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Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz

Foto vom Torhaus des KZ Auschwitz-Birkenau, Aufnahme kurz nach der Befreiung 1945. Aufnahme Stanisław Mucha

Am 27. Januar 1945, also heute vor 75 Jahren, befreite die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz. Der Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz ist seit 1996 in Deutschland, seit 2005 international der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. In der Nachkriegszeit ist der Name „Auschwitz“ zu einem Symbol für den Holocaust geworden.

Das Konzentrationslager Auschwitz, kurz auch KZ Auschwitz, Auschwitz oder zeitgenössisch K.L. Auschwitz genannt, war ein deutscher Lagerkomplex zur Zeit des Nationalsozialismus aus drei sukzessive ausgebauten Konzentrationslagern. Dieser Lagerkomplex hatte eine Doppelfunktion als Konzentrationslager und als Vernichtungslager. Er bestand aus dem Konzentrationslager Auschwitz I (Stammlager), dem Vernichtungslager Birkenau – Konzentrationslager Auschwitz II, dem Konzentrationslager Monowitz und ca. 50 weiteren Außenlagern. Der Lagerkomplex befand sich im vom Deutschen Reich annektierten Teil von Polen. Die SS betrieb den Lagerkomplex von 1940 bis 1945 am Westrand der polnischen Stadt Oświęcim (dt.: Auschwitz).

Die europaweit gefangen genommenen Menschen wurden per Bahn in das KZ Auschwitz transportiert. Etwa 90 % waren Juden. Die Herkunftsländer waren Belgien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Jugoslawien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Rumänien, Sowjetunion, Tschechoslowakei und Ungarn. Die Zahl der Todesopfer beläuft sich auf 1,1 bis 1,5 Millionen.

Der industrialisierte Massenmord fand in verschiedenen Gebäuden statt. Die Hauptaufgabe der SS war das Einschütten des Zyklon B in die Vorrichtungen der Gaskammern. Um die Psyche von SS-Männern zu schonen, wurde ein Arbeitskommando von Häftlingen gezwungen, z. B. den Abtransport der Leichen aus den Gaskammern und deren anschließende Verbrennung in den Öfen und Verbrennungsgruben zu bewerkstelligen.

Zwischen 1940 und Januar 1945 waren knapp über 400.000 Häftlinge in den drei Konzentrationslagern Auschwitz und seinen Nebenlagern registriert. Etwa zwei Drittel der registrierten Häftlinge waren Männer, ein Drittel Frauen.

Die reale Zahl der Auschwitz-Häftlinge lag jedoch weit höher. Die meisten Deportierten wurden ohne Registrierung unmittelbar von der Rampe ins Gas geschickt. In den ersten Jahrzehnten nach Kriegsende waren Teile der Häftlingsunterlagen verschollen, es konnten daher vielfach nur Schätzungen publiziert werden. Die Zahl der Ermordeten beläuft sich auf 1,1 bis 1,5 Millionen.

Die Wertgegenstände der Ermordeten ließ die SS in mehreren Effektenkammern des KZ sammeln; das Raubgold wurde anschließend nach Berlin geschickt.

Vereinzelten Häftlingen gelang bereits in einer frühen Ausbauphase die Flucht, so dass sie Berichte über die Zustände im Lager an die alliierten Regierungen weiterleiten konnten. (Vrba-Wetzler-Bericht, Pilecki-Bericht). Diese Berichte wurden von Alliierten in Nachkriegsprozessen verwendet (Auschwitz-Protokolle).

Zwischen dem 17. Januar und dem 23. Januar 1945 wurden noch etwa 60.000 Häftlinge von der SS aus dem Gebiet „evakuiert“, d. h. zum Teil erschossen und größtenteils in Todesmärschen nach Westen getrieben. Am 27. Januar 1945 wurden die verbliebenen Häftlinge durch sowjetische Truppen der 322. Infanteriedivision der I. Ukrainischen Front befreit. Von den noch angetroffenen etwa 7000 überlebenden Häftlingen verstarben – trotz medizinischer Hilfe – in den folgenden Tagen viele. Die Angaben reichen z. B. im Lager Monowitz von 600 bis 850 Personen.

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Bildquelle:
Von Bundesarchiv, B 285 Bild-04413 / Stanislaw Mucha / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5337694

Es ist dir gesagt, o Mensch, was gut ist und was JaHWeH von dir fordert: Was anders als Recht tun, Liebe üben und demütig wandeln mit deinem GOTT? (Micha 6, 8)

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Image from rawpixel.com

Es ist dir gesagt, o Mensch, was gut ist und was JaHWeH von dir fordert: Was anders als Recht tun, Liebe üben und demütig wandeln mit deinem GOTT? (Micha 6, 8)

Lieber Roland, diese Aussage kann ich so nicht stehen lassen. Max Mannheimer sagt genau das, was fast alle Politiker in diesen Tagen, immerwieder zum Ausdruck bringen. Egal ob Herr Steinmeier, die Bundeskanzlerin, der Zentralratsvorsitzende und auch viele Holocaust-Überlebende. Gemein ist allen, dass sie keinen Bezug zum Allmächtigen Gott, zu seinem Wort, ja zu den prophetischen Aussagen der Bibel herstellen. Die Bibel sagt, dass Israel, Gottes Eigentumsvolk ist, das Gott über seinen Kindern wacht, wie über seinem Augapfel. Sollte es möglich sein, dass der allmächtige Gott es ignoriert, oder nicht in der Lage wäre einzugreifen, wenn seine Kinder in so großer Anzahl umgebracht werden? Zahlreiche Männer Gottes beschäftigen sich mit dem Wählen zwischen Fluch und Segen und den Gerichten in der letzten Zeit. 3. Mose 26, das Lied des Mose 5.Mose 32, Jeremia, Jesaja, Hesekiel und viele andere. Keil und Delitsch, Bibellehrer aus dem 19. Jahrhundert haben gesagt, dass die Ablehnung des Liebesangebotes Gottes bis heute, der Grund dafür ist, dass das Schwert Gottes noch gezogen ist.

Lieber Roland, Politiker die Gott ein Gräuel sind, weil sie sich ihre eigenen Gesetze machen und Gottes Wort mit Füßen treten, sagen, dass wir durch Aufklärung und Bildung verhindern könnten, dass der Antisemitismus noch größer Ausmaße annimmt. Ich persönlich glaube, dass Antisemitismus eine Folge von Gottlosigkeit und Ignoranz dem Wort Gottes gegenüber ist. Je größer und schneller sich die Menschen von Gott entfernen, umso stärker werden diese kranken Entwicklungen sein.

Ich glaube, dass die Gemeinde Gottes, die "wirkliche Gemeinde", Kinder Gottes, die mit ungeteiltem Herzen unserem Herrn folgen, die zentrale Aufgabe haben, unseren jüdischen Geschwistern, die biblische Wahrheit zu sagen und sie mit der authentischen Liebe Gottes, in Berührung zu bringen.

Ich hänge noch eine Predigt von Arthur Katz an: Die Zukunft Israels

https://online-predigt.de/israels-zukunft-t833.html#jumpfile1753

Lieber Gruß Martin