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Völlige Übergabe

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Dieses Buch ist von Andrew Murray und beinhaltet 12 Betrachtungen zur absoluten Übergabe an Gott.

Dieses Buch ist sehr praktisch geschrieben und kann Dir helfen, wenn auch Du Dein Leben ganz dem Herrn übergeben möchtest.

Zu bestellen ist dieses Buch kostenfrei unter:

Missionswerk Christus für dich

Meierstraße 1, 26789 Leer-Loga

Telefon 0491 7887

E-Mail: cfd@cfdleer.de

 

Lieber Gruß Martin

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Roland

Auszüge aus dem Buch: Völlige Übergabe

 

„Liebe Freunde, seid ihr willig, dass Gott mit seinem alles durchdringenden Licht euch aufdecken möge, wieviel noch von Selbstvertrauen und Eigenwillen in euch wohnt? Nehmt z.B. eure Art, über andere Menschen zu richten; ihr redet, was euch gut dünkt, was ihr nur wollt und habt noch nichts gelernt von der Demut und Zartheit und Freundlichkeit Jesu. Das ist das eigene Ich, das Selbstleben. Ihr arbeitet für ihn, ihr gebt euch Mühe, Gutes zu tun, und doch ist es durchweg euer Eigenwirken. Ihr als Christen tut die Arbeit und erwartet von Gott, dass er euch helfe und euch segne. Aber das geht nicht, Gott muss zuerst jeden von uns hinunter in den Tod bringen.

Weißt du, was der Tod Jesu bedeutet? Es bedeutet, dass Jesus zum Vater sagte: Hier ist mein Leben, mein sündloses Leben. Ich habe es dir übergeben zum Leben, aber nun übergebe ich es dir für den Tod. Er ging ins Grab mit den Worten: „In deine Hände befehle ich – gehe ich hin, anvertraue ich dir meinen Geist.“ Und ihr wißt, was geschah. Weil er sein Leben so vollkommen aufgab und in die tiefste Dunkelheit des Todes und Grabes sank, weckte Gott ihn auf zu neuem Leben, zu neuer Herrlichkeit, zu neuer Kraft. Der Tod war das Geheimnis der Auferstehung. Und du Gläubiger wisse, dass, wenn du erfüllt sein willst mit dem Heiligen Geist und mit dem Auferstehungsleben der Herrlichkeit, du zuerst dir selbst sterben mußt. Die Apostel waren Männer, die zur äußersten Verzweiflung an sich selbst gebracht worden waren, Männer, die alles verlassen hatten und die bereit waren, alles von Gott im Himmel zu empfangen.“

Möchte Euch das 1.Kapitel des Buches „Völlige Übergabe“ vorstellen.

I. Werdet voll Geistes“

„Diese Worte sind wohlbekannt; du findest sie in Ap.-Gesch. 2,4 „Sie wurden alle voll Heiligen Geistes“, und in Eph. 5,18 „Werdet voll Geistes“. Der eine Text ist eine Erzählung; er berichtet uns, was wirklich geschah. Der andere Text ist ein Befehl; er sagt, was wir sein sollten. Falls wir wirklich einen Zweifel hegen sollten, ob dieser Text tatsächlich ein Befehl sei, finden wir ihn mit einem anderen Befehl verbunden: „Saufet euch nicht voll Wein, sondern werdet voll Geistes“.

Würde ich fragen: Versuchts du diesem Befehl: „Sei nicht voll Wein“ zu gehorchen, dann würdest du sofort antworten: Natürlich gehorche ich al Christ diesem Befehl. Aber bist du nun auch in Betreff des andern Befehls „Werdet voll Geistes“ gehorsam gewesen? Lebst du ein Leben voll Geistes? Wenn nicht, so erhebt sich sofort die Frage: Bist du willig, heute, jetzt diesem Befehl nachzukommen und zu sagen: Mit Gottes Hilfe werde ich gehorchen.

Gleich zu Anfang möchte ich sagen, dass es hier einfach darum geht, ob wir auf den Befehl des Heiligen Geistes in seinem Wort lauschen. Wir wollen euch ohne Umschweife sagen: Gott richtet diese Botschaft an jeden von euch: „Mein Kind, ich wünsche, dass du erfüllt werdest mit dem Heiligen Geist.“ Deine Antwort soll sein: Vater, ich will es auch; ich bin bereit; ich ergebe mich dir, um meinem Gott zu gehorchen; lass mich erfüllt werden mit deinem Geist.

Und damit nicht jemand eine falsche Vorstellung hat, was das Erfülltsein mit dem Geist bedeutet, möchte ich sagen, dass es nicht einen Zustand von Erregung oder absoluter Vollkommenheit darstellt, oder einen Zustand, in dem es kein Wachstum mehr gibt. Nein; Erfülltsein mit Heiligem Geist ist einfach dies: meine ganze Natur seiner Macht ausliefern. Wenn die ganze Seele dem Heiligen Geiste ausgeliefert ist, wird Gott selbst sie füllen.

Und nun die Frage, die ich stellen möchte: Was ist nötig, um mit dem Geiste erfüllt zu werden?“ Fortsetzung folgt

Fortsetzung: „Es mögen Seelen unter uns sein, die ganz aufrichtig bekennen können: Gott sei gedankt, ich bin bereit dafür, und doch werden sie vielleicht sehen, das Unkenntnis oder Voreingenommenheit oder Unglauben oder irrige Ansichten sie daran hindern, diesen vollen Segen zu empfangen. – Brüder, Jesus behielt seine Jünger drei Jahre in seiner Schule, sie mußten eine Zeit der Erziehung und der Zubereitung durchmachen. Sie waren vorbereitet auf den Empfang des Heiligen Geistes. Johannes der Täufer hatte ihnen gesagt, was kommen würde. Er predigte nicht nur: „Siehe, das ist Gottes Lamm“ sondern er predigte — und er sagt uns, dass er es aus einer besonderen Offenbarung Gottes tue — dass der, auf welchen er den Heiligen Geist herniederkommen sah, mit dem Heiligen Geist taufen würde.

Worin bestand nun die Erziehung der Jünger? Ihre Zubereitung für die Taufe mit dem Heiligen Geiste?

Ich möchte euch erinnern, dass sie Menschen waren, die alles verlassen hatten, um Jesu nachzufolgen. Ihr wißt, zum einen ging Jesus und sagte: „Verlasse dein Netz“, und zum andern: „Verlass deinen Zoll und komm und folge mir nach.“ Und sie taten es und sie konnten später durch den Mund des Petrus sagen: „Herr, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt“ – ihr Heim, ihre Familie, ihren guten Namen. Die Menschen lachten sie aus und verpotteten sie, man nannte sie die Schüler von Jesu und als man ihn verspottete, haßte, da wurden auch sie gehaßt. Sie machten sich mit ihm eins und sie gaben sich selbst ganz auf, um zu tun, was er sie hieß. Das ist der erste Schritt auf dem Weg zur Taufe mit dem Heiligen Geiste. Wir müssen alles verlassen, um Christus nachzufolgen.

Ich spreche jetzt nicht darüber, dass wir die Sünde verlassen sollen. Das muß man tun, wenn man sich bekehrt. Es gibt etwas, das eine viel tiefere Bedeutung hat. Manche Christen denken, dass sie Jesus annehmen können als den, der sie retten – ihnen helfen kann. Aber in Wirklichkeit verleugnen sie ihn als ihren Herrn und Meister. Sie denken, sie seien berechtigt, in tausend Dingen ihren eigenen Willen zu haben. Sie reden ganz, wie es ihnen gefällt, sie tun, was sie wollen, sie benützen ihr Geld, ihren Besitz, wie sie es für gut finden; sie sind ihre eigenen Herren, sie denken ganz und gar nicht daran zu sagen: Jesus, ich verlasse alles, um dir nachzufolgen.“ Fortsetzung folgt

Fortsetzung: „Und doch ist das die Forderung Christi. Christus hat so unaussprechliche Reichtümer und Herrlichkeiten für uns bereit, dass er es verdient; und Christus ist solch eine himmlische, göttliche Gabe, dass unsere Herzen nur mit ihm gefüllt werden können, wenn wir alles um seinetwillen daran geben. Und so kommt Jesus und spricht: Verlasset alles und folgt mir.

Ich war einst in Johannesburg bei einer Konferenz. Hört nun eine ganz einfache Geschichte über etwas, was dort in Gottes Königreich geschehen ist. Ich hielt einige Versammlungen und eines Nachmittags, bei einer sogenannten Zeugnisversammlung stand eine arme Frau auf und erzählte, wie Gott ihr vor 6 Monaten einen wunderbaren Segen geschenkt hatte durch das Einströmen von Gottes Geist. Bei einer Weiheversammlung  in einem sehr armseligen Nachbarhaus fragte der Prediger, der die Ansprache gehalten, wer willig sei, sich vollkommen dem Herrn Jesus zu übergeben? Er gebrauchte dabei folgende Worte: „Wenn der Herr von dir verlangen würde, nach China zu gehen, oder Weib und Kinder zu verlassen, wärest du bereit dazu?! Und sie sagte ernst: Ich wünschte wohl, zu sagen:  Ich will alles aufgeben um Jesu willen, aber ich konnte nicht. Als er diejenigen, die willig waren, aufrief, sich zu erheben, da war ich in großer Unruhe, ich konnte nicht sitzen bleiben, ich stand auf und sagt: „Ja, ich will alles aufgeben“, und doch fühlte ich, dass ich meinen Mann und meine Kinder nicht aufgeben konnte. Ich ging heim, aber ich konnte nicht schlafen. Ich konnte nicht stille sein, in mir wogte ein Kampf: muss ich alles daran geben? Ja, ich wollte es so gerne tun um Jesu willen. Es war Mitternacht vorbei und ich sagte: „Ja, Herr, für dich alles“ und die Freude und Kraft des Heiligen Geistes strömte in mein Herz hinein. Sie bezeugte es und auch der Prediger bezeugte es, dass sie in der Freude des Herrn wandelte.“ Fortsetzung folgt

Fortsetzung: „Liebe Freunde, ihr habt es vielleicht noch nie gesagt, weil ihr nie daran gedacht habt, dass es nötig sei; aber sagt es heute und jetzt: „O Jesus Christus, lass mich erfüllt werden mit dem Heiligen Geiste, ich will Alles und Jedes aufgeben nimm meine Hingabe an.“

Jedes von uns muss sich selbst prüfen. Manche haben das noch nie für notwendig erachtet. Manche haben noch nie verstanden, was es bedeutet, wenn Jesus sagt: „Wenn jemand nicht haßt seinen Vater, seine Mutter und Weib und Kinder und Häuser und Land und dies alles verläßt um meinet- und des Evangeliums willen, der ist mein nicht wert.“ Ist nicht das die Ursache deines Lebens in Schwachheit, die Ursache, dass der Heilige Geist nicht dein Wesen erfüllt? Du hast nie alles verlassen, um Christus nachzufolgen.

Ein zweiter Gedanke: Die Jünger waren nicht nur Männer, welche um Jesu willen alles verlassen hatten, sondern sie waren auch besonders eng mit ihm verbunden. Jesus hatte gesagt: „Wenn ihr mich liebt, so haltet meine Gebote und ich wil den Vater bitten, und er wird euch den Tröster senden.“ Und sie liebten ihn wirklich aufs innigste. Sie hatten ihn am Kreuz gesehen, aber ihre Herzen konnten sich nicht von ihm trennen. Ohne ihn gab es für sie keine Hoffnung oder Freude oder Annehmlichkeit auf dieser Erde, und gerade das ist es, Freunde, was uns so oft fehlt. Wir vertrauen seinem Opfer auf Golgatha, wir vertrauen ihm als unserm alleinigen Retter, das ist recht, kann auch genügen, um uns Rettung zu bringen. Aber man bedenke, dass Glaube innige, nahe, persönliche Verbundenheit mit Jesus und tägliche  Gemeinschaft mit ihm bedeutet, dass Glaube heißt: Jesus, der Unsichtbare, will mein Freund, mein Führer und Bewahrer sein, mein Meister, dem ich gehorche – ach, wie viel Glaube gibt es doch, in dem ein solcher Gedanke niemals vorkommt.“ Fortsetzung folgt

Fortsetzung: „Wenn ihr fragt, was die „Keswick-Lehre“ ist, so ist das eben Gesagte eines ihrer stärksten Elemente. Vor 2 oder 3 Jahren kam eine junge Missionarin nach Süd-Afrika, und sie sprach so viel vom Segen, den sie in Keswick empfangen hatte. Sie erzählte mir, wie sie als Kind schon den Herrn Jesus geliebt und in einem Kreis göttlich gesinnter Freunde erzogen worden war und ein frommes Elternhaus das ihrige nennen durfte. Aber was für einen Unterschied bedeutete es für sie, als sie den tieferen Segen empfangen durfte. Ich sagte zu ihr: „Sie haben von Ihrer Kindheit an in einer sonnigen, göttlichen Atmosphäre gelebt und bitte sagen Sie mir, was nach Ihrer Auffassung der Unterschied zwischen dem damaligen Leben und dem ist, in welches Sie später hineingekommen sind?“ Ihre Antwort war so einfach und heiter und  so treffend: „Es ist die persönlichen Gemeinschaft mit Jesus!“ Freunde, dazu muß es einmal einen Anfang geben. Es gibt Seelen, sie würden um ihres Glaubens willen alles daran geben: Scharen haben es um eines falschen Glaubens willen getan. Es gibt Seelen, die würden alles um ihrer Kirche oder Gemeinschaft willen wagen; andere würden alles verlassen um ihrer Mitmenschen willen. Aber das ist es nicht, was verlangt wird. Wir sollen alles um Jesu willen verlassen, um ihn in unser Leben aufzunehmen, ihn Besitz ergreifen zu lassen von unseren Herzen. Ist dein Leben ein Leben zarter persönlicher Verbundenheit mit Jesus und der Freude in Ihm? Ich frage nicht, ob du es schon erreicht hast, aber ich frage dich: Kannst du ehrlich sagen, ja, nach diesem strecke ich mich aus, dafür habe ich mich ihm hingegeben, darnach sehne ich mich mehr als nach irgend etwas anderem; Jesus Christus muß mich jeden Tag und den ganzen Tag besitzen.

Noch einmal: Diese Männer, diese Jünger waren an sich selbst zu Schanden geworden. Zu Anfang ihrer dreijährigen Unterweisung mußten sie alles aufgeben, was sie besaßten, aber erst am Ende dieser Zeit fingen sie an, sich selbst aufzugeben. Sie hatten ihre Netze, ihr Heim, ihre Freunde verlassen und das war recht, aber wie stark war in diesen drei Jahren ihr Ichleben. Wie oft sprach Jesus zu ihnen über Demut! Aber sie konnten ihn nicht verstehen. Immer und immer wieder erhob sich Zank unter ihnen, wer der Größte sei. Auch am Abendmahlstisch sprachen sie darüber – wer ist der Erste unter uns? Sie hatten sich selbst nicht aufgegeben. Wie oft wurde es offenbar, dass sie so wenig im Geiste Jesu lebten.“ Fortsetzung folgt

 

Fortsetzung: „Aber Christus lehrte und erzog sie. Immer und immer wieder zeigte er ihnen die Sünde des Stolzes und die Herrlichkeit der Demut und als er am Kreuze starb, da starben auch sie eines schrecklichen Todes. Denkt an Petrus, den ungestümen Jünger, der seinen Herrn verleugnet hatte. Denkt ihr nicht, dass in all den Sorgen der drei Tage, vom Tage der Kreuzigung bis zum Auferstehungstag das Bitterste und Schwerste für ihn der Gedanke war, wie er seinen Herrn behandelt hatte. Da lernte er an sich selbst verzweifeln. Wie war er beim Abendmahl noch so selbstbewußt gewesen! „Wenn sie auch alle sich an dir ärgerten, so will ich mich doch nimmermehr ärgern.“ Aber Jesus hat ihn mit sich in den Tod und ins Grab genommen, und da kam Petrus zum Bewußtsein, dass in ihm wahrlich nichts Gutes wohne. Er hatte gelernt, an sich selbst zu verzweifeln.

Einige unter euch mögen sagen: ich denke, ich habe alles aufgegeben für Jesus, meinen Besitz, mein Heim, meine Freunde, meine Existenz und ich glaube, ich liebe ihn und doch ist etwas nicht richtig. Ich habe noch nicht den Segen empfangen, welchen ich nötig habe. Liebe Freunde, seid ihr willig, dass Gott mit seinem alles durchdringenden Licht euch aufdecken möge, wieviel noch von Selbstvertrauen und Eigenwillen in euch wohnt? Nehmt z. B. eure Art, über andere Menschen zu richten; ihr redet, was euch gut dünkt, was ihr nur wollt und habt noch nichts gelernt von der Demut und Zartheit und Freundlichkeit Jesu. Das ist das eigene Ich, das Selbstleben. Ihr arbeitet für ihn, ihr gebt euch Mühe, Gutes zu tun, und doch ist es durchweg euer Eigenwirken. Ihr als Christen tut die Arbeit und erwartet von Gott, dass er euch helfe und euch segne. Aber das geht nicht, Gott muss zuerst jeden von uns hinunter in den Tod bringen.

Weißt du, was der Tod Jesu bedeutet? Es bedeutet, dass Jesus zum Vater sagte: hier ist mein Leben, mein sündloses Leben. Ich habe es dir übergeben zum Leben, aber nun übergebe ich es dir für den Tod. Er ging ins Grab mit den Worten: „In deine Hände befehle ich – gebe ich hin, anvertraue ich dir meinen Geist.“ Und ihr wißt, was geschah. Weil er sein Leben so vollkommen aufgab und in die tiefste Dunkelheit des Todes und Grabes sank, weckte Gott ihn auf zu neuem Leben, zu neuer Herrlichkeit, zu neuer Kraft. Der Tod war das Geheimnis der Auferstehung. Und du Gläubiger wisse, dass, wenn du erfüllt sein willst mit dem Heiligen Geist und mit dem Auferstehungsleben der Herrlichkeit, du zuerst dir selbst sterben mußt. Die Apostel waren Männer, die zur äußersten Verzweiflung an sich selbst gebracht worden waren, Männer, die alles verlassen hatten und die bereit waren, alles von Gott im Himmel zu empfangen.“ Fortsetzung folgt

 

Fortsetzung: „Ein weiterer Gedanke: Die Apostel waren Männer, welche die Verheißung des Geistes von Jesus im Glauben angenommen hatten. Ihr wißt, dass in der letzten Nacht Christus mit ihnen mehr als einmal über den Heiligen Geist gesprochen hatte und kurz vor seiner Himmelfahrt sagte er wieder: „Ihr werdet getauft werden mit dem Heiligen Geiste nicht lange nach diesen Tagen.“ Wenn ihr diese Jünger gefragt hättet: Was bedeutet das? so bin ich sicher, dass sie darauf nicht hätten antworten können. Sie verstanden davon vielleicht nicht einmal so viel wie wir heute. Sie hatten keinen Begriff von dem was kommen würde. Aber sie ergriffen Jesu Wort, und wenn sie in diesen zehn Tagen darüber hätten sprechen oder diskutieren wollen, so bin ich sicher, würden sie gesagt haben: Wenn er, solange er auf Erden war, so wunderbare Dinge für uns tat, wie sollte er jetzt, wo er in der Herrlichkeit ist, nicht noch ungleich mehr tun wollen. Und sie warteten darauf.

Nun, ich möchte, dass ihr diese Verheißung im Glauben annehmt und sagt: Die Verheißung des Erfülltwerdens mit dem Heiligen Geist ist für mich. Ich nehme sie aus der Hand Jesu. Vielleicht verstehst du es nicht, du fühlst es nicht, wie du es fühlen möchtest, im Gegenteil, du magst dich schwach und sündig, ja weit weg von Jesus fühlen, aber du darfst heute, jetzt kommen und sagen – und du hast ein Recht, es zu sagen -: Diese Verheißung ist für mich. Bist du bereit, so zu handeln? Bist du bereit, im Glauben dieser Verheißung und dem Wort und der Liebe Jesu zu vertrauen?

Ich bin sicher, es gibt viele Gläubige, die kämpfen und ringen, um herauszufinden, wo ihr Mangel liegt, die sich möglicherweise von Herzen und völlig dem Herrn übergeben haben. Sie lieben ihn wirklich und haben sich vor ihm in den Staub gedemütigt. Aber daran fehlt es: Sie haben nicht gelernt, einfältig zu sagen: Er hat es verheißen, und er wird es tun.

Laßt mich heute zu eurer Ermutigung sagen, dass wenn ihr von Gott eine Verheißung empfangen habt, so ist sie so viel wert als eine Erfüllung. Eine Verheißung bringt dich in direkten Kontakt mit Gott. Nur sollst du ihn ehren, indem du der Verheißung traust und ihm gehorchst, und wenn es eine Zubereitung erfordert, die dir nötig ist, so ist Gott alles bekannt, und wenn irgend etwas klar werden muß, so wird er es tun, wenn du auf ihn rechnest, dass er es tun wird. Vertraue der Verheißung und sage: Die Fülle des Heiligen Geistes ist für mich.“ Fortsetzung folgt

Fortsetzung: „Und dann der letzte Schritt für die JÜnger war dies: Auf die Kraft dieser Verheißung sich stützend, warteten sie im gemeinsamen Gebet. Auf Gott warten im Gebet! Sie warteten, sie beteten in einem Geiste. Gebete mit Bitte und Lobpreis stiegen auf zu Gott. Sie erwarteten – und nehmt diese Lehre für euch -, dass Gott im Himmel etwas tun werde. Ich wünsche, ich könnte euch die Wichtigkeit dieses Erwartens klarmachen. Ich sehe Christen, – und ich habe es in meiner eigenen Erfahrung gefunden – welche lesen und verstehen und denken und wünschen und trachten zu nehmen, zu empfangen, und doch übersteigt das was sie so dringend erbitten, ihren Begriff. Und warum? Weil sie nicht auf Gott warten, dass er es ihnen gibt.

Schaue auf zu Gott und erwarte, dass er etwas tut. Es genügt nicht, zu glauben. Ich finde manche Seelen, die irrtümlicherweise den Glauben verwechseln mit dem Segen, den der Glaube bringen sollte. Durch Glauben erwerbe ich die Verheißung. O glaube und vertraue Gott und dann schaue auf zu ihm, dass er den Segen gibt.

Werdet erfüllt mit dem Heiligen Geiste.“ Ende erstes Kapitel

Lieber Leser habe noch ettliche Ausgaben von „Völlige Übergabe“

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und ich schicke Dir gerne eines zu.

Sehr lohnenswert – sehnst Du Dich auch nach der völligen Übergabe?

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