JESUS CHRISTUS

ist dein RETTER oder dein RICHTER!

Und seid nicht mitbeteiligt an den unfruchtbaren Werken der Finsternis; vielmehr aber deckt [sie] auch auf ‹und weist zurecht›; denn was heimlich von ihnen geschieht, ist schändlich auch [nur] zu sagen. Das alles wird aber geoffenbart, wenn es vom Licht aufgedeckt ‹und zurechtgewiesen› wird, denn alles, was offenbar gemacht wird, ist Licht. (Epheser 5, 11-13)

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Internationale Arbeitsdefinition von Antisemitismus kontra Gottes Wort!

Die internationale Arbeitsdefinition von Antisemitismus lautet:

"Nach der Definition der International Holocaust Remebrance Alliance ist Antisemitismus "eine bestimmte Wahrnehmung von Juden (...)". Das ist schon der Kern, auf den es ankommt: Eine, ganz bestimmte Sicht dominiert, anstatt die jeweilige Person in ihrer Unterschiedlichkeit und Individualität wahrzunehmen. Wer sich über jüdische Menschen eine Meinung bildet, die von ihrem Judentum abgeleitet wird anstatt von ihrem konkreten persönlichen Verhalten, handelt antisemitisch. Juden und Jüdinnen haben außen ihrem Jüdischsein erst einmal nichts gemeinsam-sie sind genauso unterschiedlich wie Angehörige anderer Religionen und Kulturen. Auf dieses Verhältnis zwischen Individuum und Gruppe kommt es an: Antisemitismus fängt da an, wo aus der Gruppenzugehörigkeit Eigenschaften Einzelner abgeleitet werden und umgekehrt. Wenn Juden als Gruppe Eigenschaften zugeschrieben werden, die über ihr faktisches Jüdischsein hinausgehen, ist das antisemitisch. Das gilt auch für positive Attribute, wenn etwas behauptet wird, Juden seien besonders klug, oder für das jahundertealte Klischee der "schönen Jüdin". Solche philosemitisch genannten Verallgemeinerungen sind ebenfalls eine Form von Antisemitismus"

(Entnommen der Homepage, des Antisemitismusbeauftragen, Herrn Dr. Felix Klein http://www.antisemitismusbeauftragter.de

Hierzu mein offener Brief an Herrn Dr. Klein

Offener Brief an den Beauftragten der Bundesregierung

für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus

Herrn Dr. Felix Klein und die Presse

 

Würzburg, 15.Okt.2020

Sehr geehrter Herr Dr. Klein,

als ein Mann, der den Herrn Jesus sehr liebhat, soll ich Ihnen diesen Brief schreiben. Mit großer Sorge nehme auch ich den stark zunehmenden Antisemitismus in Deutschland, ja sogar weltweit, zur Kenntnis. Was mir jedoch noch größere Sorgen bereitet, ist die Tatsache, dass alle Betrachtungen zum Thema Antisemitismus, nicht in einem biblischen Wirkzusammenhang gesehen werden. Ebenfalls lassen auch Sie völlig außeracht, dass Gott mit dem Volk Israel einen Bund geschlossen hat, wie es in 2.Mose 19, 5-8 beschrieben wird. Auch wenn dieser Bund von Seiten des Volkes immer wieder gebrochen wurde, fühlt sich Gott für immer und ewig an sein Wort, seinen Bund gebunden.

Bei Mose lesen wir: „Denn du bist ein heiliges Volk dem Herrn, deinem Gott. Dich hat der Herr, dein Gott, erwählt zum Volk des Eigentums aus allen Völkern, die auf Erden sind. Nicht hat euch der Herr angenommen und euch erwählt, weil ihr größer wäret als alle Völker – denn du bist das kleinste unter allen Völkern -, sondern weil er euch geliebt hat …“ (5.Mose 7,5ff). König David formuliert es in einem Gebet so: „Und wo ist ein Volk auf Erden wie dein Volk Israel, um dessentwillen Gott hingegangen ist, sich ein Volk zu erlösen, sich selbst einen Namen zu machen durch große und schreckliche Dinge und Völker auszutreiben vor deinem Volk her, das du aus Ägypten erlöst hast? Du hast dir dein Volk Israel zum Volk gemacht für ewig, und du, Herr, bist ihr Gott geworden“ (1.Chronik 17,21+22). „David sagt, es gibt keine andere Nation, die Gott als Nation vor anderen Nationen zu erlösen beschloss.“ Dies ist eine unleugbare Tatsache. Es ist so. Israel ist einzigartig.

Auf Ihrer Homepage schreiben Sie: „Antisemitismus zu bekämpfen heißt, die Werte zu verteidigen, die einem friedvollen und gedeihlichem Zusammenleben zugrunde liegen“. Leider müssen wir auch in Deutschland feststellen, dass  sich die Werte, immer weiter von den biblischen Werten entfernen und die Menschen sich nicht mehr mehrheitlich an den göttlichen Ordnungen und Geboten orientieren, das gilt gleichermaßen für Christen und Juden!

Sehr betroffen habe ich zur Kenntnis genommen, dass die internationale Arbeitsdefinition von Antisemitismus (IHRA), nicht mit der biblischen Wahrheit in Übereinstimmung zu bringen ist, auch berücksichtigt diese Definition in keiner Weise, dass der allmächtige Gott mit dem Volk Israel einen Bund geschlossen hat, ein gegenseitiges Vertragsverhältnis. Wenn wir im 5. Buch Mose, 10, 12-13 lesen: „Nun, Israel, was fordert der Herr, dein Gott, noch von dir, als dass du den Herrn, deinen Gott fürchtest, dass du in allen seinen Wegen wandelst und ihn liebst und dem Herrn, deinem Gott, dienst von ganzem Herzen und von ganzer Seele, dass du die Gebote des Herrn hältst und seine Rechte, die ich dir heute gebiete, auf dass dir´s wohl gehe?“, dann wären diese Verse nach der Antisemitismus Definition IHRA, als antisemitisch einzuordnen. Ebenso würde die Aussage Jesu: „Ich weiß wohl, dass ihr Abrahams Nachkommen seid; aber ihr sucht mich zu töten, weil mein Wort keinen Raum in euch findet“ (Joh.8, 37)., nach dieser Definition als antisemitisch gelten.

Würde man die Antisemitismus Definition (IHRA) zum Maßstab nehmen, wäre Gottes Wort, die Bibel, in großen Teilen antisemitisch, was wiederrum bedeuten würde, Gott selbst ist antisemitisch. Sehr bedauerlich ist ebenfalls, dass weder von christlicher noch von jüdischer Seite, gegen diese antigöttliche Antisemitismusdefinition, Einspruch erhoben wurde. Mit dieser Definition brandmarken Sie den allmächtigen Gott als antisemitisch.  Ich weiß nicht, ob Ihnen das bewusst war und ist. Wenn ja, kann ich Ihnen nur wünschen, dass sie die Definition korrigieren, weil sie sich ansonsten dem Gericht Gottes aussetzen! So möchte ich Sie an dieser Stelle ermahnen und bitten, über diese Verknüpfung nachzudenken und sich für Änderungen starkzumachen, dass dieser Vorwurf, dass Gottes Wort antisemitisch sei, wieder entkräftet werden kann.

Sie schreiben: „Antisemitismus – der Begriff legt nahe, dass er bedeutet, gegen Juden zu sein: Judenfeindschaft, Judenhass.“ Der Gott der Bibel bringt so zahlreich zum Ausdruck, dass er sein Volk sehr liebhat. Bei Jeremia lesen wir: „…Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte“ (Jer.31,3). „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben“ (Joh. 3,16).

Sehr geehrter Herr Klein, Israel ist das Eigentumsvolk Gottes, so muss alles was Israel betrifft aus der göttlichen Perspektive betrachtet werden. Bei Hesekiel lesen wir: „Du Menschenkind ich habe dich zum Wächter gesetzt über das Haus Israel. Du wirst aus meinem Munde das Wort hören und sollst sie in meinem Namen warnen“ (Hes.3,17). Das war der Auftrag aller biblischer Propheten, auch Jesus selbst sprach: „Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium“ (Mark.1,15).

Jetzt leben wir in einer Zeit, wo sowohl Christen als auch Juden, nicht an einen Gott glauben, der auch heute noch lebt und aktiv an den Geschehnissen dieser Zeit mitwirkt. Die Bibel spricht davon, dass in den „letzten Tagen“, Gott Gericht über die Nationen und über sein Volk bringen wird, weil die Menschen (Juden + Heiden) die göttlichen Ordnungen und Gebote mit Füßen treten und sich ihre eigenen Gesetze/Götzen basteln.

So lässt Gott die Erschütterungen unserer Zeit, Klimakrise, Kriege, Hungersnöte, Erdbeben, Seuchen und auch den Antisemitismus zu, um den Menschen zu vermitteln, ohne mich könnt ihr „NICHTS“ tun.

Sehr geehrter Herr Klein, obwohl Sie sehr engagiert und couragiert Ihre Arbeit als Antisemitismusbeauftragter der Bundesregierung ausüben, erleben wir einen „steil anwachsenden Antisemitismus in Deutschland“, wie der Verfassungsschutz in seinem Bericht vom 09.Okt.2020 mitteilte.  Ich befürchte, dass sich an dieser Tendenz in Deutschland und auch in den Nationen nicht wirklich etwas ändern wird, weil die Verantwortlichen in der Politik, den Gott der Bibel, als völlig irrelevant ausklammern und sich so verhalten, als gäbe es IHN nicht.

Wenn wir den biblischen Hintergrund ausklammern, und versuchen Antisemitismus mit Maßnahmen zur Antisemitismusbekämpfung, Öffentlichkeitsarbeit, politische und kultureller Bildung entgegenzuwirken, werden wir keinen signifikanten Rückgang des Antisemitismus bekommen.

Über einen persönlichen Kontakt mit Ihnen würde ich mich sehr freuen, um Ihnen die biblische Sicht zu seinem auserwähltem Volk, näher erläutern zu können.

 

 

Mit freundlichem Gruß

 

Martin Dobat

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