Der schleichende Abfall von JESUS beim Mitternachtsruf

Sie schreiben zwar noch über JESUS, bringen christliche Themen und alles, was man von einem christlichen Blatt eben so erwartet, besonders an Weihnachten, Ostern und Pfingsten. Aber es sind blutleere Pflichtübungen auf Hochglanzpapier, um den Schein der Rechtgläubigkeit zu wahren. Es ist wie in einer zerrütteten Ehe. Pro forma wahrt man den trauten Schein, man tritt öffentlich als Ehepaar auf und nimmt die gesellschaftlichen Verpflichtungen wahr. Natürlich ist die Frau an seiner Seite seine Frau, jedenfalls auf dem Papier. Sein Herz aber, ja sein Herz, es schlägt längst für eine andere.

Der Gründer des Mitternachtsrufes, Wim Malgo, fing gut an. Doch in den 1970er und 1980er Jahre fing er an, den Mitternachtsruf zum Gespött zu machen wegen seiner verrückten Prognosen, über die man nur den Kopf schütteln kann. Beispielsweise sagte er voraus, dass die Sowjets bis zum Rhein durchmarschieren, dann aber auf den Bergen Israels vernichtet würden. Eine Wiedervereinigung Deutschlands würde es nie geben, weil die DDR ja zusammen mit den Chinesen und der Sowjetunion auf den Bergen Israels untergehen würden. [pullquote]Warum läßt man Herrn Lieth im Mitternachtsruf ständig solchen Unfug treiben? Hat man nicht schon genug zu tragen an den Altlasten falscher Prophetien, die Wim Malgo in die Welt gesetzt hatte?[/pullquote] Und Gott habe ihm, Wim Malgo, den Auftrag gegeben, in Gilo/Jerusalem ein Hauptquartier für Weltmission zu errichten, das dann nach der Entrückung den Zurückgebliebenen als Zufluchtstätte dienen würde usw. usw. Nichts davon ging in Erfüllung. Die Sowjetunion und DDR lösten sich von alleine auf und auf den Bergen Israels sah man weder Chinesen noch Sowjets und DDR-Bürger gleich schon gar nicht. Und ein Hauptquartier in Jerusalem wurde nie gebaut, obwohl es angeblich GOTTES ausdrücklicher Wille war. Wo aber sind die dafür gesammelten Millionen geblieben?

Norbert Lieth räumt zwar ein, dass sich Wim Malgo

„in manchen prophetischen Aussagen vertan hat“

(Zitat aus einem Brief vom 09.12.1996). Aber Lieth irrt ja nicht minder. Nach Wim Malgos Tod versuchte er anhand immer neuer Zahlenspekulationen nachzuweisen, dass um das Jahr 2000 die Entrückung stattfinden müsse und das Auftreten des Antichristen um diese Zeit schon vorbei sei. Doch nichts davon ist eingetreten.

Jetzt setzte Norbert Lieth die Gläubigen mit ganz neuen Theorien in Erstaunen. Am 01. November 2009 predigte er in Sindelfingen über das Thema „Kommt es zu einer neuen Sintflut?“ Das gleiche Thema kündigte er großartig als Vortrag für Neujahr 2010 in der Zionshalle an mit ganzseitigen Sintflutbildern. Als ihm Gläubige GOTTES Wort entgegenhielten, dass

[stextbox id=“alert“ caption=“1. Mose 9, 11″ shadow=“true“ ccolor=“ffff00″ bgcolor=“ffffff“ cbgcolor=“9A007B“ bgcolorto=“ffffcc“ cbgcolorto=“6C0057″]hinfort keine Sintflut mehr kommen soll, die die Erde verderbe,[/stextbox]

sah er wohl ein, dass er sich wieder einmal verrannt hatte und trat die Flucht nach vorne an (Mitternachtsruf 02/2010, S. 4,28). Aber er konnte ja die vielen Sintflutbilder, die bereits in Massen verbreitet waren, nicht mehr zurückrufen. So versucht er sich aus der Schlinge zu ziehen mit der Behauptung, er habe nicht eine Sintflut mit Wasser gemeint, sondern eine

„Sintflut durch Feuer“ (Mitternachtsruf 02/2010, S. 28)

Warum läßt man Herrn Lieth im Mitternachtsruf ständig solchen Unfug treiben? Hat man nicht schon genug zu tragen an den Altlasten falscher Prophetien, die Wim Malgo in die Welt gesetzt hatte?

Für den HERRN JESUS scheint das Feuer erloschen zu sein, ein fremdes Feuer brennt dort auf dem Altar in Dübendorf.

Quelle: Glaubensnachrichten Februar 2010, S. 4 (red. bearbeitet)

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Dieser Beitrag hat 26 Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr ?
    es ist sehr weise Gottes Wort zu lesen und zu studieren, aber was fällt Dir ein einen Bruder der in Christus ist , so zu defamieren. Hast du alle Erkenntnis, wo warst du als Gott die Erde und den Himmel schuf, warst Du dabei, warst Du sein Ratgeber ?
    Behalte das Gute aus der Predigt und das übrige vergiß. Es ist besser zu vergessen als einen Bruder zu verleumden. Denke daran, daß auch die Erkenntnis bei Jedem zunimmt, wenn er ernstlich in Gottes Wort forscht.

    1. Es ist natürlich sehr einfach und billig, Bruder Norbert Diffamierung bzw. Verleumdung zu unterstellen. In dem Artikel sind ganz die Quellen angegeben und daher bitte ich Dich, konkret zu diesen Quellenangaben Stellung zu beziehen (entsprechen sie der Wahrheit; wie stehst Du inhaltlich dazu usw). Eine sachliche Auseinandersetzung ist zwar um einiges anspruchsvoller als die „Diffamierungs-Keule“ zu schwingen; allerdings ist dieses Vorgehen für alle gewinnbringender.

      Noch eine Bemerkung zu Deiner Aussage:

      „Behalte das Gute aus der Predigt und das übrige vergiß“,

      Diese Aussage findet sich nirgends in der Bibel, denn die Schrift lehrt:

      „Die Weissagung verachtet nicht. Prüft aber alles, und das Gute behaltet“ (1. Thess. 5,20.21).

      Der Kontext zeigt, dass sich diese Stelle nicht auf Lehre bzw. Irrlehre bezieht, sonern auf Weissagungen.

      1. W. Hetschko

        Lieber Bruder,
        danke für Deine Belehrung, aber wenn Du richtig geschaut hast, habe ich
        keine Bibelstelle und keinen Bibelvers zitiert.
        Aber danke, daß in Deiner Bemerkung Deine Sorge und Liebe sichtbar wurde.

      2. Roland Odenwald

        Danke für Deinen Hinweis. Schön, dass wir uns einig sind, dass der Satz „Behalte das Gute aus der Predigt und das übrige vergiß“ keine biblische Grundlage hat. Ich wünsche Dir GOTTES Segen!

    2. Helene Naumow

      Ich bin ganz deiner Meinung. Unser Wissen ist stückwerk. Und es steht geschrieben: seid nicht viele Lehrer, denn wir alle straucheln oft. Auch in der wortverkündigung. Besonders in der prophethie.

    3. Baldur Gscheidle

      „Die Weissagung verachtet nicht. Prüft aber alles, und das Gute behaltet“ (1. Thess. 5,20.21).
      Eigentlich kann auch übersetzt werden:

      Prüfet alles und das „GOTT Wohlgefällige“ behaltet. Also behaltet das, was nach dem Willen Gottes ist. Der Wille Gottes, das Wort ist das Prüfkriterium!

    4. Mattiazzo

      Verleumden wäre etwas anderes als er gemacht hat! WENB das stimnt wan N. Lieth vorgeworfen wird, MUSS das auch öffentluch gesagt werden, denn er hat duese Irlehren ja auch öffentlich gemacht… Nur Sekten wischen alles unter yen Tisch!! Da N. Lieth immer noch öffentlich auftritt, stellt sich mir die Frage, ob er über die gravierenden Falschaussagen auch einmal öffentlich Busse getan hat! Wenn nicht, sollte man eine solche Gemeinschaft (Sekte)
      meiden!

  2. Johannes Bewernick

    Leider gibt es zu viele Menschen die ihr Geld mit der „Reliegion“ verdienen.
    Religion und der Glaube an den Schöpfergott der Bibel sind zwei völlig verschiedene Dinge.
    Religiöse Großverdiener gibt es in den Großgemeinden, den Fernsehgemeinden und auch in
    Printgemeinden. Diese Gemeindeformen bedürfen große Summen Geldes. Dieses muss beschafft werden.
    Am besten funktioniert das leider dadurch, dass den Gemeindegliedern ein Glaube verkauft wird der Modern Und
    Bequem ist. Das Betteln ums Geld funktioniert über Gäbeprädigten oder Verkäufe von Bücher Und Prädig CDs.
    Frei nach dem katholischem System. Das Schärflein….
    Wir hatten den Mitternachtsruf auch über Jahre bekommen, haben ihn aber wegen des Wachstums unserer Erkänntnis vor langem gekündigt. Ich schau öffters im Internet mal rein, finde aber leider zwischen der Werbung nichts mehr was sich lohnt gelesen zu werden.
    Allerdings weiß ich auch schon lange, dass Erkenntnis aus dem Wort Gottes allein kommt und in der heutigen Zeit des Abfalls finden wir die Wahrheit zuverlässig nur noch in der Bibel un die möglichst vo 1960 gedrückt.

  3. Anonym

    Danke … vielen dank für diesen Beitrag! Als Kind in eine Familie geboren, die an die Unfehlbarkeit dieses Mistes glaubt, verfolgt mich noch als erwachsene Frau immer wieder die nackte Angst, wenn es um Endzeitthemen geht. Respektive der Gedanke: wird es für mich reichen als emanzipiert und frei denkende Person?

    1. Roland

      Schön, dass Du Dich innerlich von den Botschaften des Mitternachtsrufes distanziert hast. Wir werden errettet, wenn wir unser Leben dem HERRN JESUS CHRISTUS übergeben haben und ER unser Leben in Seine Hand nimmt. Dazu gehört auch, dass wir IHM gehorsam sind (z. B. dass wir dem Wort GOTTES gehorchen).

      Der Unterschied zu Sekten ist, dass wir bei unserem HERRN unseren Verstand nicht „in der Garderobe“ abgeben müssen und blind Menschen nachfolgen zu müssen.

      Shalom
      Roland

  4. Ulrike

    Christus sagte und sagt noch immer: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen …“ und nicht an ihrem frömmelnden Gerede. „Lasst euer Licht leuchten vor den Menschen, dass sie eure guten Werke sehen…“ Jakobus: „Der Glaube ohne Werke ist tot…“ Sogar Luther: Gute Werke machen noch keinen frommen Menschen (Mann), aber ein frommer Mensch(Mann) kann nicht anders als gute Werke tun. “ – Und am Jüngsten tag wird Jesus uns alle fragen was wir für ihn getan haben! Matth. 25/ff : Was ihr getan habt einem unter meinen Geringsten, das habt ihr mir getan…und was ihr unterlassen habt zu tun, das habt ihr auch an mir nicht getan. Ihr Heuchler, reißende Wölfe im Schafspelz geht mir aus den Augen, ich habe euch nie gekannt. Geht in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist

  5. Gerda Rech

    Ja auch ich besuchte viele Jahre den Mitternachtsruf, als ich dann einen Unfall hatte konnte ich nicht mehr mit dem Zug hinfahren. Meine neue Gemeinde wurde die Brüder aus der Dillenburger Linie. Vor einigen Jahren hat sich der Mitternachtsruf mit den Dillenburger verbündet weil eine Tochter Lieths und einen Sohn aus der Lotstetter Brüdergemeinde sich verehelichten. Somit ist jetzt auch die Dillenburger Bücherstuben in Dübendorf vertreten und die Brüder tauschen die Kanzel. Das ist für Junge Leute sicher ganz gut und es steht uns ja nicht zu, zu Richten.
    Ich bin auch nicht mehr bei den Dillenburger ich habe mich schriftlich abgemeldet, ich konnte den Zwang zum hingehen nach 2 Operationen nicht mehr aushalten. Es gibt einige Versammlungen in meiner Gegend ich möchte zu keiner mehr gehen. Ich bleibe aus Altersgründen zuhause und höre mir Predigten im Internet an.
    MfG.

    1. Roland

      Liebe Gerda,

      herzliche Dank für Deine Offenheit. Leider ist es ein Merkmal vieler Sekten, dass man trotz Behinderung/Krankheit usw. an ihren Versammlungen teilnimmt.

      Natürlich ist es gut, wenn man Gemeinschaft mit Geschwistern vor Ort hat, aber immer öfter ist das nicht möglich, weil es es den Leuten nur darum geht, Mitglieder zu gewinnen/behalten und auch darum, dass die Stühle besetzt sind.

      Shalom
      Roland

  6. Ricardo Petto

    Sehr geehrter Bruder, richte nicht auf das du nicht gerichtet wirst, von Jesus Christus. Wim Malgo hat sehr viele falsche Prophezeiungen gemacht in den 2 Büchern Offenbarungen Jesu Christi die es heute immer noch zukaufen gibt, und das schlimme ist er verwendet in den Buch den Namen Jehovas, was totall falsch ist. Gruß Ricardo

    1. Roland

      Hallo Ricardo,

      Du schreibst richtig: Malgo verbreitete viele falsche Prophezeiungen und damit ist er ein falscher Prophet. Auch der 2.Punkt, den Du ansprichst, ist richtig: Seine Bücher mit den falschen Prophezeiungen kann man auch heute noch käuflich erwerben. Ja, ja, der Mammon…..

      Das zeigt auch das Dilemma des Mitternachtsrufes auf: Die Verantwortlichen dieses „Missionswerkes“ haben bis heute keine Buße getan über die falschen Prophetien, die im Namen ihres Verlages verbreitet wurden. Gläubige, die die Aussagen nicht anhand der Bibel überprüfen, werden weiterhin in die Irre geführt.

      Shalom
      Roland

    2. Hoffmann

      Es ist mir ein Rätsel wie „Christen“ sich hier in der Öffentlichkeit beissen und zerfleischen. Schämt euch. Sollte irgend jemand etwas falsches Predigen steht er allein in der Verantwortung. Und dies muss er dann irgendwann Gott gegenüber selbst verantworten. Wenn ich eure Beiträge lese wird mir schlecht. Mit diesen Beiträgen jagt ihr Menschen von Jesus Christus weg. Ich brauche keine gebaute Kirche. Aber ich bin froh daß es Menschen gibt die diesen Dienst tun. Zum Schluss ein Statement: Wo nicht gehobelt wird fallen auch keine Späne. Da ist die Werkstatt immer sauber. Doch es bewegt sich auch nichts.
      Denken sie Mal darüber nach. Das was sie hier betreiben ist Raubbau am Dienste Gottes.

      1. Roland

        Die bloße Stellungnahme im Sinne einer Beurteilung von gut und böse, richtig und falsch ist eigentlich nur die praktische Anwendung der durch GOTT in der Bibel offenbarten Grundsätze. Dass man zwischen Gut und Böse unterscheidet, ist sowohl in Fragen, die unsere Beziehung zu GOTT betreffen, als auch in Alltagsangelegenheiten wichtig. Bei vielen Menschen rufen Wörter wie Richten und Gericht negative Assoziationen hervor und sie setzen eine schlechte Haltung voraus. Hinter dem Beurteilen steht jedoch der Wunsch, die Wahrheit über eine Sache zu sehen und anzunehmen und auch anderen darin zu helfen. Ohne diese Motivation wird eine vollkommen gerechtfertigte und angebrachte Ermahnung ein liebloses und erbarmungsloses Verurteilen sein. In der Bibel findet man mehrere Stellen, in denen gegen dieses selbstgerechte, pharisäische Verhalten gesprochen wird (z. B. Matthäus 9, 9-13, Lukas 18, 9-14 usw.).

        Wenn du den Zusammenhang bei dem von dir zitierten Vers liest, wird klar, dass der Angesprochene ein hochmütiger, selbstgerechter Heuchler ist, der die Sünden Anderer betont, ohne seine eigenen sehen zu wollen. Es geht also nicht darum, dass man den Splitter nicht entfernen darf. Der HERR JESUS kritisierte die verurteilende Gesinnung, die ER mit diesem Bild beschrieben hat und ruft auf zu ehrlicher, demütiger Selbstkritik und zur Abkehr von eigenen Sünden. Dann werden wir fähig sein, den Anderen zu helfen.

        „Was aber siehst du den Splitter … den Balken aber in deinem Auge nimmst du nicht wahr? Oder wie wirst du sagen: Erlaube, ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen, und siehe, der Balken ist in deinem Auge?“

        Was der HERR hier sagte, passt nicht zu dem von dir geäußerten Gedanken, dass man den Splitter im Auge der anderen nicht antasten darf. Einen Splitter im Auge zu haben ist niemandem angenehm. Es wäre lieblos, dem anderen nicht zu helfen (wenn er sich denn helfen lassen möchte).

  7. Daniel

    Gibt es eine Christliche Kirche oder Organisation ohne Fehler?
    Schön ist es wenn es noch Menschen gibt die das Wort Gottes mit viel Fleiss und überzeugung weitergeben,
    wir können es nehmen oder belassen.
    Grüssgott
    Daniel

    1. Roland

      Es geht nicht darum, dass wir ohne Fehler sein sollen. Der Mitternachtsruf verbreitet leider nicht das Wort GOTTES, sondern schädliche Irrlehren. Wenn mir jemand ein Glas Gift hinstellt, würde ich es es „lassen“. So sollten wir m. E. auch mit den Irrlehren und falschen Prophetien des Mitternachtsrufs umgehen.

  8. Oliver

    Nun denn, ich verfolge dem Mitternachtsruf seit einigen Jahren, ich schätze Bruder Norbert, sowie das Missionswerk. Die Predigten sind fundiert, biblisch und am Wort orientiert. Das man sich in früheren Zeiten durch falsche Deutungen und verkehrte Zeitrechnungen unglaubwürdig gemacht hat, schmälert mich die Dienste des Werkes.

    1. Roland

      Deine Beurteilung bzw. der Predigten teile ich nicht. Ich halte sie für sektiererisch und häretisch (z. B. wird der Calvinismus verbreitet).

      Leider haben die Verantwortlichen bis heute keine Buße getan über die falschen Prophetien von Wim Malgo. Daher stufe ich den Mitternachtsruf als falschen Propheten ein.

  9. Peter Meyer

    Der helle Wahn, was hier alles geschrieben wird. Keine Ahnung was eine Sekte ist. Nur noch eines: der Teufel lauert überall ….

  10. 0laf

    Niemand weis laut Bibel den Tag der Rückkehr Christi. Damit sind Aussagen über die Rückkehr, wie z. B. 1978, 1982 … bzw. andere Jahreszahlnennungen zwar keine taggenauen Nennungen, jedoch herbei gedeutet, denn die Schrift beschreibt Ereignissse, die vorher erfüllt sein müssen, z. B. Rückkehr Israels nach 2000 Jahren in sein Land, Auftreten des Widersachers, Zerstörung Damaskus, u.v.m. … Jesus selbst sagte, das er den Tempel am dritten Tag aufbauen würde. Jesus verließ die Erde gegen +/- 32 n. Chr. und da bei Gott 1000 Jahre wie ein Tag sind, beginnt der dritte Tag gegen +/- 2032 n. Chr., die Zeitspanne dieses dritten Tages sind 1000 Jahre > 2032 bis 3032 n. Chr., aber die Ereignisse müssen eintreffen.
    Übrigens glaubten die Menschen zu allen Zeiten, insbesondere nach Erdbeben, während der Kriege oder sonst. schrechlicher Ereignisse an die baldige Wiederkunft

    1. Roland

      Du schreibst, dass niemand den Tag der Wiederkunft CHRISTI kennt. Das ist richtig und dabei sollten wir es belassen. Der Rest deines Kommentars ist Spekulation und führt uns nicht weiter. Auch wenn du die Wiederkunft JESU in das Zeitfenster 2032 – 3032 legen möchtest, ist dies lediglich eine Spekulation, da der Tag der Wiederkunft nur der VATER kennt. Wir sollten uns solchen Spekulationen nicht hingeben, da sie zu nichts führen.

  11. Oswald G.

    Liebe Brüder und Freunde der Wahrheit.
    Warum diese Gemeinde so diffamiert wird kann ich nicht nachvollziehen. Es sieht so aus als wäre man darauf aus Persönlich anzugreifen. Allein die Art und Weise der Artikulation zeugt nicht von wahren Christen, die Lieben und zum Vergeben bereit sind. Ich studiere die Bibel sehr intensiv, und kann nur sagen:, Ihre Predigten sind nicht nur gut. Nein sie sind das beste was ich je kennengelernt habe. Alle Predigten biblisch fundiert. Immer mit klarem Israel und Gemeindebezug. Unfehlbar ist natürlich niemand. Aber das ist ja auch unsere Aufgabe. Alles im Geiste zu prüfen. Apg.17.11 Die Beröer Christen wurden dafür gelobt. Ja Irrlehrer, Falsche Propheten. Das sind harte Anklagen. Die sollten geprüft werden. Denn ansonsten ist das Verleumdung. Wisst ihr was ich aus euren Aussagen entnehme. Falsche Eitelkeit. Römer 12:3 Niemand von euch sollte höher von sich denken als zu denken sich gebührt. Jesus ist unser Richter. Römer 2:1 Darum bist du auch nicht zu entschuldigen o Mensch wer du auch seist der du richtest. Denn indem du den anderen richtest, verurteilst du dich selbst den du verübst ja dasselbe was du richtest. Matthäus 12:36 Ich sage euch aber das die Menschen am Tag des Gerichts Rechenschaft abgeben müssen über jedes unnütze Wort das sie geredet haben. Matthäus 7:1 Richtet nicht damit ihr nicht gerichtet werdet.
    Denkt immer daran. 1.Thes.5:23,24 Der Gott des Friedens heilige euch ganz und gar und bewahre euren Geist, eure Seele, und euren Leib unversehrt, damit ihr ohne Tadel seid, wenn Jesus Christus unser Herr kommt. Vers.24 Er bringt uns ans Ziel. Der euch beruft ist treu, er wird euch ans Ziel bringen.
    ( Und keine Gemeinde)

    1. Roland

      Lieber Oswald,

      mit Diffamierung hat dieser Artikel nichts zu tun, da er auf Fakten beruht.

      Um ein Missionswerk beurteilen zu können, ist es gut, sich die Wurzeln dieses Missionswerk anzuschauen. Der Mitternachtsruf ist auf die falschen Prophetien des Wim Malgo (1922–1992) aufgebaut und bis heute haben sich die Verantwortlichen des Missionswerks nicht öffentlich von den falschen Prophetien des Wim Malgo distanziert. Im Gegenteil: Auch heute noch wird Malgos Literatur vom Mitternachtsruf angeboten und vertrieben.

      Nun zu den Fakten:

      Der Gründer des Missionswerkes „Mitternachtsruf“, Wim Malgo, hat durch zahlreiche Veröffentlichungen auf seine Sicht und Interpretation der biblischen Endzeit aufmerksam gemacht. Malgo geht davon aus, dass seine Interpretation der Endzeitereignisse durch die Bibel selbst autorisiert werden: „Lieber Leser, nicht wahr, du hast innerlich gespürt, dass das, was du bis dahin gelesen hast, die Wahrheit ist, zumal es die Bibel so sagt“.[Wim Malgo: Was sagt die Bibel über das Ende der Welt, Pfäffikon 1990, S. 103]

      In seinem Buch „Der beschleunigte Aufmarsch Russlands nach Israel“ (1980) geht Malgo wie selbstverständlich davon aus, dass ein sowjetischer Angriff auf Israel unmittelbar bevorstünde. An anderer Stelle geht er davon aus, dass sich Russland in Afghanistan, dem Iran und Pakistan festsetzen wird, um seinen Angriff auf Israel vorzubereiten. Diesen zwischenzeitlich in weite Ferne gerückten Krieg sieht Malgo durch Hes 39,6 und Joel 2,19f belegt. Schnell meint Malgo auch in einer UNO Resolution von 1975 eine politische Erfüllung von Sacharja 14,2 zu erkennen, dem Kampf der Nationen gegen Israel.[Wim Malgo: Im Schatten von Harmagedon, Pfäffikon 1977, S. 46]

      Malgo erwartete den durch Russland ausgelösten Dritten Weltkrieg schon im Jahr 1974.[Wim Malgo: Israel – das Zeichen an der Wand, Pfäffikon 1974, S.155] Doch nach nunmehr 48 Jahren hat dieser glücklicherweise noch nicht stattgefunden.

      Angesichts der unmittelbar bevorstehenden Entrückung fordert Malgo seine Leser dazu auf, sich von ihrem bald überflüssig werdenden Geld zu trennen, um es dem Reich Gottes, das heißt seinem Missionswerk zur Verfügung zu stellen.[Wim Malgo: Der beschleunigte Aufmarsch Russlands nach Israel, Pfäffikon 1980, S.65]. Auch eine Absicherung des Alters sei überflüssig, da mit der Wiederkunft Jesu noch zu Lebzeiten seiner Leser gerechnet werden müsse.[Ebd. S.72]. Mittlerweile sind jedoch nicht nur zahlreiche seiner Leser, sondern auch Malgo selbst gestorben.

      Interessant, wenn auch überraschend, ist Malgos Interpretation der UFOs als göttlichen Helfern Israels.[Vgl. Wim Malgo: Heilsgeschichtliche Konstellationen von 1948 bis 1982, Pfäffikon 1980]. Offen bleibt allerdings, warum sie so selten in Israel und Umgebung gesichtet werden und warum sie nach neueren Spekulationen Tausende Menschen entführen und anatomisch untersuchen.

      Malgo zieht ebenfalls biblische Autorität heran, wenn er prognostiziert, dass es keine deutsche Einheit geben wird
      In seinem Buch „Im Schatten von Harmagedon“ zieht Malgo ebenfalls biblische Autorität heran, wenn er prognostiziert, dass es keine deutsche Einheit geben wird. Demnach gehöre Westdeutschland zum wiederhergestellten Römischen Reich und die DDR wird mit Russland gegen Israel ziehen. Beide Vorhersagen müssen heute als fehlerhaft beurteilt werden.

      Tatsächlich hat Malgo in einer Neuauflage von „Was sagt die Bibel über das Ende der Welt?“ die meisten seiner Fehlprognosen bezüglich Russlands und seiner Verbündeten, DDR, Finnland, Schweden usw. fallen gelassen, doch ein Eingeständnis seines Irrtums war nicht zu hören.

      Relativ unkritisch übernimmt Malgo die Vorhersagen spiritistischer Medien. So stimmt er beispielsweise Jeane Dixon in ihrer Feststellung zu, der Antichrist sei im Februar 1962 geboren worden.[Vgl. Wim Malgo: Was sagt die Bibel über das Ende der Welt, Pfäffikon 1990, S. 82f.]

      Wie selbstverständlich übernimmt Malgo die Zuordnung: Römisches Reich gleich EG. Staaten, die nicht zum antiken Rom gehörten, wie die skandinavischen Länder, würden sich innerhalb kürzerer Zeit sowohl aus der NATO als auch aus der EG verabschieden. Deutschland müsse aus demselben Grund geteilt bleiben. Der ehemals auch nicht von Rom besetzte Norden Deutschlands würde schließlich noch von den Russen besetzt.[Ebd. S. 84 ff.]

      Manche Ausleger meinen eine apokalyptische Heuschreckenarmee als Flugzeuggeschwader oder als Atomraketen zu interpretieren.[Vgl. Wim Malgo: Offenbarung Jesu Christi Bd.1 Pfäffikon 1980, S. 270f, 276ff., 180] Rasselnde Wagen werden automatisch zu Panzern oder Truppentransportern. Diese aktualisierten Interpretationen biblischer Prophetie versteigen sich bis zu einer genauen Zuordnung eschatologischer Symbole zu einzelnen vorzugsweise sowjetischen Waffengattungen und -typen.

      Man erinnere sich nur an folgende Passagen in den „Nachrichten aus Israel“, in denen Wim Malgo ankündigte, was der HERR ihm gesagt habe: „Deshalb haben wir vom HERRN den Auftrag bekommen, Ihm ein Haus zu bauen in Jerusalem“ (Juni 1983). Wohlgemerkt „… vom HERRN den Auftrag bekommen“. Und in Nr. 104/83: „“Dieses Haus wird gebaut, um ein Welthauptquartier für die Mission zu errichten.

      Und sogar für die Zeit nach der Entrückung, habe ihm der HERR gesagt, wird dieses Hauptquartier noch große Bedeutung haben. Es wird Zufluchtsstätte für die Zurückgebliebenen in der Großen Trübsal sein. So schreibt Malgo in der Januar-Nummer 1983: „… und wir wissen, dass dieses Haus – wenn wir entrückt werden – eine Zufluchtsstätte sein wird.“

      Und immer wieder: „Ich bitte jeden Israelfreund … ein besonders Dankopfer zu bringen, indem er einen Beitrag nach Vermögen in dieses Haus des Herrn in Jerusalem investiert! Benutzen Sie bitte dazu beiliegenden Einzahlungsschein“

      Und in derselben Nummer schreibt Malgo: “ … Unser Auftrag ist klar, wir werden in Jerusalem einziehen.“

      Und dann das Debakel. Er bekam keine Baugenehmigung, obwohl schon der Grundstein gelegt war. Peinlich für Wim Malgo. Was sollte er nun den Gläubigen sagen von wegen „Hauptquartier“ und „der HERR hat gesagt“? Was sollte er mit dem vielen Geld machen, das ihm die Leute für das Projekt in Jerusalem gespendet hatten?

      Kann ein falscher Prophet das richtige Evangelium haben?

      Quelle

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