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Darum erhöhte GOTT IHN auch über die Maßen und gab IHM ‹aus Gnaden› [den] Namen, der über allen Namen ist, damit in dem Namen JESU sich alle Knie beugen, derer im Himmel und derer auf der Erde und derer unter der Erde, und jede Zunge das Bekenntnis zum Ausdruck bringe, dass JESUS CHRISTUS HERR sei, zur Verherrlichung GOTTES, des VATERS.

(Philipper 2, 9–11)
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Bibel–Übersetzen vor 200 Jahren

Kol3.16»Qui profert de thesauro … nova & vetera« | »Aus dem Schatz Altes und Neues hervorholen« (Mat. 13:52)
Dieser Schatz sei hier aufs Sprachliche bezogen im Wort des Neuen Testamentes – oder, – warum ich die alten Übersetzungen so schätze!

Vor über 200 Jahren übertrug der Katholik Georg Michael Wittmann anonym das Neue Testament nach der lateinischen Vatikanischen Ausgabe; mehrere Auflagen wurden ab 1809 bis ca. 1874 gedruckt, ”mit Erlaubniß der Obern“, wie damals als eine Art bischöfliche Imprimatur dem Leser versichert.
Kürzlich las ich eben hier im Kolosserbrief 3:16 folgende bemerkenswerte Verdeutschung des lateinischen
»verbum Christi habitet in vobis abundanter«,
»DAS WORT CHRISTI SEY NACH ALLEM SEINEM REICHTUM HAUSGESESSEN UNTER EUCH!«

´… sei hausgesessen`, das ist wohl der Konjunktiv oder Optativ 3. Person Imperfekt …. wie hieße dann der Infinitiv des Partizip? ´haussitzend sein`? oder auseinandergefaltet ´im Hause sitzend sein`?
Dem Wort sei also ein ständiger Sitzplatz im Zimmer bereitet. Das Wort als willkommener Dauergast – auf Englisch: The Word´s Permanent Residence!

(zum ersten Mal geschrieben im Mai auf meiner Facebook–Seite)

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