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Dieser Beitrag hat 42 Kommentare

  1. Jens

    Was heißt genau „des Sektierertums“ ? Ich glaube das solche Worte doch in der Schrift nur von Menschen genutzt wurden, welche Jesus Christus ablehnten ?

  2. Der Begriff Sektierertum („Sekte“) stammt als Lehnwort vom lat. secta, sequi (= nachfolgen) und bedeutet zunächst neutral Schule, Gefolgschaft, Partei, Lehre, wofür sich griechisch (im Grundtext des Neuen Testaments) auch haeresis findet.

    Eine Sekte zeichnet sich aus durch eine besondere Lehre/(Neu-) Offenbarung; eigenes Schrifttum der mit Lehr- und Gesetzesautorität; eigene Riten; oft ethischer Rigorismus, der sich über alle Lebensbereiche erstreckt und Bekenntnishandlungen einschließt; Absolutheitsanspruch, Überlegenheitsbewußtsein; Versprechen von Heil, Erlösung und Sinn für die kleine, exklusive Elite der Zugehörigen/Auserwählten; hoher Gruppenbinnendruck zur Erreichung emotional starker Bindung; leichte Zutritts- und negativ sanktionierte Austrittsmöglichkeiten.

    Als negative Folgen für ihre Mitglieder wurden beobachtet: Abhängigkeit, Verlust der Selbständigkeit, Unfähigkeit zu emotionalen Bindungen an Nichtmitglieder, gestörtes soziales Verhalten, Misstrauen gegen rationales Denken, Zerbrechen der Familien, Fanatismus, finanzielle Verluste, Realitätsferne und psychische Schäden.

     

     

    1. Manni350

      Guten Morgen kann hier Kontakt zu Gläubige bekommen

  3. Jesaja 9,5

    Hallo Roland,

    habe eine Frage, ich meine es gibt eine Stelle im AT wo mit Gefalteten-Händen gebetet wird, glaube es war eine Beerdigung, weißt du wo das steht? Prüfe nämlich gerade die Gebetshaltung anhand der Bibel und finde nur Gebet mit erhobenen/offenen Händen (AT wi NT) sowie das Beten auf dem Angesicht (am Boden kniend/liegend), das Hände falten ist jedoch am weitesten verbreitet, aber wohl nur „einmal“ in der Schrift erwähnt. Freue mich über besagte „Bibelstelle“ wenn du weißt wo sie zu finden ist.

    Friede Sei Mit Dir In Christus Jesus, Schalom.

    1. Dass im AT mit gefaltenen Händen gebetet wird, ist mir nicht bekannt. Ich habe auch in mehreren Bibellexika nachgeschaut und auch dort keine Bibelstelle gefunden. Soweit ich weiß, kommt das Händefalten aus dem germanischen Kulturraum. Der Grund dafür war der sog. Lehenseid, den die Vasallen ihrem Herrn in die Hand versprachen (die Hände wurden zusammengelegt und so in die Hände des Lehnsherrn gelegt als Zeichen der Treue und Abhängigkeit).

      In der Hezel-Übersetzung habe ich folgende Bibelstelle gefunden:

      „Sie werden aber den Philistern auf dem Halse seyn gegen Abend, und berauben alle die so gegen Morgen wohnen. Edom und Moab werden ihre Hände gegen sie falten. Die Kinder Ammon werden gehorsam seyn.“ (Jesaja 11,14) – also gar nicht so weit entfernt von Jesaja 9,5 🙂

      Diese Bibelstelle hat natürlich nichts mit einer Gebetshaltung zu tun, sondern sagt aus, dass die Edomiter und Moabiter angreifen, also „bekriegen“. In einer Fußnote steht noch, dass die bessere Übersetzung ist: „ihre Hände ausstrecken“.

      Kann es sein, dass Du den Satz „Hände gegen sie falten“ in einer alten Luther-Übersetzung gelesen hast und diesen jetzt versehentlich als Gebetshaltung in Erinnerung hast?

      Sorry, dass ich Dir hier nicht weiterhelfen kann. Falls ich das „Hände falten“ als Gebetshaltung im AT entdecken sollte, werde ich Dir das natürlich mitteilen.

      Der Friede und die Gnade GOTTES sei mir Dir.

      Shalom
      Roland

      1. Jesaja 9,5

        Lieber Roland,

        danke für die Ausführliche Antwort. Offenbarung 3,21 habe ich lange gesucht, teile jetzt den Fund : )) Ist eine schöne Bibelstelle für die, die den Herrn Jesus immer kleinhalten wollen, bzw. eine klare Aussage an eine für uns Menschen nicht greifbare aber absolute Gewissheit das der Vater und der Sohn und der Heilige Geist „Eins“ sind. Dir einen guten Wochenstart.

        Schalom

      2. Roland Odenwald

        Herzlichen Dank für diese wunderbare Bibelstelle. In Facebook schrieb jemand, dass nur der VATER GOTT sei, weil nur der VATER auf dem Thron GOTTES sitzen würde – deshalb sei der SOHN kein GOTT…. Diese Bibelstelle widerlegt ganz einfach die Hirngespinste so mancher „Hobby-Theologen“…. Ich wünsche Dir ebenfalls einen gesegneten Start in die neue Woche…..
        Sei gegrüßt mit 1. Korinther 10,33
        Roland

  4. Jens

    Lieber Roland,

    vielen Dank für Deine ausführliche Antwort, so ist es eben alles eine Frage der Definition so habe ich das jetzt hoffentlich richtig erkannt. Es ist ähnlich, wie zum Beispiel mit dem Wort Fundamentalist.
    Es kann also Gutes oder auch Böses ausdrücken, christliches oder antichristliches, so wie das Wort Sekte auch. Nochmals Dank !

    Liebe Grüße Jens

    1. Reiner Richter

      Hallo Roland,
      habe eine Frage, ist das Abendmahl an den Sonntag -ersten Tag der Woche- gebunden?
      Ist es falsch an einem anderen Tag das Brot zu brechen? Wenn ja, warum?
       
      Beste Grüsse im Herrn
      Reiner

      1. Roland Odenwald

        Hallo Reiner,

        das Herrenmahl ist nicht an den ersten Tag der Woche (Sonntag) gebunden. Von der Urgemeinde in Jerusalem heißt es:

        [ads_custom_box title=“Apostelgeschichte 2, 46″ color_border=“#e87e04″]Und sie waren täglich und stets beieinander einmütig im Tempel und brachen das Brot hin und her in Häusern…[/ads_custom_box]

        Dieser Hinweis gilt für alle Artikel auf unserer Homepage.

        Unsere Geschwister in der Urgemeinde brachen also täglich das Brot (= Herrenmahl), so dass ich daraus schließe, dass wir jeden Tag das Herrenmahl feiern können.

        Shalom
        Roland

      2. Reiner Richter

        Hallo Roland,
        sehr gut und korrekt, dieser Meinung bin auch ich. Wer aber in gewissen Dingen nur auf das was der Herr Jesus gesagt hat und nich auf die Lehre der Apostel achtet, bleibt halt nur beim Sonntag mit dem Abendmahl, und nicht flexibel.
         
        Ich freue mich für deine Antwort und danke Dir sehr.
         
        Gruss
        Reiner

    2. Königstochter

      Hallo,
      erst einmal Danke für diese interessante Seite! Habe sie heute entdeckt 🙂 werde bestimmt noch Einiges lesen :).
      Zum Thema Jesus und zur Rechten Gottes gibt es weitere interessante Bibelstellen:
      Apg. 7:55 +7:56
      Kol. 3:1
      Hebr. 10:12
      Römer 8:34
      1. Petrus 3:22
      Markus 16:19
      Lukas 22:69

      „Es werden seine Feinde ihm vor die Füsse als Schemel gelegt“
      Psalm 110:1
      Hebr. 10:13
      Apg. 2:35
      Lukas 20:43
      Matth. 22:44
      Markus 12:36

      Seid reich gesegnet im Namen Jesus Christus, unserem Herrn ! 🙂

      1. Roland

        Liebe Königstochter,

        herzlichen Dank für die Ergänzungen. Ich wünsche Dir viel Segen beim „schmökern“.

        Sei gegrüßt mit Matthäus 28, 18-20

        Shalom
        Roland

  5. Danke für Eure Ausführungen! Wir sehnen uns ebenfalls nach Hausgde. – ist aber nicht so einfach. Kennt Ihr ev eine Anlaufstelle in Zürich? Lieber Gruss heidi

    1. Liebe Heidi,
      besten Dank für Deinen Kommentar. Ich kenne leider keine Hausgemeinde in Zürich. Aber vielleicht liest Deine Nachricht eine Schwester/ein Bruder aus Zürich. Sollte sich jemand melden, werde ich den Kontakt an Dich weiterleiten.

      Maranatha
      Roland

    2. Stefan

       
      Liebe Heidi Härtner,
       
       
      Bete für einen Hauskreis oder eine Gemeinde, so glaube ich das Dir eine gezeigt wird wo Jesus Christus dich haben möchte. Manchmal geht es schnell, es kann aber auch sehr lange dauern. Vielleich sollst Du einen Hauskreis gründen. Bittet und es wir euch gegeben sagt die Schrift, aber wir wissen nicht WIE, und WANN aber DAS die bitte erhört wird das ist eine Verheisung.
       
       
      Ich grüße dich mit Philipper 3, 13-14
       
       Stefan
       

  6. Sabine Gertich

    Liebe Geschister,
    wo gibt es in Berlin Hauszellengemeinden?

    LG,Sabine

  7. Keilhofer Tanja

    Hallo,

    Erstmal vielen Dank für ihre informative Seite !

    seit einiger Zeit beschäftigt mich u.a. das Thema um die Form der Erde und was natürlich die Bibel dazu sagt ? Wie verstehen Sie diese Stellen in der hlg.Schrift ?
    Also entweder Kugel oder flache Erde ? Ich finde da gibt es einige interessante Stellen in der Bibel !
    Zbsp:. Hiob 26,10; Hiob 37,18; Hiob 38,13; 1.Chronik 16,30; Jes.40,22; 1.Mose 1,14; 1.Mose 1,6-8;
    Im NT gibt es eine interessante Stelle im 2.Petrus 3,5-7; U.a. gibt es auch in der Offenbarung einige Stellen
    die im ganzen Zusammenhang dieses Themas interessant sind !! (Ich verwende u.a. sehr gerne die Schlachter 2000 Bibel)

    Liebe Grüße,
    Tanja

  8. Sabine Schüller

    Ich suche eine Hausgemeinde in Braunschweig.
    Weiß diesbzgl. jemand mehr als ich?
    Lieben Gruß
    Sabine

  9. Inge Block

    Lieber Roland,
    Mir wurde die Rettungsarche empfohlen. Zurzeit bin ich irritiert, ob es Gottes Willen für mich ist.
    Die Beiträge, die ich bisher auf Ihrer Homepage gelesen habe stimmen mit dem überein, was in meinem Herzen ist. Ich sehne mich nach Geschwistern, die das gleiche auf dem Herzen habe . Ich brauche dringend Gebetsunterstützung, so dass ich wieder festen Boden unter meine Füße bekomme.
    liebe Grüße
    Inge

    1. Roland

      Liebe Inge,

      herzlichen Dank für Deine Nachricht. Gerne wollen wir für Dich beten, damit Du GOTTES Willen für erkennst.

      Sei gegrüßt mit Jesaja 40,10

      Shalom
      Roland

      1. Inge Block

        Lieber Roland, herzlichen Dank für Deine liebe Antwort, danke für das Wort, ich habe gleich nachgeschaut.
        Ich kann merken, dass für mich gebetet wird. Sogar meinem Mann geht es besser, der wirklich schwer krank ist. Ich will wirklich Gottes Willen tun und Ihm Freude machen, aber es ist noch soviel falsch bei mir. Ich möchte so gerne auch das Wort Gottes umsetzen im Alltag.
        liebe Grüße und Shalom
        Inge

      2. Roland

        Liebe Inge,

        ich freue mich sehr, dass es Deinem Mann besser geht. Und ebenso freue ich mich, dass es Dir ein großes Anliegen ist, den Willen GOTTES zu tun. Ich weiß nicht, ob es Dich tröstest, aber auch bei mir läuft noch sehr viel falsch. Wir sind alles auf die Gnade unseres HEILAND-GOTTES angewiesen.

        Möge der HERR Deinem Mann auch weiterhin helfen…..

        Sei gegrüßt mit 2. Korinther 3,5

        Shalom
        Roland

  10. Rafael Furrer

    Guten Morgen Roland
    Ich höre und lese deine Auslegungen nun schon einige Zeit. Ich bin froh, dass es Menschen wie dich gibt, die das Wort unvoreingenommen und gerade zu schneiden fähig sind. Ich stosse immer wieder auf Textstellen, die ich nicht richtig zu beantworten weiss.
    Im 1Joh5,2 steht geschrieben: Hieran erkennen wir, dass wir die Kinder Gottes lieben, wen wir Gott leben und seine Gebote befolgen.

    Das halten der Gebote Gottes ist also ein Kriterium dafür, ob wir die Kinder Gottes lieben oder nicht.

    In welchem Zusammenhang ist nun Kol3,12 zu sehen?
    Es steht dort geschrieben, dass wir als auserwählten Gottes, als heilige und geliebte, folgende Dinge anziehen sollen: Herzliches Erbarmen, Güte, Demut, Milde, Langmut.

    Sind diese Dinge nun als ZUSATZ zu den Geboten zu sehen? Oder Ergänzen sich diese mit den Geboten? In welchem Zusammenhang zu den Geboten muss ich diese Textstelle sehen?

    Ich wäre froh, wenn du mir den Zusammenhang hiervon erklären könntest.

    Sei gesegnet und hab Dank!
    Rafael

    Von meinem iPhone gesendet

    1. Roland

      Lieber Rafael,

      herzlichen Dank für Deine Nachricht.

      Zu 1. Johannes 5,2:
      Über die Gebote lesen schon 2,3.4 davon und sehen, dass das kein Rückfall in irgendwelche Werkgerechtigkeit ist. Jetzt wird es von dem Apostel nochmals mit ganzem Ernst gesagt: „Dies nämlich ist die Liebe zu GOTT, dass wir Seine Gebote bewahren; und Seine Gebote sind nicht schwer.“ Das hat Johannes von seinem HERRN selber gelernt. Noch am letzten Abend hat es JESUS ausgesprochen: „Wenn ihr Meine Gebote haltet, so bleibt ihr in Meiner Liebe, gleichwie ICH Meines VATERS Gebote halte und bleibe in Seiner Liebe“ (Johannes 15,10). Der HERR JESUS fügt gerade an dieser Stelle hinzu: „Solches rede ICH zu euch, damit Meine Freude in euch bleibe und eure Freude vollkommen werde“ (Johannes 15,11). Es geht in keiner Weise um eine mühsame Gesetzeserfüllung, die eine eigene Gerechtigkeit vor GOTT aufrichtet. Es geht um die Liebe und um die Freude! Aber wieder liegt es dem Apostel wie seinem HERRN daran, dass wir nicht aus der „Liebe“ eine kraftlose Stimmungssache machen. Wir sehen in 2,17: GOTT ist selber „Wille“, gerade weil er wahrhaft „Liebe“ ist. So ist auch unsere Liebe, wenn sie echt ist, Wille, der den Willen GOTTES tut und darum in Ewigkeit bleibt (2,17). GOTTES guter, heilsamer Wille ist aber ausgesprochen in seinen „Geboten“. Wir „bewahren“ sie, gerade weil wir „lieben“ und in GOTTES Liebe bleiben wollen. Wir „bewahren“ sie, wie der HERR JESUS, der SOHN es tat; wir tun es, weil wir „aus GOTT geboren“ und also „Söhne im SOHN“ sind.

      Zu Kolosser 3,12:
      „Herzliches Erbarmen, Güte, Demut, Milde, Langmut“ – das ist nichts anderes als CHRISTUS Selbst, den wir angezogen haben und darum z. B. bei einem schwierigen Gespräch mit einem unsympathischen Menschen, bei einem Verhör vor gottlosen und rohen Leuten erneut anziehen darf. „Herzliches Erbarmen, Güte, Demut, Geduld“ sind zuerst Eigenschaften GOTTES das wir in uns tragen.

      1. Rafael Furrer

        Hallo Roland
        Herzlichen Dank für deine Erläuterungen!
        Kol3,12 spricht also vom Charakter Christi, der in uns Gestalt annehmen soll.
        Röm 8,29 „Denn welche er zuvorerkannt hat, die hat er auch zuvorbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.“
        Du konntest mir weiterhelfen!!
        ‭‭Herzlichen Dank und Gottes Segen
        Rafael

      2. Roland

        Hallo Rafael,

        ich freue mich, dass der Kommentar Dir weitergeholfen hat. Preis dem HERRN!

        Maranatha
        Roland

  11. Anita Kaemmerer

    Lieber Bruder Roland,
    vielen Dank fuer diesen Schatz an biblischer Wahrheit. Es tut einfach gut, noch in den Tagen des grossen Abfalls bibeltreue und wiedergeborene Geschwister zu finden! Ich stimme mit allem ueberein und lass Dich bloss nicht irrefuehren von wegen Sarkasmus, Kritikgeist usw. In der Gemeinde Jesu Christi gibt es schliesslich auch diejenige, welche die Gabe der Ermahnung haben…!
    Nun zu meiner Frage: Kennst Du vielleicht eine Hauszellengemeinde im Rhein-Main-Gebiet oder im Umkreis
    < 50 km? Es kann auch nur ein Hauskreis sein.
    Herzliche Segensgruesse
    Anita Kaemmerer

    1. Roland

      Liebe Schwester Anita,

      herzlichen Dank für Deine aufbauenden Worte. Das tut gut!

      Ich kenne leider keine Hauszellengemeinde im Rhein-Main-Gebiet. Ich kann Dir jedoch folgenden Vorschlag unterbreiten: Ich kann anonym eine Gemeindesuche ins Forum stellen und wenn sich jemand meldet, leite ich die Antwort an Dich weiter.

      Wie denkst Du darüber?

      Sei gegrüßt mit Psalm 9,11

      Shalom
      Roland

  12. Tami

    Hallo Roland,
    ich entdekte deine Seite im Internet, als ich nach einem christlichem Buch suchte und war sehr positiv über deine Einstellungen für warhaftigen Glauben an Jesus Christus und jetzige Situation in der Christlichen Gemeinden beeindruckt. Schon lange spricht zu mir den Heiligen Geist, dass ich mir eine am bessten kleine Hausgemeinde suchen sollt. Die Menschen, die die Bibel lesen wollen, beten wollen und gemeinsam eine frei Zeit verbringen wollen, ich glaube, dass ich eine Hauszellgemeinde in meiner Nähe suche.
    Vielen Dank für deine Bibeltreue Beiträge und die Erklärungen.
    Kannst du viellecht mir Eine Gemeinde oder ein Hauskreis in meiner Gegend, Bad Abbach PLZ 93077 und Umgebung……vermitteln….
    Vielen Dank und Gottes reichen Segen
    Tami

  13. Christina

    Vielen Dank für die Aufklärungsarbeit auf dieser Website! Ich schaue immer wieder gerne rein. Weiter so!

    Lieben Gruß und Gottes reichen Segen wünscht eine ehemalige Agnostikerin die zum Glauben an unseren HERRN JESUS CHRISTUS kam

    1. Roland

      Liebe Christina,

      herzlichen Dank für Deine Rückmeldung.

      Ich wünsche Dir den reichen Segen unseres HERRN JESUS CHRISTUS.

      Sei gegrüßt mit Titus 2,11

      Shalom
      Roland

    2. Lotti

      Hallo Christina, Du hattest mir vor einiger Zeit eine Rückmeldung geschickt zum Thema Gemeinde in Neuwied. Leider finde ich Deine Nachricht nicht mehr. Du hattest auf J. Tscharnke verwiesen, der ist ja leider in Riedlingen. Danke für den Tipp, werde ich mir anhören. Nur geht es uns um eine Gemeinde vor Ort und das ist sehr schwierig. Bestimmt gibt es Geschwister, die ebenso nirgends hingehen (wohin?). Der Herr weiß um die Situation. Wo bist Du denn hingezogen. Gerne kannst Du Dich nochmal bei mir melden.
      Herzliche Grüße
      Lotti

  14. Königstochter

    Hallo nochmal,
    gibt es vllt. Glaubensgeschwister im Raum Karlsruhe hier für gemeinsame Treffen??

    Seid reich gesegnet im Namen Jesu

  15. Elmar Filipot

    Schalom! „Über Denominationen etc. informieren und gesunde Lehre suchen“ heisst es oben im Anfang. Das ist gut und hinsichtlich der unüberschaubaren Spaltungen und Schwachheit in GOTTES Volk als Nachlernprozess bitter nötig! Aber vorweg – ohne Busse und Zerbruch bisheriger fleischlicher Strukturen wird das nicht gehen (Offb.3,18 u. 19; Hebr.12,27). CHRISTUS will Seine Braut, seine Gemeinde wiederherstellen inmitten von Erschütterungen (Psalm 46,5.6); will sie aus der zertrennten Unmündigkeit herausreissen und zum Mannesalter bringen (vgl.Eph.4). Krisen dienen dazu, dass wahre Christen sich wieder in Hausversammlungen wie Anfangs der APG treffen, sich mit den Gaben gegenseitig aufbauen, sich auf den gelegten Grund der Gemeinde ihres Ortes stellen und für die Einheit ALLER Gotteskinder ihres Ortes im GEBET eintreten. Wir dürfen uns die Grundlagen (APG 2,42) nicht rauben lassen. Bitte nennt mir chistl. Hauszellen in der BRD der Schweiz – Danke!

  16. Martin

    Hallo Elmar,
    Deinen Kommentar habe ich mit Freude gelesen. Wir sind eine Familie in Würzburg, die Jesus mit ungeteiltem Herzen nachfolgen wollen. Wir gehen im Moment noch in die „Heiligungsschule“, damit unser Herr uns bearbeiten und umgestalten kann, dass Er uns bald zu seiner Ehre gebrauchen kann. Wünsche Dir auch weiterhin viel Sehnsucht und willigen Gehorsam, Dich von unserem Herrn und König, in sein Bild verwandeln zu lassen.

    lieber Gruß Martin

  17. Ilvi

    Hallo,
    ich bin neu hier. Könntet Ihr vielleicht für mich beten das ich Gottes Willen erkenne. Ausserdem geht es meinem Kopf nicht gut und ich bräuchte seine Bewahrung und innere Errettung von Problemen. Hatte vielleicht mit Menschen zu tun die gebetet haben wo es nicht so gut war. Danke und Gottes Segen

    1. Roland

      Hallo Ilvi,
      schön, dass Du die Webseite gefunden hast. Selbstverständlich beten wir für Dich. Wie schön, dass wir unsere Probleme auf den HERRN werfen dürfen. ER schenkt uns Befreiung.

      Sei gegrüßt mit 1. Petrus 5, 6.7

      Shalom
      Roland

      1. Ilvi

        Danke das ist lieb preis dem HERRN. Vielleicht könntet ihr darum beten das mir ein Barmherziger Samariter begegnet. Das wär toll

      2. Roland

        Das machen wir gerne. Shalom Roland

  18. Esther Unger

    Hallo, habe Euch heute zufällig entdeckt. Gibt es im Raum Mannheim
    Geschwister? Zeitweise sind wir auch in der Pfalz Gebiet Donnersberg/Rockenhausen, vielleicht wohnt dort jemand?
    Gottes Segen!

  19. manfred

    Shalom!
    Zum beten findet meine wenigkeit nur ein Beten math 6.5-15/ und Psalm 35,13 vom Herzen/ Hiob 31,29 zum fasten ist doch wohl jeden klar..Er mus zunehmen und wir müssen abnehmen..kann oftmals nicht verstehen wie viele sich darum kümmer zb wie katholiken sich flach auf den boden legen und beten ,oder auf knien usw,moslem beten gegen sonne und soweiter .wehm bitte soll das helfen?
    mir fällt immer der psalm 51 ein .darum nochmals der rundbrief an alle von herzen in Jesu namen
    Rundbrief ,,Ruf mich an in der Not‘‘

    Shalom Ihr Lieben!

    Der Segen Gottes sei mit Euch und Friede von Gott dem Vater und unserem HERRN Jesu Christi!

    Ein paar Gedanken, die uns immer wieder beschäftigen, sollen heute das Thema sein. Die Not und das Leid, Zeiten und Stunden der Trübsal und Finsternis. Die Not ist etwas, was alle Menschen beschäftigt. Gläubige und Ungläubige, und immer wieder kommt die Frage ,,Warum“ – ,,Woher“ – ,,Wozu“, und auf diese Fragen soll dieser Rundbrief ein paar Antworten geben und ein paar Denkanstöße liefern. Und deshalb wollen wir anfangen mit dem Wort Jesaja 48.10: ,,Siehe, ich will dich läuten, aber nicht wie Silber. Sondern ich will dich auserwählt machen im Ofen des Elends.“

    Ein paar grundsätzliche Gedanken dazu.

    Ein durch Not geprüfter Mensch wird offen für Gott. Der nichtgläubige Mensch wendet sich in den Zeiten der Not im Gebet zu Gott. Das ist erstmal ein Reflex. Wenn der Mensch ans Ende gekommen ist, wenn er danieder liegt, wie ausgeschüttetes Wasser, wenn sein Herz zerschmilzt wie Wachs, wenn all seine Kunst, sein Verstand, seine Begabung, seine Kraft, seine Mittel, ans Ende gekommen sind, wie der Mensch sagt – mit seinem Latein am Ende sein – dann wendet er sich reflexartig an Gott. Das ist immer wieder zu beobachten in Zeiten des Krieges und Hungersnöten, in den Zeiten von Terroranschlägen, Naturkatastrophen, dann wenn der Mensch ans Ende gekommen ist, wendet er sich im Gebet an Gott. Und deshalb ist die Not immer wieder ein Gnadenerweis des HERRN, weil er den Menschen zubereiten will für sein Wort, für seine Wahrheit und für das ewige Leben. Den der Mensch, der nie in Not gerät, ist ein Mensch, der nie nach Gott fragt. Wie Psalm 119 sagt: ,,Ehe du mich gedemütigt hast, irrte ich.“ Und weiter heißt es: ,,Ich erkenne, dass du mich in deiner Treue gedemütigt hast.“ Das heißt, die Treue des HERRN erweist sich in Zeiten der Not und das auf vielfältige Weise. Zum einen führt uns seine Treue in diese Not, zum Anderen erweist ER sich in dieser durch IHN herbeigeführten Not als Treu. Der HERR führt also durch Not die Menschen an sich heran. Wenn der gläubige Mensch, der sich Gott schon zugewandt hat, in Not gerät, dann hat auch das seinen wunderbaren Sinn. Denn oft ist sein Glaube brüchig, nicht fest, nicht echt, aufgesetzt in vielen Teilen, hohl, kein wahrhaftiger Glaube.

    Was geschieht nun mit diesen Menschen, der in Not gerät? Umso größer die Not, umso aussichtslosen die Situation ist, desto intensiver wendet er sich an Gott. Desto lauter wird sein Schreien, wie es heißt: ,,Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser, so schreit meine Seele Gott zu dir.“ Es ist also die absolute Not, die auch den gläubigen Menschen zu Gott treibt, noch dichter, noch näher heran. In seiner Not schreit der Gläubige zu Gott, denn er erkennt erst in der Not, wie brüchig sein Glaube ist und alle Makulatur, jede Maske, jede Schauspielerin, unechtes Getue und Gehabe fällt ab in der Not. Die Not lässt so etwas nicht zu, sie hat keinen Platz für Getue und Schauspielerei, für Masken. All dieses verbrennt im Glutofens des Leidens und übrig bleibt was wirklich ist. Und in der Not erkennt der Gläubige, gerade wenn er noch nicht so in Nöte geführt wurde, dass sein Glaube gar kein tragender Glaube ist, dass sein Glaube gar nicht so wahrhaftig ist, wie er selber immer annahm. Wie eine starke Ankerkette bei ruhiger See, die schier unzerbrechlich und unzerreißbar scheint, im Sturm zerreißt sie wie ein Bindfaden. Und dann ist dieses Schiff mit all denen die auf und in ihm sind, der Macht der Wellen und des Windes ausgesetzt. Und dann erkennen sie, dass sie gar keinen Anker und gar keinen wirklichen Schutz hatten. Und so ist es mit dem Glauben, der nicht trägt. In der Not zeigt uns Gott, dass wir ungläubig sind. In der Not zeigt uns Gott, dass unser Glaube gar nicht trägt. Aber ein Glaube, der nicht trägt, der nicht wahrhaftig ist, ist ein Glaube, der nicht hindurch rettet. Und deswegen erweist sich auch hier Gott den Gläubigen, den ER in die Not führte große Barmherzigkeit. In Geduld, in Langmut hat er ihn getragen, vorbereitet zubereitet. Und nun prüft er seinen Glauben. Es gibt das Wort im Psalm 66: ,,Du hast uns versucht.“

    Und da erkennen wir, dass uns unser Glaube nicht trägt. Und dann schreien wir nach dir, wie der Hirsch nach frischem Wasser, schreien wir nach dir! Also die Not führt im ersten zu Gott. Sie bringt uns Gläubige wie Ungläubige, dass wir uns Gott zuwenden. Und sie zeigt uns dann auf, dass wir selber ans Ende gekommen, nichts haben, was uns Rettung und Halt gibt. Dass uns unser Glaube, den wir so hoch gepriesen haben, in Zeiten des Sonnenscheins, der Ruhe, des Friedens, der Geborgenheit gar nicht trägt, dass wir gar nicht so gläubig sind, wie wir uns wähnten. So führt uns Gott vor Augen, wie sehr wir IHN brauchen und da wird wahrhaftiger Glaube geboren. Wahrhaftiger Glaube, der echte Glaube, der Glaube ohne Masken. Der Glaube, der sich nach Gott richtet, ausrichtet, das Herz, was nur nach Gott fragt, ist die Wohnstätte des sich gerettet wissen. Denn der wahrhaftiger Glaube ist der Glaube, der Gott den Thron zuweist auf dem ER sitzt und dem IHM gebührt.

    Und so sind wir durch die Not auch zu einem echten Glauben gekommen. So gelangen wir durch Not zu einer Wahrhaftigkeit, die Gott liebt. Denn Gott hasst die Heuchelei, denn Sauerteig durchsäuert alles, macht zu Schanden, Unrein. Und dieses wahrhaftige Schreien zu Gott, dieses durch tiefste Bedrängnis sich IHM zuwenden, alles andere loslassen, geschieht auch nur dort, wo wir erkennen, dass wir nichts weiter haben, als IHN. Dort werden uns die Augen geöffnet, wie es wirklich um uns steht.

    Solange wir tun können, Mittel haben, Gelder, Werkzeuge, Kräfte, Verstand, andere Menschen zur Hilfe, dort wähnen wir selber etwas zu tun. Obwohl wir nie etwas vollbringen, sondern alles ist Gottes Werk und Gottes Hand. Also die Not öffnet uns die Augen für eine Wahrheit, die wir so oft vergessen. Die sich oft so rauszieht aus dem Alltag, wenn wir unterwegs sind, unsere Dinge erledigen. Auch Dinge im HERRN und als dem HERRN. Aber oft eben vergessend, dass nicht wir, sondern er uns leitet. Dass nicht wir, sondern ER die Erde fliegen lässt. Dass nicht wir gehen, sondern, dass er uns gehen lässt. Dass nicht wir glauben, sondern dass ER uns den Glauben schenkt. Und durch die Liebe den Glauben in uns wirkt. Also ist die Not ein Schleifstein des HERRN, in dem abgeschliffen wird, was nicht von IHM ist und nicht zu IHM führt.

    So führt die Not zu Gott. So macht die Not den Glauben wahrhaftig, das Schreien nach IHM, das Sehnen, das Bitten und die Not öffnet uns auch die Augen für die Realität, wer wir sind und wer Gott ist, der HERR, der Retter, Schöpfer aller Dinge, König aller Könige, der einzige, allmächtige, lebendige Gott, der den Staub ruft bei seinem Namen. Der dem, der nichts als einen herrlichen Platz zuweisen möchte.

    Und dann verbringt die Not noch etwas sehr wunderbares. Denn in der Not harrend auf Gott, wird unser Glaube bewährt. In der Not geduldig auf Gott harrend, auf IHN schauend, auf IHN vertrauend, dürfen wir seine wundervolle Liebe zu uns erfahren. Also dann haben wir nicht nur von IHM gehört, dann haben wir IHN erlebt. Dieses Erleben macht den Glauben wirklich echt. Dann es ist schon fast ein wirkliches Schauen, denn wer gerettet wurde, der weiß, wer sein Retter ist. Aber um errettet worden zu sein, muss man erst in Not geraten sein.

    Wenn wir Gott harren und warten, dann erleben wir, wie er lenkt und rettet. Dann kommt auch die Freude und der Lobpreis, der Dank und Gott thront über den Lobgesängen seines Volkes. Der HERR liebt den Dank, das einzige Opfer was ER ansieht. Wer Gott dankt, der preist IHN. Das ist der Weg des Heils, wie ER sagt zu uns in seinem Wort.

    Die Not führt also zum Dank. Sie führt zum Dank, weil wir erleben, dass Gott wahrhaftig ist, Richter, Allmächtiger, in dessen Händen alles liegt. Wir erleben Gott in der Not. Wir könnten IHN auch erleben in guten Zeiten, aber dort glauben wir nur selbst alles zu tun. Und so muss uns Gott nun immer wieder ans Ende führen, immer wieder zum Zerbruch und immer wieder in die Sackgasse laufen und immer wieder auf scheinbar unnützen Wegen gehen lassen, damit wir in Not uns IHM zuwenden, aus wahrhaftigem Herzen IHM zurufen und im geduldigen Harren IHN erleben. Seine Rettung – und dann erleben wir, dass ER immer einen Ausgang verschafft, dass Er es nie so schwer macht, dass wir es nicht ertragen können und letztlich erleben wir, dass ER uns trägt. Wir erleben, dass ER uns liebt und dass er unser Retter ist – JESCHUA.

    Dann sind wir dort angekommen, wo uns der HERR hinführen will. Oft nur für eine kurze Zeit, aber umso öfter wir es durchleiden, desto länger bleiben wir dort. Dann sind wir dort angekommen, wo wir unseren HERRN lobsingen. Wo wir dann sagen können: „Was betrübst du dich meine Seele und bist so unruhig in mir, harre auf Gott, ich werde ihm noch danken, dass er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist.“ Dann wissen wir dass ER errettet. Wenn wir seiner Harren in Geduld, erleben wir dass ER kommt und dass ER tut und das wirkt und niemals schläft noch schlummert.Dadurch wird unser Glauben bewährt.Durch den erlebten

    Glauben,durchlebten Glauben zu dem lebendigen und an den lebendigen Gott.Dann erleben wir den lebendigen Gott selbst und dies schafft in uns eine Hoffnung,von der es heißt:Hoffnung lässt nicht zu Schanden werden.Wenn wir also in Zeiten der not,des sturms,der Drangsal ,der trübsal,der Ängste,der schmerzen ,der panik,der anfälle,der aussetzer,der Ohnmacht,uns durch die Not des HERRN erinnern.Wie die jünger ,die mit dem HERRN an Bord,gegen die Wellen ankämpften,und erst als sie nicht mehr weiter wussten,sich des HERRN quasi erinnerte,der am Ende des schiffs schlief und dann zu Ihm rannten und schrieen :,,Herr,Herr wach auf ,ist es dir egal,das wir umkommen?Und so im nu errettet waren.Denn sie waren sofort am Ufer,der sturm war vorbei.

    Also sind wir in diesem Moment angekommen und erleben die Rettung und wissen mit Gewissheit, dass der HERR da ist und der HERR sagt uns: ,,Freut euch und hüpfet, wenn ihr in Trübsal geratet. Haltet aus. Harret auf mich.‘‘ Wer auf den HERRN harret, wird nicht zu Schanden werden. In der Offenbarung heißt es: ‚,Wer überwindet, dem werde ich die Krone des Lebens geben.‘‘

    ,,Wer ist es aber, der überwindet, wenn nicht der glaubt, dass Jesus der Christus ist.‘‘ Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwindet, und der HERR sagt uns: ,,In der Welt habt ihr Angst, doch seid getrost, ich habe die Welt überwunden.‘‘ Und deswegen haben wir Frieden mit Gott. Deswegen ist Christus unser Friede und deshalb sehnen sich die Gottlosen nach Frieden, denn die Gottlosen – spricht der Herr – haben keinen Frieden. Und so führt die Not zum wahren Frieden und es ist gut, dass uns der HERR immer wieder in diese Not führt, damit wir uns immer wieder zu IHM wenden. Denn Not lehrt Beten und selbst der Herr Jesus Christus hat durch Not Gehorsam gelernt. Und es heißt in seinem Wort: ,,Wer leidet, hört auf mit der Sünde.‘‘

    Die Not bewirkt Hinwendung, bewirkt wahre Buße, wahre Bekehrung, macht Glauben wahrhaftig und echt, tragend und rettend. Sie macht Glauben bewährt, macht Hoffnung gross und führt für den, der sich wahrhaftig in dieser Not zu Gott wendet und mit dem Hirsch nach dem Wasser des ewigen Lebens schreit, zur absoluten Gewissheit und Rettung. Darin wollen wir stehen und festbleiben. Es ist leicht gesagt, wenn man keine Schmerzen hat, dem Verbrannten Trost zusprechen zu wollen. Es ist leicht gesagt, wenn man keinen Hunger hat, dem Hungernden zu sagen: ,,Harre aus!‘‘ Und es ist leicht gesagt, dem der vergeht zu sagen: ,,Es wird alles gut!‘‘ Und dennoch ist es so, wenn wir auf Gott Harren, wenn wir geduldig deiner warten HERR, dann werden wir errettet. Dies ist gewisslich wahr und ein teuer wertes Wort und DU hast es uns zugesagt. Und du bist uns treu!

    Die Not ist eine Zucht, mit der DU uns immer wieder – HERR – an dein Vaterherz ziehst. Und DU sagst: ,,Ein jeden, den Du liebst, den stäubst Du.‘‘ Und an anderer Stelle, wer Zucht hasst, der liebt den Tod. Und so gibt es auch das Wort, wenn die Not über uns kommt, dann erfreut sie uns nicht. Und wir freuen uns nicht, aber wenn wir durchgegangen sind, ist es doch wunderbar zu erkennen, wie DU wirkst und im Rückblick zu erkennen, dass es nie so schlimm war, dass wir nicht durchkommen konnten, sondern so wohl dosiert, wie DU es machst HERR. So wunderbar, auf den Punkt genau, wie eben DU nur wirken kannst und dich darin zu erleben, dich darin zu sehen, zu erkennen, macht unseren Glauben unumstösslich. Dann erkennen wir eben auch, dass DU diesen wirkst, durch die Not, in die DU uns führst.

    Aber nicht um der Not willen, nicht als Selbstzweck, sondern als Mittel der Errettung. Als Wegweiser aus dem Labyrinth der eigenen, selbst erdachten Wege. Als Spiegel zur Selbsterkenntnis, dass nichts, was der Mensch macht, wirklich trägt. Und deswegen wollen wir Gott danken – alle Zeit – und gerade in Zeiten der Not, wenn ER uns wieder einmal ins Dunkel führt. Umso öfter wir da durchgegangen sind, desto gewisser können wir sagen: ,,Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Und wandere ich auch im tiefen Tal des Todes, so fürchte ich doch kein Unheil, denn du bist bei mir. Dein Stecken und dein Stab sie trösten mich.‘‘ Was für ein herrliches Wort. Was für eine köstliche Mahlzeit. Was für ein wunderbares Wasser. Was für ein Glaube, den wir haben dürfen, der uns geschenkt wird, in DIR, in unserem Herrn Jesus Christus.

    So gibt es ein wunderbares Gebet des Propheten, der in der Hölle war und zum HERRN schrie: ,,Und Jona betete zu dem Herrn, seinem Gott im Leibe des Fisches und sprach: Ich rief zu dem Herrn in meiner Angst und er antwortete mir. Ich schrie aus dem Bauch der Hölle und du hörtest meine Stimme. Du warfest mich in die Tiefe mitten im Meer, dass die Fluten mich umgangen, alle deine Wogen und Wellen gingen über mich, das ich gedachte, ich wäre von deinen Augen verstoßen, ich würde deinen Heiligen Tempel nicht mehr sehen. Wasser umgab mich, bis an meinem Leben, die Tiefe umringt mich, Schilf bedeckte mein Haupt. Ich sank hinunter zu der Berge Gründe, die Erde hätte mich verriegelt ewiglich, aber du hast mein Leben aus dem Verderben geführt Herr, mein Gott. Da meine Seele bei mir verzagte, gedachte ich an den Herrn und mein Gebet kam zu dir, in deinen Heiligen Tempel. Die da halten an dem Nichtigen (also an den Götzen) verlassen ihre Gnade. Ich aber will mit Dank dir opfern, meine Gelübde will ich bezahlen, denn die Hilfe ist des Herrn. Und der Herr sprach zum Fisch und der spuckte Jonas aus ans Land.‘‘

    Dieses Gebet des Mannes Gottes, des Propheten Jona beinhaltet eigentlich alles, was wir jetzt hier betrachtet haben. Es ist die Not, es ist die Hinwendung, es ist die Buße, es ist der Glaube, es ist die erlebte Rettung, das Erleben des lebendigen Gottes. Das ist der Dank, der daraus fließt. Und das ist es ja letztlich, was Gott will. Das wir IHN danksagend anbeten, denn ER ist der HERR der Herrlichkeit, ER ist der einzige allmächtige Gott. Und wem sollten wir danken, wenn nicht IHM, der sich so wunderbar erweist. Und da wir Menschen scheinbar nicht begreifen, weil es uns ja auch viel zu hoch ist, was ER alles wirkt, alle Herzen lässt ER schlagen, alle Haare hat ER gezählt. ER lässt jeden Vogel fliegen und kein Spatz fällt vom Himmel ohne dass ER es will. Jeden Tropfen, der zur Erde fällt, lässt ER fallen. ER vergisst keinen Samen und fällt er in noch so verborgene Winkel, ER lässt ihn sprießen zu seiner Zeit. In den Tiefen des Meeres lässt ER Lebewesen leben, von denen wir nie gehört noch gesehen haben. ER kennt alle Sterne, ER lässt die Wolken fliegen und die Sonne scheinen. All das sind die Wunder, die wir auch immer wieder sehen, aber letztlich wirklich erleben tun wir IHN erst dort, wo ER unser persönlicher Retter wird.

    Und deswegen ist die persönliche Not notwendig. Die Not tut Not, damit wir persönlich Gott erleben und so erst in eine persönliche Beziehung mit dem HERRN treten können. Denn ER ist ja persönlich für uns gestorben. Nicht anonym und nicht persee, einfach so, für eine breite Masse, sondern für jeden Menschen persönlich. Eine ganz persönliche Beziehung zwischen dem HERRN und seinem Geschöpf, das ein Kind wird, wenn es sich im Glauben zu und an IHN wendet. Und so wird ER nicht ein anonymer Gott bleiben, wenn er uns in Not führt, sondern durch das Erleben, in der Rettung, erleben wir Gott, der uns errettet hat aus dem Gericht, aus Angst, aus Verdammnis, aus Finsternis, aus dem Tod, aus der Hölle, aus dem Bauch des Walfisches, aus den Tiefen im Meer, aus dem Verstoßen und Fremd sein.

    Aber erst wenn wir ganz persönlich in ganz eigene Nöte geraten und in ihnen zu versinken drohen und dann durch das Gebet und die Hinwendung zu Gott errettet und ans Land gebracht werden, kommt auch der ganz persönliche Dank, die ganz persönliche Hinwendung und die ganz persönliche Freude über seine Herrlichkeit.

    Und deswegen – wie ein Bruder gesagt hat – sollten wir Not nicht nur erdulden, uns darin erfreuen. Wir sollten sie fast erbitten. Der HERR gedenkt daran, dass wir nur Staub sind. ER weiss, dass wir schwach sind und ER wird es immer so schaffen, dass wir einen Ausweg haben in IHM und o h n e Ihn gibt es keinen Ausweg, ist alles vorbei. Und deswegen ist es so herrlich, dass wir ihn IHM wandeln können und in IHM unsere Rettung haben.

    Ja HERR, es ist wunderbar und es gäbe noch viel zu sagen zu diesem Thema. Vielleicht schenkt der HERR es noch, aber im Augenblick ist es das, was zu sagen war!

    Gelobt bist Du der da ist von Ewigkeit zu Ewigkeit. Dank sei Dir, der DU trägst und rettet und wirkst und alles machst, alles bestimmst und niemand brauchst und alles hast. Wir in DIR die Fülle! Schenk‘ uns das dankbare Herz, den willigen Geist, denn in den zerschlagenen Herzen findest DU Wohnstätte, in dem Zerbrochenen. Du wirst es nicht abweisen, denn DU bist ein Heiler und Retter. Und wer das erleben darf, glückselig ist er.

    Amen!

    Die Gnade unseres Herrn Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des heiligen Geistes sei mit Euch allen.

    Dieser Brief geht an alle Geschwister. Wir würden uns sehr freuen über Anmerkungen, Kritiken, Zusätze oder, oder…

    Vergleichsstellen zu diesem Schreiben:

    Hiob 5, 17-19

    Palme 19, 12-14; 66, 8-19; 94, 12-15; 118, 21; 119, 67.71.75; 50, 75.23

    Jesaja 28, 19; 26, 16

    Sacharja 13, 9

    Daniel 11, 35 und 33, 34

    Hosea 2, 25; t, d

    Maleachi 3, 3

    Sprüche 3, 11-12; 17, 3

    Prediger 7, 2-6

    Apostelgeschichte 5, 41

    Römer 5, 3-5

    1.Korinther 10, 13

    1.Petrus 1, 6.7; 4, 12-13; 5, 9-10

    Hebräer 6, 18-19; 12, 5-6

    Jakobus 1, 2-3

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