Corona – ein Weckruf an die Gemeinde?!

Ein offener Brief an die Gemeinden

Als ein Mann, der den Herrn Jesus sehr liebhat, soll ich Ihnen diesen Brief schreiben.

Das hebräische Wort für Epidemie heißt „Magefa“, in deutschen Bibelübersetzungen wird dafür oft das Wort Plage verwendet, was aber eigentlich „Makot“ sind, nämlich Schläge. Aus der hebräischen Wortwurzel „Magefa“ kommt auch das hebräische Wort Virus. So geht die Bibel davon aus, dass eine Epidemie, ein Schlag Gottes ist, um die Menschen dafür zu strafen, dass sie die Gebote Gottes und seine Ordnungen verlassen haben. Die Bibel ist reich an Beispielen, wie das zu verstehen ist. In 4.Mose 21 wird uns vom Volk Israel berichtet, die wider Gott und Mose redeten und ihnen Vorwürfe machten, warum Gott sie aus Ägyptenland geführt hatte.

Was für ein Hinweis auf unseren Herrn Jesus Christus!

Ist das nicht ein wunderbares Beispiel dafür, was Gott von den Menschen erwartet, wenn sie seine Wege verlassen haben, jedoch bereit sind, ihre Verfehlungen einzusehen. Ja, Gott züchtigt seine Kinder, weil er sie liebhat – auch wenn dieses Verständnis selbst bei Kindern Gottes, nicht mehr sehr angesagt ist, weil es doch dem Zeitgeist, nicht entspricht.

Nicht nur die Corona-Krise macht sichtbar, dass die Menschen in unserem Land und in den Nationen, den Blickkontakt zu Gott verloren haben. Die Menschen, die Christen, die Kirchen und die meisten Verantwortlichen aus den Gemeinden haben sich von Gott entfernt, haben sich der Welt angepasst und untergeordnet, und rechnen nicht mit einem tatsächlich eingreifenden Gott. So beten der Papst, die deutschen Kirchenführer und viele Pfarrer zwar für ein Ende der Corona-Krise und für die Heilung von infizierten Menschen, aber die Ursache für diese Epidemie und die Schläge Gottes leugnen sie vehement. Zählen in unserem Land noch die Gebote Gottes und seine Ordnungen? Oder haben wir entschieden, dass Abtreibung, „Ehe für Alle“, die Genderideologie, Interreligiosität, Götzendienst (Marienkult), moderne Götzen, Gottlosigkeit, auch der Klimagötze und vieles andere, Gott zu gefallen haben?

Die Menschen und leider auch die meisten Christen haben vergessen, dass Gott der Schöpfer und die Majestät ist, der im Himmel und auf Erden regiert, und dass IHM alle Ehre ganz alleine gehört.

Paulus warnt die Gemeinde:

So ist die Corona-Krise auch ein schmerzhafter und wirkungsvoller Schlag Gottes gegen die Gemeinde. Die Bundesregierung hat in Zusammenarbeit mit den Ländern auch für die Kirchen ein Versammlungsverbot für alle kirchlichen/gemeindlichen Aktivitäten erlassen.

Gemeinschaftliches Singen, beten und alle anderen gemeindlichen Veranstaltungen kommen zum Erliegen. Die Kirchen und die Gemeinden haben sich der Welt angepasst, mit Gottes Eingreifen rechnen sie nicht. Doch der allmächtige Gott benutzt den Staat, um seine Missbilligung gegenüber Kirche und seiner Gottesdienste zum Ausdruck zu bringen, indem quasi komplett alle kirchlichen Ausdrucksformen für mehrere Wochen untersagt sind. Bei Amos lesen wir:

Auch die Fronleichnamsprozessionen durften dieses Jahr nicht durchgeführt werden, diese Veranstaltung ist Götzendienst pur und Gott ein Gräuel – doch Gott lässt sich nicht spotten.

Liebe Leser, liebe Verantwortliche in den Gemeinden, Gott wartet sehnsüchtig darauf, dass wir unsere falschen Wege, die vielen Kompromisse mit der Welt, das vermenschlichte Evangelium und unser lauwarmes Christentum verlassen und uns wieder am Wort Gottes orientieren und die Kraft des Kreuzes predigen. In 1.Könige 18 wird uns von dem Zusammentreffen der Baals-Priester und Elia berichtet. Elia forderte die Menschen auf sich zu entscheiden. Wie lange hinket ihr auf beiden Seiten? Ist der Herr Gott so wandelt ihm nach, ist´s aber Baal, so wandelt ihm nach“ (Vers 21). Wir wissen wie diese Begebenheit ausging, die Baals-Priester riefen den ganzen Tag zu ihrem Gott, ritzten sich, und gerieten in Verzückung, in Trance, aber ihr Gott antwortete nicht mit Feuer. Ganz anders der Prophet Elia, er baute einen Altar, zerstückte den Stier und legte ihn aufs Holz. Elia betete:

Liebe Leser genau vor dieser Situation stehen wir auch heute wieder. Der Papst, viele deutsche Kirchenführer und Vertreter freier Gemeinden, verhalten sich wie die Baals-Priester, sie werden sehr kreativ, bieten Livestream – Wohnzimmergottesdienste an, digitalisieren den Gottesdienst, beten um Heilung und das Ende der Corona-Krise, bauen auf Menschlichkeit aber vergessen das Wesentliche. Die Menschen wollen einfach weiter sündigen, sich von Gott abwenden, sich ihre eigene Religion basteln und Gottes Wort nach ihren Bedürfnissen zusammenstellen. Obwohl Gottes Wort sagt:

beschreiben Gemeinden in ihren Werten, dass sie die Welt lieben, Kinder unserer Zeit sind, nicht die Abgrenzung vom Zeitgeist als richtig anerkennen, sondern dem Zeitgeist entsprechend dem Evangelium Ausdruck verleihen wollen.

Liebe Gemeindeleiter, Älteste und Kinder Gottes, wie lange wollen wir noch auf beiden Seiten hinken? Wenn wir die Krisen unserer Zeit erfolgreich besiegen wollen, müssen auch wir uns entscheiden, ob wir dem allmächtigen Gott folgen wollen, oder unseren Götzen weiter dienen möchten. Gott hat seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt, damit durch sein Opfer, sein vergossenes Blut die Schuld und Sünde aller Menschen gesühnt ist, die dieses Opfer annehmen und ihre Schuld/Sünde bekennen. So braucht unser Land, die Menschen in Würzburg Sündenerkenntnis und Bereitschaft, Buße zu tun. Dann wird wahr, was in Römer 10,13 geschrieben steht: „Denn jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.“ Auch heute gilt noch – Gott will Großes tun, wenn wir uns demütigen. Fürchte dich nicht, liebes Land, sondern sei fröhlich und getrost, denn der Herr kann auch große Dinge tun! (Joel 2,21). In einem Vorwort des Büchleins: „GOTT will Großes tun, wenn wir uns demütigen …, heißt es:

„Willst Du uns nicht wieder beleben, dass Dein Volk sich in Dir erfreue?“ (Psalm 85,7). Der erweckungslose, geistlich dürre und kraftlose Zustand im Volke Gottes dient nicht zur Verherrlichung unseres teuren Erlösers. Sein Name wird durch uns – Seine Kinder – verunehrt und GOTTES Kraft verleugnet. Unser Leben ist weithin nicht das, was es nach der Schrift sein sollte. Zu Recht fragen die Ungläubigen: „Wo ist nun euer GOTT?“ Lasst uns nicht länger ein „Glaubensleben“ führen, das diesen Namen nicht verdient, indem wir GOTTES Wirken durch Unglauben einschränken und Seiner Macht Grenzen setzen. Vielmehr lasst uns dem HERRN den Weg bereiten, indem „alle Täler“ unseres Lebens „erhöht werden“ – „Täler“ des Kleinglaubens, die Lauheit und Gebetsmüdigkeit, der Verzagtheit und geistlichen Passivität; alle stolzen „Höhen“ jedoch, Höhen der Selbstherrlichkeit, des Selbstvertrauens und eigener Kraft erniedrigt werden, „dass die Herrlichkeit des HERRN sich offenbare“ (Jes. 40, 4+5).

Wir wollen alle Lieblingsgötzen aus unserem Leben entfernen, mit jeder verborgenen Lieblingssünde brechen, allen Unflat von uns tun und sagen: „Hinaus!“ (Jes. 30,22). Eine gründliche „Tempelreinigung“ tut not. Dann werden – wie einst bei JESUS – die Blinden und Lahmen zu Ihm kommen und Seine Macht und Hilfe erleben (Mt. 21, 12-14).

Mit Asaph beten auch wir: „Hilf uns, GOTT unseres Heils, um der Herrlichkeit Deines Namens willen; und errette uns, und vergib unsere Sünden um Deines Namens willen. Lass eilends uns entgegenkommen Deine Erbarmungen!“ (Ps. 79, 8+9).

Liebe Leser, „eine Erweckung nach dem Herzen GOTTES ist nicht nur wichtig – sie ist zwingend notwendig heute! Ausgerechnet in der dunkelsten Stunde der Weltgeschichte leidet die Gemeinde unter Trägheit. Die Prediger müssen jetzt schreien, nicht schonen. Die Gemeinde des HERRN begann mit Erweckung! Soll sie im Formwesen enden? Die ersten Glieder der Gemeinde des HERRN waren Männer mit innerer Glut. Nachdem wir von „feuerlosen“ Menschen vor einem falschen Feuer gewarnt worden sind, rechnen wir überhaupt nicht mehr mit dem göttlichen Feuer.

Millionen Menschen gehen zur Hölle, weil uns das Feuer des HEILIGEN GEISTES fehlt! Unser Volk wurde von menschlicher Religion zugrunde gerichtet und rennt ins Verderben. Ein schlafendes, lauwarmes Christentum steht GOTTES Wirken am meisten im Wege. Während wir auf Konferenzen über Lehr- und Erkenntnisfragen diskutieren und streiten, sinken die Menschen scharenweise ohne CHRISTUS ins Grab. Würden wir stattdessen mehr Nächte schlaflos im Gebet verbringen, gäbe es weitaus weniger Seelen, die eine ewige Nacht schlaflos in der Hölle zubringen müssen.“ (L. Ravenhill)

Lieber Leser sehnst Du Dich auch danach, dass der Herr auch in unserer Zeit noch einmal die Ehre seines Namens wiederherstellen und sein Werk beleben möchte?

„Die Welt in ihrer Ratlosigkeit und inneren Leere hungert nach Kraft und nach Leben. Aber sie ist der wirksamsten Kraftquelle – der mächtigen Taten Gottes – in einem Grade entwöhnt, dass sie ihre Hilfe anderswo sucht. Unserem Volk sind ja göttliche Kraftwirkungen so fremd geworden, dass es sie kaum erwartet und sollten sie offenbar werden, Gefahr läuft, ihnen mit Zweifel und Misstrauen zu begegnen.“ (F.Blum, Erweckung gestern und heute)

„Gott will Erweckung geben! Wenn wir willig sind, den Preis zu zahlen, den der HERR von uns erwartet, werden wir gemäß seiner Verheißung auch die Kraft einer Erweckung erleben.“ (Duncan Campbell)

Liebe Leser so möchte ich Sie eindringlich bitten, über diesen Weckruf an die Gemeinde, intensiv nachzudenken und vor unserem allmächtigen, sich niemals ändernden Gott, im Gebet zu bewegen. Sehr gerne bin ich zu einem persönlichen Gespräch bereit.

Herzliche Grüße

Martin Dobat

97082 Würzburg

www.cafe-milchladen.de

Mail: martin-dobat@t-online.de

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  2. Lieber Bruder Vitali, herzlichen Dank für Deinen Kommentar. Danke auch für Deine Segenswünsche. Du hast vollkommen recht: Wir wollen in…

  3. Ich denke auch nicht, dass man pauschal sagen kann, dass Frauen keine Hosen tragen dürften. Heutzutage gelten Hosen in vielen…

  4. Lieber Bruder, ich bin seit einigen Tagen auf deiner Seite unterwegs. Der Herr Jesus möge dich bewahren und dir sehr…

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