
Norbert Lieth und der Mitternachtsruf
Je weltlicher die Gemeinde, desto aufwĂ€ndiger ihre VersammlungsstĂ€tte. Je niedriger das geistliche Niveau, desto höher die KirchtĂŒrme und Sakralbauten. Je weniger Kreuzesgesinnung, desto mehr Kruzifixe. Je weniger BevollmĂ€chtigte, desto mehr fromme Doktoren, Professoren und sonstige Wichtigtuer. Je mehr der HEILIGE GEIST weicht von den Gemeinden, desto komplizierter werden die GedankengĂ€nge der Prediger, und die frommen Schreiberlinge bringen immer atemberaubendere und sensationelle Schriftauslegungen, um die Leser am Staunen und Spenden zu halten.
So auch Norbert Lieth, der uns mit seinen theologischen BocksprĂŒngen stĂ€ndig neu in Erstaunen versetzt. Nach seiner AnkĂŒndigung einer neuen Sintflut (Mitternachtsruf [MR] 02/10), dann gleich der nĂ€chste Paukenschlag: In MR 05/13 behauptet er, es gĂ€be keine falschen Propheten mehr! Warum? Weil mit Abschluss des biblischen Kanons die Prophetie aufgehört habe und damit auch falsche Prophetie! Und das, obwohl uns der HERR vor den falschen Propheten warnt:
MatthÀus 7, 15
Nehmt euch in Acht vor den falschen Propheten, welche in Schafskleidern zu euch kommen, im Innern aber reiĂende Wölfe sind.
Und damit sind wir schon bei Norbert Lieths neuesten Erfindung, der Aufspaltung des Evangeliums in ein „Reichsevangelium“ der Zwölf Apostel, das fĂŒr Israel gilt, und ein „ergĂ€nzendes Evangelium“ des Apostels Paulus fĂŒr die Heiden (MR 10/22). Paulus sah sich – so Norbert Lieth – nicht mehr unter dem Missionsbefehl JESU stehen, weil der zum Reichsevangelium gehört (MR 11/22, S. 32). Er begrĂŒndet das mit 1. Korinther 1,17, wo Paulus schreibt, dass er nicht gesandt sei zu taufen. In Wirklichkeit stand Paulus sehr wohl unter dem Missions- und Taufbefehl JESU. Auch wenn er der damaligen Parteilichkeiten wegen (paulisch, apollisch, kephisch – 1. Korinther 1,12-17) nicht gerne eigenhĂ€ndig taufte, so legte er dennoch groĂen Wert auf die Taufe, die er auch immer wieder vollzog oder vollziehen lieĂ. So fragte er die JohannesjĂŒnger in Apostelgeschichte 19,3 gleich zur BegrĂŒĂung: Worauf seid ihr getauft? Als sie sagten, dass sie auf Johannes des TĂ€ufers getauft wurden, taufte sie Paulus sofort auf den Namen JESU. Wie will Norbert Lieth also seine völlig haltlose Behauptung aufrechterhalten, dass Paulus nicht unter dem Missionsbefehl des HERRN stand?
Auf die Idee, das Evangelium in ein Reichsevangelium und ein ergÀnzendes Evangelium aufzuspalten, brachte ihn laut MR 10/22 der Umstand, dass JESUS lehrt:
MatthÀus 6, 15
Wenn ihr aber den Menschen ihre Ăbertretungen nicht vergebt, wird euer VATER eure Ăbertretungen auch nicht vergeben,
bei Paulus aber diese Vergebungsbereitschaft als Bedingung, selbst Vergebung zu empfangen, an keiner Stelle gefordert wird. Auch wenn das in den Paulusbriefen nicht wörtlich vorkommt, kann man doch daraus nicht kĂŒnstlich einen Gegensatz konstruieren. FĂŒr Paulus war die Lehre JESU mit der geforderten Vergebungsbereitschaft als selbstverstĂ€ndlich vorausgesetzt, darum musste er das in seinen Briefen nicht extra wiederholen, weil sein, des Paulus Lehre, wie er selbst betont, deckungsgleich ist mit der Lehre JESU und
Epheser 2, 20; 1. Korinther 3, 11
aufgebaut auf dem Fundament der Apostel und Propheten, wobei JESUS CHRISTUS SELBST der HAUPT-ECKSTEIN ist …
und
… einen anderen Grund kann niemand legen auĂer DEM, DER liegt. DER ist JESUS CHRISTUS.
Es gibt kein „Reichsevangelium“ und kein „ErgĂ€nzendes Evangelium“, sondern ein einziges Evangelium CHRISTI (Galater 1, 6.7), in dem alle Apostel und Paulus ĂŒbereinstimmen:
Epheser 4, 5
ein HERR, ein Glaube, eine Taufe.
Der Mitternachtsruf ist ein Werk Wim Malgos, das eigentlich von seinen Söhnen weitergefĂŒhrt werden sollte. Doch von den Malgos ist kaum noch etwas zu finden. Norbert Lieth hat die alleinige Missionsleitung ĂŒbernommen und macht aus dem Mitternachtsruf mehr und mehr Norbert Lieths gesammelte Bibel-Kapriolen.
Hier kannst Du die erwĂ€hnten Zeitschriften des „Mitternachtrufes“ lesen und die Zitate ĂŒberprĂŒfen:
Leser schreiben
âDiese Trennungslinie zwischen Paulus und den Zwölf Aposteln ist keine Idee von Norbert Lieth, er hat das von Knoch + Ströter (Langensteinbacher Höhe) ĂŒbernommen, denn die Argumente sind identisch. Ob er das zugeben wĂŒrde?
Antwort von Bruder Norbert Homuth:
Wie auch immer! Wenn Norbert Lieth Paulus als âSonderbeautragtenâ herausstellen will, der im Gegensatz zu den Zwölf Aposteln ein âergĂ€nzendes Evangeliumâ verkĂŒndet, so ist das ein völlig fruchtloser Diskussionsstoff, der nur LehrgezĂ€nk hervorruft und niemanden bessert oder im Glauben weiterhilft. Gerade das wollte Paulus ja vermeiden, wenn er in Titus 3,9 schreibt:
Aber von törichten [strittigen] Untersuchungen ⊠und Streitigkeiten und GezĂ€nk ⊠stehe ab, denn sie sind unnĂŒtz und nichtig.
Jeder Apostel hatte seinen speziellen Sonderauftrag, nicht nur Paulus. Paulus baute mit der Freiheit vom Gesetz des Moses ja nur auf die Erkenntnisse auf, die Petrus lĂ€ngst hatte (durch die Vision mit den unreinen Tieren in Apg. 10,13: âSchlachte und iss!â).
Man hat bei Norbert Lieth eher den Eindruck, dass er selbst als Sonderbeauftragter wahrgenommen werden will, vor dem man den roten Teppich ausrollen sollte.
Quelle: Glaubensnachrichten Dezember/Januar 2022/2023, S. 3f. und Februar 2023, S. 4






Allerdings finde ich es schon schlimm, was hinter den Kulissen abgelaufen ist und ablĂ€uft, was Hans Meier und manch andere beschreiben. Das ist wirklich erschĂŒtternd! Aber ĂŒber die verschiedenen Annahmen und Auslegungen sollte man nicht derart streiten bzw. sich einer gegen den Anderen erheben. Wenn man sich immer nur einzelne Bibelstellen herauspickt, ist das auch keine wirkliche Auslegung und ErklĂ€rung der Schrift. Die LIEBE muss immer obsiegen, trotz allem sind es immer unsere Geschwister, auch wenn sie manches Mal nicht die rechte Erkenntnis besitzen. Und wer Recht hat, ist auch oft nicht wirklich geklĂ€rt. Dazu 1.Korinther 13. Wir sollen als der Leib Christi entrĂŒckt werden, sollen wir in solcher Uneinigkeit oder gar Feinschaft bzw. Gegeneinander IHM in der Luft entgegengehen? Wir können doch auch einfach mal Abweichendes und Inakzeptables stehenlassen und dankbar sein fĂŒr alle VerkĂŒndiger, die in aller Liebe die Bibel studieren. Wir mĂŒssen nicht mit allem einverstanden sein und haben immer die Möglichkeit eine andere Gemeinschaft zu suchen. Aber es schadet nie ein weites Herz und Humor zu haben, und barmherzig zu sein. Mit dem Begriff Irrlehre sollte man auch wirklich vorsichtig sein und sich selbst vielleicht auch mal in Frage zu stellen bzw. vor unseren Gott und Vater zu treten und IHN in aller Offenheit und Unvoreingenommensein zu befragen, damit ER uns durch Seinen Geist in die rechte Haltung fĂŒhren möge. Wir brauchen das Wort um zubereitet zu werden fĂŒr unsere spĂ€ten Aufgaben, also zu wachsen und reifen. Seinen Willen zu tun, IHN zu loben und zu preisen, SEINEN Namen verherrlichen und fĂŒr alles zu danken, das ist uns zugedacht. AuĂerdem wird uns alles zum Guten zusammenwirken, denen die nach Vorsatz berufen sind. Sollen wir wirklich so ein uneinheitliches und uneiniges Bild den Menschen und der unsichtbaren Welt abgeben? Paulus ist der Nationenapostel und dazu berufen, die noch fehlenden Leiden des Christus zu vervollstĂ€ndigen. Wir mĂŒssen alle vor der PreisrichterbĂŒhne Christi offenbar werden und werden unseren Lohn erhalten. Dann können wir uns doch ganz entspannt zurĂŒcklehnen und zusehen, dass wir selbst nicht zu sehr beschĂ€mt werden. Wissen wir selbst, welchen Lohn wir vor dem Richterstuhl Christi zugesprochen bekommen werden? Möge uns der groĂe Gott und Vater schon jetzt barmherzig sein, dass ER sich an uns erfreuen kann. Wir sind alle begnadete SĂŒnder, nicht mehr und nicht weniger und von SEINER Gnade Beschenkte, aber auch AbhĂ€ngige. Welch ein GlĂŒck, selbst in den schwersten Wegen und Lebenslagen e r l ö s t zu sein. Mit herzlichen GrĂŒĂen und in der Liebe Gottes! Johanna M.
Mich verwundern diese BocksprĂŒnge von Norbert Lieth, oder die Fortsetzung der Linie der KuriositĂ€ten Wim Malgos in keiner Weise. In jeder Sekte, die von einer FĂŒhrungspersönlichkeit (allgemein als „Knecht der Herrn“ bezeichnet) geprĂ€gt ist, geht es darum, anhand von Spekulationen, Sensationalismus etc. die „MilchkĂŒhe“ bei der Stange zu halten, damit sie auch weiterhin brav ihre Milch abgeben (so wurde ich im Mitternachtsruf vor vielen Jahren wortwörtlich durch den Strohmann-„Missionsinspektor“ auf meine neue Aufgabe in der Schweiz, Deutschland und im Elsass vorbereitet. Es war einfach so, dass in SĂŒdamerika die Arbeit sehr schnell gewachsen ist und wir brauchten dringend neue Geldgeber, Spender, laut Ernst KrĂ€utli, „neue KĂŒhe“ weil man nicht immer die alten melken könne). FĂŒr das Missionswerk brĂ€uchte es eine richtige und wirkliche Aufarbeitung aller Verbrechen (geistlicher Missbrauch, Ausnutzung gutglĂ€ubiger Menschen, manipulative Verdrehung bibischer Aussagen zwecks Steigerung der eigenen PopularitĂ€t, der Spendierfreudigkeit oder Anerkennung in Israel etc. etc.) Ich bin der erste, der hinsteht und sich vor allen Leuten fĂŒr die LĂŒgen von Wim Malgo und meiner Mitarbeit im unehrlichen GeschĂ€ft entschuldigt. Vor Gott ist das lĂ€ngst erledigt und ich schĂ€me mich zutiefst, dass ich nicht viel frĂŒher den Mut hatte zu sagen: „Wim Malgo ist auch nur ein Mensch mit Fehlern“. Das war dann eben zuviel – hinter meinem RĂŒcken haben die „Malgolianer“, meine „SĂŒnde“ vor ihr grosses Idol gebraucht, der dann genauso hinterhĂ€ltig und verlogen (wie ich ihn ja schon kannte) meinen Abgang in seinem Werk organisierte. Damals traten ganze Reihen aus der Mitternachtsruf-Sekte aus, aber „Assad“ wusste immer wieder seine Macht zu zementieren und seine „Verbrechen“ zu vertuschen. Der Machthaber von Syrien ist heute gefallen, doch, wenn nicht eine richtige Aufarbeitung und Ablösung stattfinden wird, dann wird das gleiche Chaos, einfach mit anderen Menschen, weitergehen. Ich erwarte sehnsĂŒchtig die Wiederkunft Yehoshuas (Jesu Christi), da wird es erstaunte Gesichter geben!
A. V. aus N. schreibt zu Norbert Lieths Behauptung, Paulus hĂ€tte als Sonderbeauftragter nicht das „Reichsevangelium“ der anderen Zwölf Apostel, sondern ein „ergĂ€nzendes Evangelium“ verkĂŒndet:
„Diese Trennungslinie zwischen Paulus und den Zwölf Aposteln ist keine Idee von Norbert Lieth, er hat das von Knoch und Ströter (Langensteinbacher Höhe) ĂŒbernommen; denn die Argumente sind identisch. Ob er das zugeben wĂŒrde?
Antwort (Norbert Homuth);
Wie auch immer! Wenn Norbert Lieth Paulus als „Sonderbeauftragen“ herausstellen will, der im Gegensatz zu den Zwölf Aposteln ein „ergĂ€nzendes Evangelium“ verkĂŒndet, so ist das ein völlig fruchtloser Diskussionsstoff, der nur LehrgezĂ€nke hervorruft und niemanden bessert oder im Glauben weiterhilft. Gerade das wollte Paulus ja vermeiden, wenn er in Titus 3,9 schreibt: „Von törichten Fragen aber … halte dich fern!“
Jeder Apostel hatte seinen speziellen Sonderauftrag, nicht nur Paulus. Paulus baute mit der Freiheit vom Gesetz des Moses ja nur auf die Erkenntnisse auf, die Petrus lĂ€ngst hatte (durch die Vision mit den unreinen Tieren, Apg. 10,13: „Schlachte und iss“!).
Man hat bei Norbert Lieth eher den Eindruck, dass er selbst als Sonderbeauftragter wahrgenommen werden will, vor dem man den roten Teppich ausrollen sollte.
Quelle: Glaubensnachrichten Februar 2023, S. 4
das hast Du ganz klar durchschaut! Der „Evangelist“ Wim Malgo, der sich ein Leben lang als „Evangelist“ prĂ€sentierte (dabei hatte er als Evangeist angefangen und tat auch eine echt guten Dienst), meinte plötzlich (als er anscheinend nicht mehr evangelisieren konnte): „Man kann das Rad nicht zurĂŒckdrehen, ich habe ich Aufgabe die Gemeinde Jesu auf das baldige Kommen des Herrn vorzubereiten!“ Wow, das war eine gewaltige Aufgabe, nur schon, wenn man an die ca. 100 Mio. Christen in China denkt – ganz zu schweigen von der wirlichen, weltweiten Gemeinde Jesu. Aber eben, Wim hatte grosse Ziele, auch wenn ihm das notwendige RĂŒstzeug fehlte. Da er den „Leiterstab“ in die HĂ€nde von Norberth Lieth legte, der, wie Wim Malgo, als junger Mann zur See fuhr, muss sich dieser jetzt auch irgendwie profilieren. Da er weder begabt noch von Gott berufen ist, ein Missionswerk im Sinne Jesu Christi zu fĂŒhren, muss er sich irgendwie in Szene setzen, und – genau wie Wim Malgo – kupfert er von Hiper-Dispensationalisten einiges ab, das ihm doch einige Aufmerksamekeit bringt und, wo er bei leichtglĂ€ubigen und ungefestigten Christen doch als eine Art „Sonderapostel“ punkten kann. Ich bin froh, dass ihn die Mitarbeiter in SĂŒdamerika lĂ€ngst ĂŒberholt haben und dort kann Gott dieses Werk segnen, obwohl die Leitung in der Schweiz (mit dem „Malgo-Diktator-Komplex“) total marode ist und neben den Schuhen lĂ€uft. Ich bin so froh, dass Gott allmĂ€chtig ist und die selbsterwĂ€hlten „Apostel“ nicht nur entlarvt, sondern auch ins Leere laufen lĂ€sst. Wie traurig wĂ€re es, wenn nun plötzlich alle Mitarbeiter auf diesen falschen und fruchleeren Baum steigen mĂŒssten! Jesus kommt bald wieder – und da wird es ein grosses Staunen geben!
FĂŒr mich haben sie einfach die Waahrheit des Buches der Offenbarung nicht verstanden und das Gott selbst das damalieg israel, nchdem sie 40 jahre lang nicht BuĂe taten ĂŒber die Auslieferung des Chrisus an die Römer und dann der kreuzigung( selbst wenn Jesus freiwillig an das kreuz ging ) sie zu den Heidennationen zĂ€hlte. Denn wer seinen Messiaas kreuzigt ist kein messianisches Volk mehr.. So schreibt es auch Adolf Pohl in seiner Auslegung ĂŒber die Offenbarung. Der rest Israels war der auferstandene Christus und ER hat sich eine geistliche Nation, das Israel Gottes, geschaffen. So ist es und Mitternachtsruf ist unter dem geist des Antichristen und sie wissen es nicht einmal
Du bist AnhĂ€ngerin der Substitutionstheologie. Die Substitutionstheologie (von lateinisch substituere, „ersetzen“; auch: Ablösungs-, Ersatz-, Ersetzungs-, Enterbungs- oder Enteignungstheologie) bezeichnet man eine unbiblische Lehre der christlichen Theologie: GOTT habe das Volk Israel seit der Kreuzigung JESU CHRISTI verworfen und verflucht, seine ErwĂ€hlung Israels, seinen Bund mit diesem Volk und die ihm geschenkten VerheiĂungen aufgehoben und sie stattdessen auf die Kirche als neues Volk GOTTES ĂŒbertragen. Ausgangspunkt und Hauptaussage dieser Lehre ist laut der Historikerin Gabriele Kammerer:
„Das Volk, aus dem JESUS kam, hat ihn nicht als MESSIAS angenommen, also gehen seine Rechte als Volk GOTTES an die Kirche ĂŒber.“[Gabriele Kammerer: Kinder Gottes im Land der TĂ€ter. Der christlich-jĂŒdische Dialog in der Bundesrepublik Deutschland. In: Micha Brumlik und andere: Reisen durch das jĂŒdische Deutschland. DuMont, Köln 2006, ISBN 3-8321-7932-1, S. 432].
Diese unbiblische Lehre zog sich seit etwa 130 n. Chr. in verschiedenen Varianten durch die Kirchengeschichte. Zusammen mit der These vom Gottesmord bildet sie den Kern des christlichen Antijudaismus und die historische Wurzel des neuzeitlichen Antisemitismus, der zum Holocaust fĂŒhrte.
Die Substitutionstheologie ist trĂŒgerisch, weil sie auf Halbwahrheiten beruht. Zum Beispiel sagt die Bibel, dass die Gemeinde das „Israel GOTTES“ sei â jedoch nicht im Sinne eines Ersatzes (Galater 6,14-16). Um die Ersatztheologie mit wenigen Worten zu beschreiben, sei gesagt, dass sie das Volk Israel von seiner nationalen Bestimmung im Land Kanaan abtrennt, weil es den HERRN JESUS als MESSIAS abgelehnt hat. Alle biblischen Aussagen, dass Israel kĂŒnftige Segnungen im Land Kanaan erfahren wird, werden als Beschreibungen der geistlichen Segnungen ausgelegt, die jetzt angeblich der Kirche gehören. Auch die Erwartung eines physischen Königreiches wurde „vergeistlicht“, Israel weggenommen und den Heiden gegeben (MatthĂ€us 21,43), obwohl der HERR JESUS niemals die Wiederherstellung des physischen Königreichs fĂŒr Israel verneinte oder gar abstritt (Apostelgeschichte 1,6-7).
Nirgendwo spricht die Bibel davon, dass GOTTES VerheiĂungen an Abraham hinsichtlich Israels ewigem Besitzrecht am Land Kanaan aufgehoben oder umgedeutet wurden. Ăberall bestĂ€tigt die Bibel das Gegenteil! Sie spricht davon, dass der Tag kommen wird, an dem das physische Israel mit seinem Land und seinem MESSIAS wieder vereint sein wird (Hesekiel 36,24-32). Dieser Abschnitt im Buch Hesekiel lehrt das genaue Gegenteil der Ersatztheologie: Israels Rebellion und SĂŒnde hat nicht zu Landverlust gefĂŒhrt, sondern zu Gericht und Korrektur. Doch am Ende wird GOTT, um SEINES Namens willen, Israel zurĂŒck ins Land seiner VorvĂ€ter und zurĂŒck zu SICH SELBST fĂŒhren! ER tut dies trotz Israels Rebellion und SĂŒnde.
Die Wahrheit ist: Substitutionstheologie spiegelt das Herz des Menschen wider, nicht das Herz GOTTES!
Die Substitutionstheologie ist ein Werkzeug der MĂ€chte der Finsternis, die Absichten GOTTES aufzuhalten, indem es die Kirche von diesem letzten groĂartigen Erlösungswerk abkoppelt. Ich lehne dies entschieden ab und stelle mich voll und ganz auf die VerheiĂungen GOTTES hinsichtlich Israels und der Gemeinde JESU.
Als ich verschiedene Bibelkommentare von Theologen las, welche die ERSATZ-IRRLEHRE vertreten, also weder die völlig bedingungslosen Zusagen Gottes kannten, noch Röm. 11 richtig durchbuchstabiert haben,
Schrieb ich mir auf.
Der Adolf Pohl schreibt Kohl
und Schnepel wiederum
tauft Israel in Gemeinde um.
Jeder vom Heiligen Geiste geleiteter Bibellehrer ist mit dieser Substituionslehre NICHT einverstanden und sieht sie eher als raffinierter Angriff auf das Volk Israel und das Verneinen der ZuverlĂ€ssigkeit Gottes! Gott kann nicht lĂŒgen und wird den Ăberrest Israel erretten, genauso wie es die Schrift voraussagt!
Warum mĂŒssen wir Christen eigentlich jeden Bums kommentieren? Hört es euch an, das Gute behaltet. Wir reden hier nicht von krassen Irrlehren sondern maximal eine andere Auslegung, die aber nicht an den Grundgesten rĂŒttelt und auch niemanden irreleiten kann in seinem VerstĂ€ndnis des Evangeliums. Kirche im Dorf lassen und soâŠ
Die „Bumsereien“ des Mitternachtsrufs sind handfeste Irrlehren und nicht nur eine „andere Auslegung“ (z. B. verbreitet NL den „Hyper-Dispensationalismus“. Hier „verkĂŒndet er, dass angeblich nicht mehr die Gemeinde, sondern Israel die Braut Christi sei. AuĂerdem erklĂ€rt damit Teile der Heiligen Schrift fĂŒr die Christen fĂŒr bedeutungslos. Diese Irrlehre hat er offensichtlich von Bullinger ĂŒbernommen.
Das ist ja interessant, dass es das auch noch gibt.
Es ist schade, wenn ernsthafte Christen (zu denen ich Euch zĂ€hle) andere ernsthafte Christen (zu denen ich Norbert Lieth zĂ€hle) öffentlich als âIrrlehrerâ bezeichnen. Das schmerzt und schadet dem Ansehen des Herrn. Wenn diese VorwĂŒrfe stimmen, dann sollte man nach Mt.18,15ff. vorgehen, bevor man es öffentlich macht. Habt Ihr das getan? Und wenn sie nicht stimmen, ist ein öffentliches Gezerre um unterschiedliche Bibelauslegungen, die nicht heilsentscheidend sind, ein âNo goâ! Und die öffentliche Bezeichnung des Bruders als Irrlehrer erst recht.
Ich habe mir Lieths Artikel ĂŒber die Prophetie durchgelesen. Er behauptet mit keinem Wort, dass es keine VerfĂŒhrer mehr geben wĂŒrde, vor denen uns der Herr in Mt. 24 warnt. Er nennt sie nur nicht falsche Propheten, sondern falsche Lehrer. Ja, meine Herren, wollen wir uns jetzt wegen unterschiedliche Namensvergaben ĂŒber ein und denselben Sachverhalt gegenseitig als Irrlehrer bezeichnen?
Bitte prĂŒft nochmal genau Euren Beitrag ĂŒber Norbert Lieth. Der letzte Satz darin lĂ€sst ein wenig eine persönliche Antipathie durchschimmern, denn er ist eine unangemessene, subjektive Behauptung ĂŒber die Motive eines anderen Menschen, was man objektiv nicht nachprĂŒfen kann. Das geht so nicht, Ihr Lieben!
Nochmal: bitte prĂŒft, ob Ihr hier öffentlich weiterhin eine völlig unnötige Gegnerschaft zu Herrn Lieth betreiben wollt. Ich finde das Schade.
Mit freundlichen GrĂŒĂen und SegenswĂŒnschen
M. Fasse
Lieber Michael,
es ist unsere Pflicht, Christen vor Irrlehrern zu warnen. Und leider gehört Norbert Lieth zu dieser Gruppe.
Noch zu Wim Malgos Zeiten konnte man im Mitternachtsruf erfahren, dass es eine Wiedervereinigung Deutschlands nicht geben werde, weil die DDR auf den Bergen Israels umkommen wĂŒrde. Und in Jerusalem wollte Malgo nach Gottes Anweisung ein Missions-Hauptquartier bauen das allen, die bei der EntrĂŒckung zurĂŒckbleiben, eine ZufluchtstĂ€tte sein sollte. Es wurde damals viel Geld dafĂŒr gesammelt, aber geworden ist aus dem Projekt nichts.
Diese Linie der KuriositĂ€ten setzte Norbert Lieth nach Wim Malgos Tod nahtlos fort. Anhand von verschiedenen Zahlenspekulationen erwartete er die EntrĂŒckung noch vor dem Jahr 2000. Er benutzte u.a. die Geschichte vom zwölfjĂ€hrigen JESUS im Tempel dazu. Er schreibt:
„⊠wie lange haben Joseph und Maria â die ein wunderbares Bild fĂŒr das Volk Israel sind â den Herrn gesucht? Zwei Tage ⊠Nach meiner Erkenntnis wird uns hier prophetisch angedeutet, wie lange Israel brauchen wird, um seinen Messias zu finden: Zwei Tage ⊠oder zweitausend Jahre ⊠Wir eilen dem Ende unseres Jahrtausends entgegen“ (Die Zeit ist nahe, S. 47).
Dann kĂŒndigte Norbert Lieth eine neue Sintflut an (Mitternachtsruf 02/2010) und wenn der HERR sagte in Meines VATERS Hause sind viele Wohnungen, habe er damit den Messianischen Tempel in Jerusalem gemeint (Mitternachtsruf 04/2014).
Im Mitternachtsruf 05/2014 folgt gleich der nÀchste Paukenschlag: Es gibt keine falschen Propheten mehr! Und das, obwohl uns der HERR selbst stÀndig vor den falschen Propheten warnt:
HĂŒtet euch vor den falschen Propheten!
(MatthÀus 7, 15)
Lieth schreibt, dass mit dem Abschluss des biblischen Kanons die Prophetie und damit auch falsche Prophetie aufgehört habe.
Dies sind nur einige Beispiele, die zeigen, dass Lieth Malgos Irrlehren und Falschprophetien nahtlos fortsetzt.
Shalom
Roland
Im Grunde geht es gar nicht nur um das Evangelium allein, sondern auch und vor allem um die Gebote und Warnungen des HErrn, die man am liebsten ignorieren möchte. Ich vermute, dass hinter dieser „Schriftzerschneidungslehre“ („das eine ist fĂŒr Israel und das andere fĂŒr die Gemeinde“) der Wunsch steht, alle missliebigen Bibelstellen im NT einfach auf Israel zu schieben (als ob sich die Juden ĂŒberhaupt daran halten wĂŒrden). Vor allem jene Stellen, die von der Verlierbarkeit des Heils sprechen, sollen angeblich nicht fĂŒr die Gemeinde gelten (z.B. Mt.24:12). Damit aber unterminiert man die Gottesfurcht und öffnet der Gesetzlosigkeit TĂŒr und Tor.