Darf ein Christ richten?

Antwort: Richten darf ein Christ und Richten darf ein Christ wiederum nicht. Das Wort "Richten" muss differenziert betrachtet werden, denn sonst würde sich der Herr, Paulus und die übrigen Aposteln (im überwiegenden Kontext des NT) selbst widersprechen. Was darf nun ein Christ? Er darf richten im Sinne von: Beurteilen, ermahnen, tadeln, (vor allen/streng) zurechtweisen, drohen, überführen, kennzeichnen, prüfen, entscheiden, bewerten und aufdecken --> im positiven Sinne (vgl. Spr. 9,8f.; Hier geht es weiter [...]

Lammes- und Löwengesinnung

Oft werde ich gefragt, wie es möglich ist, dass der HERR am Ende zu Gläubigen sagen wird: Und das, obwohl sie Teufel ausgetrieben, Wunder getan, geweissagt und große Evangeliums-Feldzüge hatten, und alles in Seinem Namen! Es wurden hierzu schon viele mühselige Erklärungsversuche gemacht, obwohl die Antwort doch so einfach ist, weil die Schrift uns selbst die Antwort gibt. Wenn der HERR in Matthäus 7,23 sagt: "ICH kenne euch nicht", müssen wir im Gegenzug dazu in der Bibel nach den Leuten Hier geht es weiter [...]

Woran erkennt man die geistliche Reife eines Christen?

a.) Wenn man jung bekehrt ist sucht man im ganzen Land herum nach vollmächtigen Männern GOTTES und Gemeinden. Dieses Suchen ist ganz berechtigt und normal, muss aber irgendwann aufhören, und zwar hört es dann auf, wenn man endlich gefunden hat, die köstliche Perle JESUS. Wer die im Herzen trägt, sucht nichts mehr, sondern ist stillvergnügt in sich selbst, weil er gefunden hat. Er ist zur Sabbatruhe eingegangen und ruht fortan und fühlt sich am wohlsten, wenn er allein sein kann mit seinem Hier geht es weiter [...]

Beitrag zum Lutherjahr 2017

Luther hat den Ablass, das Papsttum, das Messopfer und andere gräuliche Irrlehren scharf angegriffen und verworfen. Hätte er es damit bewenden lassen, wäre er auch für mich ein echter Reformator. Doch seine neuen Lehren hatten eine weitaus verheerendere Wirkung als alle katholischen Irrtümer zusammen. Luthers Hauptirrlehre bestand in der Umdeutung des paulinischen Gesetzesbegriffes. Paulus meinte mit Freisein vom Gesetz das Freisein vom Gesetz des Moses, Luther aber dehnte die Befreiung vom Hier geht es weiter [...]

Warum viele nicht an GOTT glauben können….

... und warum auch viele Gläubige in ihrem Glauben Schiffbruch erleiden. Das ist zum großen Teil die Schuld der Theologen und Prediger, die den Menschen seit der Reformation ein falsches Gottesbild vermitteln, d.h. die falsche Vorstellung von einem ausschließlich "lieben Gott", der nichts anderes, als lieben kann. Das ist ein Götzenzerrbild, dessen Anbetung zwar angenehm psychedelisch wirkt, wie Opium, aber dessen Wirkung nur anhält, solange alles gut geht. Kommen Krisen, Krankheiten oder Tod, Hier geht es weiter [...]

Ewige Verdammnis

Bruder Th. G. aus J. fragt: "Ich kenne eine Glaubensschwester, die mir einreden will, dass der Feuersee ein Ende hat. Kannst Du das bitte kurz erklären?" Dahinter steckt die Liebesphilosophie der Allversöhnler, die aus dem Humanismus geschöpft ist. Sie argumentieren: Gott ist ein Gott der Liebe und ein Gott der Liebe straft nicht ewig. Diese Philosophen haben eines vergessen, GOTT ist zwar ein GOTT der Liebe, aber Er ist auch ein GOTT des Hasses (Psalm 5,6; 11,5; Offenbarung 2,6). Er hasst die Hier geht es weiter [...]

extra ecclesiam nulla salus

Der größte Unterschied zwischen der Kirche Roms und Luther sei das Kirchenverständnis gewesen, wird gerne behauptet. Und in der Tat, bei den Katholiken ist das Seelenheil ganz an die Kirche gebunden, die Kirche allein ist die Heilsvermittlerin wie schon ihr Kirchenvater Augustinus lehrte "extra ecclesia nulla salus" (außerhalb der Kirche kein Seelenheil). Hier geht es weiter [...]