren aufrührerischen Geistern zurückgezogen, was sofort zum geistigen Tod führte, was wiederum ihren Körper beeinflußte und schließlich in physischen Tod mündete. Diese harte Strafe wurde nicht für das „Stehlen der Frucht“ sondern für ihre Rebellion gegen Gott verhängt.

Adam und Eva wurden aus dem Garten von Eden vertrieben, damit

1. Mose 3, 22
er [der Mensch] nicht etwa seine Hand ausstrecke und auch [noch] von dem Baum des Lebens nehme und esse und ewig lebe

Während die physische Frucht dieses speziellen Baums, wenn sie sie kontinuierlich gegessen hätten, ihren Körpern ewiges Leben verschafft hätte, konnte sie geistliches Leben nicht wiederherstellen, indem sie den Geist Gottes zurückgebracht hätte in ihren Geist. Gott wird den Menschen in seinem sündigen Zustand nicht fortbestehen lassen. Wie böse würde der Mensch noch werden, wenn er wüßte, er würde nie sterben!

Trotz der Sünde der Menschen liebte Gott sie,

2. Petrus 3, 9; 1. Timotheus 2, 4
… er ist langmütig euch gegenüber, da er nicht will, daß irgendwelche verloren gehen, sondern daß alle zur Buße kommen. (In unendlicher Liebe will er) daß alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.

Er wünscht für die gesamte Menschheit eine volle und ewige Wiederherstellung zu dem Ruhm, in dem Adam erschaffen wurde – und in einem neuen Universum, in dem die Sünde niemals Fuß fassen kann.

Aber wie soll das geschehen?

Gott kann nicht … Schuld, Vergehen und Sünde ungestraftlassen (2 Mose 34:7). Kann er nicht? Ist er nicht allmächtig? Ja, er ist aber auch perfekt gerecht. Gottes Liebe, Mitleid und Gnade kann nicht seine Gerechtigkeit aufheben, die nicht zuläßt, daß Sünde ungerecht vergeben wird. Gottes Integrität wird es nicht zulassen, daß er sein Wort bricht, „...der Lohn der Sünde ist der Tod (Röm 6:23).

Die Vergebung und Wiederherstellung des Menschen erfordern gerade die Natur sowohl von Gott als auch des Menschen. Es ist nicht nur eine Redewendung, daß der Mensch im „Bilde Gottes“ erschaffen wurde. Wir haben oft den Vergleich mit einem Spiegel gebraucht, der nur zu dem Zweck existiert, ein anderes Bild zu reflektieren. Beachten sie den Unsinn der populären Verblendung, sogar unter Evangelikalen, daß wir ein „Positives Selbstbild“ entwickeln müßten. Welch Eitelkeit und Stolz für einen Spiegel, sich Sorgen über sein „Selbstbild“ zu machen! Eher muß der Spiegel ein getreues Abbild des einen darstellen, dessen Bild zu reflektieren er geschaffen war.

Der sündige Mensch muß mit dem heiligen Gott wieder versöhnt werden und in eine intime Beziehung zurückgebracht werden, so daß das wahre Leben Gottes wieder zum Leben des Menschen wird oder des Menschen Verderben ist ewig. Die ersten drei Kapitel der Bibel berichten von der Erschaffung des Menschen in Gottes Bild und vom Entstellen, Verunstalten und Besudeln dieses Bildes durch des Menschen Sünde und die Trennung von Gott. Der Rest der Bibel berichtet vor allem über die Aussöhnung des Menschen mit Gott.

Diese Aussöhnung kommt durch das, was die Bibel „Erlösung“ und „Buße“ nennt. Dies ist eine packende Liebesgeschichte von Gottes Bereitschaft, Seine Herrlichkeit zu verlassen, ein Mensch zu werden durch Jungfrauengeburt, zurückgewiesen zu werden, mißverstanden, verhaßt, falsch angeschuldigt, verspottet, gegeißelt, ans Kreuz genagelt – ja er hing dort, um auf Sich die Sünden der Welt zu nehmen, die Strafe für die ganze Menschheit zu erleiden, die durch Seine perfekte Gerechtigkeit gefordert wurde.

Diese Liebesgeschichte handelt von einem, der der zweite Mensch… der letzte Adam ist (1 Kor 15:45-47). Seit Adam gab es keinen, der auf dieser Erde wandelte und ein Mensch war, wie Gott es beabsichtigt hatte, bis Christus geboren wurde in Bethlehem von der Jungfrau Maria. Er ist der Vorläufer einer neuen Rasse. Er ist somit der zweite Adam. Aber da es keinen anderen jemals geben wird, wird Er der „letzte Adam“ genannt.

Als Adam aus dem Garten Eden vertrieben wurde, bewachte Gott den Baum des Lebens und: „...ließ östlich vom Garten Eden die Cherubim sich lagern und die Flamme des zuckenden Schwertes… (1 Mose 3:24). Die Menschheit floh das Schwert und klagte gegen die Härte der „Todesstrafe,“ die von Gott über Sünde verhängt worden war. In Liebe ließ der zweite Mensch, der letzte Adam, Jesus Christus unser Erlöser und Herr, Sein eigenes Herz von dem Schwert von Gottes Gericht durchbohren. Dadurch wurde Er der Weg, die Wahrheit und das Leben, die alleine den Menschen zurück zu Gott führen (Joh 14:6).

Wir werden das Thema Buße und Erlösung in den nächsten beiden Newslettern fortführen. Diese Studie muß zwangsläufig im Alten Testament beginnen, seine levitischen Opferungen sind Bilder von und Vorbereitung für das Opfer Christi, der von Johannes dem Täufer als das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt gepriesen wurde. Im Alten Testament findet man den Begriff „Redeemer – Erlöser“ 18 mal, im Neuen nicht. Dort findet man „Atonement – Buße“ 80 mal von insgesamt 81 Verwendungen in der ganzen Bibel. „Redeemed – erlöst“ tritt dort 55 mal auf, bei insgesamt 62 Erwähnungen in der Schrift. Paulus predigte

Römer 1,1.2
das Evangelium Gottes, das er durch seine Propheten in heiligen Schriften vorher verheißen hat

Während dieser Studie werden wir von neuem die herrliche Wahrheit von der Liebe Gottes für die gesamte Menschheit entdecken und Seinen Plan der Erlösung für alle, die dem Evangelium glauben werden.

Sein Blut muß die flammende Klinge löschen, Sein Herz muß zu deren Scheide werden. Glaubenslied, Autor unbekannt.

 

Johannes 1, 29
Am folgenden Tag sieht er [Johannes] Jesus zu sich kommen und spricht: Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt.

Bereits vor der Erschaffung des Menschen hatte Satan rebelliert und eine zahllose Menge Engel mit sich gerissen. Wie viele Engel und vor welcher Zeit, wissen wir nicht. Leider griff der Aufstand vom Himmel auf die Erde über. Durch die Verlockung Satans widersetzten sich der erste Mann und seine Frau Ihrem Schöpfer und brachten Zerstörung und Tod über diese neue Rasse, die Gott in Seinem Bilde geschaffen hatte.

Diese Rebellion überraschte Gott nicht, sondern geschah genau so, wie er es vorhergesehen hatte. Er war immer noch auf dem Thron des Universums. Wie konnte der Mensch nur gegen Gottes absolute Autorität rebellieren? Zweifellos hatte Gott in seiner Souveränität dem Menschen die Fähigkeit gegeben, sich Ihm willentlich in Liebe zu unterwerfen. Die Fähigkeit, ja zu sagen, war jedoch bedeutungslos, ohne auch nein sagen zu können. Die Tür, die Gott für liebende Hingabe öffnete, konnte somit in vorsätzlicher Revolte, wie Adam und Eva es getan hatten, zugeschlagen werden.

Einige Christen meinen, Gott wollte es, daß Adam und Eva Sein Gebot brachen, nicht vom Baum der Erkenntnis zu essen. Aber Sünde jedweder Art ist gegen Gottes Willen. Er muß daher der Sünde erlaubt haben, in diese Welt zu kommen, damit Sein höchstes Ziel für die Menschheit gefördert würde. Uns alle liebt er mit einer unendlichen Liebe – der einzigen Art von Liebe, die Gott, der Liebe ist, schenkt. Die Anarchie begann mit einem anscheinend kleinen Akt des Ungehorsams, führte rasch zu Kains Mord an seinem Bruder Abel und wuchs schnell zu solch monströsen Proportionen, daß „der ganze Ideenreichtum der Gedanken, die aus dem Herzen [des] Menschen kamen, fortgesetzt nur böse waren.“ Es ist klar, daß Gott niemals des Menschen Sünde angeordnet oder verursacht hatte:

1. Mose 6, 5-8
Und der HERR sprach: Ich will den Menschen, den ich geschaffen habe, von der Fläche des Erdbodens auslöschen… denn es reut mich, daß ich sie gemacht habe. Noah aber fand Gunst in den Augen des HERRN.

War es denn für Gott nicht möglich, Adam und Eva einfach zu vergeben und ihnen eine neue Chance zu geben? Nein. Es gibt mehrere Gründe dafür, warum das nicht ging. Erstens hätte Gott damit Sein eigenes Wort in Frage gestellt. Er hatte geschworen, daß die Strafe für Ungehorsam der Tod war – d.h. ewige Trennung von Ihm, der Quelle des Lebens. Gottes perfekte Gerechtigkeit verlangte die Abtragung der Schuld. Wenn Gott die Strafe fallen ließe, wäre seine Integrität untergraben und würde alles, was er sagte, in Frage stellen und Ihn zu einem Partner bei den Sünden der Menschen machen. Egal wie sehr Gott den Menschen liebte und begehrte, ihm zu vergeben, Seine unendliche Liebe konnte Seine gleichfalls unendliche Gerechtigkeit nicht ungültig machen.

Genau hier in den ersten Kapiteln der Bibel werden wir mit den wesentlichen Dingen konfrontiert, die Philosophen und Theologen seit Tausenden von Jahren debattieren. Warum sollte Gott Geschöpfe erschaffen, von denen er wußte, daß sie gegen ihn rebellieren würden und daher durch Seine Heiligkeit zur ewigen Bestrafung verdammt würden. Es gab keinen anderen Weg, da diese Rebellen die Eltern, Kinder, Tanten, Onkel usw. von Milliarden Erlöster sein würden, die glückselig in Gottes liebender Gegenwart für ewig leben würden. Letzere konnten nicht ohne erstere existieren und würden die gleiche Chance erhalten, dem Evangelium zu glauben.

Wenn er aber allmächtig ist, warum konnte Gott Adam und Eva sowie ihre Nachkommen nicht vom Sündigen abhalten? Atheisten argumentieren: „Wenn Gott zu schwach ist, Böses und Leiden zu stoppen, dann ist er nicht Gott. Und wenn er mächtig genug ist und es nicht stoppt, ist er ein Monster. Böses und Leiden widerlegen die Existenz Gottes.“

Dieses Argument ist unsinnig, wenn man die offensichtliche Tatsache sieht, die durch die Alltagserfahrung bewiesen wird: der Schöpfer des Menschen hat ihm die Intelligenz gegeben, um zu seinen eigenen Schlußfolgerungen zu kommen und das Vorrecht, die eigene Wahl zu treffen. Ohne diese Fähigkeiten, könnten die Menschen weder Gott noch einander lieben. Um all das Böse zu stoppen müßte Gott sich über den Willen des Menschen hinwegsetzen. Das würden den Menschen in einen programmierten Roboter verwandeln, der ein sinnloses Leben führt. Solche „wohlerzogenen“ Marionetten würden nicht Gottes Ruhm dienen. Nur Geschöpfe mit einem Willen können in Wahrheit Gott in freiwilliger Anbetung, Gehorsam und Liebe, die vom Herzen kommt, verherrlichen.

„Macht“ konnte die Sünde und das Leiden, das sie erzeugt, nicht abschaffen, ohne den Sünder zu zerstören, weil das Herz nicht durch Zwang geändert werden kann. Weder Wille noch Liebe können erzwungen werden. Wenn Gott den Menschen veranlassen würde, Gutes oder Böses zu tun, dann liegt die „Wahl,“ dies zu tun, nicht beim Menschen, sondern bei Gott. Es ist unumstößlich, daß Gott trotz Seiner unbegrenzten Machtfülle den Menschen nicht dazu bringen kann, das Böse zu lassen, sondern ihn mit Liebe und Gnade überzeugen muß.

Dennoch gibt es eine ganze Glaubensrichtung in der Christenheit, die erklärt, daß Gott alles Böse und Leiden stoppen könnte, aber es gefiele Ihm, das nicht zu tun. Wie rechtfertigen sie, daß sie Gott diesen schwerwiegenden Mangel an Liebe und Mitleid unterschieben, und zwar denen gegenüber, die Er retten könnte, aber statt dessen für die ewige Verdammnis vorherbestimmt hat. Sie argumentieren daß 1) Er souverän ist und somit alles tun kann, was ihm gefiele. 2) ist er nicht verpflichtet, jeden zu retten und 3) wir können Ihn nicht anhand unserer Standards beurteilen.

Keine dieser Einreden kommt auf den Punkt. Ein Herrscher kann „machen was ihm gefällt“ in mancher Hinsicht, aber nicht moralisch. Tatsächlich, je absoluter die Macht des Herrschers ist, um so größer ist die moralische Verantwortung, Erbarmen für die zu zeigen, deren Geschick er kontrolliert. Herrschaft kann keinen Mangel an Liebe entschuldigen. Auch könnte oder würde Gott, der Liebe ist, sich deswegen nicht hinter Seiner Oberherrschaft verstecken. Christus gebietet uns

Mt 5 44,45, Schlachter 1951
Liebet eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen; auf daß ihr Kinder eures Vaters im Himmel seid…

Man liebt nicht, segnet nicht oder tut kein Gutes denen, die man retten könnte, sie aber dennoch für die ewige Verdammnis vorherbestimmt. Verhielte sich ein Mensch so, würde er verdammt werden, somit kann es sicher nicht für unseren „Vater, der im Himmel ist“ zutreffen, dem wir nacheifern müssen.

Barmherzigkeit wird nicht durch Verpflichtung, sonder durch Mitleid motiviert. Deswegen „errettete er uns, nicht aus Werken,… sondern nach seiner Barmherzigkeit (Tit 3:5). Gott sagte zu Moses, „… Ich werde gnädig sein, wem ich gnädig bin, und mich erbarmen, über wen ich mich erbarme.“ (2 Mose 33:19). Er begrenzt Sein Erbarmen keineswegs, welches „… ist über alle seine Werke.“ (Ps 145:9). Es fließt aus Seiner Liebe ohne Beschränkung.

Was die Aussage betrifft, wir würden Ihn „nach unseren Standards“ beurteilen, ist zu sagen: die wahren Standards der Liebe und Güte, an die wir uns alle klammern, sind durch Gott in das Gewissen eines jeden Menschen geschrieben worden, der mehr liebt, nicht weniger, als wir es jemals vermögen. 1Kor 13, das „Kapitel über die Liebe,“ stellt eine Liebe vor, die weit über die Fähigkeit des Menschen hinausgeht und nur Gottes Liebe sein kann. Zu behaupten, Gott würde gegenüber jedem einzelnen mit geringerer Freundlichkeit, Mitleid und Liebe handeln, als er von uns Seinen Geschöpfen erwartet, stellt eine Verunglimpfung dieser perfekten und unendlichen Liebe dar.

Wenn ein Arzt eine zuverlässige Behandlung für eine schlimme Krankheit hätte, die die menschliche Rasse ausrotten wird, ließe sie aber nur einigen wenigen Auserwählten zukommen, eine Vielzahl aber unnötig sterben, würde er zurecht verurteilt werden. Jesus sagte, „Seid nun barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.“ (Lk 6:36). Gott selbst ist sicherlich nicht weniger barmherzig, als er von uns fordert. Daher ist jedes theologische System falsch, das Gott als weniger liebend, gütig und mitleidsvoll darstellt, als es unser von Gott gegebenes Gewissen und die biblischen Gebote für unser eigenes Verhalten gebieten.

Adam und Eva einfach für ihre Rebellion zu vergeben wäre nicht nur ungerecht gewesen, sondern hätte das zugrunde liegende Problem nicht gelöst. Dem Menschen eine neue Chance zu gewähren, hätte nichts geändert. Die Rebellion würde einfach immer wieder stattfinden, so oft Gott vergeben würde. Der absichtliche Ungehorsam Adams und Evas hatte die gesamte menschliche Rasse jenseits jeder möglichen Reparatur verseucht. Gott mußte einen vollkommen neuen Anfang machen. Aber einen anderen Adam und eine andere Eva zu erschaffen, würde wieder zum gleichen Mißerfolg führen. Die bereits existierende Menschenrasse mußte gerettet werden. Aber wie?

Gott mußte Mensch werden – unendlicher Gott und perfekter, sündloser Mensch in einer Person – und Er selbst mußte für die ganze Menschheit die unendliche Strafe für die Sünde bezahlen, die Seine unendliche Gerechtigkeit forderte. Daß Gott Mensch werden und an unserer Stelle sterben konnte, war nur möglich, weil Gott ein dreieiniges Wesen ist: „Und wir haben gesehen und bezeugen, daß der Vater den Sohn gesandt hat als Heiland der Welt.“ (1 Joh 4:14). Der Sohn, nicht der Vater oder der Heilige Geist, mußte für uns sterben.

Der Messias-Erlöser konnte nicht auf der Erde geboren werden, bis zum dem Zeitpunkt, „als aber die Fülle der Zeit kam, sandte Gott seinen Sohn…“ (Gal 4:4). Seine übernatürliche Jungfrauengeburt konnte nur nach einer langen Vorbereitungsperiode stattfinden. Diese Vorbereitung beinhaltete, daß die Schrecklichkeit der Sünde offenbart wurde, ein Opfersystem errichtet war, das auf die Erlösung hindeutete, die der Messias vollbringen würde und daß viele Prophezeiungen hinsichtlich des Messias und Seines Dienstes ausgesprochen waren, die Ihn ohne jeden Zweifel identifizieren würden, wenn Er schließlich käme.

Die erste Prophezeiung über den Einen, der die Menschheit erlösen würde, wurde verkündet als Verderben der täuschenden Schlange, während der Befragung Adams und Eva unmittelbar nach ihrer Sünde: „…der Frau… ihrem [Jungfrauengeburt] Samen; er wird dir den Kopf zermalmen…“ Weitere Prophezeiungen werden in der nächsten Ausgabe behandelt werden.

Das erste Bild der Erlösung wurde gegeben, als Gott Tiere tötete und ihr Blut vergoß, damit die Haut die Nacktheit Adams und Evas bedeckte. Die Todesstrafe mußte ausgeführt werden: „… und ohne Blutvergießen gibt es keine Vergebung.“ (Heb 9:22). „Denn die Seele des Fleisches ist im Blut, und ich selbst habe es euch auf den Altar gegeben, Sühnung für eure Seelen zu erwirken. Denn das Blut ist es, das Sühnung tut durch die Seele [in ihm].“ (3 Mose 17:14). Essen von Blut würde das verwirkte Leben fortbestehen lassen, womit sowohl die Strafe wie auch die Wiedergutmachung verleugnet würde. Dies war daher den Juden (3 Mose 17:4) und den Christen (Apg 15:20) verboten. Der römische Katholizismus setzt sich über dieses Verbot mit dem Anspruch hinweg, daß seine Priester die eucharistische Hostie und den Wein in den Leib und das Blut Christi umwandeln, die von den Gläubigen gegessen werden. Christi Blut wurde bei seinem Tod auf Golgotha vergossen und durfte nie wieder aufgenommen werden. Sein Auferstehungsleib besteht aus „Fleisch und Bein“ (Lk 24:39), ohne Blut.

Die Opfer und Beispiele des Alten Testaments gaben ein Bild des kommenden Opfers durch den Messias. Christus erklärte, daß sogar die Bronzeschlange auf der Stange in der Wüste (4 Mose 21:6-9) ein Bild Seines Todes am Kreuz war (Joh 3:14). Gott gebot für den Bau des ersten, primitiven Altars, „… dann darfst du sie nicht als behauene [Steine] aufbauen, denn du hättest deinen Meißel darüber geschwungen und ihn entweiht. Du sollst auch nicht auf Stufen zu meinem Altar hinaufsteigen…“ (4 Mose 20:24-26). Keine menschliche Anstrengung war akzeptabel. Das Blut des Opfers konnte vor dem Kreuz nur vorübergehend die Sünde bedecken. Babel war die äußerste Zurückweisung von Gottes Erlösungsplan: anstatt des Blutopfers waren Stufen aus Menschenhand der Weg zum Himmel.

Wir können nur einige der Hauptopfer des Alten Testaments erwähnen, die ein Bild für das Opfer des kommenden Messias gaben. Das am häufigsten geopferte Tier war das Lamm, das immer ein Bild des Messias war: Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt.“ (Joh 1:29). Da war ein „Widder hinten im Gestrüpp an seinen Hörnern festgehalten“ [d.h. Christus alleine hatte die Macht, die Strafe der Sünden zu bezahlen], den Gott dem Abraham gab und der den Platz von Isaak einnahm (1 Mose 22:8-13). Da war das Passahlamm, das zur Befreiung Israels von Ägypten geopfert wurde. Es mußte „ohne Fehler, ein männliches, einjähriges… sein,“ (2 Mose 12:5) und damit die Vollkommenheit und Sündlosigkeit Christi darstellen. Sein Blut sollten sie „an die beiden Türpfosten und die Oberschwelle streichen an den Häusern, in denen sie es essen.“ (Vers 7): „Und wenn ich das Blut sehe, dann werde ich an euch vorübergehen: so wird keine Plage, die Verderben bringt, unter euch sein, wenn ich das Land Ägypten schlage.“ (Vers 13). Das Lamm sollte gegessen werden „am Feuer gebraten“ (Vers 9) und damit die volle Glut von Gottes Zorn gegen Sünde darstellen, die Christus an unserer Stelle tragen würde.

Das ganze 3. Buch Mose ist den Anweisungen gewidmet, wie die verschiedenen Opfer stattzufinden hatten, die vorübergehend Sünde bedecken sollten, bis der Messias kam. Alles kündigte das Opfer Christi an, das alleine ein für alle Mal die Menschheit erlösen konnte. Die Stiftshütte (und später der Tempel), in dem die Opfer dargebracht wurden, „… ist ein Gleichnis für die gegenwärtige Zeit, nach dem sowohl Gaben als auch Schlachtopfer dargebracht werden… Speisen und Getränke und verschiedene Waschungen… die bis auf die Zeit einer rechten Ordnung auferlegt sind. [d.h. bis zur Ankunft und zum Opfer Christi]“ (Heb 9:9,10)

Wie wir letzten Monat feststellten wurde die Grundlage der biblischen Lehre hinsichtlich Sühne und Buße im Alten Testament gelegt. Dort und nur dort findet man das Wort „Redeemer – Erlöser“ 18 mal. „Atonement – Buße“ findet man dort 80 von insgesamt 81 Verwendungen in der ganzen Bibel und „redeemed – erlöst“ 55 von 62 Erwähnungen in der Schrift. Nicht eines der Bilder für Erlösung oder Buße im Alten Testaments beschränkte sich in seiner Gültigkeit nur auf eine ausgewählte Gruppe. Jeder Opfer- und Festtag, der Christus unter dem alten Bund abbildete, war für ganz Israel gültig, (obgleich die meisten die Vorsorge zurückwiesen). Das stimmt für die Beachtung des Sabbats, („Also bleibt noch eine Sabbatruhe dem Volk Gottes übrig.“ – Heb 4:9), für das Passahfest, („Denn auch unser Passah, Christus, ist geschlachtet.“ – 1 Kor 5:7), für den Versöhnungstag (3 Mose 23:27), eingeschlossen jedes Opfer in der Stiftshütte und im Tempel.

Dieser Hintergrund hilft uns zu erkennen, daß genau wie die Opfer des Alten Testaments, die auf das Kreuz hinwiesen, auch Christi Opfer auf dem Kalvarienberg nicht auf eine ausgewählte Gruppe beschränkt ist, sondern für alle galt, die glauben würden.

Johannes 1, 36; Hebräer 10, 14
und hinblickend auf Jesus, der umherging, spricht er: Siehe, das Lamm Gottes! … Denn mit einem Opfer hat er die, die geheiligt werden, für immer vollkommen gemacht.

Wahrhaftig können wir mit Paulus sagen: „… denn ich weiß, wem ich geglaubt habe, und bin überzeugt, daß er mächtig ist, mein anvertrautes Gut bis auf jenen Tag zu bewahren.“ (2 Tim 1:12). Wir alle, die wir Christus innig lieben, sprechen beständig mit Ihm. Er ist unser Herr, engster Freund und Erlöser. Die Echtheit Seines Wortes wurde uns immer wieder bestätigt durch die archäologischen, historischen, internen, externen und prophetischen Beweise und seinem Zeugnis in unserem Gewissen. Unzählige Male haben wir die Erfüllung seiner Verheißungen in unserem täglichen Leben erfahren. Nichts könnte jemals unser Vertrauen in Ihn erschüttern.

Sogar jetzt noch werden einige Christen von Zweifeln geplagt und benötigen die Ermutigung von anderen Gläubigen durch Gottes Wort. Es gibt auch Nichtchristen, die ernsthaft nach Antworten auf berechtigte Fragen suchen. Sie fragen nach soliden Gründen für unseren Glauben, daher müssen wir „jederzeit bereit zur Verantwortung jedem gegenüber“ sein (1 Pt 3:15).

Am beunruhigendsten für viele ist das Problem des Bösen. Die ungeheuerliche Böswilligkeit und Grausamkeit, die wir täglich in den Nachrichten sehen, bringt unsägliche Pein für Geist, Körper und Seele mit sich und sollte das härteste Herz erweichen. Welch unerträgliche Tragödien geschehen immer wieder jeden Tag, weil Adam die verbotene Frucht aß. Wenn Gott gut ist, warum gibt es überhaupt Böse und Leiden?

Dieses scheinbare Rätsel entzweit sogar Evangelikale. Einige sagen, es steht uns nicht zu, danach zu fragen. Aber was sollen wir denen sagen, die Antworten suchen? Andere sagen, Gott könnte alles Böse und Leiden stoppen, aber es gefällt Ihm nicht, dies zu tun: Es ist ein Anzeichen Seiner Gnade, daß er irgend jemanden errettet. Aber Sein Wort sagt, daß Er „ist gut gegen alle, sein Erbarmen ist über alle seine Werke.“ (Ps 145:9). Sollten wir nicht Antworten in Seinem Wort suchen?

Gott lädt uns ein, auf Grund Seines Worte zu rechten (Jes 1:18). Lasst uns über diese Fragen vernünftig urteilen. Es wäre unvernünftig, wenn Sünde und Leiden dem Willen Gottes, der „Liebe ist“ (1 Jh 4:8), entsprechen! Er gebietet uns, den Bedürfnissen von jedermann zu entsprechen, wenn wir können, und sogar unsere Feinde zu lieben – aber sollte Er dennoch die leidende Menschheit nicht lieben und ihren Bedürfnissen nicht gerecht werden? Unmöglich! Gott nennt Israels Sünde und Götzendienst „… diesen Gräuel, den ich hasse!“ (Jer 44:4). Wie könnte etwas, was Gott hasst, jemals Sein Wille sein, und noch viel weniger durch Ihn verursacht sein?

Die unsägliche Bosheit der Menschheit in Noahs Tagen … bekümmerte ihn [Gott] in sein Herz hinein.“ (1 Mose 6:6). Das Böse entspricht nicht Gottes Willen, sonst könnte es Ihn nicht bekümmern. Das Böse entspricht dem Willen der Übeltäter. Warum denn läßt Gott es zu? Das kann nur daher kommen, weil Er dem Menschen souverän das Wahlrecht gab, entweder zu lieben oder zu hassen, Gutes oder Böses zu tun, Seinen Gesetzen, die er in jedes Gewissen eingeprägt hatte, zu gehorchen oder sie zu missachten. Ohne diese Wahlmöglichkeit könnten wir dem ersten Gebot nicht gehorchen, „und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen…“ (5. Mose 6:5; Mt 22:37) und auch einander nicht lieben.

Herz? Dies Wort drückt ein generelles Verständnis aus: „Ich verspreche von ganzem Herzen…“ Eine Herzensänderung ist zur Beendigung der Sünde notwendig. Wie könnte Gott das Herz des Menschen ändern, ohne seine Willensfreiheit zu zerstören? Die Tür zum Bösen, die Adam in seiner treulosen Rebellion geöffnet hatte, konnte nur durch Glauben geschlossen werden: „dass, wenn du… in deinem Herzen glauben wirst,… du errettet werden wirst.“ (Röm 10:9)

Um das Böse zu stoppen, würde Gott jeden auf der Erde vernichten. „Noah aber fand Gunst in den Augen des HERRN.“ (1 Mose 6:8) – sonst wäre keiner von uns hier. Gnade? Würde Gott weg schauen und Noahs Sünde ignorieren? „Sollten wir in der Sünde verharren, damit die Gnade überströme? Das sei

ferne!“ (Röm 6:1-2). Das würde „… die Gnade unseres Gottes in Ausschweifung verkehren…“ (Judas 4). Gottes Gnade verdirbt nicht Seine eigene Gerechtigkeit.

Wenn die Wahlfreiheit das Tor zur Sünde geöffnet hat, könnte diese Tür jemals geschlossen werden, während wir weiterhin die Wahlfreiheit hätten? Könnten die, die den Glauben wählten, ihre Meinung ändern? Wäre der Himmel selbst nicht in Gefahr, wenn der Erlöste weiterhin die Wahlfreiheit hätte? Eine Rebellion in Gottes Gegenwart, die vor Ewigkeit von Luzifer angeführt wurde. Warum nicht nochmals?

Wie konnte unser Heil für ewig sicher gemacht werden? Hängt unsere letztendliche Bestimmung schließlich von unserer fortgesetzten Treue ab? Tatsächlich hält uns Christus fest (Jh 10:27-30).

Einige Christen lehren, dass Erlösung und Sicherheit nicht durch Glauben erlangt werden, sonst könnten wir uns damit brüsten, geglaubt zu haben. Aber Glaube ist kein Werk „Denn aus Gnade seid ihr errettet durch Glauben… nicht aus Werken…. „ (Eph 2:8-9); „… der nicht Werke tut, sondern an den glaubt…“ (Röm 4:5). Wir haben auch keine Alternative: „… wer Gott nicht glaubt, hat ihn zum Lügner gemacht…“ (1 Joh 5:10); „… Alles aber, was nicht aus Glauben ist, ist Sünde.“ (Röm 14:23). Christus ist unser Leben (Kol 3:4). Im Alten Testament haben wir die Muster, Bilder und Versprechen der Erlösung, die sich im Neuen Testament erfüllen sollten. Die Bibel erweist sich schlicht auf Grundlage der Übereinstimmung, auf all ihren Seiten, hinsichtlich des Heilsplans Gottes, als das Wort Gottes. Dieser Plan wurde im Laufe von 1600 Jahren durch 40 inspirierte Autoren dargelegt. Die meisten dieser Autoren lebten zu unterschiedlichen Zeiten in verschiedenen Kulturen und trafen nie einander, um zu vergleichen, was sie sagten. So predigte Paulus „… das Evangelium Gottes, das er durch seine Propheten in heiligen Schriften vorher verheißen hat…“ (Röm 1:1-2)

Warum ein Altes und ein Neues Testament? Weil Israel, dem das erste Testament (oder Bund) gegeben wurde, es brach, bevor Moses vom Berg Sinai hinabsteigen konnte, wo Gott Seine Zehn Gebote auf Steintafeln geschrieben hatte. Deshalb zerbrach Moses die Tafeln im Zorn (2 Mose 32:1-19). Auch konnte keiner den ersten Bund halten, der vollkommenen Gehorsam erforderte. Wir haben ihn alle gebrochen. Daher war ein Neuer Bund erforderlich.

Weil sie gegen Gott rebellierten, wurden Adam und Eva aus dem Garten [Eden] vertrieben und brachten Tod über sich selbst und alle ihre Nachfahren (Röm 5:12). Sie verloren die Herrlichkeit, die sie bis dahin seit ihrer Erschaffung geschmückt hatte. Sie wurden „nackt“ – nicht nur physisch, sondern auch moralisch und geistlich. Gott vergoss zum ersten Mal Blut, um Adam und Eva mit einer physischen Hülle aus Tierhäuten auszustatten (1 Mose 3:21). Dies erste Tieropfer leitete eine Reihe von Tieropfern ein, als vorübergehende geistliche Hülle für Gläubige.

Gott stellte klar, „ohne Blutvergießen gibt es keine Vergebung.“ (Heb 9:22) von Sünden. Gehorsam opferte Abel Lämmer aus seiner Herde, während sein Bruder Kain Gott die Ernte darbot, die er durch eigene Anstrengung in seinem Garten herstellte. Gott nahm Abel an und wies Kain zurück. In eifersüchtigem Zorn tötete Kain seinen Bruder. Dieser erste Mord startete einen religiösen Streit, der seither nicht aufhörte. Seither wurden alle Abels, die sich Gott zu Gottes Bedingungen näherten, durch die Kains verfolgt und getötet, welche eine Religion der Werke und Rituale praktizieren.

Es hätte allen klar sein müssen, „denn unmöglich kann Blut von Stieren und Böcken Sünden hinwegnehmen.“ (Heb 10:4). Die bloße Tatsache, daß diese Opfer wiederholt werden mußten, bewies ihre Unzulänglichkeit. Sie waren nur ein Bild des Einen, von dem Johannes der Täufer eines Tages sagen würde: „Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt.“ (Joh 1:29). Gott würde Mensch werden durch Jungfrauengeburt, um an unserer Stelle die Strafe für Sünde zu bezahlen, die Seine unendliche Gerechtigkeit erforderte. Er alleine konnte diese Schuld bezahlen.

Tragischerweise hat sich eine große Menge an dieses Bild gehängt, es pervertiert und seine Erfüllung in Christi zurückgewiesen. Millionen von Heiden, welche die Natur verehren, nicht nur in primitiven Kulturen, sondern in modernen Städten lebend, fahren heute fort, Pflanzen und Tiere in geheimen Zeremonien zu opfern, und einige vollziehen sogar Menschenopfer, um die Natur oder ihre Götter zu besänftigen. Heidnische Gruppen in den amerikanischen Streitkräften haben ihre eigenen Geistlichen. All die Weltreligionen (einschließlich diejenigen, die fälschlich behaupten christlich zu sein) haben sich gegen die biblische Christenheit verbündet.

Vor Jahren brachte uns ein Führer in dem Besucherzentrum des Mormonen Tempels in Salt Lake City zu einer Bronzestatue, die einen antiken Altar darstellte, an dem ein Mann und eine Frau, bekleidet mit Tierhäuten, auf beiden Seiten knieten. Auf dem Altar war ein Opfer aus Früchten, Gemüse und Weizen, und an seinem unteren Teil ruhte – sehr lebendig – ein Lamm. „Das sind Adam und Eva,“ sagte der Führer, „wie sie Gott ein Opfer darbringen.“ Ich fragte, „warum haben sie Abels Opfer zurückgewiesen und bringen das von Kain dar?“ Der Führer war verwirrt und versprach, bei den Kirchenführern nachzufragen. Kurz danach wurde dieses Bronzekunstwerk entfernt. Das „Abendmahl“ der Mormonen besteht aus Brot und Wasser, nicht aus Wein, der dem Blut Christi entspricht, was für unsere Sünden vergossen wurde.

Die Erlösung käme durch ein „auserwähltes Volk“ (Dan 11:15), die Juden, die eklatant Gott ungehorsam sein würden, von der ganzen Menschheit verschmäht würden und den Erlöser, den Gott ihnen sandte, verschmähen und zurückweisen würden. Sie würden daher Gottes Gnade, Barmherzigkeit, Vergebung und Seine Gerechtigkeit zur Schau stellen, wie kein anderes es könnte. In ihnen würde vollständig gezeigt werden, daß Erlösung durch Gnade und nicht durch Werke oder Verdienst kommt und für jeden vorgesehen ist, der glaubt.

Durch Zurückweisung und Kreuzigung Jesu halfen sowohl Juden und Heiden, Gottes Plan zu erfüllen:

Apostelgeschichte 13, 26-39
Denn die [haben]… da sie diesen nicht erkannten, auch die Stimmen der Propheten erfüllt… indem sie [über ihn] Gericht hielten…. Gott aber hat ihn aus den Toten auferweckt… Und wir verkündigen euch die gute Botschaft von der zu den Vätern geschehenen Verheißung, daß Gott sie uns, ihren Kindern, erfüllt hat… So sei es euch nun kund, ihr Brüder, daß durch diesen… von allem, wovon ihr durch das Gesetz Moses nicht gerechtfertigt werden konntet, wird durch diesen jeder Glaubende gerechtfertigt.

In dieser Predigt verknüpfte Paulus das Evangelium des Neuen Testaments mit Bildern und Prophezeiungen des Alten Testaments. Es war das Schema, dem Paulus überall folgte und das auch das unsrige heute sein soll. Unser Glaube an Christus ist fest gegründet auf die gesamte Bibel: „nach den Schriften“ (1 Kor:1-4)

Der Turm von Babel (1 Mose 11:1-9) war die Zurückweisung von Gottes Angebot zur Erlösung durch den Versuch, auf von Menschen gemachten Stufen in den Himmel zu klettern. Jeder Kult, jede menschliche Religion und falsche „christliche“ Sekten haben das gemeinsam: die Besänftigung Gottes durch Werke und Rituale – von heidnischen Zaubertränken und Kerzen bis zur Wandlung und Skapularen der Katholiken.

Millionen von Katholiken tragen treu das braune Skapular „Unser Lieben Frau vom Berg Karmel“ mit dem aufgedruckten Versprechen, daß „jeder der stirbt und dies [Skapular] trägt, nicht ins ewige Feuer kommt und… sie werden gerettet werden.“ Papst Johannes Paul II trägt eines seit seiner Kindheit. Mormonen tragen ein Unterkleid mit freimaurerischen Markierungen, um ihre Errettung zu bewirken. Für Katholiken und Mormonen ist das Opfer Christi unzureichend.

Es gibt eine tödliche Mischung von Wahrheit und Irrtum bei vielen Glaubensrichtungen bekennender Christen. Katholiken, Kalvinisten und Lutheraner vertrauen auf Christus und Sein Opfer am Kreuz, plus Kindertaufe für die Wiedergeburt und die Reinigung von Sünde. Sie missachten auch das Verbot „jegliche Art von Blut“ zu trinken (3 Mose 7:27; 17:10; Apg 15:20). Katholiken glauben, daß ihre Priester das physische Brot und den Wein der Kommunion in den buchstäblichen Leib und das Blut Christi verwandeln, so daß ihre Eucharistie das fortgesetzte Opfer Christi ist – trotz der Tatsache, daß Christus, nachdem er einmal geopfert worden ist… und sich für immer gesetzt zur Rechten Gottes… gibt es kein Opfer für die Sünde mehr.“ (Heb 9:25-10:18).

Obgleich sie die Transsubstantiation zurückweisen, behaupten die Lutheraner, daß Christus in diesen Elementen physisch gegenwärtig ist und somit gegessen wird. Sie glauben, daß „in dem Sakrament Vergebung der Sünde, Leben und Erlösung gegeben werden…“1) Kalvinisten bestreiten die echte Gegenwart, aber behaupten, daß sie durch diese Elemente am physischen Leib und Blut Christ teilhaben und „ihr geistliches Leben nähren… der Leib Christ ist die einzige Nahrung, welche die Seele stärkt und lebendig hält… dies wird geistlich gewährt durch das Blut Christi…“2)

Eine Lehre verbreitet sich in der Kirche, daß die Erlösung nur für eine ausgewählte Gruppe bestimmt ist, für die alleine Christus starb. Jedoch die Schatten, Bilder und Versprechen im Alten Testament boten Erlösung für alle an, die glauben würden. Dies war ohne Frage wahr für das Passah Fest, den Versöhnungstag und die levitischen Opfer. Keines davon war nur für „Auserwählte.“ Es gab niemals solch eine Gruppe.

…daß unsere Väter alle unter der Wolke waren und alle durch das Meer hindurchgegangen sind… und alle dieselbe geistliche Speise aßen und alle denselben geistlichen Trank tranken; denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der [sie] begleitete. Der Fels aber war der Christus.“ (1 Kor 10:1-4). Als Jesaja sagte, „wir alle irrten umher wie Schafe“ meinte er mit alle sicher nicht nur einige von Israel. Auch wenn er weiter feststellt aber der HERR ließ ihn treffen unser aller Schuld,“ konnte das nur bedeuten, daß der kommende Messias die Strafe für die Sünde aller bezahlen würde. Ganz Israel wurde Erlösung vom Gift der Schlage gewährt, indem sie im Glauben auf die bronzene Schlange blickten, die an einer Stange erhöht wurde (4 Mose 21:8). Und Christus stellte eine direkte Verbindung zwischen diesem Ereignis und Seinem Opfer für die Sünden der Welt her (Joh 3:14-15).

Daß diese Opfer für ganz Israel gebracht wurden führte nicht zur Garantie, daß ganz Israel errettet würde. Erlösung wurde allen angeboten. Es lag an jedem Einzelnen, es anzunehmen oder zu verwerfen: „… aber das gehörte Wort nützte jenen nicht, weil es bei denen, die es hörten, sich nicht mit dem Glauben verband.“ (Heb 4:2). Tragischerweise wurde die Erlösung vielen angeboten und war für sie verfügbar. Sie sind nun jedoch durch ihren Unglauben in der Hölle. Gott sagte, „Ich habe Kinder großgezogen und auferzogen, sie aber haben mit mir gebrochen.“ (Jes 1:2). „Den ganzen Tag habe ich meine Hände ausgestreckt zu einem ungehorsamen und widersprechenden Volk.“ (Röm 10:21) Stephanus klagte die Rabbis und ganz Israel mit diesen Worten an: „Ihr widerstrebt allezeit dem Heiligen Geist; wie eure Väter, so auch ihr.“ (Apg 7:51)

Der Engel verkündete „große Freude, die für das ganze Volk sein wird.“ (Lk 2:10). Wir können jedem Menschen gute Nachrichten verkündigen (Mk 16:15).

Alle, die Christus im Glauben annehmen, werden durch Gottes Geist wiedergeboren (Joh 1:12,13), als Kinder Gottes in Seine eigene Familie (Gal 3:26). Unsere Hoffnung ist der Eine, der in der Lage ist, uns „vor seine Herrlichkeit tadellos mit Frohlocken hinzustellen vermag,“ (Judas 1:24). In der Tat, „Treu ist, der euch beruft; er wird es auch tun.“ (1 Thes 5:24).

Fußnoten

1 Dr. Martin Luther’s Small Catechism (Concordia Publishing House, 1971), 2 John Calvin, Institutes of the Christian Religion, trans. Henry Beveridge (Wm. B. Eerdmans Publishing Company, 1998), IV: xvii, 1-10.

2. Samuel 24, 14
… Laß uns doch in die Hand des HERRN fallen, denn seine Erbarmungen sind groß! 

Quelle: The Berean Call, Sept./Okt. 2002

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