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Darum erhöhte GOTT IHN auch über die Maßen und gab IHM ‹aus Gnaden› [den] Namen, der über allen Namen ist, damit in dem Namen JESU sich alle Knie beugen, derer im Himmel und derer auf der Erde und derer unter der Erde, und jede Zunge das Bekenntnis zum Ausdruck bringe, dass JESUS CHRISTUS HERR sei, zur Verherrlichung GOTTES, des VATERS.

(Philipper 2, 9–11)
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Völlige Erlösung in Christus

Möchte heute das Buch von Margarete von Brasch sehr empfehlen.

Zu bestellen: Christliche Mission, Homburger Str. 15, D-51538 Waldbröl, Tel.: 02291 / 5005 – Fax 02291 / 901017, kostenfrei!

„Das Wort vom Kreuz ist uns wohl vertraut, doch es liegen darin unermessliche Herrlichkeiten und Segnungen verborgen, die nur GOTT Selbst jedem Einzelnen von uns erschließen kann.

Kind GOTTES, dein KÖNIG ist für dich gestorben, nicht nur zur Vergebung deiner Sünden, sondern durch Seinen Tod hat Er der ersten Schöpfung, der Welt des ersten Adam, mit allem was ihr angehört, ein Ende gemacht.

Kämpft den Kampf des Glaubens, ihr Überwinder, indem ihr GOTTES Wort über die Sichtbarkeit stellt! Euch gilt die Verheißung: „Alle Stätten, darauf eure Fußsohlen treten, habe Ich euch gegeben“ (Jos. 1,3). – Was der HEILIGE GEIST eurem Glaubensauge enthüllen konnte, das ist euer Eigentum. Der Glaube ergreift GOTTES Zusagen und nimmt in Besitz, was Er verheißt, und darf immer tiefer in die Wunder und Herrlichkeiten der völligen Erlösung eindringen.

Margarete von Brasch, die Verfasserin dieses Buches, war eine deutschstämmige Baltin. Sie besaß in Estland fünf Rittergüter.

Beim Umsturz 1917 wurde ihr alles genommen. Von ihrem irdischen Reichtum blieb ihr nichts; aber sie war reich in GOTT.“

Göttliche Erziehung (Völlige Erlösung in Christus, v. M. von Brasch)

Hast du einen Ruf von Gott vernommen, JESUS wirklich gleich zu werden in deinem ganzen Wesen, so wird Er dich den Weg des Sterbens und der Demütigung führen. Er wird derartige Anforderungen an deinen Gehorsam stellen, dass du dir nicht mehr andere Christen zur Richtschnur nehmen kannst, denn Er kann bei anderen Seiner Jünger Dinge zulassen, die du nicht tun darfst.

Der HERR lässt es zu, dass andere geehrt werden, an die Öffentlichkeit kommen, dich aber will Er in der Verborgenheit wachsen lassen, weil Er aus dir eine auserlesene Frucht machen möchte, deren Duft JESU Herrlichkeit ahnen lässt, und eine solche Frucht gedeiht nur in der Stille. Andere mögen groß und angesehen vor den Leuten werden, du aber sollst klein bleiben. Andere dürfen öffentlich für den HERRN im Weinberg arbeiten und den Lohn dafür erhalten, aber du sollst im Stillen dein unscheinbares Werk verrichten, ohne dass jemand weiß, wie viel du leidest. Und um deine Arbeit noch köstlicher in Seinen Augen zu machen, lässt Er andere den Ruhm und die Ehre ernten für das, was du gewirkt hast. Dies wird deinen Lohn, wenn JESUS kommt, um das Zehnfache vergrößern.  Der HEILIGE GEIST wird mit eifersüchtiger Liebe genau auf dich achten. Er wird dich um geringfügige  Worte und Gedanken oder um vergeudete Zeit strafen, worüber andere Christen nicht im Geringsten bekümmert zu sein brauchen.

Mache es dir recht klar, dass GOTT ein unumschränkter Machthaber ist, dass Er ein Recht hat, mit den Seinen zu verfahren, wie es ihm gefällt. Er wird tausenderlei Dinge in Seinem Verhalten dir gegenüber nicht erklären, wie sehr du dir darüber auch den Kopf zerbrichtst. Auch nimmt Er dich genau beim Wort; willst du dich Ihm wirklich als Seinen Sklaven verkaufen, so wird Er dich mit eifernder Liebe umgeben und dir vieles nicht erlauben, was andere ruhig tun dürfen. Es ist bei dir ein für allemal ausgemacht, dass du es nur mit dem HEILIGEN GEIST direkt zu tun hast; dass Er das Recht hat, dir die Zunge zu binden, die Hände zu fesseln, die Augen zu verschließen, und zwar auf eine Art, wie Er es bei anderen nicht  tun würde. Wenn du nun so von dem lebendigen GOTT erfüllt bist, dass du im innersten Herzensgrund jubeln und jauchzen kannst über diese eigenartige, persönliche nur dich angehende Führung und Regierung des HEILIGEN GEISTES, so bist du in der Tat im Himmel.“

Ein Gedicht von M.von Brasch

ZU DEINEN Jesusaugen heb ich den Blick empor

und lausche Deinen Winken mit hingegeb´nem Ohr.

Von Deinem Angesichte strömt mir gar süße Ruh,

o JESUS, o Geliebter, wie schön, wie hold bist Du!

 

O JESUS, o Geliebter, es ist um mich geschehn!

Mir ist die Welt versunken, seitdem ich Dich gesehn.

Ob ich auf Erden weile, ob in der Herrlichkeit,

Ich ruh in Deinem Herzen für Zeit und Ewigkeit!

 

Doch prüfe mich und schaue, ob ich Dein Bild schon trag;

ich will Dir stille halten, gehorsam Tag für Tag,

bis völlig ich verwandelt, bis ich durchheiligt bin,

Dir völlig gleichgestaltet an Seele, Geist und Sinn!

 

O völlig gleich Dir werden, es wird, es muss so sein;

Mit Flammenzügen schriebst Du mir dies in Herz hinein.

Und ehe Du nicht völlig Dein Bild in ihr geschaut,

kannst nimmer Du entrücken die Königin, die Braut.

 

Hier kämpfe ich und dennoch verweil ich droben schon

und steh im weißen Kleide mit Dir auf Deinem Thron.

Ob ich auf Erden weile, ob in der Herrlichkeit –

ich ruh in Deinem Herzen für Zeit und Ewigkeit!

Der HEILIGE GEIST in unserem Alltagsleben (M. von Brasch)

Der HEILIGE GEIST treibt uns und hindert uns auch zuweilen. Wir lesen, dass die Apostel durch Bithynien reisen wollten, aber von dem Geist daran gehindert wurden. Noch heutzutage hemmt Er das Wort, das wir aussprechen wollen, und lässt uns mitten im Satz verstummen; Er hindert häufig die Ausführung unserer raschen Entschlüsse; Er warnt uns vor Leuten, denen wir uns zu rasch anvertrauen, und veranlasst uns sogar, Schritte rückgängig zu machen und Worte zurückzunehmen, wenn wir ohne Seine Erlaubnis in unseren eigenen Wegen gegangen sind. Hüten wir uns davor, diese göttlichen Winke unbeachtet zu lassen und die liebevollen Warnungen des teuren Trösters zu überhören.

Der HEILIGE GEIST verlässt uns selbst nicht in den Fehlern und Missgriffen des Lebens. Die Geschichte der Einnahme Kanaans zeigt, wie GOTT sogar arge Versehen und Missgriffe in nützliche Lektionen zu wandeln vermag, nachdem die Sünde ans Licht gebracht und hinweggetan worden war; aber dann erst konnte der HERR wieder gegenwärtig sein und die Dinge zum Siege führen. So geht es noch heute, und dadurch sollen wir demütiger, weiser und heiliger gemacht werden. Das missratene Tongefäß wird nicht weggeworfen, sondern neu geformt. Unser herrlicher HERR vermag „die Jahre zurückzubringen, die die Heuschrecke gefressen hat“, und vermag sogar unsere Torheiten in Segen zu verwandeln. Wollen wir im GEISTE wandeln und im GEISTE leben, so müssen wir uns sehr genau an das Wort GOTTES halten, denn es ist das Wort des GEISTES, durch das Er in den meisten Fällen zu uns zu reden pflegt, wenn es auch zuweilen vorkommt, dass Er in direkter Weise zu unseren Herzen spricht. Er wird unser Verständnis erweitern und uns die tiefsten Offenbarungen und Aufschlüsse über JESUS und die Erlösung geben. Häufig gebraucht Er auch das Wort zu unmittelbaren Botschaften an uns. Er möchte uns auch lehren, jede Verheißung und jeden Befehl persönlich zu nehmen. Zuweilen gebraucht Er diesen oder jenen Bibelvers, um uns Wahrheiten zu lehren oder persönliche, nicht misszuverstehende Botschaften zu senden, die wir gerade in dem betreffenden Augenblick nötig haben. Die Bibel soll unser Glaubensscheckbuch werden, mit dem wir die Schätze der himmlischen Bank  unseres GOTTES HEBEN, ihre Verheißungen müssen uns in jeder Verlegenheit ein Taschengeld an Kraft und göttlicher Hilfe bedeuten. Fortsetzung folgt

Fortsetzung: „Der HEILIGE GEIST will ferner unsere sterblichen Leiber lebendig machen. Er will uns nicht in rasche Unternehmungen und Proben hineintreiben, ehe wir nicht völlig zur Ruhe gekommen sind und gestärkt und gereift sind. Aber wenn wir gelernt haben, unseren HERRN mehr zu kennen und Ihm nachzuwandeln durch alle Tiefen und Höhen, die Er uns bestimmt hat, dann schenkt Er uns auch kostbare Gaben für unser Leibesleben.

Im GEISTE  wandeln bedeutet in erster Linie ein Gebetsleben führen. Er selbst ist ein GEIST des Gebets und hilft unserer Schwachheit und „vertritt uns mit unaussprechlichen Seufzen“. Auch während der Anbetung müssen wir uns von Ihm leiten und uns die Eingebungen und Gebetsgegenstände schenken und zeigen lassen. Er verwandelt dann unsere Bitten in Danksagung und Pries, indem Er uns das Zeugnis der Erhörung gibt.“ Fortsetzung folgt

Fortsetzung: „Wir werden alsdann in tiefere Erfahrungen hineinkommen und manch ein heiliges Geheimnis des Leidens und der Liebe kennenlernen. Wir werden lernen, „die Lasten GOTTES“ zu tragen; wir werden zu leiden haben mit solchen, die in Not sind, auch mit solchen, die in Anfechtung und Sünde stehen, und es wird vorkommen, dass wir ihre Kämpfe und Krisen mit durchleben. Die Lasten werden uns nicht immer klar und verständlich sein, aber wir beten dennoch weiter und überlassen die Auslegung unserer Gebete dem, der sie uns geboten und gelehrt hat, und der Tag wird kommen, an welchem wir sehen werden, dass die Bitten nicht vergebens waren.

Der HEILIGE GEIST redet zuweilen zu uns, aber Er offenbart sich auch oft, indem Er schweigt. Er wird sich uns nicht immer in sinnlich wahrnehmbarer Weise kundgeben, es liegt Ihm auch daran, uns die Herrlichkeit des wortlosen Gebets zu offenbaren. Er ist auch „das stille, sanfte Sausen“, die leise Stimme, die Anbetung und Freude, die sich nicht zu bewegen wagt. Das meint der Psalmist, wenn er sagt: „Sei stille dem HERRN und warte auf Ihn“ (Ps. 37,7). Und der Prophet sagt: „Er schweigt in Seiner Liebe, frohlockt über dich mit Jubel“ (Zeph. 3,17). Aber alles dies würde nicht genügen ohne die praktische christliche Arbeit an den Seelen, die uns der HEILIGE GEIST lehren will. Die Geistesgaben sind für den Dienst bestimmt, und „hierin wir Mein VATER geehrt, dass ihr viel Frucht bringt“(Joh. 15,8). Wir sollen nicht nur lernen, im GEISTE zu wandeln, sondern auch im GEISTE zu arbeiten. Er will uns selber Seine Zeugnisse auf die Lippen legen und uns zeigen, wann wir sie abzulegen haben. Er gibt die Gelegenheit und verleiht unseren Worten Kraft. Indem er dich zum Segen für andere werden lässt, wird Er dich selber segnen, demütigen und deine eigenen, natürlichen Gaben und Fähigkeiten ans Kreuz bringen. In vielen , oft schmerzlichen Lektionen wird Er dich lehren, dass die Siege GOTTES nicht durch Herresmacht oder Manneskraft, sondern durch GOTTES GEIST erfochten werden.“ Fortsetzung folgt.

Fortsetzung: „Wandelst und arbeitest du so in der Macht und Leitung des GEISTES? Hast du die Verheißung des VATERS empfangen und bist angetan mit Kraft aus der Höhe? Hast du deiner eigenen Klugheit und Kraft entsagt und ihn dir „Mund und Weisheit werden lassen, der kein Widersacher zu widersprechen vermag?“ (Luk. 21,15). „So jemand redet, so sei es als aus GOTT. So jemand dient, so sei es als aus der Kraft, die GOTT darreicht, auf dass GOTT in allen Dingen verherrlicht werde durch JESUS CHRISTUS, welchem sei Herrlichkeit und die Macht in Ewigkeit“ (1.Petr. 4,11).

Wenn wir im GEISTE wandeln, so werden wir finden, dass Er uns beständig in unserer Entwicklung vorwärts zu treiben sucht. Er will es nicht, dass wir in alten Erfahrungen ruhen bleiben; dem Pflüger soll der Sämann folgen und der Blüte die Frucht. Unsere Herzen sollen mit tiefer Sehnsucht und heiligem Verlangen erfüllt sein, auf dem halben Wege nicht stehen zu bleiben, sondern „zu vergessen, was dahinten ist und sich auszustrecken nach dem, was vorn ist“ (Phil. 3,13b). Der GEIST, der in uns wohnt, liebt uns mit Eifersucht und treibt uns vorwärts, höheren Zielen und Erfahrungen entgegen, besonders in diesen unendlich wichtigen Tagen, wo die Wiederkunft des HERRN so nahe bevorsteht. Die Luft ist in Wahrheit erfüllt und belebt durch die Kräfte und den Widerhall der neuen Schöpfung, und wir müssen bereitstehen für die „Berufung GOTTES nach oben in CHRISTUS JESUS“ (Phil. 3,14). Alles in uns muss sich für die Ankunft des Bräutigams bereiten, so dass, wenn endlich das Zeichen Seiner Wiederkunft offenbar wird, wir ungehindert und frei von der Anziehungskraft der Erde Ihm in der Luft begegnen können.“

Seid heilig, denn ich bin heilig!

 

„Was heißt das, wenn GOTT von Seiner Heiligkeit redet und sagt, dass Er heilig ist? Hiermit kann nur Seine absolut fleckenlose und vollkommene Reinheit und Göttlichkeit gemeint sein, und wenn Er den gleichen Ausdruck als einen Befehl uns zuruft, so kann das nur bedeuten, dass Er die gleiche Beschaffenheit von uns fordert.

Was hat es ferner zu bedeuten, wenn Gott solch einen Ruf ergehen lässt? Was geschah, als Er z.B. in das Weltall den Befehl rief: „Es werde Licht!“ Was geschah, als Er der Erde zurief: „Die Erde bringe hervor!“ Was geschieht, wenn GOTT dem Menschen zuruft: „Du sollst heilig sein!“ – Wie furchtbar sind doch die Künste und Listen des Teufels, dass er es verstanden hat, die Augen der Menschen zu verblenden und unsere Köpfe zu verwirren, dass wir die einfachsten Dinge nicht mehr zu verstehen vermögen und durch unseren Unglauben, welcher der mangelnden Erkenntnis entspringt, den Arm GOTTES hemmen.

GOTT steht vor uns, um dem Menschen den Platz zu geben, nach dem einst Satan gelüstete, als er fiel! „Ihr seid Götter“, heißt es im Worte GOTTES (Ps. 82,6; Joh. 10,34), und der Mund der Wahrheit hat dieses bestätigt und wiederholt.

Es ist wohl verständlich, wie die ganze Wut und der ganze Neid des gefallenen Engels sich gegen die Menschheit wendet, um dieselbe zu hindern, diesen Platz zu erreichen. Die Mittel, durch die er uns zu hindern vermag, sind Mangel an Erkenntnis und Unglaube. Gottlob, unser HERR ist nahe, die Stunde der Entrückung ist nahe, nämlich die Stunde, wo eine kleine Schar alles erkannt und im Glauben allem zugestimmt haben wird, was CHRISTUS durch Seinen Tod, Seine Auferstehung und Seine Himmelfahrt uns erworben hat.

Lasst uns Buße tun,

weil wir noch nicht alles genommen haben,

was in CHRISTUS für uns vorhanden ist“

M.von Brasch, Völlige Erlösung in CHRISTUS