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Gott will Großes tun, wenn wir uns demütigen ...

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Fortsetzung: "Die Erweckung hatte begonnen und die Kraft, die in jener Scheune und in dem kleinen Stübchen der beiden Schwestern offenbar wurde, erschütterte die ganze Gemeinde von Lewis.

Ach, dass auch wir mit jener Wahrheitsliebe erfüllt wären, die jene kleine Beterschar von Barvas zu dem Schrei bewog:

"O GOTT, sind meine Hände rein?

Ist mein Herz lauter und aufrichtig vor Dir?"

Der Beginn der Erweckung

Nie werde ich die erste Versammlung in Barvas und die erwartungsvolle Haltung der Anwesenden vergessen. Der erste Gottesdienst wies jedoch keine außergewöhnlichen Merkmal auf. Es war eine gewöhnliche Zusammenkunft - das Singen war gut, man hatte auch ein gewisses Maß an Freiheit im Gebet, aber nicht mehr.

Am Schluss kam einer der jungen Männer, die in der Scheune gebetet hatten und sagte: "Seien Sie nicht entmutigt, Mr. Campbell, GOTT wird Erweckung geben! Ich höre schon das Rasseln der Räder des himmlischen Triumphwagens!"

Hier waren Männer, die zu glauben wagten, dass es einen GOTT gibt, der Seine Verheißungen an denen erfüllt, die Gebet durchgerungen hatten. Hier waren Männer,

die die Sprache des Himmels kannten.

Dann schlug er mir vor, die Nacht im Gebet zu verbringen. So gingen wir in ein Haus in der Nähe und warteten dort in der Gegenwart GOTTES. Eine kleine Schar von Betern hatte sich versammelt.

In den frühen Morgenstunden begann GOTT unter uns zu wirken und der Himmel tat sich auf.

Ich  sehe noch die Anwesenden sprachlos auf den Knien liegen. Es war etwas geschehen! Wir wussten, GOTT war gegenwärtig. Die Mächte der Finsternis wurden zurückgetrieben und Menschen sollten befreit werden. Fortsetzung folg

Fortsetzung: "Wir verließen morgens um drei Uhr jenes Haus und erkannten bald darauf, dass die ganze Gemeinde von GOTTES  Kraft ergriffen worden war. In jedem Haus war Licht und niemand schien an Schlaf zu denken. Überall waren Menschen, die in großer innerer Not GOTT suchten.

Ich ging die Landstraße entlang und fand drei Männer, die auf ihrem Angesicht lagen, zu GOTT schrieen und Gnade erflehten.

Auch Peggy und ihre Schwester hatten ihren Anteil an der Erweckung. Als der Gemeindepfarrer sie am nächsten Tag besuchte, berichteten sie ihm von ihrem Gebetskampf in der vergangenen Nacht und wie sie GOTT unaufhörlich an Seine Verheißungen erinnert hätten.

"Wir kämpften uns durch die Nachtstunden und weigerten uns, eine Absage anzunehmen. Hatte nicht GOTT die Verheißung gegeben? Sicher würde Er sie auch erfüllen; denn Er musste ja zu Seinen Bündnispflichten stehen.

Hatte Er uns je enttäuscht? - Nein, niemals!

Vor Anbruch des Morgens sahen wir den Feind sich zurückziehen und unser verherrlichtes LAMM das Feld einnehmen."

Fortsetzung folgt

Liebe Leser, GOTT  enttäuscht uns niemals!!!

Wie herrlich, wie wunderbar, der Feind musste sich zurückziehen und

das verherrlichte Lamm, konnte das Feld einnehmen.

Liebe Leser - dieser Gott ändert sich nicht!

Lieber Gruß Martin

Fortsetzung: "Auf die Frage, wie sie zu der Gewissheit gelangt seien, dass GOTT ihr Flehen erhört und Erweckung gibt, erwiderte Peggy: "Wir besaßen ein Gottesbewusstsein, das in unseren Herzen ein Vertrauen wirkte, das sich weigerte, ein "Nein" in dieser Sache anzunehmen."

An ihre Wohnung gebunden, beteten diese beiden Schwestern für das ganze Dorf. Auf ihren Knien flehten sie namentlich für jedes einzelne Haus. Auf diese Weise wurden sie mit dem Wirken des GEISTES  so vertraut, dass sie vom HERRN Weisung empfingen, wo sich Menschen in innerer Not befanden.

So war es nicht verwunderlich, dass die Kirche am nächsten Abend überfüllt war. Eine große Anzahl Busse und LKWs waren von den vier Enden der Insel gekommen und hatten Menschen gebracht, die GOTT zu erleben begehrten. - Wer hatte den Einwohnern von der Versammlung gesagt? Ich weiß es nicht.

Ich sprach an jenem Abend etwa eine Stunde. Der GEIST GOTTES war am Werk. In der ganzen Kirche riefen Männer und Frauen nach Gnade.

O GOTT, gibt es keine Gnade mehr für mich?"

schrie ein junger Mann.

"Die Hölle ist noch zu gut für mich!"

So überführte der GEIST GOTTES viele der Anwesenden von ihren Sünden, so dass sie laut um Gnade schrieen.

Am Schluss des Gottesdienstes verließ die Gemeinde nur zögernd das Gotteshaus und blieb davor stehen. Keiner wagte ein Wort zu reden. Plötzlich wurde diese Stille im Inneren der Kirche von lautem Seufzen durchbrochen. Unter der Last für die Seelen seiner Mitmenschen schüttete ein junger Mann sein Herz in Fürbitte vor GOTT aus. Der Himmel erhörte sein Schreien und die vor der Kirche versammelte Gemeinde kehrte zurück.

Eine Welle der Sündererkenntnis überflutete die Versammlung; selbst starke Männer wurden davon erfasst und regelrecht gezwungen, GOTT um Gnade anzuflehen.  Fortsetzung folgt

Fortsetzung: "Dieser Gottesdienst dauerte bis in die frühen Morgenstunden. Bei vielen waren aber die Not und der Hunger so groß, dass sie sich weigerten, nach Hause zu gehen. So blieben sie weiter zusammen. Ein Merkmal dieser morgendlichen Heimsuchung war die Zahl der Menschen, die von einer ihnen bisher unbekannten Macht sich gedrungen fühlten, zur Kirche zu kommen. Andere wurden schon zu Hause, bevor sie in die Nähe der Kirche kamen, von ihren Sünden überführt und schrieen um Gnade. Keiner von denen, die dort versammelt waren, wird je das Lied vergessen, das an jenem Morgen immer wieder angestimmt wurde.

"Ich will nicht in die Hütte meines Hauses gehen

noch mich aufs Lager meines Bettes legen,

ich will meine Augen nicht schlafen lassen

noch meine Augenlider schlummern,

bis ich eine Stätte finde für den HERRN,

zur Wohnung dem Mächtigen Jakobs."

Es war ein herzbewegender Anblick. Manche weinten vor Kummer und Schmerz; andere fielen voll übersprudelnder Freude im Herzen auf ihre Knie. GOTT allein, dessen Gegenwart und Kraft in diesem Erweckungssegen spürbar war, zählte in diesen Stunden. Fortsetzung folgt

Fortsetzung: "Innerhalb weniger Tage war die ganze Gemeinde von einer geistlichen Erweckung erfasst. Die Kirchen füllten sich, die Versammlungen dauerten bis gegen drei Uhr morgens.

An dieser Stelle möchte ich noch eine Begegnung mit den beiden Schwestern, Peggy und Christine Smith, anführen. Sie ließen mich zu sich kommen und baten mich, in einem kleinen abgelegenen Dorf eine Versammlung zu halten.

Die Bewohner dieses Ortes schienen der Erweckung gegenüber nicht gerade positiv eingestellt zu sein, hatten sie ihrer Ablehnung doch bereits öffentlich Ausdruck verliehen. Ich erklärte den Schwestern die Situation und äußerte Zweifel an der Richtigkeit ihrer Ansicht. "Zudem", sagte ich, habe ich keinerlei Führung, dorthin zu gehen.

Peggy drehte sich zu mir um; ihre blinden Augen schienen mich förmlich zu durchdringen. "Mr. Campbell, wenn Sie so nahe bei GOTT leben würden, wie Sie sollten, hätte Er Ihnen Seine Geheimnisse ebenfalls offenbart!"

Ich kam mir vor wie ein Soldat, der von seinem Vorgesetzten zurechtgewiesen wurde. Doch ich nahm den Vorwurf als vom HERRN an und bat die Schwestern, mit ihnen und Pfarrer Mac Kay den Vormittag im Gebet zubringen zu dürfen.

Sie willigten ein. Als wir später miteinander in ihrem Wohnraum knieten, betete Peggy: "HERR JESUS, Du wirst Dich sicher an das erinnern, was Du mir heute früh gesagt hast. Du wirst sieben Männer erretten, die Du zu Säulen in Deinem Hause machen willst. HERR, ich habe Deine Botschaft an Bruder Campbell weitergeleitet, aber er scheint nicht gewillt zu sein, sie anzunehmen. O HERR, gib ihm Weisheit; denn die braucht er dringend."

"Schon gut, Peggy, ich werde das Dorf besuchen", sagte ich am Schluss unserer gemeinsamen Gebetszeit.

"Recht so", erwiderte sie,  "und GOTT wird heute Abend an diesem Ort Seelen erretten." Fortsetzung folgt

Fortsetzung: " Als ich um 19 Uhr in diesem Dorf ankam, fand ich ein großes Privathaus bis in die hintersten Winkel mit Menschen gefüllt, dazu standen viele noch draußen. Ich predigte über den Text: "GOTT hat die Zeit der Unwissenheit übersehen; nun aber gebietet Er allen Menschen an allen Enden Buße zu tun" (Apg. 17,30=. Nachdem ich meine Ansprache beendet hatte, bat mich ein Bruder, nach hinten zu kommen und mich einer Gruppe von Menschen anzunehmen, die ihre Sünden beweinten - unter ihnen waren Peggys "sieben Männer".

Bald dehnte sich das Erweckungsfeuer auf benachbarte Gemeinden aus. Besonders Carloway erlebte eine gnadenvolle Offenbarung von GOTTES Macht, die in die Erweckungschronik von Lewis eingehen wird.

Der Pfarrer des Ortes hatte in den Versammlungen in Barvas, in der eine ganze Anzahl von Männern in großer Seelennot war, ebenfalls Hilfe geleistet. Zwei dieser Männer waren Dudelsackpfeifer, die in Carloway an einem Konzert und nachfolgendem Tanzvergnügen zu spielen hatten.

Der Pfarrer der Gemeinde aber fühlte sich innerlich gedrungen, bei dieser Tanzveranstaltung ein öffentliches Zeugnis abzulegen. So verließ er die Versammlung zu Barvas und kam um halb vier Uhr morgens in Carloway im Tanzlokal an. Sobald er den Saal betrat, hörte das Tanzen auf.

Darauf schlug er den jungen Leuten vor, zwei Verse eines Psalms gemeinsam zu singen. Zwar waren nicht alle damit einverstanden, doch befolgte man sein Bitte, indem von Psalm 139 der 7. und 8. Vers gesungen wurde:

"Wo soll ich hingehen vor Deinem Geist

und wo soll ich hinfliehen vor Deinem Angesicht?

Führe ich gen Himmel, so bist Du da;

bettete ich mich in die Hölle, so bist Du auch da!"

Dann betete der Pfarrer und schloss mit einigen Worten der Ermahnung. Plötzlich ergriff die Kraft GOTTES  die ganze Gesellschaft und statt der Tanzmusik war das Schreien von Bußfertigen zu vernehmen. Fortsetzung folgt

Fortsetzung: "Jeglicher Widerstand brach unter der Sündenerkenntnis und Seelenangst zusammen. Bevor der Pfarrer den Saal verließ, berichtete er ihnen von GOTTES Wirken in Barvas und teilte den Anwesenden mit, dass die beiden Dudelsackpfeifer sich dort für JESUS CHRISTUS  entschieden hätten. - Dann wurde die Veranstaltung geschlossen und alle weiteren geplanten Veranstaltungen für die nächsten Tage abgesagt. Die Teilnehmer zerstreuten sich - verwirrt und entsetzt - in ihre Häuser. Ende

 

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