Die trickreichen Ausreden der lauen Christen

GlĂ€ubige verteidigen oft Irrlehren bzw. Irrlehrer, indem sie beteuern, dass durch die „Lehren“ bzw. durch diese „VerkĂŒndiger“ Menschen zum Glauben gekommen sind. GOTT kann natĂŒrlich alles und jeden benutzen. Ich kenne Menschen, die sind durch die Zeugen Jehovas zum Glauben gekommen oder durch den Spiritismus. Deswegen kann man aber nicht die Sekte der Zeugen Jehovas bzw. den Spiritismus rechtfertigen. Ich las von einem,  der ist am FKK-Strand glĂ€ubig geworden, als er gerade nackt herumlief. Er fand ein Traktat gegen den Nacktkult auf dem Boden liegen und das brachte ihn zum Glauben. Eine Rechtfertigung des FKK kann man davon aber nicht ableiten.

Denn das sind Ausnahmen, die man nicht zur Regel machen kann. Aber gerade das ist die beliebte Methode der Unaufrichtigen und Scheinheiligen, irgendwelche Ausnahmeerscheinungen zur Regel zu machen. Viele dieser irregeleiteten Menschen haben nur ein weltförmiges KrĂŒppel-Christentum, das sich samt und sonders auf dem Breiten Weg abspielt und sich in HumanitĂ€t und Menschenfreundlichkeit erschöpft.

Der Pharao hatte nichts dagegen, wenn das Volk Israel seinem GOTT diente und JaHWeH anbetete, solange sich der Gottesdienst auf Ă€gyptischem Boden abspielte. Da ließ er allen Religionsfreiheit. Sobald sie aber Anstalten trafen, aus Ägypten auszuziehen, brach die ganze Verfolgungswut des Pharao ĂŒber sie herein.

Genauso wenig hat der Teufel etwas dagegen, wenn einer fromm wird, Gottesdienste besucht und sich aktiv am Gemeindeleben beteiligt, solange sich die ganze Frömmigkeit auf dem Breiten Weg abspielt und er entsprechend bodenstĂ€ndig und weltverbunden bleibt. Da herrscht auch beim Teufel Religionsfreiheit. Sobald aber einer „abhebt“ und ernst macht, indem er der Welt und ihrer Lust den RĂŒcken kehrt, wird der Teufel fuchsteufelswild und setzt alle Hebel in Bewegung, den Entronnenen wieder auf sein Hoheitsgebiet zurĂŒckzuholen. Heute spielt sich die Frömmigkeit der meisten Christen auf dem Breiten Weg ab, den sie nie im Leben verlassen haben. Sie haben den Ă€ußeren Schein eines gottseligen Lebens um sich herum aufgebaut und sprechen die Sprache Kanaans akzentfrei, inwendig aber sind sie unverĂ€ndert fleischlich, so dass sie trotz allem frommen Schein (Scheinheiligkeit) einen gut durchwachsenen Satansbraten abgeben und dort landen, wo der Breite Weg eben endet; denn:

Römer 8, 6a


 denn das Sinnen des Fleisches ist Tod 


Quelle: Glaubensnachrichten 05-2018, S. 3

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Norbert Homuth
Norbert Homuth

Norbert Homuth war der Verfasser und Herausgeber des christlichen Informationsdienstes "Glaubensnachrichten". Neben diesem Dienst verkĂŒndigte er als Straßenprediger das Evangelium. Bruder Norbert starb am 07. Oktober 2023 und wurde am 16. Oktober 2023 auf dem NĂŒrnberger Westfriedhof beigesetzt.

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