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Falsche Prioritäten

12

 

Die Menschen sollten sich

weniger um „GEIMPFT-UNGEIMPFT“ und

mehr um „GERETTET-VERLOREN kümmern.

H.N.

Roland und Hildegard haben auf diesen Beitrag reagiert.
RolandHildegard

Liebe Heide,

leider kann ich Deinen Beitrag nur einmal liken. Ich hätte gern mehrmals auf den Button geklickt, denn Du hast genau den "Nagel auf den Kopf getroffen".

Viele Christen fallen darauf rein, (fast) nur noch über Corona und das Impfen zu diskutieren und vergessen ihren eigentlichen Auftrag, nämlich Sünder zur Buße zu rufen. Besonders schlimm ist es, wenn Christen sich in Verschwörungserzählungen verlieren, denn dadurch werden sie völlig unglaubwürdig. Wenn sie später, nach der Pandemie, das Evangelium weitergeben möchten, wird es von den Ungläubigen ebenfalls als Verschwörungserzählung eingestuft.

Dazu kommt, dass viele Christen sich mit Spiritisten, Anthroposophen, Sektierern, Links- und Rechtsradikalen und anderen Querdenkern vereinen, um gegen Maske, Impfung und was auch immer zu protestieren. Vor der Pandemie wurde vor Menschen peinlich genau darauf achtet, dass man nur Büchern liest oder Predigten anhört, die der Erkenntnis der eigenen Denomination entsprechen. Wenn dies nicht der Fall war, wurde vor diesen Predigern gewarnt. Und heute solidarisieren sich Christen mit Nazis, Kommunisten, Spiritisten usw. Hauptsache, es geht gegen die Impfung, Corona-Maßnahmen und den Staat. 

Ob sich jemand impfen lässt oder nicht ist eine persönliche Gewissensentscheidung, die jeder vor dem HERRN treffen muss. Hier kann man zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Ich persönlich habe mich für die Impfung entschieden. Aber ich würde nie einen anderen Christen davon überzeugen wollen, sich ebenfalls impfen zu lassen. Dies ist eine persönliche Entscheidung, wie z. B. das Essen von Götzenopferfleisch. Bei einem Christen meldete sich das Gewissen und dieser lehnte das Götzenopferfleisch ab und ein anderer Christ konnte dies mit seinem Gewissen vereinbaren. 

Wenn wir verstorben oder entrückt sind, wird nicht nach "geimpft" oder "ungeimpft" selektiert. Hier kommt es nur auf 1G an, nämlich ob wir gerettet sind.

Daher plädiere ich dafür, dass wir darauf achten, nicht auf die List des Feindes hereinzufallen, sondern uns vom HEILIGEN GEIST führen lassen: Dann werden wir uns nicht ablenken lassen, das Evangelium den Menschen weiterzugeben.

Noch einmal herzlichen Dank für das wichtige Zitat.

Maranatha

Roland

Hildegard und Heide Nyaga haben auf diesen Beitrag reagiert.
HildegardHeide Nyaga
Es ist dir gesagt, o Mensch, was gut ist und was JaHWeH von dir fordert: Was anders als Recht tun, Liebe üben und demütig wandeln mit deinem GOTT? (Micha 6, 8)

Lieber Roland,

ich sehe das genauso, wir sollten gerade in dieser finsteren Zeit ein Licht für unseren König und Herrn sein und nicht Angst verbreiten sondern das wahre Evangelium . Der Allmächtigen Gott hat das letzte Wort. Ich selber bin an Corona erkrankt sollte ich jetzt an meinem Erlöser und Herr zweifeln ?NIEMALS.Jeden Morgen aufs neue bitte ich das der Herr schenkt das alle Menschen in meinem Leben und wandeln denn Herrn Jesus erkennen IHM DEM ALEINE WEISSEN GOTT SEI DIE EHRE .AMEN.

Sprüche 3,5 Vertrauen auf den Herrn von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand. 
Möge unser Herr dich segnen  lieber Roland und stärken in seinem Wort.

Hildegard

Roland und Heide Nyaga haben auf diesen Beitrag reagiert.
RolandHeide Nyaga

Liebe Heide,

ich kann Deinem Beitrag nicht zustimmen!

„Wir leben in Tagen der Sichtungen und Scheidungen;

Alles ist in Bewegung und wird mächtig erschüttert. Ein

Jeder von uns ordnet sich heute geistlich da ein,

wo er morgen stehen wird. Das ohnehin so gefährliche

„Hinken auf beiden Seiten“ und ein „Sitzen auf zwei Stühlen“

Ist auf Dauer nicht mehr möglich. Wir müssen klar Stellung beziehen

Und unseren geistlichen Standort bestimmen. Wir werden entweder

mit der kleinen und verachteten Herde „außerhalb des Lagers“ JESU

Schmach tragen oder uns mehr und mehr mit dem großen Haufen

Dem Geist dieser Zeit angleichen und schlussendlich „Feinde des

Kreuzes“ werden.“ (Wenn wir schweigen wird uns Schuld treffen, Waldbröl)

Lieber Gruß Martin

Liebe Hildegard,

herzlichen Dank für Deine Offenheit und Deinen Zuspruch.

Leider sind viele Christen an Corona erkrankt und die Krankheitsverläufe sind sehr unterschiedlich (von leichten Symptomen bis zur Behandlung auf der Intensivstation einschl. Beatmung).

Ich freue mich sehr, wie Du reagierst und dass die Erkrankung absolut kein Grund darstellt, an unserem HERRN und ERLÖSER zu zweifeln. Das ist ein sehr schönes Zeugnis. Du hast völlig recht: Unser Leben liegt in den Händen unseres GOTTES und es geschieht nichts, das GOTT nicht zulässt. ER hat die absolute Kontrolle über alles.

Wenn Du damit einverstanden bist, würde ich gerne für Dich beten (und ich würde mich freuen, wenn sich andere Geschwister hier anschließen). Was haben wir für einen guten GOTT, denn wir dürfen alle unsere Sorgen und Nöte auf IHN werfen. Welch ein Privileg!

Danke auch für Sprüche 3,5. Ich grüße Dich zurück mit Psalm 37,  3-6:

Vertraue auf JaHWeH und tue Gutes. Wohne im Lande und hüte [die] Treue. Habe deine Lust an JaHWeH, und ER wird dir geben, was dein Herz begehrt. Befiehl JaHWeH deinen Weg und vertraue auf IHN, und ER wird handeln, und ER wird deine Gerechtigkeit aufgehen lassen wie das Licht und dein Recht wie den Mittag.

Maranatha — unser HERR kommt bald!

Roland

Hildegard und Heide Nyaga haben auf diesen Beitrag reagiert.
HildegardHeide Nyaga
Es ist dir gesagt, o Mensch, was gut ist und was JaHWeH von dir fordert: Was anders als Recht tun, Liebe üben und demütig wandeln mit deinem GOTT? (Micha 6, 8)

Lieber Martin,

im Gegensatz zu Dir kann ich Hildegards Beitrag hundertprozentig zustimmen. Aber  ich kann Deinem Beitrag nicht zustimmen. Meiner Meinung nach hast Du Dich verrannt. Du hast den Erlösungsweg GOTTES aus den Augen verloren. Die "kleine und verachtete Herde außerhalb des Lagers" besteht nicht aus Ungeimpften, sondern aus ungeimpften und geimpften Gotteskindern. Unser Maßstab ist nicht, wie wir zu einer Impfung stehen, sondern wie wir zum lebendigen GOTT stehen.

Die Covid-19-Krise hat Dich leider  dazu verleitet, den eigentlichen Maßstab aus den Augen zu verlieren. Bitte komme zurück und stelle Dich wieder auf biblischen Boden. Bedauerlicherweise lässt Du Dich auch von Halbwahrheiten und Fake-Infos leiten (z. B. dass alle Impfstoffe aus Zelllinien von Föten hergestellt worden seien).

Die Frage, die sich jetzt stellt, ist, ob es biblische Vorbilder gibt, wie wir Christen mit Pandemien umgehen sollen?

In 3. Mose 13 und 14 werden detaillierte Anweisungen gegeben, wie mit gefährlichen Krankheiten umzugehen ist, bis hin zur Isolierung der Kranken. Konkret wird dort das Aussatzübel angesprochen und die Auswirkungen und Maßnahmen für Menschen, für Kleidung und Gegenstände sowie für Häuser im Detail dargelegt:

"Und der Aussätzige, an dem das Übel ist, seine Kleider sollen zerrissen, und sein Haupt soll entblößt sein, und er soll seinen Bart verhüllen und ausrufen: Unrein, unrein! Alle die Tage, da das Übel an ihm ist, soll er unrein sein; er ist unrein: allein soll er wohnen, außerhalb des Lagers soll seine Wohnung sein.“

(3. Mose 13, 45.46)

Darüber hinaus wurden den Kindern Israel in 3 Mose 11-15 weitere Reinheitsgesetze gegeben:

Essen reiner und unreiner Tiere (11) – Verunreinigung der Wöchnerinnen (12) – Verschiedene Formen von Aussatz und Ausflüssen (13–15).

Allein diese Teile der Heiligen Schrift mit den Anweisungen zum Verhalten in einer gefallenen, sündigen, verderbten Welt zeigen, dass die Bibel von einem allwissenden und allmächtigen GOTT inspiriert wurde, denn Mose wusste durch sein Studium in Ägypten und seinen Beruf als Hirte nichts von diesen Dingen. Sie sprechen von einer Weisheit und Kenntnis, die sich erst heute durch die Fortschritte in Biologie, Chemie, Physik, Medizin,
Technik usw. langsam erschließen.

Shalom
Roland

Hildegard und Heide Nyaga haben auf diesen Beitrag reagiert.
HildegardHeide Nyaga
Es ist dir gesagt, o Mensch, was gut ist und was JaHWeH von dir fordert: Was anders als Recht tun, Liebe üben und demütig wandeln mit deinem GOTT? (Micha 6, 8)

Lieber Martin!

Du schreibst, wir müssten uns geistlich positionieren, als würde ich dies nicht tun, es in aller prägnanter Kürze ja gerade mit meinem Beitrag getan haben.

Ich habe mich bereits bei meiner Wiedergeburt EINDEUTIG positioniert. Und das bedeutet auch, dass NICHTS UND NIEMAND mich vom HERRN JESUS CHRISTUS abbringen wird. Davon, dass ER, JAHWE, der HERR ist, der ALLEINIGE, der ALLE Geschicke in der Hand hält. Ich werde mich NICHT vor denen fürchten, die den Leib töten können. Darüber hinaus können sie NICHTS tun. „Sie“ haben keinen Zugriff auf unsere Seele!!!! 

In Zeiten wie diesen, das muss uns klar sein, wird die Verführung Satans von allen Seiten kommen und in vielerlei Erscheinungsformen, und das tut sie. Man darf nicht in den Strudel geraten. Satan wütet. Und er setzt sich allzu gerne im Denken fest. Da steht er, so wir den Nährboden bereiten, sehr sehr fest. Genau deswegen müssen wir FEST stehen. Wenn ich über unsere Geschwister nachdenke, habe ich IMMER das Bild von frohlockenden Christen vor Augen. EHRE SEI GOTT IN DER HÖHE! Wir müssen IHM Ehre machen und geben. Viele Reaktionen von Christen auf die Umstände unserer Zeit passen so gar nicht dazu.

Du schreibst sinngemäß, die Zeit, wo man zwischen zwei Stühlen sitzen konnte, sei vorbei.

Ich muss Dich korrigieren: Man konnte NIE zwischen zwei Stühlen sitzen. Es gab und gibt und wird geben NUR Satan oder GOTT.

Zwischen zwei Stühlen zu sitzen, das würde heißen, dass es eine neutrale, eine Grauzone eine Komfortzone, eine Sicherheitszone, ein „Wartezimmer“ dazwischen gäbe. Dies alles gibt es nicht.

Ich habe nur auf Deine Ansprache, die mir galt, geantwortet. Als Frau steht mir Kritik an Dir nicht zu.

Ich halte es allgemein: Es gibt kaum etwas Kostbareres, was Menschen uns geben können, als eine Zurechtweisung. Auf einen Bruder, dem wir vertrauen, sollten wir hören. Ich schließe mich Rolands Worten an, die er zu Dir sprach.

Liebe Grüße vom ostafrikanischen Missionsfeld, also von "draußen vorm Tor",

Heide

Lieber Roland,

es stimmt hundertprozentig, was Du schriebst. Wichtig ist allein die Nähe zu Gott und diese bedarf der Pflege. Beten und all seine Gedanken und Taten in IHN einschließen.

Es ist im Grunde sehr einfach:

Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein. Matthäus 6, 21

Man kann es leicht überprüfen: Worüber denkst Du am meisten nach? - Da ist Dein Herz.

Menschen leihen allem und jedem ihr Herz, ihre Zunge, ihr Ohr. Dabei hätte niemand sonst das Recht, diese für sich zu beanspruchen, als ER allein. Unser lieber HERR und HEILAND JESUS CHRISTUS.

Ich möchte, wenn es gewünscht ist, auch für Hildegard beten.

Shalom!

Heide

Lieber Roland,
mein Kommentar bezieht sich nicht auf Hildegards Beitrag, sondern auf den Eingangsbeitrag von Heide.
 
Zitat von Heide Nyaga am 3. Dezember 2021, 20:07 Uhr

 

Die Menschen sollten sich

weniger um „GEIMPFT-UNGEIMPFT“ und

mehr um „GERETTET-VERLOREN kümmern.

H.N.

Auf diesen Beitrag habe ich einen Ausschnitt aus dem Heftlein "Wenn wir schweigen, wird uns Schuld treffen"(Waldbröl) rezitiert.

 

Zitat von Martin am 4. Dezember 2021, 11:36 Uhr

Liebe Heide,

ich kann Deinem Beitrag nicht zustimmen!

„Wir leben in Tagen der Sichtungen und Scheidungen;

Alles ist in Bewegung und wird mächtig erschüttert. Ein

Jeder von uns ordnet sich heute geistlich da ein,

wo er morgen stehen wird. Das ohnehin so gefährliche

„Hinken auf beiden Seiten“ und ein „Sitzen auf zwei Stühlen“

Ist auf Dauer nicht mehr möglich. Wir müssen klar Stellung beziehen

Und unseren geistlichen Standort bestimmen. Wir werden entweder

mit der kleinen und verachteten Herde „außerhalb des Lagers“ JESU

Schmach tragen oder uns mehr und mehr mit dem großen Haufen

Dem Geist dieser Zeit angleichen und schlussendlich „Feinde des

Kreuzes“ werden.“ (Wenn wir schweigen wird uns Schuld treffen, Waldbröl)

Lieber Gruß Martin

Ich glaube nicht, dass es gleichgültig ist, ob wir uns impfen lassen oder nicht. Meine Meinung dazu habe ich biblisch in meiner Schrift  dargelegt: "Impfen?! Nicht boostern - sondern umkehren".

Lieber Roland, mit Halbwahrheiten und Fake - Infos habe ich überhaupt nichts zu tun. Ich habe einen Satz als Kommentierung zu Heides Link forumliert:"wenn es stimmt, dass in allen zugelassenen Impfstoffen in irgendeiner Phase der Herstellung oder Erprobung, embryonale Hilfstoffe verwendet wurden,"

So schließe ich für Heute, grüße Dich herzlich, Jesus ist Sieger!

Lieber Gruß Martin

Liebe Heide,

herzlichen Dank für Deine Antwort. Du hast völlig recht: Es ist völlig irrelevant, ob sich ein Christ impfen lässt oder nicht. Es ist die persönliche Entscheidung jedes Einzelnen. 

Leider wird der Ton zwischen beiden Gruppen immer unversöhnlicher. Sowohl Impfbefürworter als auch -gegner sprechen sich gegenseitig das Heil ab und schicken sich gegenseitig in die Hölle. Der Impfstatus wird zur heilsnotwendigen Frage erhoben. Christen solidarisieren sich mit Anthroposophen, (rechtsextremen) Esoterikern, Linksradikalen usw. und bekämpfen andere Christen.

Vielmehr sollten Christen allen durch Corona stark verängstigten Menschen Hoffnung und Trost zu vermitteln, statt sich in sinnlosen Diskussionen zu versteigen. Sofern die Menschen nicht wiedergeboren sind, ist es natürlich auch wichtig, ihnen das Evangelium weiterzugeben. 

Beide Seiten missbrauchen die Heilige Schrift und versuchen ihre Einstellung "biblisch" zu begründen.

Besonders schlimm ist es, wenn sich Christen von Fakenews und Verschwörungserzählungen leiten lassen. 

Michael Kotsch hat das einmal ganz gut beschrieben:

"Soziologische Untersuchungen der letzten Jahre konnten aufzeigen, dass Menschen, die feste religiöse Wahrheiten akzeptieren, prinzipiell auch in anderen Bereichen ihres Lebens nach klaren, deutlichen Antworten suchen. Wer nun in Corona-Fragen "eindeutige Wahrheiten" vertritt, ist zumeist weniger geneigt, Andersdenkende einfach stehenzulassen.

Insbesondere in theologisch konservativen Gemeinden beobachte ich momentan eine deutliche Spannung. Teilweise haben sich unter diesen Christen schon seit mehreren Jahren eine starke Politikverdrossenheit und eine generelle Skepsis dem Staat gegenüber breit gemacht. Immer weniger fühlt man sich von einer Regierung vertreten, die sukzessive traditionelle christliche Werte infrage stellt oder sogar negativ verortet. Gerne ordnet man dann neue gesellschaftliche Herausforderungen in dieses Gesamtbild ein und betrachtet eine Kritik an der eigenen Staatsskepsis als indirekten Angriff auf die vermissten christlichen Werte. Das führt unweigerlich zu Spannungen mit Christen, die diesen moralischen Verfall nicht in allen politischen Entscheidungen erkennen können.

In geistlich lebendigen Gemeinden werden zwischenmenschliche Beziehungen außergewöhnlich gepflegt. Gemeindeglieder haben gleich auf mehreren Ebenen eine innige persönliche Beziehung. Unter anderem fühlt man sich durch den christlichen Glauben als absoluter Lebensgrundlage eng miteinander verbunden. Oft werden Meinungsverschiedenheiten in engen Beziehungen, wie Freundschaften, Ehen oder eben auch in evangelikalen Gemeinden, deutlich intensiver empfunden als in anderen gesellschaftlichen Gruppen. Gerade aber weil man sich in vielen Bereichen so nahe ist, werden auch unterschiedliche politische Ansichten schneller zu einem erheblichen Konfliktfaktor."

Quelle: Kotsch, Michael: Zerreißprobe Corona. Eine christliche Perspektive, Taschenbuch, Christliche Verlagsgesellschaft Dillenburg, 90 Seiten, 2021

Für mich ist Covid-19 oder die Impfung ein absolut nebensächliches Thema. Ich weiß, dass unser HERR alles in SEINEN Händen hat und es passiert nichts, was GOTT nicht möchte. Leider radikalisieren sich Christen in dieser Beziehung immer mehr und übernehmen Positionen von "Querdenkern" und anderen Sekten.

Du schreibst:

"Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein. Matthäus 6, 21

Man kann es leicht überprüfen: Worüber denkst Du am meisten nach? - Da ist Dein Herz."

So ist es. Und leider drehen sich in Predigten, Beiträgen (fast) alles um Corona. Daran man erkennen, wo das Herz ist.

Fake-News gab es schon immer und leider sind auch gerade Christen sehr anfällig dafür. Ein Bsp.: Die erste Impfung, die aufgekommen war, war die Pockenimpfung. Ein englischer Landarzt erkannte, dass Knechte und Mägde, die sich bei Kühen einen Ausschlag mit Bläschen geholt haben, immunisiert waren. Aus den Kuhpocken hat er dann ein Serum entwickelt, das er Ende des 18. Jh. einem Jungen geimpft und ihn damit immunisiert hat. Diese Methode nannte er Vakzination, abgeleitet vom lateinischen Wort "vacca" für Kuh.  Und wie reagierten die Leute? Es gab riesige Proteste dagegen, weil man angeblich "Kuhohren" bekommen würde, wenn man mit diesem "Kuh-Impfstoff" geimpft wurde. Und gerade Christen sind für solche Infos sehr empfänglich. Viele Impfkritiker und -gegner führten damals nämlich religiöse Motive an. Etwa, dass eine Impfung als künstlicher Eingriff in den menschlichen Körper nicht von Gott gewollt sei usw. Es wurde auch das Gerücht verbreitet, Impfungen seien nutzlos und Lug und Trug. Sie würden entsetzliche Verheerungen im Organismus anrichten und das Blut verunreinigen.

Es gibt nichts Neues unter der Sonne! Diese "Argumente" werden ja auch heute noch gerne verbreitet.

Wir können natürlich eine Impf-Diskussion führen, aber es wäre schön, wenn wir dann wieder zu den wichtigen Themen zurückkehren.

Sei gegrüßt mit Psalm 86,11

Maranatha 

Roland

Hildegard und Heide Nyaga haben auf diesen Beitrag reagiert.
HildegardHeide Nyaga
Es ist dir gesagt, o Mensch, was gut ist und was JaHWeH von dir fordert: Was anders als Recht tun, Liebe üben und demütig wandeln mit deinem GOTT? (Micha 6, 8)
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