Der Wahnsinn des Calvinismus

Inhaltsverzeichnis1 Calvin und Augustinus2 Ankläger und Verfolger3 Calvinismus kontra Arminianismus4 Die 5 Punkte des Calvinismus5 Gründlicher unter die Lupe genommen6 Begrenztes Sühneopfer7 Die Beharrlichkeit der Heiligen Bewertung Die Bibel lehrt, dass jeder Mensch, der Christus als seinen Erlöser annimmt und die Tatsache anerkennt, dass er ein Sünder ist und sich nicht selbst retten kann, dass in ihm nichts Gutes ist wodurch er ewiges Leben verdient hätte und der versteht, dass Jesus Christus als sein Sündenopfer gestorben ist und am Kreuz sein Blut an der Stelle der ganzen Menschheit vergossen hat und der glaubt und Jesus Christus persönlich für seine Erlösung vertraut errettet werden wird. Das ist eine der fundamentalsten Wahrheiten der Bibel: dass es niemanden gibt, der außerhalb der Reichweite von Gottes Erlösung steht. Dass es niemanden gibt, der in diese Welt hinein geboren wird, der außerhalb der Reichweite der Liebe von Christus wäre. Dass es niemanden in dieser Welt gibt, den Gott in die Hölle schicken und für alle Ewigkeit verdammen möchte. Dass Jesus Christus, als Er am Kreuz starb, dies für die Sünden der ganzen Welt tat und dass jeder, der den Namen des Herrn anruft, gerettet wird. Für uns ist das in der Tat ein sehr grundlegender Baustein unseres Glaubens. Wir wären sogar überrascht und schockiert wenn jemand behaupten würde, er sei ein bibelgläubiger Christ und dennoch die Position einnimmt, dass nur einige wenige Auserwählte gerettet werden können und dass es Leute gibt, die sich trotz des Hörens der Evangeliumsbotschaft aus irgendeinem Grund einfach nicht im Glauben Christus zuwenden können. Wir wären geschockt über solch eine Lehre.Doch es gibt eine solche Lehre. Sie existiert heute in der Welt und mangels einer besseren Bezeichnung nennen wir sie Calvinismus.In Römer Kapitel 9, 10 und 11 geht es um ein sehr wichtiges Thema. Römer Kapitel 9 wird jedoch oft insofern falsch dargestellt als ginge es dort um Auserwählung in dem Sinne, dass Gott einige dazu auswählt, errettet zu werden und einige dazu, verdammt zu werden. Später werden wir das gesamte Kapitel 9 aus dem Römerbrief durchgehen, doch an dieser Stelle soll es zunächst einmal genügen, zu sagen, dass Römer Kapitel 9 spezifisch über Gottes Auswahl Israels als Sein erwähltes Volk spricht. Und unglaublicher und unsagbarer Schaden ist von jenen angerichtet worden, die die Lehren aus Römer Kapitel 9 fehlinterpretieren und falsch darstellen. Kürzlich hörte ich einen Baptistenprediger eine Aussage machen. Er sagte über Römer 9,17: „Man erinnere sich nur an den Pharao im alten Ägypten, wie er sein Herz gegen das Volk Israel verhärtete. Danach erklärt die Bibel, dass Gott sein Herz verhärtete.“ Beachte bitte, dass der Pharao zuerst sein Herz verhärtete und dass erst danach Gott sein Herz verhärtete. Die ursprüngliche Herzensverhärtung geschah durch den Pharao selbst, nicht durch Gott. Römer 9:17 spricht über den Pharao und wie Gott ihn als ein Beispiel dafür gebrauchte, wie Gott die Feinde Seines auserwählten Volkes Israel richten würde. Das hat absolut nichts damit zu tun, dass Gott auswählt, wer errettet und wer verdammt wird. Doch dieser spezielle Baptistenprediger hatte die Stelle so interpretiert. … Der Wahnsinn des Calvinismus weiterlesen