JESUS CHRISTUS

ist dein RETTER oder dein RICHTER!

Und seid nicht mitbeteiligt an den unfruchtbaren Werken der Finsternis; vielmehr aber deckt [sie] auch auf ‹und weist zurecht›; denn was heimlich von ihnen geschieht, ist schändlich auch [nur] zu sagen. Das alles wird aber geoffenbart, wenn es vom Licht aufgedeckt ‹und zurechtgewiesen› wird, denn alles, was offenbar gemacht wird, ist Licht. (Epheser 5, 11-13)

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Erweckung gestern und heute

Ein Weckruf an die Gemeinde Jesu Christi, v. F.Blum

Der Anfang in der Mandschurei (1908)

"Die Erweckung von Liaoyang war der Anfang einer Bewegung, die sichüber die ganze Gegend verbreitete. Gruppen von neubelebten Christen durchzogen das Land und verkündigten das Evangelium mit einem durchschlagenden Erfolg. Aus Geretteten waren Retter geworden. Die Früchte ihrer Arbeit waren so offensichtlich, dass die Heiden warnten: "Der Christengott ist da und zieht in die Herzen ein. Wenn ihr dies nicht an euch erfahren wollt, dann bleibt diesen Leuten fern!"

Dieser Gott ändert sich nicht - was für ein Gott - lieber Gruß Martin, lässt Du Dich anstecken!?

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Rolandgawriella

Erweckung in der Heiligen Schrift

"Wenn mein Volk sich demütigt, das nach meinem Namen genannt ist, dass sie beten und mein Angesicht suchen und sich von ihren bösen Wegen bekehren werden: so will ich vom Himmel hören und ihre Sünde vergeben und ihr Land heilen." (2.Chron. 7,14)

Wo immer wir im Alten Testament das Volk Israel sich innerlich von Gott abwenden und dem es umgebenden Heidentum erliegen sehen, gewahren wir Gottes Langmut an der Arbeit, es wieder aufzurütteln, zur Erkenntnis seines Abfalls zu bringen und für seine Aufgabe als Volk Gottes von neuem tauglich zu machen. Die Geschichte Israels ist in Wirklichkeit eine Kette von göttlichen Wiederbelebungstaten. Schon zu Samuels Zeiten, später unter der Herrschaft seiner Könige, findet es immer den Weg der Buße und inneren Erneuerung. Nach dem zweiten Buch der Chronika hat während Jahrhunderten jede Generation Judas ihre Erweckungsbewegung (siehe die Geschichte der Könige Asa, Josaphat, Joas, Hiskia und Josia).

Fortsetzung folgt

(Erweckung gestern und heute)

L.G. Martin

 

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Roland

Fortsetzung: Fast ohne Ausnahme ist es eine äußere Not - der Druck der Fremdherrschaft oder der drohende Angriff der Feinde - die Juda zur inneren Einkehr und Hinwendung zu Gott führt. Immer sind es zunächst Einzelne, Könige oder Propheten, denen Gott die Augen für die Gefahr öffnet, so dass sie das Volk zur Buße aufrufen können.

In der Geschichte der Könige Judas finden wir Hiskia, 2.Chron. 29, den 25 jährigen Sohn des abgöttischen Ahas, der sich mit aller Entschlossenheit von den Wegen seines Vaters abkehrt und Gott zuwendet. Er hat die tieferen Ursachen der Not seines Volkes erkannt. Juda steht unter dem Zorn Gottes, den es sich durch den Abfall von seinen Geboten zugezogen hat. Darum gilt es vor allem, das Volk zum Gehorsam gegenüber Gottes Gesetz zurückzuführen. Hiskia tut die Türen zu dem lange verschlossenen und inwendig verwüßteten Heiligtum des Tempels auf. Darauf lässt er die Priester und Leviten kommen und erneuert mit ihnen den Bund mit Gott. Sie alle wissen sich für das innere Leben ihres Volkes gleichermaßen verantwortlich und stellen sich dem Herrn als Werkzeuge zur Erweckung zur Verfügung. Allem voran muss das verwüstete Heiligtum seiner gottesdienstlichen Bestimmung zurückgegeben werden. Volle acht Tage wird an dessen Reinigung gearbeitet und aller Unrat aus dem Inneren entfernt. Dadurch wird Raum gemacht, dass der Herr selbst wieder einziehen und in seinem Eigentum wohnen kann. Fortsetzung folgt

Fortsetzung: Als tiefes Sinnbild dafür, dass auch wir Gläubige eine Wohnung Gottes und unsere Leiber ein Tempel des heiligen Geistes sind, reinigen sich Priester und Leviten vorerst selbst, indem sie ihre Sünde bekennen und dafür Opfer darbringen. Dann reinigt sich das ganze Volk. Ein erschütterndes Schauspiel! Wie ergreifend wäre es, wenn unser eigenes Volk sich wie ein Mann von der Last der Sünde und Ungerechtigkeit, die sich durch Jahre und Jahrzehnte angehäuft, losmachen und ein Neues pflügen wollte! Das Mittel, das einzig von Sünde und Schuld zu reinigen vermochte, war das Blut des Opfertieres, das auf das Volk gesprengt wurde, und durch die spätere Erfüllung des Vorbildes in Jesu Christi seine göttliche Erfüllung fand. Wo aber Gott gereinigt hat, da ist Vergebung und Versöhnung. Und vergebene Sünde macht fröhliche Menschen. So sehen wir das Volk ob dem Großen, das ihm widerfahren, singen und spielen. Ja, die allgemeine Freude ist so groß, dass das Fest um volle sieben Tage verlängert wird. Die wahre Frucht der Bewegung aber ist die radikale Umkehr und Erneuerung des Wandels. Im 31. Kapitel wird uns erzählt, dass das Volk mit allem, was Götzendienst und Götzenwerk war, "ganz aufräumte", die neue Hingabe an Gott bezeugte es durch eine bisher unbekannte Freigibigkeit an Opfergaben.  Fortsetzung folgt

Fortsetzung: Wahre Erweckung aber trägt in sich eine ansteckende Kraft und dehnt sich von selbst in die Breite aus. Hiskia möchte an der großen Freude auch die ihm feindlichen Stämme Israels teilnehmen lassen und sie zur Rückkehr zu Gott bringen. In dem Aufruf, den seine Boten von Stadt zu Stadt tragen, bittet er: "Ihr Kinder Israel, kehret euch zu dem Herrn, dem Gott Abrahams, Isaaks und Israels! Seid nicht halsstarrig  wie eure Väter, sondern gebet eure Hand dem Herrn und kommt zu seinem Heiligtum" (2. Chron. 30, 6,8). Obschon die Botschaft an einzelnen Orten Spott und Ablehnung hervorruft, findet sie auch Herzen, die sich vor Gott demütigen und bereit sind, sich Ihm ganz neu hinzugeben. - Die Geschichte der Erweckung unter Hiskia legt den Nachdruck auf die Reinigung von der Sünde und bietet in ihren wesentlichen Zügen ein anschauliches Bild von dem, was das Alte Testament über eine von Gott geschenkte Erweckung zu sagen hat.

Im Propheten Joel (Kp. 2) sehen wir, was Gott zu tun bereit ist, wo Menschen sich demütigen. Angesichts des Abfalls Seines Volkes hat diesem der Herr durch den Mund Seines Propheten die Vernichtung durch feindliche Heeresmassen angedroht. Aber auch jetzt beweist sich Gottes brennende Liebe zu ihm. (Vers 12-14 heißt es: "Doch spricht auch jetzt der Herr: Bekehret euch zu mir von ganzem Herzen, mit Fasten, mit Weinen, mit Klagen! Zerreißet eure Herzen und nicht eure Kleider! ... Wer weiß, er mag ihn wiederum gereuen, und er mag einen Segen hinter sich lassen!" Sehen wir, was darauf geschieht! Die Mahnung des Propheten hat das Herz des Volkes berührt. Posaunen rufen zu einem öffentlichen Fasten, an dem Gott gemeinsam um Gnade angesfleht wird. Auch hier wird die Sünde öffentlich bekannt und von Gott vergeben. Es heißt Vers 18-19: "So wird der Herr um sein Land eifern .... und sagen zu seinem Volk: Siehe, ich will euch Getreide, Most und Oel die Fülle schicken, dass ihr genug daran haben sollt!" Die darauffolgenden Verse zeigen uns, wie wunderbar sich Gott an denen beweisen will, die Ihn mit einem ganzen Ernst und mit bußfertigem Herzen suchen. Eine Fülle unverdienten Segens wird auch heute die Frucht jeder Erweckung sein. Fortseztung folgt