KLARtext

THEOLOGIE

KLARtext | Liebender und strafender GOTT

GOTT ist nicht nur ein liebender, sondern auch ein strafender GOTT. Diese Aussage finden wir an vielen Stellen in der Bibel. Im Wort GOTTES stehen die vielen Gerichte GOTTES (Vertreibung aus dem Paradies, Sintflut usw.) und auch im Neuen Testament kommt das Wort „Gericht“ 55 mal vor. Mit dem Gottesbild des nicht strafenden Gottes vermitteln die Pfaffen dem Volk ein völlig verzerrtes Gottesbild, einen Götzen, der als Erfüllungsgehilfe für ihr Luderleben herhalten soll. Und das ist Opium für das Volk! Ein Gott, der nicht straft, ist kein Gott, sondern ein Maskottchen. Wenn dann die Gerichte hereinbrechen, können sie darin weder GOTT noch SEINE Offenbarungen erkennen, d.h. sie werfen ihr Maskottchen weg und besorgen sich ein anderes.
Für uns Gotteskinder aber sollen die Gerichte GOTTES über die Welt immer eines bewirken: Gottesfurcht, vor DEM, DER die Macht hat, in die Hölle zu werfen!

Soteriologie

KLARtext | Buße und Vergebung

Ohne Buße keine Vergebung, ohne Buße kein Heil.
Das ist GOTTES ehernes Prinzip.

KLARtext | Ganz dem Teufel

Halb dem HERRN und halb der Welt, bedeutet
ganz dem Teufel!

KLARtext | Wahrheit weglachen & wegsaufen

Jetzt können die Menschen noch die unangenehme Stimme der Wahrheit weglachen, wegsaufen, wegschlafen, weglügen.

Wehe, wenn das innere Gericht in der Ewigkeit ausbricht.

Ludwig Hofacker (1798 — 1828)

Irrlehrer & falsche Propheten

KLARtext | Irreführende Lüge

Vieles, was gepredigt wird, ist gut und richtig, und doch können die Prediger Irrlehrer sein. Nicht unbedingt, weil sie etwas Falsches predigen, sondern weil sie in der Regel nur die angenehme Hälfte der christlichen Botschaft bringen, die Gnadenpredigt, mit der man sich beliebt machen und die Zuhörer oder Leser spendenfreudig stimmen kann. Die unbequeme Hälfte aber, die Bußpredigt, lassen sie weg, erstens, weil sie selbst nicht Buße tun wollen, und zweitens, weil man mit Bußpredigten die Spender verschreckt. Man erkennt also einen Irrlehrer nicht nur an dem, was er lehrt, sondern auch an dem, was er absichtlich nicht lehrt, wenn er den heilsnotwendigen Teil, nämlich die Buße und die Abkehr von Sünde und Welt, unterschlägt. Die Gefahr, die von diesem Schrumpfevangelium ausgeht, ist für die Gemeinde größer als die leicht durchschaubaren Irrlehren der Zeugen Jehovas und der Mormonen.

Deshalb: Hände weg von einem falschen Evangelium, denn es ist nichts anderes als eine irreführende Lüge. Hier regieren in der Regel die Geschäftsinteressen der Spendenhaie, für die Frömmigkeit ein Geschäft ist. Es ist nur dazu geeignet, den christlichen Widerstand gegen den Weltgeist aufzuweichen und die Burgtore von innen zu öffnen, damit das höllische Heer der Dämonen und die ganze Welt in die Gemeinde strömen kann. Die bequem passierbare Pforte führt nicht in den Himmel. Es steht zwar „Himmel“ drauf, aber am Ende führt es in die Hölle.

KLARtext | Merkmale eines Irrlehrers

Das sind die Merkmale, auf die wir achten sollten: Eines der größten Unterscheidungsmerkmale eines falschen Lehrers ist, dass er dir immer das sagt, was du hören willst. Er will dich zum Klatschen bringen, er will dich zum Hüpfen bringen, er will dich schwindlig machen, er will dich unterhalten und er will dir ein Christentum wie in einem Vergnügungspark präsentieren.

KLARtext | Gott als Pannenhelfer

Manche Irrlehrer verbreiten ein „Evangelium“, in dem Gott als Pannenhelfer dargestellt wird, wenn sich unsere Träume als Luftblasen erweisen und wir mit unseren eigenen Lebensentwürfen immer wieder scheitern. Dann soll Gott unser gekränktes Ego streicheln und unser angeknackstes Selbstwertgefühl aufpolieren. Das ist nicht das Evangelium CHRISTI, das ist geradezu ein Anti-Evangelium, ein oberflächliches Lebenshilfe-Geschwätz. Beim wahren Evangelium der Bibel geht es einzig und allein um die Rettung des Menschen vor der ewigen Verdammnis.

KLARtext | Die Verführungskraft des Bösen

Die Verführungskraft des Bösen liegt in seiner Ähnlichkeit mit dem Guten, ja man kann sagen: je teuflischer die Verführung, desto ähnlicher ist sie dem Guten. Der Antichrist ist die finale Verführung, so dass ihn auch viele Auserwählte für den Christus halten.

KLARtext | Irregeführte Menschen

Verführer sind oft nette, liebenswerte, aber irregeführte Menschen, und ein irregeführter Mensch kann wiederum nur in die Irre führen.

KLARtext | Falsche Hirten

Der HERR JESUS warnt vor falschen Hirten, die fliehen, wenn sie den Wolf kommen sehen. Aber es gibt noch schlimmere Hirten: Sie fliehen nicht vor dem Feind, sie kollaborieren mit ihm. Sie sagen: „Wir tun das, um Menschen zu erreichen.“ Nirgendwo in der Bibel steht, dass wir Menschen „erreichen“ sollen. Der Missionsbefehl lautet vielmehr: „… Machet zu Jüngern alle Völker“, d.h. holt sie herunter vom Breiten Weg, nicht: sündigt mit ihnen, um sie zu gewinnen! Damit haben wir die Missionstheologie der heillosen Frömmler durchschaut: Sündigen mit den Sündern, um sie zu erreichen. Wenn ich eine Horde Punks „erreichen“ will, muss ich nur noch ein bisschen schriller aussehen als sie, z.B. mit grün gefärbten Augenbrauen, Sicherheitsnadeln durch Nase, Ober- und Unterlippe, am besten mit Vorhängeschloss! Aber mit Evangelisation hat diese „Erreicherei“ nichts zu tun. Sie sind letztlich wie die Schriftgelehrten und Pharisäer, denen der HERR vorwerfen musste:
„Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! – weil ihr das Meer und das Trockene durchzieht, um einen zum Proselyten zu machen, und wenn er es geworden ist, macht ihr ihn zu einem Sohn der Hölle, zweimal so viel wie ihr.“
(Matthäus 23,15)

KLARtext | „Christliche“ Politik

„Christliche“ Politik ist unbiblisch, sie ist ein Stück Weltverbesserung mit der Hoffnung, die Welt „verchristlichen“ zu können. Ein fataler Irrtum! Nicht die Welt wird „verchristlicht“ , sondern die Christenheit wird verweltlicht.

KLARtext | Säuglingsbesprengung

Die sogenannte „Säuglingstaufe“ ist keine Taufe, sondern grober Unfug. Schon der junge Luther nannte sie „Alfanzen und Gaukelwerk“. In Wahrheit ist die „Säuglingstaufe“ nur ein kirchenpolitischer Akt der Zwangschristianisierung. Würde man die Säuglingsbesprengung abschaffen und zur biblischen Taufe (Freiwilligkeitsprinzip) zurückkehren, fiele der ganze Kirchenapparat wie ein Kartenhaus zusammen und der Papst müsste Sozialhilfe beantragen.

KLARtext | Kompromissbereite & Verleugner

Sol Invictus bedeutet „unbesiegte Sonne“. Das Sol Invictus Fest wurde als heidnisches Geburtstagsfest des Sonnengottes in Rom immer am 25. Dezember, dem Tag der Sonnenwende, gefeiert. Der Sol Invictus-Kult wurde von Kaiser Elagabal (218 – 222 n. Chr.), der zuvor Priester des Sonnengottes war, in Rom eingeführt. Der Sol Invictus-Kult war in der Spätantike der stärkste Gegner des Christentums (aus: Meyers Enzyklopädisches Lexikon, Bd. 22). Die wahren Christen (Bekenner) lehnten den Kult ab und bezahlten dafür oft mit ihrem Leben. Die feigen Verleugner machten alles mit, um ihre Haut zu retten. Dann gab es die Kompromissbereiten. Sie akzeptierten zwar den 25. Dezember als Feiertag, füllten ihn aber heimlich mit christlichen Inhalten, indem sie die Geburt Christi mit dem heidnischen Götterkult verbanden.
So, jetzt kennst du die Entstehungsgeschichte nicht nur des Weihnachtsfestes, sondern des ganzen heutigen Kompromiss-Christentums.

KLARtext | Verlogenes Schmierentheater

Kinder GOTTES sind Vertreter der Wahrheit und deshalb im verlogenen Schmierentheater der Kirchen und Gemeinden verhasst. Die Menschen vertragen den Dreck aus Internet und Fernsehen kübelweise, aber nur ein Körnchen reine Wahrheit aus der Bibel zum Frühstück und sie ersticken fast daran vor Wut.
Im Mittelalter waren es die Hofnarren, die zur Aufheiterung und Ablenkung angestellt waren; heute hat man dazu Pfarrer, Fernsehkasper und andere Frohbotschaftler. Je mehr Spenden man diesen Berufsgrinsern gibt, desto trostreicher wird ihre Predigt, wie schon der Prophet Micha 3,5 sagt.

KLARtext | Kläglich im Fleisch verenden

Sobald das Geistliche politisch wird, hat es aufgehört, geistlich zu sein, und ist in den Niederungen der Welt gelandet, wo es kläglich im Fleisch verendet.

KLARtext | Keine Kritiksucht

Grundsätzlich möchte ich betonen, dass wir weder aus Kritiksucht noch aus Abneigung gegen irgendwelche Personen schreiben, sondern einzig und allein, um GOTTES Volk vor den pseudochristlichen Verführern zu warnen, die

„Quellen ohne Wasser sind, Wolken vom Sturmwind getrieben, denen das Dunkel der Finsternis auf ewig aufbewahrt ist, denn mit inhaltsloser aufgeschwollener ‹Rede› locken sie mit Fleischeslust und Zügellosigkeiten die an, die in der Tat denen entflohen waren, die ihr Leben im Irrtum führten, und sie versprechen ihnen Freiheit, während sie selbst Sklaven der Verderbnis sind, denn von wem jemand überwältigt worden ist, diesem ist er auch versklavt.“
(2. Petrus 2, 17-19)

Wenn wir diesen Wölfen, zumal wenn sie im Schafspelz daherkommen, anständig das Fell über die Ohren ziehen, dann hat das nichts mit Richtgeist oder Kritiksucht zu tun, wie uns blinde Frömmler immer wieder vorwerfen, sondern es ist ganz normale Hirtenliebe zu den Schafen CHRSITI, die sich den Wölfen entgegenstellen. Diese Werwölfe im Schafspelz haben es auf die Gemeinde JESU abgesehen, um den Widerstand der Geschwister gegen den Weltgeist zu brechen.

KLARtext | Schönredner

Es gibt Frömmler, die sagen, dass mancher Prediger, der sich als Irrlehrer entpuppt, doch so schön predigen kann. Schön predigen können sie alle. Gerade die Verführer sind große Schönredner! Der HERR hat uns nie den Auftrag gegeben, schön zu predigen, sondern Buße zu predigen. Das ist und bleibt SEIN Vermächtnis, das ER uns kurz vor SEINER Himmelfahrt hinterlassen hat:

 „…und [muss] verkündet werden ‹unter Berufung› auf SEINEN Namen Buße und Vergebung der Sünden für alle in den Völkern, beginnend von Jerusalem an.
(Lukas 24, 47)

Was die ökumenischen Schönredner predigen, ist meistens sogar richtig, aber es ist immer nur die eine Hälfte der biblischen Botschaft.
Merke: Einen Irrlehrer erkennt man nicht nur an dem, was er predigt, sondern gerade an dem, was er nicht predigt, d.h. was er in seiner Verkündigung regelmäßig von der neutestamentlichen Lehre unterschlägt. Sie predigen nur den positiven Teil, der bei den Menschen gut ankommt, ihre Säle füllt und den Spendenfluss ankurbelt. Den heilsnotwendigen Teil aber, die Buße und die Abkehr von Welt und Sünde, lassen sie weg. Mit diesem verkürzten „Evangelium“ können sie keinen einzigen Menschen vor der ewigen Verdammnis retten.

KLARtext | Bezahlte Prediger

Wie kommt es eigentlich, dass wir, wenn es um geistliche Dinge geht, regelmäßig alles vergessen, was wir über die käufliche Liebe wissen?

Das Predigen ist ein Dienst der Liebe; aber niemand, der bei Trost ist, würde bei einer Hure wahre Liebe suchen, noch von einem Prediger, der es für Geld tut, das rechte Evangelium erwarten.

KLARtext | Fake News & Lügenredner

Viele Christen warnen vor den Fake News in den (Sozialen) Medien. Sie warnen jedoch nicht vor den Fake News und der Heuchelei der Irrlehrer und Lügenredner, die in ihrem eigenen Gewissen gebrandmarkt sind.

KLARtext | Lauwarme „Christen“

Lauwarme „Christen“ wollen nicht von ihrer Sünde befreit werden;
sie wollen nur von der Strafe ihrer Sünde befreit werden.

(Francis Chan)

KLARtext | Geistliche Lügen & Täuschungen

Wenn der Mensch die Wahrheit verwirft, macht er Platz für alle Finsternis der geistlichen Lügen und Täuschungen.

Pneumatologie

KLARtext | Haben die Geistesgaben aufgehört?

Durch das charismatische Chaos in pfingstlerischen Kreisen verfallen viele Gläubige in das andere Extrem und schließen sich der Irrlehre derer an, die behaupten, die Geistesgaben hätten aufgehört. Aber das sind letztlich nur faule Ausreden. In Wirklichkeit ist es so: weil sie selbst keine Geistesgaben haben, darf es keine geben. Sonst müssten sie ja ihren geistlichen Mangel eingestehen und zugeben, dass sie recht arme Kirchenmäuse sind. Sich solch eine Blöße zu geben, dazu sind sie viel zu stolz und unbußfertig (Offenbarung 3,17).

Sie „begründen“ ihre Irrlehre mit 1. Korinther 13,8-12 und beharren darauf, dass mit der Festlegung des biblischen Kanons im 4. Jahrhundert durch die Kirchensynoden von Hippo (393 n. Chr.) und Karthago (397 n. Chr.) das Vollkommene gekommen sei. Das Stückwerk, die Gaben hätten aufgehört. Ist das Vollkommene wirklich durch eine Kirchensynode gekommen? Nein, natürlich nicht. Obwohl GOTTES Wort vollkommen ist, haben wir auf dieser Erde auch den vollkommensten Schatz immer nur in irdenen Gefäßen (2. Korinther 4,7). Schon die Tatsache, dass GOTTES Wort in eine menschliche Sprache gepresst werden musste, die noch dazu der babylonischen Sprachverwirrung unterworfen war, ist ein Stück Unvollkommenheit. Erst wenn wir oben beim Herrn sind, haben wir den Status des vollendeten Gerechten erreicht.

Hier sind fünf biblische Beweise gegen die Irrlehre, dass Weissagung, Erkenntnis und Zungenrede aufgehört hätten:

1) Die zwei Zeugen aus Offenbarung 11,3-14: So wahr die zwei Zeugen weissagen werden, so wahr kann die Weissagung nicht aufgehört haben.

2) Das Zeugnis JESU ist der GEIST der Weissagung (Offenbarung 19,10). Solange es das Zeugnis JESU auf Erden gibt, wird das Weissagen nicht aufhören.

3) 1. Korinther 12,7 bezeugt, dass die Geistesgaben zum gemeinsamen Nutzen, d.h. für die Gemeinde geoffenbart werden. Solange es die Gemeinde Jesu auf Erden gibt, hören auch die Geistesgaben nicht auf.

4) Markus 16,17: Sollte die Verheißung dieser Gaben nur bis zum Kirchenkonzil von Hippo gelten? Unsinn! Von solch abenteuerlichen, ja geradezu lächerlichen Bibelauslegungen möge sich jeder fernhalten!

5) Mit 1. Korinther 13,12 schließt sich die Beweiskette, denn dem Stückwerk wird das Vollkommene (jetzt … dann) als Gegenteil gegenübergestellt, und ganz offensichtlich sieht Paulus nicht die Bibel als das Gegenteil von Stückwerk, wie diese Irrlehrer behaupten, sondern die „Schau von Angesicht zu Angesicht“. Und das ist gewiss nicht hier auf Erden, sondern erst dann, „wenn wir ihn sehen werden, wie er ist“ (1 Joh 3,2), wenn wir vom Glauben zum Schauen gekommen sind.

Wer aufgrund von 1. Korinther 13,8 anfängt, Weissagung, Erkenntnis und Zungenrede aus der Bibel zu streichen, kann den Rotstift nicht mehr so schnell aus der Hand legen; denn dann müssten die vielen anderen Bibelstellen, die zum Gebrauch der Geistesgaben auffordern, gleich mitgestrichen werden (z. B. 1. Korinther 12,10; 14,1.5) und viele andere mehr. Überall müsste man den Rotstift ansetzen und immer wieder streichen. Aber wer in der Bibel streicht, muss aufpassen, dass er nicht eines Tages selbst zum Strichmännchen wird und aus dem Buch des Lebens ausradiert wird. Wir können daraus lernen, dass es nicht nur Bibelkritik von links (Bultmann & Co.), sondern auch von rechts gibt. Beide aber werden ihrer Strafe nicht entkommen.

Pfingstlertum & Charismatik

KLARtext | Künstliches Leben aus der Pfingstler-Retorte

So mancher Prediger ist nichts anderes als ein charismatischer Blasebalg, der auf der Bühne viel Wind macht. Was da geblasen wird, ist noch lange keine „Erweckungsluft“, sondern eine künstlich aufgepeitschte Power-Stimmung: Drive in, turn on, flipp out.
Das ist kein Leben aus GOTT,
sondern künstliches Leben aus der Pfingstler-Retorte.

KLARtext | Die Bettelpfingstler

Besonders für die pfingstlerischen Missionswerke ist bezeichnend, dass sie immer wieder um Geld betteln. Während sie ihren Lesern mit oft großer Eloquenz erklären, dass GOTT ein GOTT ist, der Wunder tut und deshalb auch heute noch Kranke heilen kann (wozu ich freudig „Amen“ sage), ist es mit dem eigenen Glauben immer schnell vorbei, wenn es um die finanziellen Mittel geht. Dann betteln sie in ihren Rundbriefen herzzerreißend um Geld und machen damit ihre ganze Glaubenspredigt wieder zunichte. Oral Roberts drohte sogar mit Selbstmord, sollten die erwarteten Spenden ausbleiben.

Wer einen Auftrag von GOTT hat, erhält dafür die notwendige Standardausrüstung an Vollmacht und Mitteln. Auftrag und Vollmacht sind untrennbar miteinander verbunden.

Wer keinen Auftrag hat, muss Bettelbriefe verschicken oder zumindest seine Bankverbindung wärmstens empfehlen.

Geld und Reichtum

KLARtext | Betrug des Reichtums

Der Betrug des Reichtums verführt auch die, die keinen haben.

KLARtext | Verführung durch Wohlstand

Die Verführung durch den Wohlstand ist für den Glauben viel gefährlicher als die Verfolgung durch gottlose oder religiöse Systeme. Hier bewahrheitet sich Offenbarung 7, 14, dass es zwar immer eine unzählbare Schar gibt, die die große Trübsal (Verfolgung) übersteht, aber nur eine kleine Schar von Philadelphia-Christen (Offenbarung 3,10), die auch in der Stunde der Versuchung (Verführung), die über den ganzen Erdkreis kommen wird, bestehen wird.

Apostasie (Abfall von GOTT)

KLARtext | Apostasie

Der Abfall von GOTT vollzieht sich nie abrupt, es gibt immer viele Übergangsformen (nicht mehr ganz Christ, aber noch nicht ganz Weltbürger), die aber bei den Gläubigen mehr Irritationen auslösen als die offene Gottlosigkeit. Achten wir also aufeinander, damit wir rechtzeitig gewarnt werden oder andere Geschwister rechtzeitig warnen können.

KLARtext | Adiaphora

Da es im Neuen Testament sehr viele Stellen gibt, die eine Absage an die Weltlust fordern, mussten sich die säkularen Christen etwas Besonderes einfallen lassen, um ihr verletztes Gewissen zu „beruhigen“. Es sollte theologisch-wissenschaftlich klingen und sie erfanden den Verlegenheitsbegriff „Adiaphora“ (griechisch ADIAPHORON = „gleichgültig“, „weder gut noch schlecht“). Weltliche Vergnügungen wurden daher in der kirchlichen Theologie schon sehr früh als Adiaphora, also als belanglos und dem eigenen Geschmack überlassen, bezeichnet. Damit praktizieren sie aber genau das, was die Pharisäer schon immer getan haben: GOTTES Gebote übertreten mit Menschensatzungen. Was den Pharisäern z.B. der Korban war (Markus 7,9-13), sind den modernen Pharisäern die Adiaphora (vgl. 1. Johannes 2,15-16).

Aber sie übertreten die apostolische Lehre durch Menschenlehren und ihr verletztes Gewissen beruhigen sie mit der rezeptfreien Droge „Adiaphoron“! Risiken und Nebenwirkungen entnehmen sie dem Beipackzettel: Absterben des geistlichen Lebens und schließlich Verlust des Seelenheils.

Den Willen GOTTES tun

KLARtext | Auftrag von GOTT

Hast du einen Auftrag von GOTT, so hüte ihn wie eine Perle und fliege allein wie ein Adler. Denn es gibt genug Geier, die dir das Kleinod nicht gönnen. Sie lauern dir auf, schnappen nach dir und ziehen dich hinab. Gehe deinen Weg und bleibe allein mit deinem GOTT. Ein solches Juwel darfst du niemals aus der Hand geben oder leichtfertig verlieren. Verlierst du ihn, so bist du der ärmste Mensch auf Erden, denn du hast Überirdisches empfangen, was selten genug ist, und hast es mit Irdischem vertauscht. Denke an Esau, der sein Erstgeburtsrecht für eine Linsensuppe verkauft hat. Es gab für ihn kein Zurück mehr.

KLARtext | Simplex sigillum veri

Simplex sigillum veri, das Einfache ist das Siegel der Wahrheit. Das wussten schon die alten Römer.

KLARtext | Gewaltige Prediger

GOTT braucht keine gewaltigen Prediger, die mit allen Mitteln der Redekunst nur sich selbst in Szene setzen und den Gestank ihrer Eitelkeit verbreiten. Sie wollen sich selbst ein Denkmal errichten und möchten als Fürsten unter den Predigern auf ein Podest gestellt werden. Keiner der Apostel kann als Predigerfürst bezeichnet werden, dazu waren sie viel zu schlicht und demütig. Der HERR gab keinem Verkündiger den Auftrag, Fürst unter den Predigern zu werden, sondern schlichte Werkzeuge in SEINER Hand, damit sich kein Fleisch rühme.

KLARtext | Feinde

Die Feinde, die du dir „zulegst“ durch deinen festen, biblischen Standpunkt, zollen dir größere Achtung als die Freunde, die du gewinnst, indem du auf beiden Seiten Wasser trägst.

Sei „fest und treu, wie Daniel war“.

KLARtext | Gedanken, Laune, Zunge

Wenn du allein bist, hüte deine Gedanken; in der Familie hüte deine Laune; in der Gesellschaft hüte deine Zunge.

KLARtext | … wie man lebt

Es ist wichtig, wie man lehrt; es ist noch wichtiger, was man lehrt; am wichtigsten ist aber, wie man lebt!

KLARtext | Ungehorsam

Eins wird man nirgendwo finden:
einen demütigen, ungehorsamen Christen.

KLARtext | Zurückgewiesene Güte

Zurückgewiesene Güte wandelt sich in Strafe!

KLARtext | Versäumte Gnade

Versäumte Gnade wird immer zum Gericht!

Ekklesiologie

KLARtext | Gemeinde JESU & die Gemeinden

Viele Christen meinen, ihr Hauskreis, ihre Gemeinde, ihre Kirche sei der Leib CHRISTI. Und weil es in ihrem Kreis drunter und drüber geht mit Lehrstreitigkeiten, Spaltungen und hässlichen Szenen, denken sie: Wenn das die Gemeinde JESU sein soll, wie soll es dann im Himmel weitergehen? Sie werden müde und resignieren und ziehen sich enttäuscht zurück. In Wirklichkeit ist keine Gemeinde auf dieser Erde identisch mit der Gemeinde JESU. Gemeinden gibt es Tausende und Abertausende. Aber die Gemeinde JESU ist eine einzige (Epheser 4,4).

Alle Kirchen, Versammlungen und christlichen Kreise sind nicht der Leib CHRISTI, sondern missionarische Einrichtungen mit Vorhofstatus. Sie sind Exerzierplätze und Werkstätten, in denen gearbeitet wird, Schmieden, in denen gehämmert wird, Tennen, auf denen gedroschen wird. Kein Wunder, dass es hier laut zugeht, denn wo gehobelt wird, fallen die Späne, und wo gedroschen wird, wirbelt die Spreu.

Die Gemeinde JESU ist der heilige Leib CHRISTI, der nur blutgereinigte Christen aufnimmt. Wie ein gesunder Körper eindringende Krankheitserreger abstößt, so stößt auch der Leib CHRISTI alles ab, was nicht zu seiner Blutgruppe gehört.

Der Unterschied zwischen der wahren Gemeinde CHRISTI und den von Menschen geschaffenen religiösen Organisationen ist derselbe wie zwischen einem Verein und einer Familie. In einem Verein kann man ein- und austreten, man bekommt einen Mitgliedsausweis und muss Beiträge zahlen. In eine Familie hingegen kann man weder eintreten noch austreten, man kann auch keinen Antrag auf Mitgliedschaft stellen. Der Verein entsteht durch Eintragung in das Vereinsregister. Die Familie entsteht durch Zeugung und Geburt. Das heißt also: Der wahren Gemeinde CHRISTI kann man nicht beitreten, sondern man muss in ihr gezeugt (der Same ist das Wort) und in ihr geboren werden (durch Wasser und GEIST). Die wahre Gemeinde, die der HERR vor 2000 Jahren gegründet hat, ist eine geistliche Familie, keine sichtbare Organisation.

KLARtext | „Wie viele seid ihr?“

„Wie viele seid ihr?“ ist oft die erste Frage, die man von Christen gestellt bekommt. Menge ist gleichbedeutend mit Erfolg. Wie zutiefst verachte ich diese Herdentierhaltung! Der Profit und die Gesetze des Marktes sind ihre oberste Richtschnur, auch in der Reich-GOTTES-Arbeit. Ein Mann GOTTES aber richtet seine Verkündigung nicht am Erfolg aus, sondern an der absoluten Wahrheit, ohne Rücksicht darauf, ob sie „ankommt“ oder nicht.

Noah hatte mit seiner Predigt keinen Erfolg. Auch nachdem er 60 Jahre gepredigt hatte, hatte sich niemand bekehrt. Hast du schon einmal 60 Jahre ohne Erfolg gepredigt? Noah predigte weitere 60 Jahre und nach 120 Jahren hatte sich noch niemand bekehrt. Aber auch jetzt hörte er nicht auf zu predigen, weil er endlich begriffen hatte, dass seine Predigt nicht „ankam“, sondern weil die Sintflut gekommen war. Noah war übrigens der vollmächtigste Mann GOTTES seiner Zeit.

KLARtext | Die Welt & die Gemeinde JESU

GOTT brachte die Gemeinde JESU in die Welt.
Satan möchte die Welt in die Gemeinde JESU bringen.
Deshalb: Sei wachsam!

KLARtext | Gemeinde wird zur Hure

Mit Weltlichkeit kann man die Welt „erreichen“, aber nicht bekehren, jedenfalls nicht zum CHRISTUS der Bibel, DER uns den Schmalen Weg gezeigt hat. Durch die Anbiederung an den Weltgeist wird die Gemeinde zur Hure. Damit kann sie zwar kurzzeitig die Aufmerksamkeit der Medien auf sich ziehen, aber ein solches Christentum wird letztlich nicht ernst genommen. Niemand will sich ernsthaft mit einer Hure einlassen, da kann sie sich noch so dick schminken. Das gilt auch für die Hure, die auf allen Hochzeiten tanzt und

„ihre Beine spreizt für alle, die vorübergehen“ (Hesekiel 16,25).

Deshalb: Umkehr zum wahren Christentum, das den Mut hat, unpopulär aufzutreten und sich geradlinig und ehrlich zur Weltabsage des Neuen Testaments bekennt.

KLARtext | Die wahre Gemeinde JESU

Das Christentum ist keine Gebäudereligion, sondern eine geistliche Bewegung, die schon in sich selbst Tempel genug ist und von deshalb nicht auf Grundstücke und Bausteine angewiesen ist (1. Timotheus 3,15). Das Christentum der „Gotteshäuser“ und Kathedralen war längst abgefallen. Auch in den Freikirchen und Gemeinden geht es fast nur noch um den Bau von Gemeindezentren. Ein Prediger, der sich zur Miete versammelt, gilt nichts in seinem Verband; er fühlt sich wie eine Schnecke ohne Schneckenhaus. Deshalb: Ein eigenes Gemeindezentrum muss her! Größenwahnsinnige Bauvorhaben haben schon so manchen Prediger an den Rand des Ruins gebracht. Yonggi Cho bekannte, dass er vor dem Selbstmord stand (vgl. 1. Timotheus 6,9). Zuerst müssen die Pastoren Geld beschaffen auf Teufel komm raus. Und das verändert den Charakter eines Menschen von Grund auf. Wer vorher noch Hirte war, mutiert jetzt zum reißenden Wolf. Er sieht die Gläubigen vor seiner Kanzel plötzlich aus den Augen des Vampirs, dem es nur noch um eines geht: aussaugen. Die Predigt, das Gemeindeleben, Hausbesuche, sogar die Seelsorge, alles muss nun dazu dienen, die Geldader der anvertrauten Schäflein anzuzapfen. Wenn nach Jahren endlich so ein Gemeindehaus dasteht, sitzt der Prediger endgültig in der Falle. Jetzt muss er sich nämlich ganz schön viel einfallen lassen, um den riesigen Saal Sonntag für Sonntag zu füllen. So wird aus dem Prediger zwangsläufig ein Entertainer, Paukenschläger und Quotenprediger einer Jesus GmbH mit Heiliggeist-Vergnügungscenter. Es ist ein Teufelskreis. Das alles hat mit dem Reich GOTTES absolut nichts mehr zu tun.

Es lag nie in der Absicht unseres HERRN, eine christliche Organisation wie die in der Landeskirche oder Freikirchen mit Gemeindehäusern und Glockentürmen ins Leben zu rufen. Der HERR gründete keine Organisation, sondern ER zeugte eine Familie, die Familie GOTTES. Eine Organisation kann man schaffen, man kann ihr beitreten. Einer Familie nicht. Die einzige Möglichkeit, Mitglied einer Familie zu werden ist, dass man hineingeboren wird. Genauso ist es mit der Gemeinde JESU. Keine Bemühung der Welt macht dich zum Mitglied der Familie GOTTES, keine Taufe, keine Beschneidung, keine Weihe, kein Bekenntnis, nichts. Die einzige Möglichkeit, Glied der Familie GOTTES zu werden, ist: Du musst von GOTT SELBST gezeugt werden; das ist die Wiedergeburt.

KLARtext | Keine „Weltverbesserer“

Christen sind keine religiösen Weltverbesserer. Die Geschichte lehrt uns, dass es schon genug Wirrköpfe gab, die ein Reich Gottes auf Erden errichten wollten: „An ihrem religiösen Wesen soll die Welt genesen“. Diese unverbesserlichen Weltverbesserer erreichen nur eines: Die Welt wird verkirchlicht und die Kirche wird verweltlicht. Mit Wiedergeburt und echtem Christentum hat diese Haltung nichts zu tun.

„Christliche“ Politik hat von der Schrift her überhaupt keine Verheißung. Ein politisches Reich Gottes wird es auf Erden nicht geben. Was vom Fleisch geboren ist, ist Fleisch und was vom GEIST geboren ist, ist Geist. Eine Brücke zwischen Fleisch und Geist gab es nie, gibt es nicht und wird es auch nie geben.

KLARtext | Kultivierung der Geldgier

Bei vielen christlichen Veranstaltungen geht es nur darum, die Geldgier zu kultivieren, natürlich mit christlichen Werten, damit der fromme Schein gewahrt bleibt. Der wahre Christ ist nicht auf das Diesseits fixiert, um hier etwas Großes zu werden oder aufzubauen, sondern er betrachtet das Leben als einen Warteraum für das Jenseits, in dem jederzeit der Ruf zur Abfahrt ertönen kann.

KLARtext | Wichtigtuer & Selbstveredelung

Auf pseudochristlichen Konferenzen wimmelt es nur so von Finanz- und Vermögensgauklern, Persönlichkeitstrainern, Führungscoaches, Mastertrainern und anderen Wichtigtuern. Von Sünde und Rettung vor der ewigen Verdammnis ist nirgends die Rede. Es geht nur noch um Weltverbesserung, Persönlichkeitstraining, Vermögensstrategien und das übliche Wertegeschwafel, z.B. „mit Werten in Führung gehen“, wobei der höchste Wert immer der Geldwert ist. Es geht nicht mehr um Buße und Bekehrung, sondern um freimaurerische Selbstveredelung: „Edel sei der Mensch, hilfreich und gut“ (Goethe).

KLARtext | Haarspaltereien

Manche Prediger lieben Haarspaltereien (z.B. der Leib CHRISTI sei ein Bild für die Gemeinde JESU und die Braut CHRISTI sei ein Bild für Israel). Solche Haarspaltereien kommen meist daher, dass die Prediger nicht mehr wissen, wie sie das genusssüchtige fromme Volk, das immer etwas Neues hören will, bei Spenderlaune halten können. So sind sie ständig bemüht, ihre Zuhörer mit angeblich noch tieferen Erkenntnissen in Erstaunen zu versetzen.

KLARtext | Geistliche Blindheit

Die Blindheit unter den Frömmlern ist entsetzlich! Ständig muss man sich von ihnen Richtgeist, Argwohn und Lieblosigkeit vorwerfen lassen, nur weil sie von all den Gräueln der Verwüstung nichts sehen. Es ist ein fast unerträglicher Zustand, wenn blinde Blindenführer in der Gemeinde den Ton angeben, das Wort führen und bestimmen, wohin die Reise geht. Sie lächeln stets gewinnend in die Kameras, sehen alles positiv durch ihre rosarote Brille und sind jedermanns Liebling, während die wirklichen Wächter der Gemeinde eher unbeliebt sind, wie geschrieben steht:

Die Worte der Weisen sind wie Treibstacheln*, wie eingeschlagene Nägel sind die meisterhaften Sammlungen*.
Sie sind von einem einzigen Hirten gegeben.
(Prediger 12, 11)

„Treibstacheln“ = Gemeint ist der eiserne Stachel des Ochsensteckens
„Sammlungen“ = i. S. v.: die meisterhaften gesammelten Sprüche (der Weisen)

KLARtext | Schulbuchdenken

Liebe Geschwister, befreit euch vom Schulbuchdenken. Schaut nicht auf die Großen der Geschichte. Je größer sie in der Welt angesehen sind, desto weniger Bedeutung haben sie Reiche GOTTES. Die wahre Geschichte der Gemeinde JESU wird von ganz anderen Menschen gemacht: von unscheinbaren Gestalten und alten Mütterchen, die aber durch ein Gebets- und Überwinderleben Machtverschiebungen in der jenseitigen Welt erreichen. Sie sind es, die durch ihre Gebete die Geschicke der Welt mitbestimmen, nicht wenn z. B. Luther mit den Reichsrittern nach Worms zieht, sich nachweislich vorher einen Rausch ansäuft und dort einen Pfaffenstreit führt.

KLARtext | Erfolg vs. Treue

Die Welt belohnt den Erfolg,
GOTT belohnt die Treue!

KLARtext | Schrottplatz der Kirchengeschichte

Fast alle „christlichen“ Vereine (e.V.-Gemeinden) sind verweltlicht, weltangepasst und buhlen nach staatlicher und gesellschaftlicher Anerkennung. Es ist wie mit Israel, dessen Grundsünde darin bestand, immer so sein zu wollen wie alle Völker um sie herum (1. Samuel 8, 20). Inzwischen sind sie endlich am Ziel ihrer Träume, dort zu sein, wo alle Kirchen und Freikirchen sind: Auf dem Schrottplatz der Kirchengeschichte, in der Ökumene! Das ist ihr gelobtes Land.

KLARtext | Anbiederung an den Zeitgeist

Viele Christen haben das ursprüngliche und eigentliche Anliegen des Christentums völlig aus den Augen verloren. Merkt das denn niemand? Es geht längst nicht mehr darum, Menschen vor der ewigen Verdammnis zu retten, sondern nur noch darum, den christlichen Glauben gesellschaftsfähig zu machen. Durch diese Anbiederung an den Zeitgeist wird die Kirche zur Hure, die von der Welt kurzfristig benutzt, aber nie ernst genommen wird. Niemand will eine tiefere Beziehung zu einer Hure, im Gegenteil: „Sie werden die Hure hassen“ (Offenbarung 17,16).

KLARtext | „Wohlfühloasen“

Die Leidenschaft zu predigen, ohne die Last des Studierens zu haben, ist lediglich der Wunsch, aufzutreten.
Wir haben heute mehr Komiker, Entertainer, Selbstdarsteller, Philosophen, Kulturkommentatoren, Showmaster, Politstrategen, Therapeuten, Psychologen, Filmkritiker, Cheerleader und unzählige Programme, die angeboten werden, als wahre Verkünder des Wortes, die sich allein auf die Kraft des HEILIGEN GEISTES verlassen, und nicht auf Ihre eigenen, fruchtlosen Werke und Ideen!
Wir erleben viele Gemeinden als „Wohlfühloasen“, wo das Wort vom Kreuz völlig ausgeblendet wird und der Zeitgeist freien Lauf hat, unter dem MOTTO:
„Man muss sich der ZEIT anpassen!“
Bitte beachten:
Heute fängt Satan die Menschen durch das, was sie hören, was sie sehen und mit wem sie sich umgeben.

Der Apostel Paulus schrieb in einem Brief an die Gemeinde in Galatien:

Diese Aussage des Paulus sollten wir uns sehr zu Herzen nehmen:

Demnach ist der Glaube aus dem Gehörten. Das Gehörte ist aber durch das von GOTT ‹gesprochene› Wort*.
(Römer 10, 17)

„Wort“ = Imra̱h bed. [gesprochenes] Wort; Ausspruch; Rede; Reden; Äußerung; Zusage.

Leben als Christ

KLARtext | Wer ist ein Bewährter?

Ein unreifer Christ will groß und erfolgreich werden, mitreden und Macht über Menschen ausüben. Das ist oft der einzige Grund für seinen Übereifer. Erst durch die Läuterung, die der Mensch durchmacht, wird der Eifer gebändigt und für GOTT brauchbar.

Wer aber ist ein Bewährter? Darauf gibt GOTTES Wort eine klare Antwort (Jakobus 1,3.12):

Leiden — Ausharren im Leiden — Bewährung.

Das ist die Reihenfolge und das ist auch die einzige von GOTT legitimierte Ausbildung zum Prediger. Ohne Leiden gibt es kein Ausharren und ohne Ausharren keine Bewährung. Leider ist es heute so, dass diejenigen, die etwas zu sagen hätten, schweigen oder gar nicht erst zu Wort kommen. Und diejenigen, die schweigen sollten, führen das Wort: Wichtigtuer von der Bibelschule oder der Universität, die nur angelesenes und nachgeplappertes Kopfwissen haben.

KLARtext | Unwürdig oder würdig?

Ein Christ, der nicht fleißig und ernsthaft die Bibel studiert, lässt als Jünger CHRISTI viel zu wünschen übrig. Um ein würdiger und bewährter Christ im Königreich GOTTES zu sein, genügt es nicht, „Diskussionsgruppen“ und „Lobpreisabende“ zu besuchen. Biblische Erkenntnis überträgt sich nicht wie eine Infektion durch Körperkontakt. Der Christ, der seine Bibel nicht kennt, ist nicht nur unwürdig, er ist nicht ausgerüstet. Ja, er ist unwürdig, weil er nicht ausgerüstet ist (vgl. 2. Timotheus 3, 17).

KLARtext | Fleisch und GEIST

Vor GOTT kommt es nicht darauf an, wie wortgewaltig einer predigen, wie operettenhaft er singen, wie andächtig er beten, wie eifrig er bekennen kann, sondern allein darauf, ob er geistlich oder fleischlich ist. Das ist die Scheidelinie, die durch die Gemeinde und durch die Familie geht. Das ist der Unterschied zwischen dem fleischlichen und dem geistlichen Christen: Der Geistliche ist sein Leben lang damit beschäftigt, das Fleisch mit seinen Lüsten und Begierden zu kreuzigen und ihm nur das Nötigste zu erlauben, um so dem empfangenen GEIST immer mehr und dem Fleisch immer weniger Raum zur Entfaltung zu geben. Der Fleischliche dagegen kultiviert das Fleisch und seine Begierden geradezu, so dass es immer lüsterner, immer sinnlicher, immer genusssüchtiger, immer ehrgeiziger, immer geldgieriger, immer fauler, immer bequemer wird und der GEIST keinen Raum zur Entfaltung mehr findet.

KLARtext | Das Gebet ist unsere größte Macht

Es liegt nicht an unserer „Gebetsvollmacht“, nicht an der Lautstärke und nicht an der Wucht oder der Holdseligkeit der Worte, auch nicht an der nervlichen Anstrengung. Manchmal sieht man Fotos von Gebetsstunden in pfingstlerischen Kreisen, wie sich die Gesichter im Gebet verkrampfen und verzerren, als wollten sie mit Willenskraft Löffel verbiegen wie Uri Geller. Sie denken, je angestrengter und konzentrierter ich bin, desto eher werde ich erhört.

Das Gegenteil ist der Fall: Je entspannter ich bete, d.h. je gelassener ich meine Hoffnung allein auf die Verheißung des HERRN stütze, im Bewusstsein, dass GOTT mich eigentlich schon hört, bevor ich bitte, desto wirkungsvoller ist das Gebet (Matthäus 6,8).

Entscheidend ist nicht unser Wortschwall, sondern die Festigkeit des Glaubens im Herzen. Oft ist es so, dass wir gar keine Worte machen müssen, sondern nur das Herz sprechen lassen, seufzen, klagen oder jubeln, je nachdem, wie es sich dann ja auch im Sprachengebet äußert (Römer 8,26).

KLARtext | Gebetserhörung

Manche machen aus Bitten und Gebetserhörung eine mechanistische Glaubensformel, deren Anwendung einer mathematischen Gleichung gleicht. Gebetserhörung hat aber nichts mit den kalten Gesetzmäßigkeiten einer „vierten Dimension“ (Yonggi Cho) zu tun, wie viele Charismatiker meinen. Sie glauben, durch mentale Techniken der Inkubation, der Visualisierung und des positiven Denkens alles herbeizaubern und Gott zum Erfüllungsgehilfen und Homunculus ihrer Wünsche machen zu können.
Unser himmlischer VATER erhört alle Gebete SEINER Kinder, mit einer Ausnahme: Was uns schadet, gibt ER uns nicht, da können wir noch so lange betteln. Wenn du glaubst, in einer bestimmten Sache keine Gebetserhörung zu haben, dann kannst du mit Sicherheit davon ausgehen, dass der HERR es dir deshalb nicht gibt, weil es dir früher oder später zum Fallstrick werden oder dich von deiner von GOTT bestimmten Berufung abbringen würde.

KLARtext | Echte Bußpredigt

„Reichgottespredigt kommt nicht umhin,
den Menschen zu beleidigen“.

(Samuel Hebich, 1803 – 1868)

Warum? Nicht aus Beleidigungsabsicht, sondern um Ross und Reiter zu nennen. Die Sünde muss angegriffen werden, auch und gerade der Sünder. Echte Bußpredigt philosophiert nicht lange über das Wesen der Sünde, sondern knöpft sich den Sünder selbst vor, d.h. sie wird persönlich.
 Johannes der Täufer predigte nicht über das Wesen des Ehebruchs, machte auch keine Mahnwache vor dem Palast des Herodes, sondern ging in den Palast hinein und sagte zum König: „Du bist ein Ehebrecher“. Das ist Bußpredigt.

KLARtext | Zuckerstückchen der Gesellschaft

Echte Christen sind nicht die Zuckerstückchen der Gesellschaft, die sich nur noch durch Symbole bemerkbar machen, sondern unbequeme Mahner, die KLARtext reden.

KLARtext | Wahre Liebe

Das ist wahre Liebe, wenn man den Sünder straft und ihn seiner Sünde überführt, damit ihm rechtzeitig die Augen geöffnet werden und er nicht schlafend in die Hölle fährt.

KLARtext | „Nur nicht richten!“

Satan bekämpft mit diesem Spruch vor allem die wenigen, die es noch wagen, gegen den Strom zu schwimmen. Es ist eine der beliebtesten Methoden des Feindes, besonders in dieser Endzeit, einzelne „Rufer“ im Volk GOTTES mundtot zu machen, die bisher noch warnend ihre Stimme erhoben haben. Wo immer der Feind die Gefahr wittert, erkannt und entlarvt zu werden, zieht er sofort die „Notbremse“: „Nur nicht richten!“

KLARtext | Doktor der Theologie

Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

KLARtext | Perfekte Position

Wenn das Leben dich in die Knie zwingt, bist du in der perfekten Position, um zu beten.

KLARtext | Bibelstudium

Je mehr du die Bibel liest,
desto weniger können dich die Frömmler betrügen.

KLARtext | Sensationslust & Geldgier

Prüfen wir auch die Veröffentlichungen der „Aufklärer“: Sensationslust will nur den Verkauf ankurbeln und neigt deshalb immer zur Übertreibung und Unwahrheit. Nicht selbstlose Hirtenliebe zu den Schafen, sondern schändliche Geldgier und die Hauptsorge, den eigenen Namen bekannt zu machen, zu verbreiten und zu verbreiten, wozu sich die Verlage bestens eignen, sind die Triebfedern dieser reißerischen Art von Aufklärung.

Ich halte es aber auch hier mit dem Apostel Paulus (Philipper 1, 18) und will mich freuen, wenn nur über Irrlehre und geistlichen Betrug aufgeklärt wird, sei es aus Geldgier oder in Lauterkeit. Wenn sie es aus unlauteren Motiven tun, werden sie es einst vor GOTT verantworten müssen.

KLARtext | Sünde umdefinieren

GOTT nimmt die Sünde nach wie vor sehr ernst,
egal wie geschickt wir sie umdefiniert haben.

KLARtext | Hasst du deine Sünde?

Hasst du deine Sünde mehr als den Teufel? Deine Sünde ist ein viel größeres Problem als der Teufel. Der Teufel kann dich nicht in die ewige Verdammnis bringen. Deine Sünde schon. Hasst du sie? Führst du Krieg gegen sie? Wenn ja, dann bezeugt der HEILIGE GEIST: „Du bist MEIN!“ Denn jeder, der vom HEILIGEN GEIST geleitet wird, ist ein Kind GOTTES!

KLARtext | Zersetzende Wirkung

Verweltlichte Christen, vor allem in Führungspositionen, haben durch ihre Vorbildfunktion eine zersetzende Wirkung auf die christliche Gemeinde. Ein solches Christentum ist verderblicher als der Atheismus, es ist Opium fürs Volk. Bei Atheisten weiß man, wie man dran ist. Aber das verweltlichte Christentum ist viel gefährlicher, weil es den Gläubigen suggeriert, man könne sehr wohl die Weltlüste mitmachen und trotzdem Christ sein. Und genau das geht nicht (Titus 2,12; Epheser 4,29; 5,4.6).

KLARtext | Sei vorsichtig, wem du vertraust

Sei immer vorsichtig, wem du vertraust.
Es gibt Menschen, die haben Zucker im Mund, aber Gift im Herzen.

KLARtext | Gottgefälliger Partner

Ein gottgefälliger Partner wird dich nicht zur Sünde verführen.

KLARtext | Von anderen Dingen gesättigt

Wenn du keinen Hunger mehr verspürst, GOTT zu begegnen, dann bist du zu sehr von anderen Dingen gesättigt.

KLARtext | Heuchelei

Heuchelei kann eine Zeit lang funktionieren – man bekommt Anerkennung und es gibt einem Genugtuung, vor den Menschen gerecht zu erscheinen. Aber warte ab! All deine Leistungen, all das wird nichts mehr zählen, wenn du vor dem großen weißen Thron stehst und alles ans Licht kommt.

KLARtext | Kehre nicht zu etwas zurück …

Kehre nicht zu etwas zurück,
von dem GOTT dich bereits befreit hat!

(Vgl. 2. Petrus 2, 22)

Sekten

KLARtext | Sünde des Rottens

Es gibt eine Abspaltung vom Leib CHRISTI unter den ernsthaften Gläubigen, und zwar durch die besondere Sünde des Rottens, wie sie unter den Werken des Fleisches in Galater 5,20 aufgezählt wird. Es gibt ein Missionswerk, das, obwohl es überwiegend aus ernsthaften Christen besteht, die Kriterien einer Sekte erfüllt. Der Leiter dieses Missionswerkes verbietet nämlich seinen Mitgliedern, außerhalb des Werkes das Abendmahl zu empfangen, d.h. sie dürfen nur mit Mitgliedern der eigenen Gemeinde Abendmahlsgemeinschaft haben, und nur wer einen Mitgliedsausweis hat, wird zum Abendmahl zugelassen.

Eine Gemeinde, die nur den weltweiten Leib CHRISTI sieht, ist schwärmerisch. Eine Gemeinde aber, die nur ihre eigenen Mitglieder im Blick hat, ist sektiererisch und betreibt geistliche Inzucht. Wir sollen beides in ausgewogener Weise miteinander verbinden: In einer Ortsgemeinde/Hausgemeinde mitarbeiten, aber immer offen bleiben für den weltweiten Leib CHRISTI. Ein Prediger, der seinen Gläubigen das Mahl des Herrn mit anderen Gliedern des Leibes CHRISTI verbietet, lebt in Sünde und ist selbst des Mahles des Herrn unwürdig. Er wird mit seiner Rotte Korah (1. Mose 16,33) seiner Strafe nicht entgehen, weil er bei allem frommen Schein letztlich an der Zerstörung des Leibes CHRISTI arbeitet.

KLARtext | Umgang mit Sektierern

Echte Sekten entstehen nicht dadurch, dass der Sektengründer durch Bibelstudium zu seiner Lehre kommt, sondern in umgekehrter Reihenfolge: Am Anfang steht immer eine private Offenbarung durch einen Lügengeist, eine Idee, eine angebliche Engelserscheinung oder -stimme, die dem Sektengründer widerfahren ist (E. G. White, J. Smith, G. Wittek u.a.). Und erst im Nachhinein wird versucht, das Ganze mit der Bibel in Einklang zu bringen, was natürlich nie ganz gelingt.

Die Bibel spielt in der ganzen Sektenstruktur – auch wenn sie sich „Ernste Bibelforscher“ nennen – nur die zweite Rolle. Der erste Schritt, das Fundament, der auslösende Impuls, der zur Sektengründung führt, ist die Person des Sektengründers selbst. Darauf baut sich alles auf, die Bibel muss nur noch Pate stehen und als Alibi für die „Rechtgläubigkeit“ herhalten.

Willst Du hier etwas erreichen, musst Du das einschneidige Schwert in die Scheide stecken und das zweischneidige ziehen, wie es unser HERR machte im Umgang mit der Sekte der Pharisäer. ER hielt sich nicht lange mit ihren Lehren auf, sondern prangerte ihren Lebenswandel an (Matthäus 23).

Die herkömmliche Sektenaufklärung beschäftigt sich immer nur mit der Widerlegung falscher Lehren. Das ist zwar gut und richtig, denn mit dem „Es steht geschrieben“ kann man zumindest diejenigen, die noch an die Bibel glauben, vom Eintritt in die Sekte abhalten. Will man aber Menschen, die bereits vom Sektengeist verdorben sind, wieder herausholen, erreicht man mit Lehrstreitigkeiten nichts. Vielmehr muss man die Axt an die Wurzel legen, d.h. in die Gründungsphase und überhaupt in die Hintergründe der Sekte vordringen.

Echte Bußpredigt ist nicht Symptombehandlung,
sondern Wurzelbehandlung!

Sektierer haben immer „Dreck am Stecken“. Das kannst Du als Konstante voraussetzen. Jede Sektiererei ist letztlich ein Gericht GOTTES (2. Thessalonicher 2,11.12).

Die Irreführung (der Lügengeist) wird also von GOTT SELBST gesandt als Strafe über diejenigen, die in ihrem Leben an einer Sünde festhalten. Man kann sicher sein, dass jeder Sektengründer in Gräuelsünden lebt und auch jeder Sektenanhänger in seinem Leben bestimmte Sünden pflegt. Es ist geradezu ein Hohn, mit ihnen über ihre windigen Lehren zu palavern, anstatt ihnen die Sündenwurzel zu ziehen, notfalls mit der Beißzange. Die Polizei diskutiert mit einem Bankräuber nicht lange über das Strafgesetzbuch, sondern legt ihm Handschellen an und ab geht die Post!

So muss man mit den Sekten umgehen. Nicht lange über ihre Lehren reden, sondern ihre Gottväter vom Sockel stoßen, die Sektenführer demontieren, indem man ihre unheiligen Verbindungen, ihre finanziellen Verstrickungen und ihre Verweltlichung aufdeckt. Das ist der wirksamste Kampf gegen Sekten, der vielen die Augen öffnet und sie aussteigen lässt. Das ist es auch, was die Sekten fürchten. Die Zeugen Jehovas zum Beispiel haben nichts dagegen, wenn ihre Schäfchen mit den Menschen über ihre Lehren diskutieren, im Gegenteil. Streng verboten ist es dagegen jedem Zeugen Jehovas, Literatur zu lesen, die sich mit den Hintergründen der Wachtturm-Gesellschaft beschäftigt, etwa mit ihren Verbindungen zur Freimaurerei und zum Großkapital. Davor haben die Sekten Angst, denn das ist der archimedische Punkt, an dem man sie aus den Angeln heben und den ganzen Sektensumpf trockenlegen kann.

KLARtext | Babylonische Gefangenschaft der Kirchen

Der Ruf zum Auszug aus der babylonischen Gefangenschaft der Kirchen ist keine Sektenparole, sondern eine biblisch begründete Endzeitbotschaft, die in unserer apokalyptischen Zeit immer wieder Bestandteil der Verkündigung sein muss. Betroffen ist der gesamte innerkirchliche Pietismus, seien es die Landeskirchlichen Gemeinschaften, die Liebenzeller Mission oder die Süddeutsche Vereinigung. Sie und alle dem Gnadauer Verband angeschlossenen Werke und Gemeinschaften sind Mitglieder der Landeskirche. Sie schütteln zwar regelmäßig empört den Kopf über die Gräueltaten der Kirche, finanzieren sie aber ebenso regelmäßig durch ihre Kirchensteuer mit, sind also mitschuldig und mitverantwortlich für alles, was dort geschieht. Der Hehler ist so schlimm wie der Stehler. Darum ruft uns Offenbarung 18,4 immer wieder auf, die Hure Babylon zu verlassen, damit wir nicht mitschuldig werden an ihren bösen Taten und ihrer Strafen teilhaftig werden. Wäre Lot nicht dem Ruf der beiden Engel gefolgt, aus Sodom zu fliehen, wäre er unweigerlich mit den gottlosen Sodomitern im Feuer umgekommen.

KLARtext | Absoluter Gehorsam

Wohin soll man das Volk GOTTES führen, wenn man es aus den Kirchen herausruft? Nirgendwohin; wollte man sie zu einer anderen Kirche oder Freikirche führen, so würden sie von einer Gefangenschaft in die andere geraten. Das Volk GOTTES passt in keine Kirche, so wenig wie eine Schafherde in einen Hühnerstall. Ein Volk braucht Land. GOTTES Volk passt nur in das verheißene Land. Und das geschieht durch absoluten Gehorsam.

KLARtext | Verweltlichung der Kirche

Mit Inquisition, Daumenschrauben und Hexenverbrennungen, aber auch mit Lügen, Urkundenfälschungen (Konstantinische Schenkung) und schmutziger Vatikanpolitik versuchte die katholische Kirche das Reich Gottes auf Erden zu errichten. Die uralte Missionsmethode der Katholiken ist die

Verkirchlichung der Welt, die zur Verweltlichung der Kirche führte.

Dieser verhängnisvolle Prozess verlief immer nach dem gleichen Muster: Heidnische Bräuche und Feste wurden übernommen, aber mit christlichen Inhalten gefüllt. So wurde aus dem sol-invictus-Fest des römischen Sonnengottes das Weihnachtsfest, die Fruchtbarkeitsgöttin Ostera stand Pate für das Osterfest, aus der Göttin Isis mit dem Horusknaben auf dem Arm wurde die Madonna mit dem Jesuskind etc.

KLARtext | Oblatengott

Die römisch-katholische Kirche verkündet nicht den biblischen JESUS CHRISTUS, sondern einen Eucharistie-Christus und Oblatengott aus dem Mithraskult, den sie in der Monstranz herumträgt und im Tabernakel auf dem Altar einschließt.

KLARtext | „Pompa-diaboli-Fans“

Wettkämpfe galten im Urchristentum als „pompa diaboli“. Tertullian, ein frühchristlicher Zeuge schreibt dazu:

„Daran erkennen die Heiden am sichersten, ob jemand Christ ist: wenn er die Spiele meidet!“

Aber die Kirchenführer von heute sind wahre Pompa-diaboli-Fans. Daran können wir erkennen, dass wir es heute nicht mehr mit einem ernstzunehmenden Christentum zu tun haben, sondern nur noch mit weltangepassten religiösen Besserwissern.

KLARtext | Lüsterne Kuttenmänner

Als die Pharisäer die Ehebrecherin auf frischer Tat ertappten und sie steinigen wollten, nahm der HERR diese Frau in Schutz, nicht weil ER die Prostitution verteidigte, wie es manche verwahrloste Prediger gerne auslegen, sondern weil die frommen Steiniger nicht besser waren als die Frau. Ganz im Gegenteil. Die Hure wechselte den Partner für Geld, die Pharisäer wechselten die Frau mit einem Scheidebrief. Die Hure tat es vielleicht nur, um finanziell überleben zu können, die Pharisäer taten es aus reiner Geilheit. Wenn sie sich in eine andere vergafft hatten, fanden sie schnell einen Grund, um der Ehefrau den Laufpass, sprich Scheidebrief zu geben.Und ausgerechnet diese lüsternen Kuttenmänner spielten sich als die Saubermänner Israels auf! Was die Hure illegal machte und dafür fast gesteinigt wurde, das machten die Pharisäer ganz legal mit der Lizenz zur Hurerei in der Tasche: den Scheidebrief. Das konnte der HERR, DER die Gerechtigkeit in Person war, niemals gutheißen.
Wir sehen das heute bei den frommen katholischen Priestern, die nach außen hin mit ihrem Zölibat als die Enthaltsamen gelten wollen, insgeheim aber oft Beziehungen zu „Haushälterinnen“ und Schutzbefohlenen haben, die sie betreuen.

KLARtext | Töchter der Mutterhure

Es ist wichtig, sich immer daran zu erinnern, dass alle protestantischen Kirchen und Sekten nur eine Ausgeburt der großen Hure Babylon sind. Die katholische Kirche ist die erste und älteste Sektenbildung: alle Kirchen, die aus ihr hervorgegangen sind, sind Töchter der Mutterhure und haben trotz aller Unterschiede in der Lehre die gleiche Blutlinie.

KLARtext | Durchtriebene Sektenleiter

Viele Mitglieder von Freikirchen fallen aus allen Wolken, wenn man ihnen erklärt, dass sie in der Ökumene sind. Oft sind sie selbst gegen die Ökumene und wollen nicht wahrhaben, dass sie samt ihrer Freikirche Mitglied der Ökumene sein sollen. Diese Unwissenheit rührt daher, dass die Leiter der Gemeinden und Verbände oft so durchtrieben sind, dies ihren Gläubigen so lange wie möglich zu verheimlichen, aus Angst, dass ihnen immer mehr Spender und Zehntenzahler davonlaufen.

Manche Gemeindebünde sind auf Druck der Gemeindebasis aus der Ökumene ausgetreten, stellen aber im Laufe der Zeit, von der Öffentlichkeit fast unbemerkt, einen Antrag auf Wiederaufnahme in die ACK. Sie wollen sich wie Blindschleichen auf dem Schleichpfad wieder in die Ökumene einschleichen, um dann die Gläubigen vor vollendete Tatsachen zu stellen.

Okkultismus

KLARtext | Zaubereisünden

Menschen, die sich durch Zaubereisünden mit dem Teufel eingelassen haben, haben zunächst immer großen Erfolg:

„Das alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest“ (Matthäus 14,9).

Wer sich mit dem Teufel einlässt, verliert immer,
am Ende auch seine Seele.